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am 17. Dezember 2010
Mein erstes Buch von Flavio Soriga, auf das ich über eine Rezension im Fernsehen gestoßen bin. Ich war fasziniert, von der Fähigkeit des Autors, die Menschen mit all ihren versteckten Schwächen, Emotionen, Verwicklungen zu beschreiben - und nicht nur die Menschen. Man fühlt sich ganz schnell in die Situation hineinversetzt, spürt den schwarzen Regen und all das, was er mit den Menschen macht. Ich werde sicher noch was Soriga lesen, da ich das Buch auch literarisch wertvoll finde.
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am 7. Dezember 2015
Flavio Sorigas Buch „Der schwarze Regen“ spielt in einem gottverlassenes Dorf irgendwo in Sardinien. Die attraktive Marta schert sich nicht um das Gerede der Leute und lebt ein freizügiges Leben. Eines Tages wird sie brutal ermordet und im imaginären Dorf Nuraiò treten Korruption, unterdrückte Leidenschaften und unerfüllte Lebensentwürfe an die Oberfläche. Soriga gelingt in seinem Buch mehr als eine Milieustudie. Er beschreibt – wie aus der Zeit gefallen – die Trostlosigkeit des sardischen Landlebens und die festgefahrenen Verhaltensmuster einer Dorfgemeinschaft. Außerdem regnet es ständig, was die Stimmung weiter drückt.
Auf der Jagd nach dem Mörder der schönen und eigenwilligen Marta macht sich Kommissar Maresciallo Crissanti, der allerdings lieber als Anthropologe arbeiten würde, gern Gedichte liest und ab und zu mal einen Joint raucht. Er trifft unter anderem auf den jungen Priester Antonio, der bemerkt, dass er dafür nicht geschaffen ist. Er trifft auf den Träumer Nicola Rau und Zio Salvatore, der seinen Freund, den Ehemann von Marta, Efisietto, aus seinem Schlamassel retten will – und alle sind des Mordes verdächtig.
„Der schwarze Regen“ ist eine wunderbare Kriminalnovelle, die tief in die Seelen der Sarden blickt, spannend und poetisch zugleich. Für sein Buch wurde Soriga mit dem „Premio Grazia Deledda“ ausgezeichnet. Der Autor arbeitet für die Tageszeitung "La Nuova Sardegna" sowie für verschiedene Zeitschriften, ist künstlerischer Leiter des Lyrikfestivals Settembre dei Poeti von Seneghe und lebt in Cagliari, Bologna sowie London.
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am 20. Juli 2014
Ein zumindest in deutscher Übersetzung sprachlich herausragendes Buch, mit einer eigenwilligen Zeichensetzung und grammatikalischen Improvisationen, die es für den Leser verführerisch macht, diese eigene fremde Welt zu betreten.
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am 4. Februar 2008
ja, endlich!
endlich ein buch, wie ich es immer gesucht habe. endlich ein junger autor, der aus dem herzen schreibt und nicht aus der eitelkeit.
von der ersten sekunde war ich drin. drin in dieser dichten atmosphäre regnerischer tage am ende der welt.
wunderbare gedanken, lebenskluges mitgefühl mit den menschen, den tieren, der insel.
und zudem noch eine spannende, interessierende handlung.
ich möchte nur noch bücher von flavio soriga lesen!
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