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am 29. Mai 2016
Als Psychologiestudentin lese ich gerne auch Lehrbücher aus den Nachbardisziplinen, um deren Perspektive und Ansatzpunkte von Behandlungsmaßnahmen kennenzulernen, da sich die Behandlung von Klienten oftmals als interdisziplinäre Zusammenarbeit gestaltet. So auch bei palliativen Maßnahmen und der psychosozialen Begleitung eines Patienten.
Das Lehrbuch „ Basiswissen Palliativmedizin“ gibt im ersten Abschnitt einen Überblick über die Geschichte der Palliativmedizin, die interprofessionelle Teamarbeit als Ausgangspunkt für Palliativmedizin und beschreibt den Menschen als sterbendes Wesen und die Diversität am Lebensende. Im zweiten Abschnitt geht es um den Patienten und seine Symptome: Erläutert werden Testinstrumente in der Palliativmedizin, die Grundlagen des Symptommanagements sowie die in der Palliativmedizin auftretenden Symptome. Teil III des Lehrbuches beschäftigt sich mit der Kommunikation am Lebensende und in Teil IV bekommt der Leser einen fundierten Überblick über Ethik, Recht und Interprofessionalität. Im letzten Abschnitt gehen die Autoren auf besondere Felder der Palliativmedizin ein, d.h. auf alte Menschen, Kinder und Jugendliche sowie auf integrative Versorgung und soziale Inklusion im Kontext von Behinderung, Psychiatrie und Forensik.
Geschrieben ist das Lehrbuch für Mediziner, da Palliativmedizin ein Pflichtfach der Ärztlichen Approbationsordnung darstellt, ist aber auch für Studierende oder Behandler aus den Nachbardisziplinen geeignet, da es nicht nur sehr verständlich und übersichtlich verfasst ist, sondern wertvolle Informationen für eine interdisziplinärer Zusammenarbeit herausstellt. Hilfreich sind dabei insbesondere die Fragenkataloge und Auszüge aus Patienteninterviews und Leitfäden, um eine. Besonders aufschlussreich fand ich persönlich die Kapitel zur Kommunikation und Integration, wenn es um die Kommunikation mit Patienten geht, nachdem kurative Möglichkeiten ausgeschöpft sind.
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am 18. Juli 2013
Ich habe mir das Buch auf Grund der guten Rezensionen gekauft und dachte, dass ich damit gut für die Klausur lernen kann, aber leider ist dieses Buch nur ein riesen Sammelwerk von BlaBla. Es geht sehr viel um das Team, wer alles dazugehört, was die Aufgaben sind. Auch auf Kommunikation wird viel Wert gelegt (das ist auch gut). Ein gutes Kapitel war es über die Rechte am Lebensende. Aber arbeiten kann man damit trotzdem nicht. Die Symptome sind zwar alle Beschrieben aber Ursache und Therapie sind meist nicht beschrieben. Da aber die Symptomkontrolle die ärztliche Aufgabe ist und dieses Buch doch für Mediziner geschrieben ist, ist dies der Grund für die schlechte Bewertung. Es ist also alles ausführlich beschrieben, außer die ärztliche Aufgabe. Für Psychologen, Geistliche, Sozialarbeiter etc. ist es wahrscheinlich gut, eventuell auch für Mediziner die sich nur über Kommunikation im Team und mit dem Patienten belesen wollen. Für Studenten, die etwas über die ärztliche Tätigkeit in der Palliativmedizin wissen möchten ist es Mist.
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am 17. April 2012
Ich bin Medizinstudentin im neunten Semester und bin mit diesem Buch im Rahmen eines Praktikums von mehreren auf verschiedenen Palliativstationen in Kontakt gekommen. Ich muss ehrlich sagen, zu Beginn war ich nicht sehr überzeugt vom "Basislehrbuch Palliativmedizin", das liegt aber am Springer-Verlag. Ich hatte mit Lehrbüchern dieses Verlags bisher eher schlechte Erfahrungen gemacht und war daher ein wenig abgeneigt... Aber inzwischen muss ich das zurücknehmen.
Das einzige, was mich auch im Nachhinein noch etwas gestört hat, war die Struktur der meisten Kapitel. Vor allem die
Fallbeispiele haben mich mit ihrem anderen Schreibstil - nicht mit ihrem Inhalt, der unbedingt bleiben sollte - immer wieder aus dem Lesefluss herausgebracht. Ich kann besser damit umgehen, wenn sie am Anfang oder Ende eines Kapitels erscheinen und nicht mitten drin. Aber das ist eher ein individuelles Problem.

Sehr gut gefallen hat mir die Breite der behandelten Themen, so vor allem das ausführliche Kapitel über Kommunikation und die breite Beschäftigung mit den Symptomen am Lebensende. Die Hauptsymptome sind kompakt, aber in ausreichendem Rahmen vollständig und gut nachvollziehbar zusammengefasst. Die Strukturierung dieses Kapitels hat es mir leicht gemacht, einzelne
Fragestellungen während des Klinikalltags schnell zu beantworten. Das habe ich mit einem so "kurzen" Lehrbuch selten erlebt. Gerade für den Palliativmedizin-Anfänger sehr gut geeignet!

Auch über Kunsttherapie und Humor in der Palliativmedizin hatte ich bisher kaum etwas gelesen. Gar nicht schlecht, diese Themen auch mal theoretisch zu betrachten, vor allem vor dem Hintergrund des Einblicks in die zuerst ungewohnte Arbeit auf der Palliativstation.

Dass auch Themen behandelt werden, die möglicherweise als bekannt vorausgesetzt werden könnten, war für mich sehr hilfreich ( z. B. Durchführung der Leichenschau oder ökonomische Fragestellungen).

Ebenfalls gut gefallen hat mir die Darstellung einer interdiziplinären Fallbesprechung. Das hat geholfen, den anfangs für mich als Studentin etwas unübersichtlichen Schwung an Informationen bei einer solchen Sitzung zu ordnen.

Und wie wichtig in der Praxis eben doch Modelle sein können, die im Studium wie trockene, unnötige Theorie wirken, habe ich in meiner zweiten Palliativwoche in einer anderen Klinik sehr direkt zu spüren bekommen. Dort hätte ein Gespräch im
SPIKES-Stil für alle Beteiligten so viel besser laufen können... So habe ich im Nachhinein außerdem gemerkt, dass auch das "Option-Modell" einem den Prozess der Entscheidungsfindung mit Patienten oder Angehörigen erleichtern könnte. Und dafür reichte der Überblick im Buch als Lektüre bereits aus.

Auch die Beschäftigung mit dem Thema "Sterbewunsch" bzw. "Wunsch nach aktiver Sterbehilfe" war für mich hilfreich, gerade weil dies immer wieder Thema sehr intensiver Diskussionen auch außerhalb der Klinik ist. Ob mir das Buch dabei jedoch in der direkten Situation wirklich eine Lösung bietet, wird sich erst zeigen. Doch die Thematisierung dieses schwierigen Stoffes ist immerhin ein guter Anfang....

Gut ist auch, dass auf besondere Felder eingegangen wird, wie die Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Oft gibt es kleine Denkanstöße, wie bspw. Paliativmedizin im Justizvollzug, darüber habe ich mir vorher nie Gedanken gemacht und dabei ist es doch notwendig. Im begrenzten Zeitraum der palliativmedizinischen Uni-Lehre bleibt dafür erst recht kaum Platz.

Manchmal kamen mir einige Themen fast ein bisschen zu kurz, aber natürlich weiß ich auch, dass es eben Grenzen des "Basiswissens" gibt. So hätte ich bspw. gerne mehr über die Situation der Geschwister gehört.
Wirklich zu kurz kam mir jedoch das Thema "self care", hier hätte ich mir etwas konkretere Handlungsvorschläge gewünscht, denn dies ist eben auch für den Anfänger sehr relevant.

Ich kann das "Basiswissen Palliativmedizin" als Student sehr empfehlen. Nicht nur für den Praktikanten auf der Palliativstation, sondern als Einblick in das Gebiet für jeden Interessierten, wird doch die Bedeutung der Palliativmedizin auch außerhalb der Palliativstationen in Zukunft immer noch mehr zunehmen.
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am 18. Februar 2012
Das Basiswissen Palliativmedizin in seiner ersten Auflage folgt seinem Titel und vermittelt Pallitivmedizinwissen kompakt und übersichtlich. Strukturiert und zielgericht. Zum Glück nicht wie einige andere Medizin-Springerbücher mit zahlreichen Aufzählungen sondern überwiegend in ganzen Sätzen und überschaubaren Absätzen und Kapiteln zum Nebenbeilesen. Dieses Buch bietet sich daher gut an für alle, die zumindest etwas Wissen an Palliativmedizin sich aneignen wollen und auch nicht soviel Zeit haben.

Warum lohnt es sich ausgerechnet dieses Palliativbuch zu wählen? Es gibt seit den letzten jahren zahlreiche Palliativbücher. Beispielweise bietet der Springerverlag den "Huseboe" an, der im Grunde fast der Gegenpart zum "Basiswissen"-Buch ist.

Das "Basiswissen" ist - besonders für ein Palliativbuch - sehr nüchtern geschrieben und beinhaltet viele Modelle und wissenschaftlich geprägte Begriffe, die in der Theorie eine Rolle spielen, in den pragmatischen Palliativbücher jedoch weniger aufgegriffen werden.
Teilweise wirkt dieses Buch daher auch etwas trocken, zumal dem Buch sowieso etwas Farbe fehlt, besonders das Foto der Herausgeber sah ziemlich düster aus.

Aber das soll nicht so sehr eine Rolle spielen. Wichtiger ist: Dieses Buch beinhaltet sehr gute Kapitel zur Symptomkontrolle - allein dafür lohnt sich schon die Anschaffung. Es reicht vollkommen aus für die ersten Schritte als Arzt auf einer Palliativstation oder im ambulanten Palliative Care Team und wenn man als Arzt in einer bestimmten Fachrichtung immer mal wieder Palliativpatienten betreut. Wer mehr ins Detail möchte und noch mehr Tipps und Tricks, dem seien andere Bücher empfohlen.

Zudem befasst es sich mit Themen, die immer mehr Platz in der Palliativmedizin finden wie "Humor" und "Musiktherapie" (und in etwas älteren Palliativbüchern noch nicht groß erwähnt werden). Das Buch schafft also wirklich den Rundumschlag eines Basiswissenbuch.
Wenn man als nur ein Palliativbuch möchte, um einen Überblick zu bekommen und das auch in der Praxis benutzen möchte aber nicht zu sehr in die tiefe gehen will und es auch schaffen will, mal wieder ein Lehrbuch von der ersten bis zur letzten Seite durchzulesen, dem sei dieses Palliativbuch zu empfehlen.

Für die nächste Auflage wäre den Autoren zu empfehlen, etwas mehr Farbe zu benutzen und teilweise wissenschaftlich-kalt wirkende Textabschnitte etwas wärmer zu verpacken, besonders durch die schon enthaltenen kurzen Fallgeschichten, die diesem Buch sehr viel Leben einhauchen und zusammen mit dem Symptomkapitel die fünf Sterne zur Bewertung erklären.
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am 3. März 2012
Das Lehrbuch will sich eigentlich nur an Humanmedizinstudenten richten, stapelt aber damit eher tief. Tatsächlich ist es auch für den klinisch tätigen Arzt der nur gelegentlich die Palliativmedizin streift bis hin zum Palliativmediziner als nützliche und gut lesbare Lektüre zu bewerten. Der aktuelle Stand der Palliativmedizin wird sehr schön aufgezeigt und durch viele Patientenbeispiele kann man die Problematiken gut reflektieren.
Wenngleich aufgrund der Herausgeber sicherlich ein wichtiger Schwerpunkt in Ethik und Kommunikation liegt und dies ansonsten in der Medizinerausbildung zu kurz kommt, würde ich mir in einem Lehrbuch für Medizinstudenten einen geringeren Fokus auf eigene Ethikmodelle wünschen (z.B. Witten-Will-Pathway, Witten-Nimweger-Leitfaden). Dies mindert aber keineswegs meinen durchgehend äußerst positiven Gesamteindruck.
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am 13. April 2013
Nach dem ich nun mehrere Bücher über dieses Thema gelesen habe, finde ich dieses ausgezeichnet. Es enthält auch Informationen, die ich in anderen Büchern vergeblich gesucht habe,obwohl diese dicker und viel ausführlicher waren.Als Anfänger in der Palliativmedizin kann ich dieses Buch sehr empfehlen.
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am 24. April 2013
Palliativ- Medizin ist nicht mein Aufgabenbereich, jedoch hilfreich ist dieses Buch allemal. Das SAPV - Netz besteht aus verschieden Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, die zusammen an einem Projekt arbeiten.
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