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am 27. März 2014
Ich vergleiche gerne Bücher, und lege den Zrzavy daneben, das Lese-Lehrbuch, gleicher Verlag, gleicher Preis, gleicher Umfang. Ansonsten unterscheiden sich die beiden Bücher erheblich.

Storch beginnt mit einer Geschichte der Evolutionsbiologie auf 45 Seiten. Er beginnt in der Antike, geht über das Mittelalter, und endet aber schon mit Ernst Haeckel. Der Punkt geht hier klar an Zrzavy, den er lässt die Antike und Mittelalter links liegen, porträtiert aber sehr schön viele moderne Evolutionsbiologen, selbstverständlich Darwin, Hooker, Wallace, Weismann, dann aber auch Bateson, Fisher, Haldane, Wright, Dobzhansky, Kimura, Gould, Wilson, Hamilton, Dawkins. Das Kapitel war ein Grund auch, mir Zrzavy zu kaufen.

In Kapitel 2 widmet sich Storch der Erd- und Lebensgeschichte. Die erdgeschichtlichen Zeitalter werden in ihrer Reihenfolge abgearbeitet, Geologie und Organismenwelt beschrieben. Sehr viele schöne Fotos und Zeichnungen. Zrzavy hat da nichts vergleichbares entgegenzusetzen, das fehlt in seinem Buch einfach.

Ab Kapitel 3 wird Storch biologischer. Im Kapitel 3 werden genetische und zellbiologische Grundlagen vermittelt. Also zum Beispiel Aufbau der DNA, der Proteine, Zellaufbau, Mitose und Meisose, usw. Zrzavy bietet das so nicht, muss er aber auch nicht, wie ich finde. Denn den Inhalt von Kapitel 3 kann man auch in jedem Bio-Buch nachlesen (zum Beispiel im Campbell). Ich will aber ja ein Buch über Evolution.

Im Kapitel 4 wird Storch noch spezieller, es geht um molekulare Evolutionsforschung. Zum Beispiel Allozymanalyse, DNA-Fingerprinting, DNA-Sequenzierung. Ich bin kein Biologe, interessiere mich eher philosophisch für Evolution. Studenten der Biologie brauchen das aber sicher.

Mit Kapitel 5 kann ich aber wieder einsteigen: Evolution der Primaten und Menschen, auf 100 Seiten, auch für Laien verständlich, anschaulich, tolle Fotos, Karten, Zeichnungen. Zahlreiche Exkurse über Gehirn, Sprache, sogar zur Evolutionären Erkenntnistheorie. Für mich das beste Kapitel des Buches von Storch.

Storch läßt die Exkurse schreiben von eingeladenen Verfassern, zum Beispiel schreibt Harald Lesch über physikalische Randbedingungen des Lebens, Eckhard Voland über Evolution der Religiosität, Gerhard Vollmer über Evolutionäre Erkenntnistheorie.

Jetzt aber: Was macht Zrzavy besser? Während zum Beispiel Storch auf 5 Seiten versucht zu erklären, was man unter Selektion versteht, verwendet Zrzavy dafür ein ganzes Kapitel, und das ist auch nötig. Was versteht man unter Adaption? Bei Storch findet man das Wort nicht mal im Stichwortverzeichnis, bei Zrzavy auch ein ganzes Kapitel. Was ist Fitness? Bei Storch nur wenige Bemerkungen, auch hier Zrzavy viel ausführlicher.

Ich habe kürzlich das kleine Büchlein von Toepfer Georg rezensiert, Evolution, Reclam Verlag, eine philosophische Einführung in die Evolutionstheorie. Dort finden sich zu diesen Begriffen noch viel weitergehende, hoch interessante Informationen, ohne die man das Konzept kaum verstehen kann.

Wer also Evolution verstehen will, kommt mit einem einzigen Buch nicht aus. Man braucht mindestens ein halbes Dutzend Bücher, weil jedes Buch Lücken offen lässt.
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am 4. August 2015
Evolutionsbiologie, 3. aktualisierte und überarbeitete Ausgabe, 2013

Was macht dieses Buch aus?

Im Vorgang sei zu erwähnen, dass es sich um ein wissenschaftliches Lehrbuch und keine massentaugliche schnell zu verdauende Allgemeinpublikation a la „Geo“ oder Ähnliches handelt.
Es ist demzufolge kein Bilderbuch und das ist bemerkenswert positiv zu bewerten.
Statt einer Vielzahl von Abbildungen, denen ein kleiner Ergänzungstext beigefügt ist, gibt es hier das Gegenteil. Fotos, Abbildungen, Mikroskop-Aufnahmen und Tabellen werden in wohldosierter Menge dort angeboten, um den Text wo nötig zu unterstützen oder greifbarer zu machen

Ich als ausgewiesener, aber durchaus sehr interessierter, Laie, der sich in der Vergangenheit im Wesentlichen außer schulischer biologischer Grundausbildung , mit den reichhaltigen TV Dokumentationen zu diesem Thema bzw. zum Nachschlagen in der wikipedia auseinandergesetzt hat, finde hier in logischer Abfolge den gesamten Beginn der sich entwickelnden maritimen Flora und Fauna, sowie der daran anschließenden Eroberung des Festlandes.

Der Wiedererkennungswert der logisch aufeinander aufgebauten Informationen machte es mir aber auch relativ leicht, den Information zumindest in drei Teilen 1, 2, und 5 umgehend recht gut folgen zu können.

Teil 1 – Evolutionsbiologie: Geschichte und Fundament

Teil 2 – Entfaltung der Organismen in der Erdgeschichte

Teil 3 - Evolution – Genetische und zellbiologische Grundlagen

Teil 4 - Molekulare Evolutionsforschung: Methoden, Phylogenie, Merkmalsevolution und Phylogeographie (Verbreitung der Arten)

Neu für mich und in dieser Detailtiefe nicht uninteressant, wenn zugegebenermaßen auch recht schwierig zu erfassen bzw. zu folgen, waren für mich die Teile 3 und 4.

Gerade diese Teile 3 und 4 des Buches erwarten auch schon wegen der wissenschaftlich aufbereiteten Textform detailliertere Vorkenntnisse, die von Laien mit zurückliegenden Biologiekenntnisse oder Chemiekenntnissen der Schulzeit i.d.R. so nicht ohne Weiteres erbracht werden können.

Zum Abschluss dann noch:

Teil 5 - Evolution des Menschen und seiner nächsten Verwandten, der nicht humanen Primaten.

Hier wird ausgehend der ersten existenten Fossilfunde, die sich auf etwa vor 7 Mio. Jahren datieren sehr gut nachvollziehbar die Abgrenzung zu anderen Spezies der Gattung der Australopitecinen und/oder Homo vollzogen. Auch auf Grenzfälle von Fossilfunden und deren kritischer Betrachtung wird eingegangen.

Der für mich persönlich bei Weiten interessanteste Teil (5), der aber durch die vorhergehenden Kapitel eine völlig neue Betrachtungsweise erfuhr und demzufolge die evolutionäre Entwicklung im Ganzen sehr viel greifbarer machte.

Teil 5 umfasst in Bezug auf den jüngeren Humanoiden zwar erst die Zeit seit ca. 25 Mio. Jahren mit den Hominidae (incl. des Orang-Utang) und der erst später detaillierten Abgrenzung zu den Homininae und die weitere Diversifikation der Arten (Gorilla und Schimpanse/Bonobo und Homo), ist aber in Nachhinein betrachtet, ohne die Kenntnis der davor liegenden mehr als 500 Millionen Jahre Evolution sehr viel weniger greifbar. Selbstverständlich werden in diesem Teil aber auch die zeitlich weiter zurückliegenden ersten Primaten ab der Zeit vor ca. 80 Mio. Jahren also noch vor bzw. sehr detailliert dann nach der K-T Grenze, also dem letzten Massenaussterben von ca. 65 Mio. Jahren, beleuchtet.
Gerade die Entwicklung bestimmter Flora, die auch als spätere Nahrungsgrundlage vieler menschlicher Humanoiden diente, rundet das Bild der Gesamtentwicklung maßgeblich und greifbar ab.

Unterschlagen werden ebenfalls nicht die sehr frühen Formen des Lebens, wie z.B. die Cyano-Bakterien beginnend vor ca. 4 Mrd. Jahren, die als erstmalige fotosynthetische Lebensformen in Erscheinung traten.

Für mich neu war/ist der Tatbestand, dass es, da ohne Glossary gedruckt, für eine Reihe spezieller anatomische Begrifflichkeiten doch hilfreich ist, sich diese nach erstmaliger Erwähnung im Text zumindest einmal sekundär selbst genau definiert zu haben. Meistens werden Begrifflichkeiten bei der Vorstellung bestimmter Arten oder Merkmale noch kurz erläutert. Einige Begriffe hingegen nicht. Gerade wenn es um Zahnstrukturen, Gebeine, Hüftpfannen … oder Schädelspezifika geht, muss man ggf. einmalig nachschlagen

Bei den Teilen 3 und 4 stellt sich das Ganze aber etwas komplexer dar. Hier reicht auch kein Glossary, den sehr detaillierten wissenschaftlichen Erläuterungen und zunehmend komplexer werdenden Zusammenhängen immer (überhaupt noch) folgen zu können, sondern aus meiner Sicht nur noch eine fachspezifische Ausbildung.

Die Autoren weisen zurecht im Eingangswort darauf hin, dass nicht jeder interessierte Leser aufgrund der breiten Palette der berührenden Fachdisziplinen ohne weiteres gleichverständlich in allen Bereichen des Buches wird folgen können, zumal sehr viele Disziplinen wie:
Geologie, Paläontologie, Astro- und Geophysik, Klimatologie, Ökologie, Biochemie, Molekular-/ und Zellbiologie, Botanik, Mikrobiologie und Zoologie, Berücksichtigung in diesem Werk fanden.

Demzufolge stellt dieses Werk auch etwas Ganzheitliches dar, welches je nach Interessengebiet ohne weiteres im Detail umfassend befriedigt, ohne weitere Spezialwerke dazu bemühen zu müssen.

Auf 533 Seiten findet man für 40.- Euro ein wissenschaftlich orientiertes, sehr informatives und vor allem topaktuelles Werk (incl. dem Denisova Menschen), das einem die gesamte Entwicklung der Flora und Fauna der letzten 600 Mio. Jahre, mit einer in wohldosierter Anzahl vorhandenen Menge an Fotos, Stichzeichnungen, Elektronen-Mikroskopaufnahmen, und (kladistischen) und normalen Tabellen, also detailliert vom Ende der Schneeball-Erde, eingebettet in die fünf nachgewiesenen Massenaussterben bis heute, durch die jüngeren Bereiche der Steinzeit incl. einiger bemerkenswerter nachdenklicher aber sehr richtungsweisender Zukunfts-Szenarien bzgl. der Spezies „Jetztmensch“, spannend und unterhaltsam, darlegt.

Es ist zu empfehlen, nicht sofort bei der ersten Unverständigkeit aufzugeben, sondern dem Text weiter zu folgen, da sich die Zusammenhänge i.d.R. dann doch wieder erschließen.

Für wirklich Detail-Interessierte dieses doch sehr umfassenden Themengebietes, die auch mal über den Tellerrand einer 45 minütigen TV Dokumentation hinausschauen wollen, gibt es aktuell nichts Übersichtlicheres und Lesenswerteres in dieser Tiefe.
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am 26. Oktober 2015
Das 1. Kapitel stellt nach einem geschichtlichen Überblick über Naturerkenntnis und Evolutionstheorie die Wissenschaften vor, die zum Fundament der Evolutionsbiologie beigetragen haben . Dann wird die Entfaltung der Organismen in der Erdgeschichte beschrieben. Kapitel 3 hat die genetischen und zellbiologischen Grundlagen zum Inhalt. Es folgt ein Kapitel über die molekulare Evolutionsforschung. Das letzte Kapitel befasst sich mit der Evolution des Menschen und seiner nächsten Verwandten.
Das Lehrbuch deckt alle wichtigen Aspekte des Themas Evolution ab und bietet so ein solides Fundament. Es ist als Nachschlage- und Übersichtswerk sehr zu empfehlen. Wegen der verständlichen Sprache kann es auch fortgeschrittenen Laien empfohlen werden. Literatur- und Stichwortverzeichnis sind vorhanden. So bleibt als Wunsch für die nächste Auflage ein Glossar.
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am 31. März 2015
Ein Lehrbuch das in sehr kompakter Form die Zusammenhänge darstellt und viele Details zusammenträgt. Unbedingt empfehlenswert! Die Kombination aus Paleontologie und Molekularbiologie ist gut gelungen.
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am 2. März 2015
In fünf Kapiteln- Geschichte der Evolutionstheorie, Entwicklung der Organismen, genetische Grundlagen, Methoden der molekularen Evolutionsforschung, Evolution des Menschen- wird alles zum Thema Evolution und Evolutionsforschung abgehandelt. Einziges Manko: v. a. Kapitel drei und vier sind sehr wissenschaftlich geschrieben und enthalten viele Fachtermini die meist nicht erklärt werden, der Zugang ist sehr anstrengend, setzt bereits ein solides Vorwissen voraus und ist nicht wirklich einsteigergerecht. Alles in allem wendet sich das Buch wohl hauptsächlich an Biologiestudenten, diesen dient es wohl aber wie bereits erwähnt als gutes Nachschlagewerk. Alle anderen finden sicherlich auch verständlichere Bücher zum Thema (zu denken wäre hier z. B. an das Lese- Lehrbuch oder diverse Werke von Richard Dawkins etc.).
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am 16. Oktober 2013
Ich kenne die vorige Auflage nicht, bin aber sehr gluecklich mit DIESER!

Es gibt aus meiner Sicht kein vergleichbares Buch und die ungluecklich-steife ZEIT-DVD "Evolution" haette mal diese drei

Autoren um guten Rat fragen sollen.

Es ist auch eine sehr gute fachliche Untersetzung zu Ernst Peter Fischers Grossem (BILDER-)Buch der Evolution.

Man sollte aber auch dieses Buch, wegen der Abbildungen, NICHT als ebook lesen...

Als Biochemiker UND Laien-Ornithologe fand ich s gleichermassen gut. DANKE!
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am 30. Juli 2013
Ich habe das Buch als Kindle Version gekaugt und auf einen Kindle FIre, einen Kindle 3G (schwarz weiss) und eiin IPad geladen.

Zum Inhalt
+ Sehr umfassende und verständliche Beschreibung der Evolutionstheorie/biologie aus verschiedenen Blickwinkeln - z.B. werden behandelt :Erdgeschichte, Genetik und Zellbiologie sowie die Entwicklungsgeschichte des homo sapiens..
+ Das Buch bittet eine Fülle von weiterführenden Informationen, z.B. zur Geschichte der Evolutionsbiologie oder biografische Details zu wichtigen Persönlichkeiten - vor allem Charles Darwin.

0 Es ewrden viele Fachtermini verwendet und nicht alle erklärt - ohne Grundkenntnisse in Biologie/Genetik ist nicht alles verständlich - aber darauf weisst der Autor im Vorspann hin

- einige Fehler und lieblose Formatierung in der Kindle Edition
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