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am 11. März 2009
Dass Assaf Gavron hintergründige und scharfsinnige Bücher schreibt, wissen wir schon seit "Ein schönes Attentat". Und er beweist es uns mit seinem neuen Roman "Hydromania" erneut. Wassermangel, so prophezeien Experten, wird im Zeichen von Klimawandel, Bevölkerungswachstum und zunehmender Versteppung zu einem zentralen Konfliktfeld des 21. Jahrhunderts werden. Wie dies aussieht, lässt sich schon heute im nahen Osten beobachten, denn neben allen politischen und kulturellen Gegensätzen streiten sich Israelis und Palästinenser in den Friedensverhandlungen immer wieder auch über eine gerechte Regelung der Wasserfrage - Israel kontrolliert fast alle bedeutenden Wasservorräte in der Region. Garvan stellt in pointierter Umkehrung der heutigen Verhältnisse die Frage in den Raum: Ist Wasser das Eigentum einer Nation oder, wie die Luft zum Atmen, eine Ressource aller Menschen einer Region? Und er begnügt sich nicht damit, ein schaurig-schönes Wüstenszenario an die Wand zu malen.

Gavran deutet in seinem Roman auch Möglichkeiten an, wie durch intelligentes Planen und gemeinsames Handeln Lösungen für solche Konflikte gefunden werden können ' am besten, bevor sie eskalieren. Ein utopischer Thriller mit überaus aktuellem Bezug.
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am 22. April 2017
Ganz okayer Genremix aus Krimi und Nicht-mehr-wirklich SF mit einem Schuß
Kitsch, der leider einen Fehler hat: "Aqua" oder so ähnlich, Autor entfallen
(Leute, ich lese monatlich 1000 Bücher, und meine Reziliste ist leider nicht
durchsuchbar - Amazon! Das schreit nach nem FEEEEEature! :-) *, hat exakt
das gleiche Thema schon durchgehechelt, und das etwas knalliger, wenn ich
mich recht entsinne. Vorteil Hydromania: Kürzer. Viel kürzer. Geben wir
salamonische ***1/2.

* Drum nehme ich Google und habe es in einer Sekunde: Aqua[tm] von
Jean Marc Ligny. Yup. Rezi auf der entsprechenden Seite hier.
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am 7. Mai 2015
Gavrons Zukunftsvision handelt von einer Welt, in der die Wasservorräte von wenigen, globalen Konzernen kontrolliert werden. Die Hauptprotagonistin Maja lebt im durch Kriege auf das Gebiet Caesareas geschrumpfte Rest-Israel des Jahres 2067 und verfügt über Wissen, das die Allmacht der Wasserkonzerne brechen könnte.

Gavrons Roman ist ein Genre-Mix aus Dystopie, Science-Fiction und Thriller. Sein Werk ist eine Warnung vor der Privatisierung lebenswichtiger Ressourcen und zugleich Kritik an der Informationsgesellschaft der ständig vernetzen Digital Natives.

Wenngleich der wendungsreiche Plot die Spannung bis zum Ende aufrecht erhält, vermag das Werk nur bedingt zu gefallen: Gavron hat ein großes Thema aufgegriffen, man erlangt aber den Eindruck, dass er sich damit nur halbherzig auseinandergesetzt hat. Seine Zukunfstgesellschaft ist zu eindimensional und mit wenig Tiefgang erdacht und offenbart sein Roman zudem Logiklücken und inhaltliche Schwächen zu Lasten der Glaubwürdigkeit seiner Vision.
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am 5. Oktober 2009
Eine neue Lobby tritt in unser Bewusstsein, und das zu Zeiten, in denen alle Welt von Finanzkrise redet und ueber kurzfristige Auslöser dumpfen Wachstums philosophiert. Die Geschichte zeigt interessante Perspektiven auf zu Lebensraum und Nahost-Dauerkrieg, zunehmender Allmacht fernöstlicher Konzerne und das ganze aus der Perspektive einer intelligenten, starken Frau, die sich zunehmend und gezwungenermassen zur einer beeindruckenden Wasser-Business-Lady entwickelt. Mehrere Handlungsstraenge werden etappenweise verstaendlich zusammengefuehrt, durchaus happenweise lesbar. Die als *fiction* bezeichnete Geschichte spielt gar nicht so fern in der Zukunft und bietet einen sehr realistischen Ausblick auf den Wettbewerb unserer Lebensressource Nummer 1 - Wasser - geprägt vom menschlichen Instinkt Nummer 1.
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am 29. April 2011
Der Roman ist spannend geschrieben, ein wenig Krimi. Etwas Science Fiktion, wo ich mich erst vorsichtig annähern mußte. Er hat allerdings nur das Wasserthema im Blick, weniger die anderen ökologischen Themen. Vielleicht ist das Thema zu wichtig, um es am Ende so aufzulösen, wie er es macht, da ist es vielleicht zuviel Krimi. Ich bin mir nicht sicher, habe das Buch aber gerne gelesen. Einen reinen Krimi hätte ich wohl nie gelesen. Es war die Zukunftsvision im Zeichen des Wassers, die mich interessiert hat. Die Kritik an Konzernmonopolen ist unüberlesbar, Eigenintitiative scheint ihm wichtig zu sein. Es ist ein anderer Blick wie bei Dirk C. Fleck in "Go! Die Ökodiktatur". Da ist Fleck wohl dichter dran als "Hydromania" an den Herausforderungen. Das der israelische Blick stärker auf das Wasser gerichtet ist, das liegt nahe. In dem Band Wege zur ökologischen Zeitenwende: Reformalternativen und Visionen für ein zukunftsfähiges Kultursystem gibt es eine positive Ökoutopie am Schluß. Vermutlich ist der langsame Niedergang der Zivilisation freilich der wahrscheinliche Weg.
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am 11. August 2013
Die zugrundeliegende Idee (Privatisierung aller Wasservorräte durch 4 weltweit agierende Konzerne) ist zu wichtig um in einem so schlecht geschriebenen Buch dargelegt zu werden
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am 17. Juli 2009
Das Thema ist hoch aktuell, der Stil ist ein bißchen gewöhnungsbedürftig - aber insgesamt sehr spannend und realistisch geschrieben.
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am 10. Juli 2009
... aber das Lesen des Buches ist leider nicht ganz so schön spannend, wie es der Klappentext verheißt.
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