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Kundenrezensionen

3,0 von 5 Sternen
35
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am 16. Oktober 2013
Er glaubte zu wissen, mit wem er verheiratet war, glücklich verheiratet ...
Nun nach dem Selbstmord seiner Frau (38) erfährt Darius Kopp , dass es wohl eher die Vorstellung von der Person, als die Person selbst war, mit der er zusammenlebte.
Darius Kopp nach einer zehnmonatigen Depressionsphase, die er Traurigkeit nennt, begibt sich auf die Reise durch das östliche Europa um die Asche seiner Frau im Herkunftsland der Toten, es ist Ungarn, zu beerdigen.
Die Urne und den Laptop mit Floras übersetztem Tagebuch immer bei sich, wird es eine Reise im Außen wie im Innen.

Vor ihm entfaltet sich, beim Lesen des Tagebuches ein Paralleluniversum.
Gedanken und Gefühle seiner Frau schienen wenig kongruent mit dem zu sein, was sich im Sichtbaren als ihre Persönlichkeit wahrnehmen ließ. Vielleicht war auch Darius, der der nicht in der Lage war mehr wahrzunehmen, als das Sichtbare und eventuell nicht genau hinschaute.
Flora, ein "Niemandskind" am Leben gescheitert und Darius durch den doppelten Verlust (erst der Job, dann die Frau) in seinem Sein tief erschüttert.

Auf seiner Reise, die auch dazu dienen soll, ihn dem Leben zurückzugeben, erlebt er viel. So begegnet Darius der jungen Oda, die ihn irgendwie an seine Frau erinnert, nur um sie später wieder zu verlieren. Letztendlich endet die Reise in einem Fiasko. Weder ist die Asche begraben, noch Darius dem Reich zwischen Leben und Tod
entronnen.
Müder und desillusionierter, maroder und hoffnungsloser erscheint Darius Kopp am Ende des Romans, der vermutlich nicht das Ende seiner Reise ist.
Zunächst war ich irritiert von der Zweiteilung des Textes. Beide Erzählstränge sind durch eine horizontale Linie voneinander getrennt.
Ich habe experimentiert und mich dafür entschieden Kapitel für Kapitel, erst Darius Text und dann Floras zu lesen. Der Text innerhalb der Seite hatte (jedenfalls für mich nicht ersichtlich) keinen Bezug zueinander. Die Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich auf beeindruckende Weise.
Während der Text von Darius Kopp einheitlich fließt, zersplittert Floras Sicht der Dinge wie in einem Kaleidoskop. Trotz des Fragmentarischen, das sicher dem Tagebuchschreiben zuzuschreiben ist, bleibt der Text gut lesbar. Floras Innenwelt ist beklemmend klar und hoffnungslos.
Darius Roadmovie dagegen ist eher eine Beschreibung des Erlebten von außen.
Flora lotet die Tiefe aus. Obwohl sie die Sinnfrage nicht stellt, ist sie doch überall zwischen den Zeilen zu finden.
Erholen konnte ich mich bei Darius, aber gegen Ende des Buches, begann man zu ahnen, dass die Leere und Hoffnungslosigkeit (die Bakterien der Schwermut, wie sie Floras Psychologin bezeichnete) einen neuen Ort gefunden hatten. Es war der Moment, in dem ich sagte: "genug."
Ein Buch das keine Hoffnung macht und dabei sprachlich messerscharf seziert.

Ein Buch, dass ich schon jetzt zu meinen Lieblingsbüchern zähle.

Der Roman erschien im Luchterhand Literaturverlag und erhielt 2013 den Deutschen Buchpreis.

[...]
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am 10. Januar 2014
Mühsam habe ich mich durch das prämierte Buch von Terezía Mora gekämpft, immer auf der Suche nach dem Ungeheuer, das dann schließlich Depression heißt. Wer noch nicht schwermütig ist, der wird es, garantiert.
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am 14. November 2015
....wenn dieses Buch IRGENDEWTAS verdient hat.

Themen wie Tod, Depression und Abschied ist sicherlich nicht einfach zu behandeln, darum geht es hier, aber in disem Buch fand ich NICHTS was es im Ansazt interessant und lesewert machen würde.
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am 23. Oktober 2013
dieses hochgelobte neue Werk von Frau Mora hab ich nach gequälten 120 Seiten beiseitegelgt.
Die Story ist eigentlich gut, Mann verliert Arbeit und Frau begeht Selbstmord- Mann geht nicht mehr aus der wohnung, findet sich nicht mehr zurecht. Beginnt, Tagebücher seiner toten Frau zu lesen, begibt sich auf Spurensuche dieser Frau, die er meinte, zu kennen. ein Road Movie beginnt.
Mit dem lesen der Tagebücher beginnt das Verhängnis - die Buchseite wird geteilt, ober Hälfte: der Protagonist, untere Hälfte: Tageucheinträge seiner toten Frau.
Nun muss man sich immer entscheiden, wo liest man weiter, die Geschichte des Mannes, oder die der Frau, und lauert auf Überschneidungen, die seltenst passieren.
Nerviges zurückblättern, nervig die Entscheidung: was les ich nun weiter,
ein Experiment in der Form, schön und gut, ich werd es aber nicht zu Ende lesen.
11 Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Januar 2014
Eine Reise zurück in das Leben seiner durch Selbstmord verstorbenen Frau Flora durchlebt Darius Kopp, der "Hauptdarsteller" in Terézia Mora's Buch "Das Ungeheuer". Erst nach ihrem Tod realisiert und versteht Darius, was tatsächlich in Flora und ihrem Leben vorging.
Traurig, offen, emotional, tragisch, schockierend und mitreißend sind die treffenden Beschreibungen für diesen - auch in seinem strukturellen Aufbau - außergewöhnlichen Roman.
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am 25. Oktober 2013
Das Ungeheuer geht über die reine Form des Erzählens hinaus und fordert den Leser heraus. Von der Depression der verstorbenen Protagonistin Flora wird nicht berichtet, sie wird stattdessen tiefgründig ausformuliert mit allen Ecken und Kanten, während der hilflos zurückgebliebene Darius Kopp versucht zu verstehen, wie und was seine Frau vor ihm versteckt gehalten hat. Das Lesen der übersetzten Tagebücher, Notizen und Fetzen sowie seine Reise in die Heimat Floras verschafft ihm eine Nähe zu ihrem Zustand, die sie lebend nie zugelassen hätte. Der Leser folgt ihm auf diesen Weg. Liest man die Kapitel in der nummerierten Reihenfolge eröffnet die Lektüre den von D. Kopp bereisten Orten eine Bedeutung, die im unterhaltsamen Bericht versteckt liegen. Die Autorin vermag beides: Ausdrucksstarke Prosa in der Geschichte einer Reise und tiefes Verständnis einer Krankheit, die zum Ende der Vorgeschichte des Protagonistenpaares führen musste. Ein Roman, eine Studie und ein bewegendes Zusammenspiel.
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am 11. Oktober 2013
Neveau? Wo! Wirrer Satzbau."Duft stieg den Bauch entlang hoch", "Gottverdammlich du Schwein", „Ich sehe versoffen aus. Was ich auch bin. Geliebte, Geliebte ...". Hier und anderswo wäre das Lektorats-Veto vonnöten - das pulsierende Schreibbegehren der Autorin sollte gelenkt werden.
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am 25. Oktober 2013
...endlich wagt mal wieder jemand etwas in der deutschen

Literaturlandschaft und das nicht nur formal !

Terézia Mora nähert sich dem wichtig-gewichtigen und

wuchtigen Thema "Depression" mit einer fesselnden Sprache, die

nachklingt und ein echter Lesegenuss ist.

Ein zeitgemäßer, vielschichtiger Road- und Seelentrip

- Literatur at its best.
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am 25. Januar 2014
schriftstellerin schreibt gewöhnungsbedürftig... etwas schwierig zum lesen. ist mal was anderes, aber ist nicht mein lieblingsbuch. würde es nicht unbedingt weiter empfehlen.
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am 23. Oktober 2013
Das neueste Buch von T. Mora habe ich schon in September gelesen, es war für mich ein besonderes Erlebnis, wollte aber keine „Rezension” schreiben, denn es beherrscht noch heute meine Gedanken und die Zusammenfassung will mir noch immer nicht gelingen.
Den Vorgänger - Der einzige Mann auf dem Kontinent – kennend war ich neugirig wie es weitergeht im Leben von Darius Kopp. (Es hätte auch eine optimistische Wendung geben können.) Das Flora Meier starb war eine kühne Entscheidung der Autorin, aber so kann der Leser über den Schmerz von großen Gefühlen lesen, über Verzweiflung und von einer Suche für eine Lösung zum weiterleben. Die Reise durch Ost- u. Süd-Europa ist wunderbar beschrieben, denn wenn jemand planlos sich auf dem Weg macht kann er nur Mosaike vom Land und von den Menschen kennenlernen. Darius Kopp hatte Glück, denn er traf interessante Menschen und letzt endlich vielleicht den Ansporn um weiter zu leben.
Das Tagebuch von Flora ist eine selbstständige Stimme und auch eine Bereicherung des Romans.
Floras Notizen beschreiben die Qualen einer kranken, im Stillen kämpfenden Seele, die sich niemanden anvertrauen kann denn sonst wäre sie in dem gleichen Moment entblöst und Vernichtet.

Die Zweiteilung des Buches finde ich eine hervoragende Idee. Das Lesen war wegen der Nummerierung einfach, gleichzeitig spannend.
Ich freue mich schon auf die Besprechung des Buches in unserem Lesekreis.
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