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am 24. August 2014
Die Hinführung auf das Thema im ersten Kapitel: gut! Warum Javascript, warum Javascript-Framework, Hinführung auf die Entscheidung für AngularJS und jQuery. Das High-Light des Buchs ist das Kapitel 3 in dem eine URL-Verwaltung mit Hilfe des Ansatzes von Single-Page-Web-Apps (SPA) schön und nachvollziehbar herausgearbeitet wurde. 90 von 287 Seiten, das war's wert!

Aber warum wird auf 30 Seiten Javascript mit seinen Macken beschrieben? Danach gruselt es einen richtig vor der Umsetzung dieser Sprache in die Browser-Wirklichkeit. Ein Buch mit so einem Titel richtet sich definitiv nicht an Programmieranfänger, Hinweise auf gute Webseiten oder Buchtitel hätte es auch getan. Hier ist der nicht der richtige Platz für diese Mikro-Diskussion. Danach weiß ein echter Anfänger nicht mehr, ja, ist verunsichert. Und der erfahrenere Webprogrammierer hat auch nichts gewonnen. Ok, vielleicht versucht man so auch "Anfänger ohne jegliche Vorkenntnisse" zum Kauf zu animieren.

Kapitel 4 geht dann viel auf serverseitige Programmierung ein. Wozu? Muss das Meteor-Framework auch noch vorgestellt werden? Und irgendwie ist auch der Elan der ersten Kapitel weg. Mir erscheint es etwas planlos. Wie könnte man in dieser Kürze von 60 Seiten auch den Leser wirklich an der Hand nehmen? Von einem Einzeiler zum Installieren des Meteor-Frameworks bis zu externen Loginprovidern. Was hat das hier zu suchen... das ist eine Implementierungsfrage. Gut ein Userlogin vorzuführen, es muss seinen Platz bei einer SPA-Anwendung haben, aber warum ein Plugin nach dem nächsten in Meteor einfach auf den Tisch des Lesers zu knallen?

Wieder ein Lichtblick, Kapitel 5 mit Vorstellung von jQuery-Mobile. Gerade in mobilen Umgebungen kann der SPA-Ansatz seine Stärken ausspielen. Aber dann wieder eine Liste mit den "Namen einiger Tansitionen: fade, slide, slideup, slidedown, slidefade"... Wozu? Dafür ordentliche Screenshots die zeigen wo es lang gehen könnte.

"Kapitel 6" steht dann völlig im Raum. 2 Seiten über einen Javascript XMLHTTP-Request mit den Abschlussworten: ... sollte nicht direkt in produktiven Systemen eingesetzt werden... Ja, wozu dann dieses winzige Beispiel? Weil noch Platz war? Gerade hier braucht es Hinweise wie man genau absichert, URLs, Artikel, Buchbeispiele, irgendwas... Der Leser ist hier einfach alleine gelassen.

Der Ansatz des Buchs sich auf Frameworks zu stützen ist völlig in Ordnung, die Gründe dafür sind nachvollziehbar erklärt. Aber es fehlt die Konzentration auf das eigentliche Anliegen des Buchs da so wunderbar im Titel zusammengefasst ist. Zuviel Verlieren in Einzelheiten von Javascript-Problemen, Meteor-Modulen. 290 Seiten hätten genügt meinen Tag besser zu machen, es müssen nicht immer 1000-seitige Wälzer sein. Mission erfüllt? Mit viel Elan gestartet, ich bin als begeisterter Lesesoldat ist auf halben Weg desertiert.

Tipp an den Verlag: schwarze Schrift wäre einfach besser zu lesen als grau.
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am 24. August 2014
Single Page Web Apps ist ein sehr gutes Buch, wenn es darum geht, einen Einstieg in die Welt von JavaScript und (mobiler) Web-Applikationen zu bekommen. Auf rund 280 Seiten behandelt das Buch alles, was man dafür braucht:
- Grundlagen einer Web-Plattform
- Was sind Single-Page-WebApps (SPWA)?
- Eine Einführung in JavaScript und die Eigenarten und Besonderheiten der Programmiersprache
- Eine Übersicht über die SPWA-Frameworks AngularJS, Meteor und jQuery Mobile

Natürlich kann nicht auf alle Abschnitte bis ins letzte Detail eingegangen werden, dazu könnte man zu jedem Thema ein eigene Buch schreiben (bzw. diese existieren ja bereits, und wer mehr und tieferes KnowHow nach der Lektüre dieses Buche haben möchte, sei darauf verwiesen), aber um Einsteigern, oder auch Umsteigern von einer anderen Programmiersprache, einen Überblick und einen einfach Einstieg zu ermöglichen, ist dieses Buch perfekt.

Der Leser erfährt alles, was er zunächst wissen muss, um nicht nur einfache "Hello World" Beispiele zu erstellen. Er ist nach der Lektüre des Buches vielmehr in der Lage, SPWAs mit einem gewissen Anspruch an die Komplexität und Logik zu erstellen. So wird im AngularJS Kapitel auch auf die Erstellung von eigenen Direktiven eingegangen und der Umgang mit SVG Grafiken erläutert. Dinge, die nicht überall so einfach zu erfahren sind. Dinge wie LocalStorage und REST-Services sind natürlich auch enthalten. Im Meteor-Abschnitt erfährt man zudem noch jede Menge Dinge über reaktive Programmierung und JavaScript auf der Serverseite und der Anbindung einer MongoDB. Man muss also nicht immer gleich mit Node.js anfangen (auch wenn es die Basis von Meteor bildet, aber man kommt damit nicht in direkte Berührung).

Dass in den einzelnen Kapiteln nicht immer das gleiche Praxisbeispiel gewählt wurde, macht es am Anfang vielleicht etwas schwerer zu verstehen, gerade wenn man neu in der Materie ist, im Endeffekt bekommt man so aber einen breiteren Einblick, was mit JavaScript heute so alles möglich ist!

Alle Quellcodes/Beispiele können beim Verlag heruntergeladen werden. Leider ist hierzu eine vorherige Registrierung notwendig. Ein Vorgehen, dass in der heutigen Zeit von GitHub & Co. ganz und gar nicht mehr zeitgemäß ist und nicht mehr notwendig sein sollte. E-Mail Adressen sammeln ist ein schlechtes Vorgehen um an potentielle Kunden zu gelangen. Dafür kann der Autor aber nichts, das ist Verlagssache...
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am 29. September 2014
Leider blieb dieses Buch weit hinter meiner Erwartungen, weshalb ich es auch Lesern nicht weiterempfehlen würde, die schon ein wenig Erfahrungen in SPA haben.
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