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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
186
4,6 von 5 Sternen
Gelöscht
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:17,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 29. Dezember 2013
Warum wollte ich dieses Buch lesen?
„Gelöscht“ stand auf meiner Wunschliste, seit ich es gesehen habe. Leider hatte ich bei vorablesen kein Glück. Als ich jetzt aber gesehen habe, dass der zweite Band auch schon bald erscheint, musste ich mir dann doch endlich „Gelöscht“ kaufen und ich bin froh, dass ich es endlich gelesen habe.

„Gelöscht“ beinhaltet eine faszinierende Geschichte, die mich sehr gut unterhalten hat und gleichzeitig ist es wieder eine dieser Geschichten, die man liest und dann denkt, bitte lass es niemals so weit kommen.
Zum Inhalt möchte ich gar nicht zu viel schreiben – dennoch sind ein paar Worte nötig. Es geht in „Gelöscht“ um die junge Kyla und ihre Umfeld. Kyla wurde mittlerweile schon zum zweiten Mal geslated – ihre Erinnerungen wurden gelöscht und sie in ein neues Leben, eine neue Familie gesetzt.
Und dennoch scheint sie anders zu sein, als andere Slater, Erinnerungsfetzen dringen in ihr Bewusstsein und auch ihr „Levo“ - ein Gerät, dass ihren Hormonhaushalt kontrolliert, scheint nicht so zu funktionieren wie es soll.

Die Geschichte und die Charaktere in „Gelöscht“ sind wirklich wundervoll und spielen zu einer großen spannenden Geschichte zusammen. Man kann dieses Buch wirklich nur schlecht aus der Hand legen und hat das Gefühl, dass man einfach immer mehr über Kyla, ihre Familie, ihre ebenfalls geslatete Schwester Amy und ihr Freund Ben.
Auch die „Law and Order“ Regierung ist sehr interessant, bzw. auch ein wenig erschreckend, denn Verbrecher und Regierungsfeinde, werden ebenfalls kurzerhand geslated um Gefahren aus dem Weg zu räumen – und anscheinend noch viele andere Menschen. Wie weit das alles trägt ist nicht zu erfassen...

So, und jetzt bin ich ruhig und freue mich auf „Zersplittert“ und ich bin schon sehr gespannt, ob mich das erwartet, was ich vermute – bei diesem Titel!

Wenn ihr besondere Bücher und Geschichten mögt, gerne sozialkritisch und neuen Ideen bzw. futuristischen Darstellungen gegenüber nicht abgeneigt seid, werdet ihr „Gelöscht“ lieben!
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am 16. Mai 2017
Guter Auftakt zur Trilogie. Die Geschichte lässt sich ganz gut zum Zeitvertreib lesen wenn man abends im Bett vorm schlafen noch ein wenig abschalten will. Es war spannend genug, dass ich die gesamte Trilogie lesen wollte aber an der ein oder anderen Stelle doch ein wenig schleppend. Für Leser von "Tribute von Panem" oder ähnlichen Büchern kann ich das Buch empfehlen.
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am 31. Juli 2017
Ich finde die Autorin hat einen guten Schreibstil, welcher es sehr leicht macht das Buch in mehr oder weniger einen Stück zu lesen. Die Geschichte ist sehr spannend und regt zum Nachdenken an. Ich bin rundum zufrieden und möchte gerne wissen, wie es weiter geht- deshalb ist der zweite Teil bereits bestellt.
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am 4. April 2015
Wenn man einmal angefangen hat zu lesen kann man nicht mehr aufhören. Man muss einfach wissen wie es weitergeht. Ich kann dieses buch nur weiterempfehlen es ist super!
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am 11. August 2016
Am Anfang war ich skeptisch, ob eine “Teenie-Geschichte“ mich bis zum Ende interessieren würde, aber ich konnte das Buch einfach nicht mehr weglegen und habe es in einem Rutsch fertig gelesen. Die Story ist sehr fesselnd, die Charaktere glaubwürdig und der Schreibstil ließ mich nicht mehr los. Ich freue mich schon auf die weiteren Bücher aus dieser Reihe.
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am 30. August 2016
Zur Autorin (dem Buch entnommen):

Teri Terry lebte in Frankreich, Kanada, Australien und England, und sie hat dabei drei Abschlüsse, eine ganze Sammlung von Reisepässen und mehr Adressen, als sie zählen kann, erworben. Ihre häufigen Umzüge hatten Teri oft in eine Beobachterrolle gezwungen. Seitdem interessiert sie sich sehr für Personen, die in eine fremde Umgebung kommen oder sich dort eingliedern müssen, wie Kyla in ihrem Debüt ›Gelöscht‹.
Teri hat vor kurzem ihre Anstellung als Bibliothekarin in Buckinghamshire aufgegeben, um sich voll und ganz auf ihre Arbeit als Autorin konzentrieren zu können. Zudem verfasst sie eine Masterarbeit über die Darstellung des Terrorismus in Romanen für Jugendliche.
Der erste Band ihrer Trilogie hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Besteller entwickelt und wurde bereits in neun Sprachen übersetzt.

Kurze Inhaltsangabe:

Kyla lebt in einem Krankenhaus seit sie sich erinnern kann. 9 Monate sind seit dem Slating vergangen, der Operation, die ihr das Gedächtnis genommen und sie in einen neuen Menschen verwandelt hat. Nun soll sie entlassen werden und bei einer Familie leben. Ihrer Familie. Ihrer neuen Familie, mit der sie nicht verwandt ist. Es fällt ihr auf gewisse Art einfach sich zu integrieren: Sie versteht, was man ihr sagt und lernt sehr schnell dazu, viel schneller als alle anderen geslatedten Kinder. Doch immer wieder hat sie diese Träume, die vermutlich keine sind. Existieren in ihrem Unterbewusstsein tatsächlich Erinnerungen an die Zeit „davor“? Die Anschläge, die Gewalt, die Qualen, all die Tode… Ist das wirklich passiert? Ist sie vielleicht selbst dafür verantwortlich? Wer sind die Lorder und wohin verschleppen sie die Slater, die sich nicht ordentlich in die Gesellschaft einfügen? Wo sind Tori, Phoebe und Mr. Gianelli? Und warum spielt Kyla’s Levo, ein Armband, das ihren Hormonhaushalt prüft, ständig verrückt? Die Suche nach Antworten gestaltet sich schwierig, weil Kyla sich absolut sicher ist, dass niemand erfahren darf, worüber sie sich den Kopf zerbricht…

Meine Meinung:

Das Cover hat mich auf dem Tisch mit 1000 Mängelexemplaren direkt angesprochen. Gott sei Dank!, denn bisher hatte ich noch nichts von Terry gelesen. Ihr Schreibstil ist flüssig und spannend. Erzählt aus der Ich-Perspektive, erfährt der Leser immer nur so viel, wie auch die Protagonistin Kyla weiß.
Bereits nach Band 1 erkenne ich, dass Terry ihre Charaktere besonders raffiniert ausarbeitet. Man weiß zu keiner Zeit, wer denn nun wirklich gut oder böse ist. Will Dr. Lysander nur an Kyla herumexperimentieren und sie in ihren Gesprächen aushorchen oder ist sie vielleicht tatsächlich auf Kyla’s Seite? Ist Kyla’s neue Mum der Drache, der sie vorgibt zu sein oder steckt mehr hinter ihrem Zwang alles kontrollieren zu müssen? Ist Kyla’s neuer Dad der fürsorgliche Mann, den man zu Beginn kennenlernt oder sollte sie in seiner Gegenwart Vorsicht walten lassen?
Die Charaktere sind nicht vollständig gut oder böse: selbst Phoebe, die Slater-Hasserin, erweckt im Laufe der Geschichte Kyla’s und des Lesers Mitgefühl. Dieses Wechselspiel lässt den Leser jeden Charakter mit einer gewissen Skepsis betrachten.
Diese Skepsis hatte ich vor allem gegenüber Ben. Er schien von Anfang an sehr nett zu sein, aber auch sehr treudoof, naiv und beeinflussbar, was ziemlich gefährlich ist, wie man am Ende erkennt. Ganz warm wurde ich mit ihm nicht, vielleicht weil er zunächst keine eigene Meinung zu haben schien.

Die Handlung der Geschichte lies etwas auf sich warten. Dank des Schreibstils tat dies dem Buch nicht unbedingt Abbruch, ich hätte aufgrund des Klappentexts lediglich etwas mehr Action erwartet. Die Weichen werden in Band 1 gestellt und ich denke, dass Band 2 und 3 spannend, emotionsgeladen und wesentlich rasanter weitergehen, denn Kyla’s Neugier ist nun endlich geweckt.

Von mir gibt es für den Auftakt der Slater-Trilogie 4 von 5 Sternen und freue mich schon auf den zweiten Band „Zersplittert“.
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am 29. September 2016
„Wer Kyla auch ist, es gibt noch eine andere Person, die sich in ihr versteckt. Und vor ihr fürchte ich mich am allermeisten.“

Klappentext:
Klasse Gedächtnis wurde gelöscht,
ihre Persönlichkeit ausradiert,
ihre Erinnerungen sind für immer verloren,
Kyla wurde geslated.

Aber die Stimmen aus der Vergangenheit lassen die Sechzehnjährige nicht los – ist sie wirklich für den Bombenanschlag auf unschuldige Kinder verantwortlich? Zählte sie zu einer Gruppe gefährlicher Terroristen? Kyla wird immer wieder von Flashbacks aus ihrem früheren Leben eingeholt. Gemeinsam mit Ben, einem Slater, in den sie sich verliebt, begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit – doch wem kann sie überhaupt noch vertrauen?

Rezension:
Die Story:
Kyla ist ein Experiment. Die Regierung versucht ‚fehl geratene’ Jugendliche wieder in die Gesellschaft zu integrieren, indem sie all ihre vorigen Erinnerungen verlieren. Ein geslateter Mensch ist ein neuer Mensch; zumindest soll das so sein. Doch bei Kyla ist das nicht so. Während sie die Welt zum zweiten Mal kennenlernt und dabei strengstens überwacht wird, holt ihr altes Ich sie langsam wieder ein. Was ist richtig, was ist falsch, wem kann sie vertrauen? Wer ist Freund, wer ist Feind und wer sagt, dass es dazwischen einen Unterschied gibt?

Die Story ist packend. Von der ersten Seite an klebt man an den Kapiteln und hat kaum eine Chance wegzukommen. Zusammen mit Kyla versucht der Leser verzweifelt Intrigen zu erkennen und die Rollen von Gut und Böse zu vergeben, was so gut wie unmöglich ist. Jede kleinste Wendung (von denen man kaum eine auch nur erahnen kann) verwirft alle bisherigen Theorien.
Allein schon die Grundidee des Slatens ist unglaublich interessant. Kyla muss alles noch einmal lernen und dieser Lernprozess ist durchgehend glaubwürdig geschrieben; langweilen tut man sich an keiner Stelle.
Hinzu kommen Kylas Flashbacks, die weder sie, noch der Leser deuten kann. Fragen über Fragen; Kylas Frustration ist durchaus nachvollziehbar.
Lediglich die Liebesgeschichte zwischen ihr und Ben hat mich ein wenig enttäuscht. Sie sind süß zusammen und halten sich gegenseitig, jedoch konnte ich die plötzlichen Gefühle zwischen ihnen nur schwer nachvollziehen; der Funken ist nicht ganz übergesprungen.

Die Charaktere:
Kyla ist als Hauptprotagonistin sehr sympathisch. Sie hat keine Ahnung, wer sie ist, versucht aber trotzdem sofort eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln und lässt sich nur schwer davon abbringen. Sie verändert sich im Laufe des Buches mehrmals, bleibt im Kern jedoch stets die Alte. Generell kann man sie aus tausend verschiedenen Winkeln betrachten, denn sie ist unglaublich vielseitig.
Aber Kyla ist da nicht die einzige. Auch jeder andere Protagonist verbirgt eine Geschichte mit vielen Geheimnissen, die es herauszufinden gilt. Man weiß nie, wer auf welcher Seite steht und kann das nur sehr schwer einschätzen.

Der Schreibstil:
Teil eins rund um Kyla wurde aus deren persönlicher Sicht geschrieben. Passend, denn Kyla muss sich selbst finden und ihre Gedanken und Gefühle bei dieser Suche gehören einfach dazu.
Der Schreibstil ist leicht geschrieben und einfach zu lesen, vieles wird gut und tiefgreifend erklärt, damit der Leser sich deutlich vor Augen führen kann, in welcher Welt Kyla und alle anderen leben müssen.

Fazit:
„Gelöscht“ ist der mitreißende Auftakt einer Trilogie um die Findung seinerselbst. Jede Seite wirft Fragen auf, gründet Intrigen und wirft die Rollen der Protagonisten um. Die Story ist wie die Charaktere tiefgehend ausgearbeitet und es macht Spaß, sich immer tiefer in das Gespinnst aus Lügen und Geheimnissen zubegeben.
Einzig und allein die Liebesgeschichte zwischen Ben und Kyla ist ein bisschen flach geraten und teilweise auch nicht deutlich nachzuvollziehen.

(Mehr Rezensionen auf: buecher-wuermchen-weebly )
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am 17. Juli 2016
Die sechzehnjährige Kyla wurde geslated und kann sich dadurch an nichts mehr erinnern. Ihr komplettes bisheriges Leben wurde ausgelöscht.
Das sogenannte Slaten ist im Jahr 2054 eine gängige Methode, um jugendlichen Terroristen eine zweite Chance zu geben. Die Kinder und Teenager vergessen wer sie waren und was sie getan haben und können so ein neues, friedliches Leben unter dauernder Kontrolle starten. Die Kontrolle übernimmt ein Gerät, das Levo, das die Gefühle überwacht und bei Anzeichen von Wut und Ärger Alarm schlägt und die Betroffenen ausschalten und sogar umbringen kann.
Kyla kommt nach dem Eingriff in einem Krankenhaus zu sich, wo sie neun Monate verbringen muss, ehe sie entlassen wird und in ihre neue Familie kommt. Sie bekommt neue Eltern und sogar eine Schwester, die ebenfalls geslated wurde.
Bald muss Kyla feststellen, dass sie anders ist als ihre Leidensgenossen. Immer wieder wird sie von Alpträumen und Erinnerungsfetzen geplagt, die sie nicht einordnen kann.
Außerdem scheint ihr Levo nicht richtig zu funktionieren - oder wie kann es sein, dass er die besten Werte anzeigt, wenn Kyla wütend wird?
Ihre Gefühle zu Ben, der ebenfalls geslated wurde, machen die Sache nicht einfacher.
Und als dann immer mehr Menschen aus Kylas Umfeld verschwinden, muss sich Kyla langsam fragen, auf wessen Seite sie steht.

Bereits das Cover, der Titel und der Klappentext haben mich unglaublich angesprochen. Sie versprachen eine Dystopie mit einer neuen Idee und einer spannenden Geschichte.
Ich wurde nicht enttäuscht. Durch den angenehmen und mitreißenden Schreibstil der Autorin, hatte ich das Buch sehr schnell durchgelesen und hätte am Liebsten sofort mit dem zweiten Band weiter gemacht, der allerdings leider erst im nächsten Frühjahr erscheinen wird.

Die Personen waren sehr authentisch beschrieben und vor allem Kyla war mir von vorne herein sympathisch. Immer wieder stellte sich mir die Frage, wem ich trauen kann und wer es gut mit Kyla meint.
Im Laufe der Geschichte kamen immer mehr schreckliche Dinge ans Licht. Menschen, die sich kritisch gegenüber der Regierung äußerten, wurde abgeführt und niemand weiß, was mit ihnen passiert. Kyla entdeckt auf illegale Weise eine Website mit als vermisst gemeldeten Kindern. Und der Mensch, der ihr vielleicht am Meisten bedeutet, beschließt sich auf die Seite der Rebellen zu stellen. Doch zu welchem Preis?

"Gelöscht" ist meiner Meinung nach eine rundherum gelungene Dystopie, die ich nur empfehlen kann. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!
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am 16. Mai 2016
Auf "Gelöscht" hatte ich mich ganz besonders gefreut, da die Reihe schon lange auf meiner Wunschliste stand. Mit diesem Reihen-Auftakt hat Teri Terry hat es geschafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Das Buch ist ein richtiger Pageturner. Man fliegt nur so durch die Seiten, immer auf der Suche nach Kylas wahrer Identität.

Kyla sieht aus wie ein ganz normales Mädchen, doch sie ist ein Slater. Ihre richtige Identität wurde aus ihren Erinnerungen gelöscht. Dies ist ein Verfahhren, das die Regierung bei straffällig gewordenen Jugendlichen anwendet, um ihnen eine zweite Chance zu geben. Durch das Löschen muss Kyla alles neu erlernen. Denn nicht nur die Erinnerung an ihre Identität, sondern auch an alles andere wurde zerstört. Wie ein Kleinkind muss sie laufen lernen und die Welt neu entdecken. Doch irgendetwas ist bei ihr anders, als bei den restlichen Slatern. Obwohl es nicht möglich sein sollte, blitzen immer wieder Erinnerungen an ihr altes Ich auf. Doch was sie sieht, ist alles andere als beruhigend. Könnte es wirklich sein, dass sie eine Terroristin war? Ihre Erinnerungsfetzen deuten darauf hin. Als sie Ben, einen anderen Slater kennenlernt, vertraut sie sich ihm schnell an. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit.

Der Einstieg in das Buch ist mir durch den angenehmen und flüssigen Schreibstils von Teri Terry sehr leicht gefallen. Dank ihrer bildhaften Erzählweise hatte ich alles direkt vor den Augen. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Kayla erzählt. Dadurch erhält man einen tiegen Einblick in ihre Gefühle und deckt nach und nach das Geheimnis um ihre Vergangenheit auf. Kayla ist eine unheimlich sympathische Protagonistin. Sie wirkte absolut authentisch und ist mir schnell ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihr mitgefiebert, gehofft und gelitten. Denn der Weg zur Wahrheit ist lang und steinig. Nach einiger Zeit merkt Kayla, dass Menschen, die Fragen stellen, einfach verschwinden. Das erschwert die Suche nach ihrer Identität um einiges. Dazu kommt ihre wachsende Sorge um Ben, in den sich Kyla Hals über Kopf verliebt. Doch schnell muss sie erkennen, dass sie eine Gefahr für Ben darstellt. Ben war mir auf Anhieb sympathisch und ich konnte auch nachvollziehen, dass Kyla sich so schnell in ihn verliebt. Er ist ihr einziger richtiger Halt in der ihr unbekannten Welt und zudem ein Slater wie sie. Die Charaktere wurden insgesamt alle gut ausgearbeitet. Genauso wenig wie Kayla, weiß auch der Leser nicht, wer Freund und wer Feind ist. Grundsätzlich mißtraut man ersteinmal jedem neuen Protagonisten, was einen Teil der Spannung des Buches ausmacht. Neben Kyla und Ben haben mir Kylas Mutter und die Ärztin Dr. Lysander besonders gut gefallen.

Obwohl das Erzähltempo langsam beginnt und sich erst nach und nach steigert, hält Teri Terry den Spannungsbogen konsequent aufrecht. Dabei arbeitet sie weniger mit actionreichen Szenen, sondern mit häppchenweisen Informationen, die den Weg zur Wahrheit weisen. Dadurch konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Nach und nach kann der Leser zusammen mit Kyla die verschiedenen Puzzlestücke zusammmensetzen und nähert sich der Wahrheit. Dabei erfährt man viel und doch nichts. Denn mit den meisten Informationen kann man nicht viel anfangen, solange der Kontext fehlt. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen, weil ich endlich wissen wollte, wer Kayla wirklich ist. Das Buch endet mit einem wirklich fiesen Cliffhanger und lässt viele Fragen offen. Mich konnte die Geschichte vollkommen in ihren Bann ziehen und ich kann es kaum erwarten, die Fortsetzung "Zersplittert" zu lesen.

Fazit: „Gelöscht“ von Teri Terry ist ein wundervoller Reihen-Auftakt. Die Story konnte mich von Anfang an fesseln und punktet mit einer spannenden Handlung und einem tollen Schreibstil. Fans von Dystopien, die ohne actionreiche Szenen auskommen, werden diese Reihe lieben. Ich freue mich schon wahnsinnig auf die Fortsetzung, die ich nun direkt verschlingen werde.

4,7 / 5,0 Sterne. Herzlichen Dank an den Coppenrath Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar.
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am 28. Februar 2016
Das ist das erste Buch das ich von Teri Terry gelesen habe und ich hatte hohe Erwartungen. Das Buch hat mich von Anfang an mitgerissen in diese erfundene Zukunftswelt:
Die Grenzen von England sind geschlossen. Terroristen bedrohen das Land. Kinder verschwinden spurlos. Straftäter unter 16 Jahren werden einem Slating unterzogen. Ihr Gedächtnis wird gelöscht, sodass sie wieder komplett neu anfangen müssen.
Eine Zukunftsvorstellung so wie man sie auf keinen Fall haben möchte!! Aber genau das macht das Buch noch besser! Man kann in diese verdrehte Welt eintauchen und kämpft sich mit der Hauptdarstellerin Kyla durch den Alttag eines Slaters. Dunkle Geheimnisse, Bedrohungen von allen Seiten und mysteriöse Träume, bringen sie komplett durcheinander.
Ich liebe dieses Buch!

Kurz zum Inhalt:

Die sechzehnjährige Kyla hört immer wieder Stimmen aus der Vergangenheit. Hat sie wirklich unschuldige Kinder bei einem Bombenanschlag getötet? Zählte sie zu einer Gruppe von gefährlichen Terroristen? Und warum ist ihr Bild auf einer Webseite mit vermissten Kindern? Ihre wahre Identität birgt ein großes Geheimnis. Gemeinsam mit Ben, einem anderen Slater, in den sie sich verliebt, begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit – doch wem kann sie überhaupt noch vertrauen?

Mich hat ja der Klappentext schon sehr neugierig auf das Buch gemacht und ich wollte unbedingt in diese Welt eintauchen. Nach den ersten Seiten war klar, dass es das richtige Buch für mich ist. Es war sofort spannend und man bekommt bald mehr Infos zum Slating, was mich sehr interessiert hat. So kann man sich gleich viel mehr darunter vorstellen.

Die Aufarbeitung der Idee finde ich sehr gut. Es geht ein schöner roter Faden durchs Buch und der Leser kennt sich eigentlich immer aus, was jetzt gerade passiert. Also alles sehr übersichtlich und überschaubar. Natürlich sind aber die Geheimnisse genau das Gegenteil. Aber das gehört ja auch so. ;)
Der Leser wird immer wieder neugierig gemacht, weil man zwischendurch kleine Brocken zugeworfen bekommt. Immer wieder kleine neue Fakten, die sich zu dem bereits bestehenden Puzzle hinzufügen. Das war einfach toll!

Die Charaktere des Buches gefielen mir gut. Vor allem Kyla ist mir sehr ans Herz gewachsen, weil ich mich gut in sie hineinversetzten konnte. Ihre Gedanken und Empfindungen wirken sehr real, wodurch ich mir Kyla noch besser vorstellen konnte.
Das Aussehen der einzelnen Personen wird nicht sehr genau beschrieben, sodass der Leser viel Freiraum zum selbst vorstellen hat. Das mag ich immer besonders gerne, weil man der Fantasie dadurch freien Lauf lassen kann.
Es gibt einige Charaktere, bei denen ich nicht genau sagen kann, was sie im Schilde führen. Da wäre zum Beispiel Kylas Vater oder ihre Betreuerin. Im ersten Moment wirken sie hilfsbereit und sind freundlich zu Kyla. Dann sind sie aber genau das Gegenteil und drohen ihr. Wie soll man sich da als Leser noch auskennen?! Aber genau das ist das Geniale! Man ändert seine Meinung zu den Charakteren sehr oft und man wird sozusagen auch ein bisschen hinters Licht geführt. Auch Kyla wird zum Schluss hin immer unberechenbarer, was der Geschichte noch mal Spannung dazu gibt!
Ein Lieblingsgcharakter von mir ist auf jeden Fall Kylas Mutter. Sie wirkt am Anfang sehr distanziert und irgendwie auch ein wenig böse. Im Laufe des Buches macht sie aber eine komplette Wandlung durch.

Der Schreibstil ist recht einfach und man liest das Buch sehr schnell. Das kann aber auch an der Spannung liegen, die fast immer vorhanden ist. Es gibt nur wenige Verschnaufpausen, die dann abrupt beendet werden.
Sehr schöne Sätze, wodurch ein toller Lesefluss aufgebaut wird.

Ich kann dieses Buch wirklich nur loben! Ich habe mich in diese Geschichte verliebt und werde sicher bald mit Band 2 fortfahren!
Kopfkino pur!
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