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am 19. Februar 2016
Tolles, lehrreiches Buch, das aufgrund seiner leichten Verständlichkeit und des Praxisbezugs auch für Studenten als Lektüre zum Einstieg in die Thematik Zwangsstörungen und ihre mögliche Behandlung gut geeignet ist.
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am 14. Januar 2016
Das Buch kann als eine wertvolle „Hilfe zur Selbsthilfe“ bei der Bekämpfung einer Zwangserkrankung für Betroffene angesehen werden. Gerade für Zwangserkrankte, die bei der Überwindung ihrer Zwänge die Hilfe eines Therapeuten vermissen, kann das Training unterstützend zur Seite stehen. Dieses Selbsthilfebuch ist sehr gut lesbar und für Laien verständlich geschrieben. Die Selbsthilfemethode kann die Psychotherapie nicht ersetzen; das Training kann aber – laut internationalen Studien - eine wertvolle Selbsthilfe und Unterstützung für Betroffene einer Zwangsstörung darstellen.

Die Autoren haben das Thema technisch breit erfasst und sachlich, klar auf den Punkt gebracht. Im Wesentlichen ist das Buch in zwei Bereiche gegliedert. Im ersten Teil werden die theoretischen Hintergründe der Zwangsstörung bzw. des Trainingsprogramms zur Modifikation von Kognitionen bzw. Metakognitionen bei Zwängen erläutert. Der zweite Teil vermittelt evidenzbasierte kognitive Themenbereiche der Zwangsstörung, die an der Pathogenese und Aufrechterhaltung der Zwangsstörung beteiligt zu sein scheinen & die anhand von gezielten Übungen überprüft bzw. revidiert werden.

Darüber hinaus vermittelt das Selbsthilfekonzept bzw. die Verzahnung von Theorie und Praxis dem Leser nicht nur einen höheren theoretischen Überblick, sondern ermöglicht auch mittels kleinen Experimenten auf spielerische Art ein tiefes Verständnis des Störungsbildes: Eine Fülle von evidenzbasierten Übungen regt den Leser auf unterhaltsame und humorvolle Art und Weise dazu an, typische Denkverzerrungen zu identifizieren bzw. durch hilfreichere Einstellungen zu ersetzen . So lernen die Betroffene, dass die Zwänge immer weiter in den Hintergrund treten können und dass sie immer mehr an Bedeutung und an Bedrohlichkeit verlieren und dass sie schließlich - wenn möglich - vollkommen verschwinden.

Dafür fünf Sterne: sehr empfehlenswert und eignet sich hervorragend für die Anwendung im Bereich der Selbsthilfe.
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am 1. Dezember 2015
Das Buch fokussiert sich auf den therapeutischen Umgang mit Denkverzerrungen bei Zwangsstörungen: typische Denkverzerrungen werden anhand konkreter Alltagssituationen analysiert und daraufhin werden Übungen vorgeschlagen zur eigenen Überprüfung von Denverzerrungen. Spielerisch und zugleich doch sehr effektiv werden Denkverzerrungen aufgebrochen und hilfreiche Sichtweisen gestärkt. Es werden viele Übungen vorgestellt mit denen man definitiv seinen Skills-Koffer füllen kann.
Besonders bemerkenswert ist, dass das Buch nie abstrakt wird, sondern immer wieder mit anschaulichen Abbildungen und Vergleichen den Bogen zum Alltag spannt. Nennenswert ist auch Prof. Dr. Moritz (Autor), der eine Koryphäe auf dem Gebiet der Zwangsstörungen ist.

Absolut gelungenes Buch!
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am 26. November 2015
Prof. Moritz ist ein Gigant auf dem Bereich der Zwangsstörung. So ist auch dieses Buch sehr gut und absolut empfehlenswert. Klare Kaufempfehlung.
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am 25. Oktober 2015
Perfekt wäre es für mich durch Erfahrungsberichte bzw. Patientengeschichten geworden, denn als Betroffener die Position des Beobachters einzunehmen kann sehr hilfreich sein,um sich von eigenen Automatismen zu distanzieren.Aber sehr gutes Buch.
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am 5. Juni 2015
Gern und häufig nutze ich das Buch in der ambulanten Psychotherapie von Zwängen (Übungen, Informationen). Verbreitete Denkverzerrungen bei Zwängen sind hier sehr gut verständlich dargestellt und kleine Übungen lassen diese gut erfahrbar machen und regen Veränderungen an. Gleich das erste Kapitel zur Verbreitung von „schlechten“ Gedanken führt immer wieder zu „aha“-Erlebnissen. Danke für das gelungene Buch!
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am 4. Juni 2015
Das Buch gliedert sich zuerst in einen sehr kurzen theoretischen Teil, bei dem die Ziele dieses Trainings erläutert werden, die 14 unterschiedlichen Denkverzerrungen aufgelistet werden und erklärt wird, was Zwänge sind und die möglichen Entstehungsfaktoren dargestellt. Gut gelungen sind in diesem Teil die wichtige Unterscheidung von Zwangsgedanken und Zwangshandlungen. Dabei wird das Thema nur kurz angerissen und mit einfachen Worten das wichtigste zusammengefasst. Etwas schade ist, dass nicht näher auf die Funktion von Zwangshandlungen als Ersatzhandlungen für die Zwangsgedanken eingegangen wird.

Außerdem werden noch die Aufrechterhaltung und Folgen von Zwängen erläutert, wie das Vermeiden und Sicherheitsverhalten. Hierbei wäre es noch informativ gewesen, wenn die Autoren auf die Formen und die (schrittweise) Reduzierung oder Abstinenz von Sicherheitsverhalten näher eingegangen wären. Zudem werden noch einige grundlegende und hilfreiche Einführungsthemen vorgestellt wie zum Beispiel die Grenzziehung von Normalität und Zwanghaftigkeit, Scham und Gesellschaft, Moral und Religion und ein Teufelskreismodell für Zwänge.

Zum anderen gliedert sich das Buch in den großen praktischen Teil, bei dem die Übungen gegen Denkverzerrungen kurz erklärt werden und teilweise zudem Fragen, Bilder und Ausfüllübungen angeboten werden. Der kurze und einfache Stil ist im praktischen Teil sehr nützlich, insbesondere wenn man das Buch zum täglichen Üben oder zum Nachschalgen verwenden möchte.

Als Nachschlagwerk oder als Sammelsurium für Metakognitive Übungen gegen Denkverzerrungen ist mir dieses Buch zu oberflächig, es sind zu wenig Übungen und meist sind die Übungen nicht sonderlich detailliert oder einfallsreich. Womöglich ist es als Betroffene/r ein hilfreiches kleines Werk, das evtl. sogar additional mit dem Therapeuten als alltägliche Stütze verwendet werden kann.
Insgesamt lässt sich kein roter Faden bei den Übungen erkennen, man solle sie alle machen und dann herausfinden welchen Denkverzerrungen man unterliege. Womöglich wäre eine Struktur z.B. in Subkategorien nützlicher gewesen als die Übungen durcheinander (ohne einen Sinn für die Reihenfolge) anzubieten.

Summa summarum: Man fühlt sich gut aufgehoben durch die nette Aufmachung, die verständliche Sprache, die vielen Hinweise und Tipps, aber eben auch oberflächig beraten. Als Betroffene/r ist es evtl. eine kleine Hilfe (natürlich nicht ersetzbar mit einer Behandlung), als Nachschlagwerk viel zu schwach. Leider ist der Preis für 175 Seiten zudem relativ hoch.
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am 21. Dezember 2014
Das Buch ist sehr gut geschrieben und sehr lösungsorientiert. Mir fehlt allerdings noch mehr Anleitungen um die Übungen zu machen., das ist meine Schwierigkeit und ich hätte mir in diesem Fall mehr “ Hilfe“ erhofft.
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am 10. Februar 2014
Das Buch kann gut als Ergänzung zur der Thematik "Zwang" genutzt werden, da es hilfreiche Übungseinheiten beinhaltet. Als Einstiegsbuch würde ich es aber nicht empfehlen, weil es wenig Erklärung über die Erkrankung selbst anbietet. Auch finde ich das Buch insgesamt viel zu teuer, wenn man sich den Inhalt des Buches und die vielen leeren Seiten darin anschaut.
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am 14. August 2013
Patienten mit Zwangsstörungen haben häufig Schwierigkeiten in der Metakognition und tappen in Denkfallen die mit Hilfe dieses Buches "entschärft" werden können. Zu diesen falschen Annahmen zählen z.B. Befürchtungen, dass schon schlechte Gedanken moralisch verwerflich und sie ein Prädiktor für "schlimme Handlungen" sind. Diese Befürchtungen können u.a. mit Angst, Unruhe und Schuldgefühlen einhergehen. Mit Hilfe der im Buch dargestellten Beispiele können diese und andere Befürchtungen entkräftet werden. Gleichzeitig werden verhaltenstherapeutische Tipps gegeben, wie negative Gefühle sozial kompetent artikuliert und übertriebene Moralvorstellungen verlassen werden können. Weiterhin werden Wege aus Selbstzweifeln und Depression gezeigt, an denen viele Zwangspatienten zusätzlich leiden. Zum Schluss wird der Befürchtung entgegengetreten, dass eine Zwangserkrankung eine schwere psychische Erkrankung darstellt und Unterschiede zur Schizophrenie tabellarisch dargestellt.

Zwangserkrankungen galten lange Zeit als nicht oder nicht erfolgreich therapierbar. Steffen Moritz und Marit Hauschildt ist es gelungen verhaltenstherapeutische Ansätze bei Zwangsstörungen in verständlicher und unterhaltsamer Weise darzustellen. Betroffene dürften in Ergänzung zu einer Therapie mit Sicherheit davon profitieren.
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