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am 25. Mai 2017
Leicht und verständlich verfasst. Amüsant und man erwischt sich immer wieder selbst. Hat Spaß gemacht und, ganz offen gesagt, ich hab wieder vieles gelernt!
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am 15. Februar 2014
Die Autorin Tali Sharot ist Psychologin und Neurowissenschaftlerin in London.
Sie forscht unter anderem zum Thema Optimismus.

Zunächst lässt der Titel des Buches ja trockene Wissenschaft vermuten.
Weit gefehlt, Tali Sharot ist es gelungen ein hochkomplexes Thema aus dem Bereich der Neurowissenschaften, für jeden Leser verständlich, in ihrem Buch darzulegen.

Dazu hat das Buch noch ein taschentaugliches Format. Ich habe häufiger Wartezeiten und begrüsse es, wenn ein Buch nicht zu groß und zu schwer ist.

"Das optimistische Gehirn" und der Untertitel "warum wir nicht anders können, als positiv zu denken" sind ja recht provokative Titel. Kann das Gehirn optimistisch sein?
Ich dachte immer es gibt optimistische Menschen. Dies habe ich dem Wesen eines Menschen zugeschrieben aber ganz bestimmt nicht seinem Gehirn.

Die Autorin führt den Leser in mehreren Kapiteln in diese komplexe Materie ein. Danach wissen Sie was Barack Obama und Shirley Temple eint, usw.

Ja und ich verstehe jetzt auch warum wir Optimismus zum Überleben brauchen.
Es ist Tali Sharot gelungen mich davon zu überzeugen, dass der Optimismus in jedem Menschen angelegt ist.

Lassen Sie sich mitnehmen in die Welt der Neurowissenschaften, der Ausflug auf, für die meisten Leser, ganz unbekanntes Terrain lohnt sich.
Ich verstehe jetzt viele Zusammenhänge und Gedankengänge, die man so hat, besser.
Meine Empfehlung eigentlich für jedermann,jederfrau, der bereit ist sich auch mit komplexeren Themen zu beschäftigen.
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am 12. August 2014
Diese Frage hat sich bestimmt jeder denkende Mensch schon einmal gestellt. Und in diesem Buch werden einige Antworten angeboten.
Die Sache mit dem Optimismus ist schon angesprochen worden. Hinzufügen möchte ich die Schlussfolgerung, dass es für uns schwierig, wenn nicht gar unmöglich ist, uns selbst zu erkennen.
Das ist eine profunde Erkenntnis, einfach und präzise formuliert. Denn viele Streitigkeiten entstehen, weil jede der beteiligten Parteien ihren Anteil an der geleisteten Arbeit über- und den Anteil an der Belohnung unterschätzt. (Addiert man die selbstgeschätzten Anteile von Ehepaaren an der Hausarbeit, so addieren sie sich meist auf über 100 Prozent).
Diesen Mechanismus kann man nicht außer Kraft setzen, aber man kann ihn ein wenig korrigieren und so Konflikte vermeiden helfen.
Verzerrungen werden in der Psychologie oft beschrieben. Ich habe auch das Buch von Kahnemann gelesen, das wesentlich detaillierter und wissenschaftlicher zu Werke geht. Dort war die Notwendigkeit des Optimismus und der Verzerrung allgemein aber nicht so deutlich formuliert (oder ich habe es überlesen). Tali Sharot schreibt ganz eindeutig: Ohne (positive) Verzerrungen hätte wir gar nicht überleben können. Früher habe ich manchen Prahlhans verachtet, weil seine Selbstüberschätzung so offensichtlich war. Heute sehe ich es etwas anders, die Illusion scheint nicht ausschließlich Illusion zu sein, nicht ausschließlich ein Betrügen der anderen, sondern tatsächlich auch etwas Substanz zu haben - solange es im gesunden Rahmen bleibt und nicht im Größenwahn gipfelt.
Das Buch ist ruhig und sachlich geschrieben. Auf Besserwisserei und Ratschläge wird weitgehend verzichtet.
Ich habe nur an ganz wenigen Stellen das Gefühl gehabt: Oh, oh, hier versteigt sich aber jemand.
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am 25. Juni 2015
Mein Interesse an Neurobiologie und Psychologie hat mich dazu veranlasst dieses Buch zu lesen. Es sind dabei sehr viele Studien (Studien mit Tieren, Studien zur Gehirnforschung…) zu dem Thema Optimismus erläutert worden, aber ohne es so kompliziert zu machen. Es ist also nicht zu kompliziert geschrieben, sodass es unverständlich wäre. Außerdem finde ich die Alltagsbeispiele klasse oder Stellen im Buch, bei denen man sich zuerst etwas vorstellen soll, bevor man weiterliest. Dann ist man schon gespannt, auf was die Autorin wohl aus ist. Manche Sachen waren mir schon bekannt aus der Vorlesung Psychologie I für Lehrämtler (z.B. „sich selbst erfüllende Prophezeiungen“). Für diejenigen, denen die Vorlesung gefallen hat, ist dieses Buch auf jeden Fall empfehlenswert. Es geht im Buch natürlich um den Optimismus, aber auch alles drum herum: Glück, Furcht, Hoffnung, Erinnerung, Zukunftsvorstellung… Am schönsten und witzigsten fand ich aber die Aussage, dass es mehr Optimisten als Pessimisten gibt. Und, dass obwohl die Optimisten meist unrealistisch optimistisch sind, diese dennoch eine höhere Chance haben auch diese guten Ereignisse zu erfahren, als die Pessimisten. Aber das ist alles an schönen Beispiel im Buch erklärt.
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am 30. April 2016
Die Neurowissenschaftlerin Tali Sharot berichtet in ihrem Buch über die neuronale Ebene des menschlichen Optimismus. Wissenschaftlich anspruchsvolle und komplexe Themen werden von der Autorin in einem interessanten Taschenbuch mit unterhaltsamen Geschichten und Experimenten dargestellt.
Äußerst lesenswert und aufschlussreich im Zusammenhang mit beispielsweise „freier Wille“, „Positive Psychology Movement“, Verzerrungen, Kippbildern, sich selbsterfüllenden Prophezeiungen u.v.m.
Ein wissenschaftlich fundiertes Buch der anderen Art.
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am 2. November 2015
Die Autorin meistert den Spagat gut verständlich aber nicht oberflächlich über ihr Forschungsthema Optimismus zu informieren. Nach einem kurzen Rückblick auf die Entstehung des Begriffs Optimismus beschreibt sie zunächst mit überzeugenden Beispielen visuelle und kognitive Illusionen. Auf ca. 280 Seiten gibt es in diesem empfehlenswerten Taschenbuch eine Fülle spannender Informationen und die Lektüre führt dazu, das eigene Denken und Handeln besser zu verstehen.
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am 14. Februar 2014
Als Pendler bin ich immer auf der Suche nach einem guten Buch für unterwegs. Die letzten Tage war dieses kleine Büchlein mein Reisebegleiter und ich habe mich immer wieder dabei erwischt, dass ich mir gewünscht habe die Bahnfahrt würde etwas länger dauern, damit ich nur noch ein paar Seiten mehr lesen kann.
Tali Sharot gelingt es wissenschaftliche und komplizierte Zusammenhänge verständlich und interessant rüber zu bringen. Auch wenn ich als Absolvent eines Biostudiums näher an der Materie bin als der Normalverbraucher, glaube ich, dass der Autor es geschafft hat alle Zusamenhänge klar darzustellen.
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am 7. August 2014
eine Bereicherung an neuen Erkenntnissen aus Gehirn- und Verhaltensforschung...gut geschrieben...Stoff für Diskussion und Diskurs...Positive Psychologie...Bedeutung für das Zusammenleben in Familie und Gesellschaft
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am 7. April 2014
der grund warum menschen nicht anders können als positiv zu denken,
ist ihr versagen!

so sind sie dazu gezwungen, weil
ein annehmen des versagens
ihr ende, ihr scheitern bedeuten würde....

oder?

vielleicht kommen sie dann endlich mal
in der realität an und erkennen, wer
und was sie wirklich sind.

wie einfach das leben sein kann,
wenn man nicht dauernd veruscht
optimistisch denken zu müssen
in richtung: "ich muss, Ich kann,
Ich will, Ich darf, etc."

Traurig aber wahr,
der büchermarkt ist voll von solcher
hexenliteratur, die einem das hirn
vernebelt mit verhissungsvollem
hoffnungsgedönst.

keine gute grundlage für
selbstbewusste realitätsorientierte
reife menschen.
nur theoretiker können sich solche
modelle aus der nase ziehen.

ein stern fürs mitleid, denn auch
optimisten haben mitleid verdient...
;)
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