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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
6
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Spätestens seit dem Arabischen Frühling schmücken sich viele Verlage mit arabischen Büchern, immer mehr auch Romanen. Luchterhand hat dabei mit "Azazel" in meinen Augen ein goldenes Händchen bewiesen, wird aber mit diesem Buch auf dem Büchermarkt nicht glücklich werden.

Seinen Roman beginnt der Professor für Islamische Philosophie Youssef Ziedan mit dem Vorwort des Übersetzers. Auf genau 30 Pergamenten wurde die Autobiografie des Hypa gefunden. Als er seine Biografie schrieb, war er bereits koptischer Mönch. Hypa blickt auf sein Leben zurück und er lässt dabei seine sehr genauen Beobachtungen mit einfließen. 500 Jahre nach der Geburt Christi gab es Gewalt die oftmals von Christen ausging.

Das tragische an der Figur ist, dass Hypa eigentlich nach etwas sucht, was es nicht geben kann. Er ist zeitlebens auf der Suche nach dem freien Menschen. Nach dem der keinen Teufel und keinen inneren Schweinehund mehr in sich spürt.

Dem Autor ist in seinem Roman sehr genau anzumerken was er beruflich tut. Aber er liefert hier nicht theoretische Floskeln oder Lehrsätze, er blickt viel mehr auf das sündige Möchlein und auf dessen Umkehr, denn er setzt immer wieder neu an um die Wahrheit und die Gewaltlosigkeit zu finden.

Ein großartiger Roman. Niemand sollte sich von der Vielzahl der Kirchenbezeichnungen abschrecken lassen. Hat man sich die Handlung erst einmal erschlossen, wird man von der Figur des Hype immer mehr fasziniert sein.

Ein unbekannter Mönch hat einmal zu den 30 Pergamenten gesagt: "Ich werde diesen Schatz wieder vergraben, denn die Zeit seines Erscheinens ist noch nicht gekommen!"

Meines Erachtens ist diese Zeit längst übefällig, ich bin froh mich auf diesen Schatz eingelassen zu haben!
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am 26. Februar 2012
Für religionsgeschichtlich Interessierte, die die Frühzeit des Christentums und seine Entwicklung, 4. und 5. Jhd., in leichtverständlicher, aber kompetenter Weise erfahren möchten, ein großartiges Epos, ein Krimi!
Ich war unfähig, das Buch mit seiner Hintergrundgeschichte beiseite zu legen. Am besten, man schließt sich mit dem Roman ein.
Der muslimische Autor und Professor kennt das frühe Christentum besser als die meisten Christen, natürlich, weil er - so der Klappentext des Buches - Direktor der Handschriftenabteilung der Bibliothek von Alexandria ist und so Zugang zu uns verschlossenen Quellen-Texten hat. Ein wundervolles Buch; Kompliment auch an die hervorragende Übersetzerin!
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am 25. Dezember 2016
Im Zwiegespräch mit Azazel, der mythischen Verkörperung des Bösen, verfasst der ägyptische Mönch 431 n.Chr. von Selbstzweifeln geplagt seine Lebensgeschichte.

Die fiktive Autobiographie ist zugleich die Geschichte des Frühchristentums und seiner Dispute und Irrwege: Hypas Vater, noch Anhänger der ptolemäischen Religion, wird von Christen erschlagen. Zum Christentum konvertiert, reist der junge Mönch in die Metropole Alexandria und gerät zwischen die Fronten der blutigen Auseinandersetzung zwischen dem Patriarchat von Alexandrien und dem Serapis-Kult, welcher in der Emordung der Gelehrten Hypatia kulminiert. Angewidert von der Gewalt zieht sich Hypa in ein abgelegenes Kloster in Syrien zurück, wo er schließlich mitansehen mitansehen muss, wie sein Mentor Nestorius im Konzil von Ephesos verbannt wird.

Ziedans Roman ist historisch hoch interessant und behandelt, gut recherchiert und mit lebendigen Szenen befüllt, die Geschichte des Orients am Scheideweg zwischen paganen Religionen, Judentum und dem Christentum. Anhand Hypas Lebensweg beschreibt er die großen Umbrüche des Frühchristentums im 5. Jahrhundert sowie die vorherrschenden religiösen Strömungen, insbesondere den Streit um das Wesen Jesu und die Trinität. Vor dem Hintergrund dieses historischen Romans ist Ziedans Werk aber auch eine Kritik an jeglicher Gewalt im Namen von Religionen und sohin ein hochaktuelles Plädoyer gegen religiösen Fanatismus und für mehr Toleranz.
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am 10. März 2013
gut, schön gemachtes Buch, spannender Plot, inhaltlich gut recherchiert, gute Bindung, angemessener Preis, kommt zur richtigen Zeit, kann ich bestens weiterempfehlen, Kauf-Tipp, ganz prima
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am 23. Juli 2014
Der Roman wurde mir empfohlen. Die Zeitreise mit dem Mönch hat mir gut gefallen. Ein ganz anderer Blickwinkel auf die vergangenen Tage. Und doch sind die Themen immer noch aktuell.
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am 19. September 2013
Eine sehr interessante Darstellung des 4. Jahrhunderts im nahen Orient.
Das Buch ist nie langweilig und regt zum Denken an.
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