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TOP 500 REZENSENTam 22. Oktober 2013
Neben zahllosen populärwissenschaftlichen Bildbänden zur Bionik gibt es weit weniger Lehr- und Arbeitsbücher. Die des renommierten, mittlerweile emeritierten Bionik-Professors Werner Nachtigall zählen dazu. Neben
1. Den allgemeinen bio-physikalischen Grundlagen Biomechanik: Grundlagen Beispiele Übungen
2. dem Lehrbuch zur Bionik Bionik: Grundlagen und Beispiele für Ingenieure und Naturwissenschaftler
3. der wissenschaftstheoretischen Einordnung Bionik als Wissenschaft: Erkennen - Abstrahieren - Umsetzen gibt es nun
4. die vorliegende Beispielsammlung.

Der Bionik-Student braucht sicher alle drei, ein Praktiker, der sich erst einmal einen fundierten Überblick anhand substantieller Beispiele verschaffen will, die über die populären wie Lotuseffekt und Haihaut hinausgehen, ist mit diesen Kompendium zur Bionik gut beraten. Die Autoren schätzen aber, daß die 250 ausgewählten bereits realisierten oder zumindest erfolgversprechenden Bionikansätze nur vielleicht 10% der überhaupt bekannten ausmachen.

KONZEPT
Das Präsentationschema der Ansätze ist genormt: Jeder Bionikansatz bekommt genau eine Seite in der gleichen einheitlichen Tafeldarstellung, deren Gliederung, wenn immer es inhaltlich paßt, so aussieht:
1. Überschrift
2. Bildblock (meist zwei Graphiken oder Fotos )
3. Textblock
a) Quintessenz
b) Biologie
c) Prinzip
d) Technik
e) Literaturangaben

In diesem Schema präsentiert der Autor auch seine Warnungen vor Pseudo- und Trivialbionik. Er führt aus, daß es unzulässig ist, wie Laien es gerne tun, aus der eindrucksvollen Schlankheit von Grashalmen (h/D =400:1) im Vergleich zu der eines Fabrikschornsteins (15:1) auf die Überlegenheit der Natur zu schließen. Ebenso werde die Sprungkraft eines Flohs überschätzt. Sobald man aber berücksichtigt, daß Muskelkraft nur mit der zweiten und das Gewicht mit der dritten Potenz der Länge L wächst, löst sich dieser vermeintliche Typus von Überlegenheit in Luft auf. Das Verhältnis von Muskelkraft und Gewicht beträgt folglich 1/L, so daß ein Organismus also über umso weniger Kraft verfügt, je größer er ist.

FORMAT/AUSSTATTUNG
Daß die Bilder eines Arbeitsbuches in schwarzweiß gehalten sind, ist akzeptabel, weniger allerdings, daß sie so kleinformatig sind, daß man für manche der unfaßbar kleinen Details eine Lupe bräuchte. Das ist angesichts des Umstandes, daß durch eine unglückliche Formatierung allen Ernstes rund 20% des Platzes auf jeder Seite verschenkt wird, besonders ärgerlich. Leicht hätte man dem Bildblock die doppelte Fläche geben können.

Allgemeine Informationen zur Bionik zu Ausbildung, Publikationen, Fachorganisationen und Bionikpreisen und Richtlinien runden den Band ab. Kurz geht der Autor auch auf die Geschichte der Bionik im Nationalsozialismus und Kommunismus ein. Er zitiert dafür Friedrich Engels und so lautet das Zitat korrekt: "… daß unsre ganze Herrschaft über sie [die Natur] darin besteht, im Vorzug vor allen andern Geschöpfen ihre Gesetze erkennen und richtig anwenden zu können." Nachtigall hatte noch nicht mitgekriegt, daß man bei wörtlichen Zitaten nicht einfach nach Belieben die Schreibweise verändern darf.

FAZIT
• 1 Stern: Unnötig kleine Abbildungen, wegen einer wohl kostengünstigen Seitenformatierung
• 3 Sterne: Hoher Preis
• 5 Sterne: Eine große Fülle z.T. überraschender Bionik-Ansätze in einheitlicher und übersichtlicher Präsentation
Gemittelte Gesamtbewertung: 3 Sterne
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am 20. September 2015
Das Buch bietet einen Rundgang durch die Bionik. Auf einer Seite wird jeweils ein Beispiel präsentiert Nach Überschrift und Abbildungen erfolgt die Problemstellung bzw. die Beschreibung des biologischen Prinzips und der technischen Umsetzung. Am Seitenende finden sich Literaturhinweise. Bei den Beispielen handelt es sich nicht nur um Ansätze, die bereits in marktfähige Produkte bzw. in Patente umgesetzt sind, sondern auch um Erfolg versprechende aber noch nicht umgesetzte Ansätze. Die Auswahl an Beispielen reicht aus der Vor- und Frühgeschichte wie Caleys Wiesenbocksbart-Fallschirm und der Zeppelinkonstruktion über klassische wie Rechenbergs Optimierung des Viertelrohrkrümmers, der Flossenpumpe bis zu modernen wie selbstreparierende Verbundwerkstoffe oder Schwarmintelligenz und Evolution im Management. Die Beispiele sind in verschiedene Bereiche der Bionik aufgeteilt. Im letzten Kapitel werden Methoden und Strategien der Bionik knapp zusammengefasst.
Bei diesem Band handelt es sich nicht nur um eine reine Beispielsammlung, sondern es wird auch leicht verständlich aber nicht oberflächlich in die Bionik eingeführt. Das Buch eignet sich für alle, die einen Ein- und Überblick erhalten möchten.
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am 6. Mai 2014
Dieses Buch hat zum Ziel, dem Leser 250 Beispielse von Realisierungen bionisch inspirierter Produkte vorzuführen. Pro Buchseite wird hier eine Idee aufgezeigt, zusammen mit einer oder zwei Abbildungen.

Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt. Oftmals werden nur Ideen angerissen, ohne Bezug zur Wirklichkeit. Wer Bilder oder genauere Berichte sucht, ist hier fehl am Platz (fairerweise soll gesagt werden, dass unter jedem Bericht eine Verweisquelle angeführt wird - das ist aber sowieso ein Muss bei jeder wissenschaftlichen Veröffentlichung) . Wie beinahe schon üblich bei den Nachtigall-Büchern ist die Bildqualität oftmals mangelhaft, Texte in den Bildern sind oft nicht lesbar. Der versprochene positive Effekt, den das Buch für die jeweiligen Umsetzungen anpreist, wird nicht oder nur teilweise erreicht. Schade, da hätte mehr draus werden können.
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