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Kundenrezensionen

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am 21. Februar 2014
Ich (ein interessierter Laie) kann mich dem positiven Lob meiner Vorrezensenten nur anschließen. Vieles, was man sich in anderen Büchern mühsam zusammensuchen muss, wird hier kurz, präzise, an gut ausgewählten Beispielen anschaulich beschrieben und verdeutlicht für Leser unterschiedlicher Vorwissensniveaus- evtl. unbekannte Fachwörter kann man hinten im Anhang nachschlagen- verständlich beschrieben. Anhand sieben thematisch unterschiedlicher Kapitel- Einleitung, Selektion und Zufall, Phylogenese, Evolutionäre Neuheiten, Adaption, Vielfalt und Schluss- bekommt man einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung vermittelt, wird mit den neuesten Erkenntnissen konfrontiert und bekommt die unterschiedlichen und oftmals gegensätzlichen Standpunkte der aktuellen Forschungskontroversen (z. B. Gradualismus vs. Punktualismus) mitgeteilt. Zahlreiche Schaubilder lockern den Fließtext auf, wichtige Begriffe und Theorien werden in gesonderten Boxen erläutert und die Hauptaussagen des Textes nochmals extra am Seitenrand zusammengefasst. Und sollte man sich trotzdem hinsichtlich des Verständnisses des vorherigen Kapitels unsicher sein, so kann man sich an den Verständnisfragen am Ende jedes Kapitels selbst prüfen.
Das Ganze ist natürlich nicht als Gute- Nacht- Lektüre konzipiert und fordert je nach mitgebrachtem Vorwissen durchaus immer mal wieder nachträgliches selbstständiges Überlegen oder mehrmaliges Lesen, trotzdem eignet sich das Buch aber prima als Überblicks- und Nachschlagewerk und ersetzt alleine mehrere verschiedene andere Werke zum Thema. Nicht zu vergessen dürfte es sich auch für Fachstudenten optimal zur Prüfungs- und Examensvorbereitung eignen.
Wer an Evolution interessiert ist, wird dieses Buch lieben!
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am 3. November 2013
Auch der erste Blick in die zweite Auflage dieses – zu recht vielfach gerühmten Lese-Lehrbuchs (s. Rezensionen) – macht wieder große Lust auf die faszinierende Materie: Hynek Burda und Sabine Begall versprechen (diesmal als Teil des internationalen Autorenteams statt als Hrsg.) mehr Klarheit an einigen Stellen und Aktualisierungen bzw. Erweiterungen, die seit der 1. Ausgabe 2009 angebracht erschienen. Um es kurz zu machen: Dieses Versprechen wird gehalten!

Es handelt sich bei der vorliegenden Version um die nächste Generation eines sehr guten Lehrbuches, mit einigen Anpassungserscheinungen, die vor allem auf kleineren Veränderungen der (Erb-)Informationen – im Grunde „Punktmutationen“ – beruhen.

Angefangen bei winzigen Details wie der angepassten Chronologie bei Kapitelüberschriften (2.21 „Neodarwinismus nach sechzig Jahren“, S. 147), über neu eingeflochtene Erläuterungen (erkenntnisreich: Box 5.3 „Schimpansenpolitik“, S. 300) bis hin zur Einbettung neuer Forschungslagen, wie etwa in der Diskussion epigenetischer Effekte im Zuge der Evolution menschlicher Homosexualität (5.2, S. 304).

Das Buch ist aber vor allem noch lese- und lernfreundlicher geworden. Die Verknüpfung einiger Abbildungen und Info-Boxen (die ihrerseits didaktisch/ medial überzeugen) mit dem Fließtext funktioniert in vielen Fällen noch besser. Zudem sind einige Grafiken – teilweise gründlich – überarbeitet worden, was etwa im Falle der sich stetig wandelnden „Hominisation“ (Abb. 3.1, S. 157; 3.3, S. 159) absolut überzeugt.

Als Lehrer besteht für mich der größte Zugewinn jedoch in den pro Kapitel jeweils hinzugekommenen „Kontroll- und Verständnisfragen“: Allesamt sind sinnvoll und (meist) didaktisch 1:1 im Oberstufenunterricht einzusetzen. Das Hauptkriterium aber ist hier – wie an vielen anderen Stellen dieses Lehrbuches – die nicht zu übertreffende Originalität und der tiefgreifende, treffende Lebens- bzw. Alltagsbezug. Wer hätte sich sonst aufgrund der Binsenweisheit, dass die Fortpflanzung das Ziel aller Lebewesen sei, schon die Frage gestellt: „Warum stehen Männer dann nicht Schlange vor den Samenbanken, sondern besuchen stattdessen lieber Nachtclubs?“
Dabei gibt das Lehrwerk auf solche und viele weitere faszinierende (auch konventionellere) Fragestellungen ernsthafte, fundierte und vor allem verständliche Antworten.

Daher werde ich diese Auflage auch wieder meinen Oberstufenschülerinnen und Schülern als (Bett-)Lektüre empfehlen – in erster Linie um (weitere) Faszination an der Vielfältigkeit des Themas Evolution zu wecken und möglicherweise auch aufrechtzuerhalten. Denn dies ist bei mir selbst schon gelungen…!

(Komm. 1. Aufl. vgl.: u.a.: http://www.amazon.de/gp/cdp/member-reviews/A3TBTDX5A8VDX6/ref=cm_cr_pr_auth_rev?ie=UTF8&sort_by=MostRecentReview)
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am 29. September 2013
Das Buch 'Evolution: Ein Lese-Lehrbuch' bietet in seiner zweiten Auflage weiterhin einen sehr guten Überblick über alle gängigen Evolutionstheorien. Die außergewöhnlich eingängigen Beispiele zu den angesprochenen Themen und die schönen Illustrationen von Jan Burda erleichtern dem Leser auch kompliziertere evolutionsbiologische Konzepte leicht zu verstehen. Die ursprüngliche Intention der Herausgeber der ersten Auflage war es, Ihren Studenten die Möglichkeit zu geben auch im deutschen Sprachraum an die gewünschten Informationen zu gelangen ohne langwierige Literaturrecherche auf der Suche nach Originalliteratur betreiben zu müssen. Heraus kam ein ausgezeichnetes Lehrbuch der Evolutionsbiologie. In der zweiten Auflage ist es ihnen gelungen diese Qualität zu steigern; auch indem die ursprünglichen Herausgeber hier auch als Autoren auftraten und bisher vernachlässigte Themengebiete ausführlicher zu behandeln.
Auch interessierten Laien kann und wird dieses Buch einen sehr guten Einblick in die angesprochenen Themen bieten und sie zu angeregten Gesprächen und Diskussionen animieren.
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am 11. Januar 2014
"Viele Köche verderben den Brei" sagt ein Sprichwort. Doch in diesem Fall haben fünf "Köche" ein kleines Meisterwerk geschaffen. Dieses Buch kann man nicht genug loben. Ich besitze schon einige Einführungen in die Evolutionsbiologie, aber diese sticht heraus, sowohl was den Inhalt, als auch die Aufmachung betrifft.

Es besteht aus einem Haupttext, der kompetent aber auch locker alle, wirklich a l l e relevanten Aspekte der Evolutionsbiologie erklärt. Zudem gibt es zu wichtigen Themen gesonderte Texte, in Rahmen gesetzt, die ein Thema speziell vertiefen, so dass auch Leute, die mehr als nur eine Einführung wünschen, auf ihre Kosten kommen.

Hier ein paar Beispiele:
In Box 1.4 geht es um das Verhältnis von Selektion und Fitness, sowie um die Frage, ob der biologische Fitnessbegriff tautologisch ist. Das habe ich so gut noch nie erklärt bekommen. Dort wird auch der wissenschaftliche Begriff des "Selektionskoeffizienten" erläutert, etwas, das in anderen Einführungen schlicht fehlt.

In Box 1.5. werden die Typen der Selektion vorgestellt. Dort findet sich auch die sog. "parentale Selektion", die in anderen Einführungen fast immer unter den Tisch fällt.

In Box 1.16 wird das schwierige Thema der Selektionsebenen behandelt. Anderswo wird dazu parteiisch und kontrovers diskutiert, hier wird ganz unaufgeregt der Stand der Forschung dargestellt, so dass sich jeder seine Meinung bilden kann.

Ein ganzes Kapitel widmen die Autoren der ebenfalls kontroversen Frage, ob der Neodarwismismus durch die Entdeckungen, die man unter dem Stichwort "Epigenetik" zusammenfassen könnte, obsolet geworden ist, und ob es einen Neolamarckismus gibt, der ein neues Paradigma darstellt. Ihre Antwort ist auch hier sehr klar und nuanciert: Die Grundprinzipien des Darwinismus (d.h. Variation, Vererbung und Selektion) werden durch die neueren Entdeckungen nicht außer Kraft gesetzt. Allenfalls das Prinzip der zufälligen Erzeugung von Variation (durch Mutationen) bedürfe einer Korrektur, da die Zellen die Geschwindigkeit zur Erzeugung neuer Mutationen selbst bestimmen können, aber auch diese Fähigkeit des Organismus zur Feinjustierung sei das Ergebnis vorheriger Selektion.

Besonders gefreut hat mich das Kap. 4.18 über das Thema "Nichtreduzierbare Komplexität", ein Begriff, der die vermeintlich stärkste Waffe der Gegner des Darwinismus darstellt. Ausführlich schildern die Autoren das Problem, stellen es anhand einiger Beispiele (z.B. der bakteriellen Geißel), wie sie von den Anhängern des "Intelligent Design" immer wieder ins Feld geführt werden, vor und zeigen dann Punkt für Punkt, wie wenig stichhaltig die Argumente der Anti-Darwinisten sind. Auch das habe ich so gut noch in keiner anderen Einführung gelesen!

Ich könnte so noch seitenlang fortfahren, und Kapitel für Kapitel die Stärken dieses Buches loben (etwa jenes über die Exaptationen und das Konzept der "Spandrels", mit dem der legendäre S.J. Gould vor vielen Jahren die Evolutionsbiologie aufmischen wollte.)

Allen, die sich, ob privat oder als Studierende, für das Thema Evolution interessieren (oder interessieren müssen), sei der Kauf dieses Buches ans Herz gelegt. Es ersetzt dutzende Fachbücher, die sich nicht selten in Details verlieren, und deren Sprache oft genug nicht geeignet ist, das Lesen zu einem Vergnügen zu machen.
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am 11. Mai 2015
Dieses Buch überzeugt durch seine reduzierte Art um die Evolution kennen und verstehen zu lernen. Dabei wird es aber nie wissenschaftlich ungenau und versucht jeden Aspekt der ca. 200jährigen Geschichte der wissenschaftlichen Erforschung der Evolution mit einzubeziehen.
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am 10. Dezember 2015
Das Buch ist an jeden Laien, der bestimmte Bereiche vertiefen will, bestens geeignet.

Wer aus der Ecke der populärwissenschaftlichen Literatur kommt, wird hier vor allem auf seine Kosten kommen, denn der Schreibstil wirkt frisch bis - an einigen Stellen - gar provokant, dennoch intelligent und nicht unseriös. Wichtige Textpassagen sind immer in 1-2 Sätzen am Seitenrand nochmal ausformuliert. In den Kästen (auf fast jeder zweiten Seite) finden sich zusätzliche Informationen oder Erklärungen, die oftmals noch präziser ausformuliert sind als der Fließtext selber. Durch die großen Textwände in den Kästen kommt man zwar schnell mal raus aus dem vorigen Fließtext, findet sich dann aber schnell wieder, wenn man sich den letzten Satz des Fließtextes an dem man vor dem Lesen des Kastens schon war, nochmal durchliest.
Sehr gelungen sind die dezent aber hilfreich und gut dosiert besetzten Bilder zur Veranschaulichung. Auch die Kurzbiografien bedeutender Biolgoen lesen sich spannend.

Eins darf man hier nicht erwarten: Die ganze Erdgeschichte wird hier nicht durchgenommen, da Fossilien und Geowissenschaften ein Bereich für sich sind. Dazu würde ich bei Interesse zu weiterführenden Literatur empfehlen. Auch die Frage nach dem Ursprung des Lebens wird hier nicht behandelt, aber auch dies ist keine Frage der Evolutions erklärenden Theorie, sondern der Abiogenese. Trotzdem bleibt dieses Buch ein MUSS, für jeden, der lehrbuchmäßig, ausformulierte Inhalte für sein Studium wiederholen will und dabei nicht auf evolutionsbiologische Erkenntnisse von bspw. Richard Dawkins verzichten will, da solchen Ideen auch ein Ehrenplatz im Buch geboten wird, was es für mich zu einem sehr gelungenem Gesamtpaket macht! Jeden Cent wert!
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am 27. Oktober 2015
Gegenüber der ersten Auflage wurden Fehler und missverständliche Passagen korrigiert sowie Aktualisierungen vorgenommen. Außergewöhnlich ist die Illustration des Lehrbuchs. Nach der Einleitung, die einen kurzen Abriss der Evolutionsgeschichte enthält, folgen die Kapitel Selektion und Zufall, Phylogenese, Evolutionäre Neuheiten, Adaption und Biodiversität. Den Epilogen schließt sich ein umfangreiches Glossar (ca. 24 Seiten) an gefolgt von einem Literatur- und Stichwortverzeichnis. Jedes Kapitel beginnt mit mit einer Erläuterung des behandelten Themas und endet mit Kontroll- und Verständnisfragen. . Wichtige Texte sind in blauen Kästen enthalten. Gut geeignet für den Einstieg ins Studium aber auch für Laien.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. Dezember 2013
Es besteht kein Grund, die erste Auflage wegzuwerfen, wenn man sie bereits besitzt. Sehr viel hat sich nicht verändert. Ich habe Seite für Seite verglichen, und mir von 3 Seiten der zweiten Auflage Fotokopien gemacht. Das Buch ist weiterhin eine Top-Einführung, besonders auch für Nichtbiologen geeignet.

Das die Autoren so ganz auf Mathematik verzichten hat zur Folge, dass es manchmal etwas an Präzision mangelt. Populationsdynamische Beschreibungen sind nun mal ohne Differentialgleichungen schwer in Worte zu fassen. Aber dafür gibt es ja andere Bücher.
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am 15. Dezember 2013
Schon von der ersten Auflage war ich begeistert. Nun liegt die zweite, wie die Autoren sagen, verbesserte Auflage vor und ich war gespannt, was da noch zu verbessern war.
Die Anzahl der Boxen, die übersichtlich erklären und zusammenfassen, ist noch größer geworden, desgleichen die der so überaus anschaulichen Abbildungen.
Von den neuen Themen gefallen mir besonders:" Darwin, Geschichte und Wahrscheinlichkeit" (S.286) und "Menschliches
(adaptives) Verhalten" (S.298). Die größte Änderung findet sich im Kapitel 2, das jetzt "Selektion und Zufall" heißt und in dem die Unterkapitel sinnvoller angeordnet wurden.
Erwähnen möchte ich auch die wunderbare Papierqualität, die dieses Buch auch zu einem haptischen Erlebnis werden lässt und den sorgfältigen Druck. Durch die vielen Querverweise wird das Buch zu einem echten "page-turner", der den
Leser kaum mehr losläßt. Macht Appetitt auf mehr.
Schließen möchte ich daher mit einem Gedicht des Nobelpreisträgers Karl von Frisch:
"Der Mensch in seinem Wissensdrang
studiert und forscht sein Leben lang.
Nur um am Ende einzusehn,
im Grunde kann er nichts verstehn."

sowie meiner eigenen Ansicht: "Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst."
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am 17. September 2014
Ein Buch, dass ich ganz bestimmt immer wieder gerne hervorhole - ich weiß gar nicht mehr, wie oft schon. Allein deswegen begeisterte mind. 5 Sterne! Auch für interessierte Laien geeignet, wenn gewisse Fremdwörterkenntnisse vorhanden sind (sonst eben gugeln) und wenn der Genitiv nicht nur zur Hälfte beherrscht wird...

Für diejenigen, die schon von der ersten Auflage begeistert waren (meine Rez. bei amazon.de: /gp/aw/cr/3827419751/ref=mw_dp_cr), hier der Hinweis auf ein paar Änderungen / Ergänzungen (nicht notwendigerweise vollständig):
- Box 1.3 Was Darwin falsch sah (Vererbung erworbener Eigenschaften - wie z.B. die Muskeln des Schmieds); und weswegen m.E. in Lebenswissenschaften konsequent nicht mehr von 'Darwinismus' gesprochen werden sollte, sondern von s. Buchtitel.
- Box 1.6 Faszinierende Beispiele für die >Tatsache< Evolution - und wie diese "vor unseren Augen" abläuft.
- Box 2.4 Konkretisierung von Beispielen sexueller Selektion.
- Box 2.15 Erzwungene Kooperation; ist neu mit (nur auf den ersten Blick) überraschenden Beispielen.
- Horizontaler Gentransfer wird wie bisher in Kap. 3 (Phylogenese) behandelt; neu hinzu kam Box 3.10 bzgl. Genaustausch über Artgrenzen hinweg am Bsp. Wirbeltiere! Wer hier Hybridbildung und Art-Dikussion vermisst, findet dies wie zuvor in Kap. 6 (Vielfalt). Einen Stammbaum oder besser einen quervernetzten 3D-Stammbusch würde ich mir hier für die nächste Ausgabe wünschen; der geniale Illustrator Jan Burda kann das!
- Im Kap. 4.18 (Nichtreduzierbare Komplexität), das das 'Intelligent Design'-Konzept recht intelligent vorführt, ist Box 4.20 neu: "Darwin, Geschichte und Wahrscheinlichkeit"; eine passende Bereicherung dieses eh schon spannenden Themas.
- Das Kap. 5 (Adaptionen), in dem u.a. männliche Homosexualität diskutiert wird (z.B. als extremer Fall von Bisexualität), wird jetzt bereichert um Box 5.2, in der "Menschliches Verhalten und Adaptionen" beleuchtet werden und die sonderbare Menschenpopulation Western, Educated, Industrialized, Rich, Democratic sehr passend mit W.E.I.R.D. abgekürzt wird...
- U.A.m., z.B. (S. 85ff) immer noch ungelöst: Wie kann Infantizid (>Löwen) zum 'Wohl der Art' sein?

Unnötig war m.E. die Erklärung des 'Rätsels' in Abb. 15 (das offenbar aber ohnehin fast niemandem aufgefallen war). Und sicher kann eine Auflösung der Übungsfragen hilfreich sein. Na denn, fröhliches Vergleichen zwischen 1. und 2. Auflage bzw., falls neu, ebensolches Lesen, Lehren und Lernen!
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