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am 20. Februar 2015
In den vergangenen Jahren habe ich sehr viel Literatur über Mutter Teresa gelesen. Dieses Buch von Leo Maasburg ist und bleibt mein absoluter Favorit. Ich lese dieses Buch seit mehreren Jahren regelmäßig und werde dies vermutlich bis zum Ende meines Lebens tun. Leo Massburg ist kein Biograph, der eine Analyse über Mutter Teresas Persönlichkeit schreiben wollte. Vielmehr teilt er mit uns Lesern sein Leben und seine Erfahrungen mit ihr- es ist ein sehr persönliches Buch. Es erfüllt mich mit Dankbarkeit, dass Msgr. Maasburg uns auf seinem einzigartigen Weg mit Mutter Teresa miteinbezieht. Beim Lesen des Buches ist deutlich zu spüren, dass er diesen Schritt der Veröffentlichung gegangen ist um uns wirklich teilhaben zu lassen an Mutter Teresas Wesen, er hält es für seine Pflicht Zeugnis abzulegen über diese große Heilige unserer Zeit. Ein einzigartiges Buch, ohne das ich auf keine einsame Insel reisen würde!
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am 14. September 2017
Kein I Phon, keine noch so schöne Immobilie, keine noch so goldene Uhr kann so wertvoll sein, wie die Nächstenliebe und der uneingeschränkten Arbeit dem Nächsten gegenüber. Liebe zu geben ist das wertvollste was wir geben können. Und Mutter Theresa hat es vorgelebt ein ganzes langes auch sehr mühevolles Leben lang. Dieses Buch ist eine kleine Hilfe, eine kleine Anleitung um nachzudenken, um es zu verinnerlichen, um selbst
heiligmäßig in der Welt zu bestehen, auch wenn sie mit noch so großen Verführungen lockt. Eifern wir nach, bleiben wir standhaft.
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am 3. Mai 2017
Dies ist eines der wenigen Bücher, die ich nicht zu Ende gelesen habe.
Ich glaube schon an die Kraft des Gebetes, aber wenn bei jedem finanziellen Engpass ein Rosenkranz helfen würde, wäre die Welt anders.
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am 18. Oktober 2010
Über Mutter Teresa existiert bereits eine Fülle von Literatur jedweder Richtung. Biographisches, Berichte über ihre Arbeit, Betrachtungen ihrer Peron und ihres Werdeganges.

Was dieses Buch zu etwas Besonderem macht ist der Autor. Leo Maasburg, 1982 zum Priester geweiht, hat Mutter Teresa über viele Jahre hinweg begleitet. Sei es in Indien, Kalkutta, sei es bei den Aufenthalten in Rom und auf vielen Reisen. Nicht nur Begleiter war er, auch Gesandter der Arbeit, Priester und Seelsorger für Mutter Teresa.
Leo Maasberg also war ganz nah dran an dieser Frau, die wie keine andere der christlichen Nächstenliebe auf dieser Welt ein Gesicht gegeben hat.

Aus dieser vertrauten Nähe heraus entstanden die Geschichten, Einsichten, Beschreibungen, die er in 23 Kapiteln im Buch vorlegt. Geschichten die, jede für sich, kleine Perlen der Einsicht in sich tragen und die Tiefe der Menschlichkeit Mutter Teresas Ausdruck verleihen. Die, vor allem, nicht nur die großen Würfe ansprechen, sondern vieles aus dem einfachen Alltag der Ordensfrau zu berichten wissen und damit ein sehr reales, alltägliche Bild von Mutter Teresa vermitteln.

Aufgrund der vielfältigen Anlässe, die den Geschichten ihren Ursprung geben, von Reisen nach Russland über das einfach, vertraute Gespräch, von der konkreten Arbeit vor Ort bis hin zur ganz grundsätzlichen Haltung Teresas, über sich nicht sprechen zu wollen, damit jedes Wort, jede Ansprache von dem eigentlichen, von Jesus, handeln kann, ergibt sich ein breites Bild vom Handeln und Denken dieser so ganz normalen und dennoch absolut außergewöhnlichen Frau. Streng und höchst diszipliniert gegen sich selbst, unglaublich geduldig und langmütig mit allen anderen wird deutlich, in wie hohem Maße Mutter Teresa eine "Kontemplative in der Welt" war. Die eigene Kraft aus der inneren Vereinigung mit Gott schöpfend und dennoch ganz und gar der Welt zugetan, immer praktisch bei den Menschen und nie dogmatisch die Menschen beurteilend. Ihr einziges Zeil und Drängen war, den Menschen zu helfen und auf keinen Fall, Menschen zu verurteilen oder sie zu beschuldigen.

Im Umgang mit Armen, Prostituierten, Drogenabhängigen, Aidskranken, die in den verschiedenen Geschichten des Buches ihren Platz finden, wird in großer Klarheit deutlich, aus welcher Kraft Mutter Teresa selber schöpfte und in welch grenzenloser Zuwendung sie diese Kraft an die Menschen weitergab. Ein Haltung, die der ganzen katholische, letztlich jeder, Kirche bestens zu Gesicht stehen würde. Eine Haltung, die dann auch völlig verständlich macht, warum es immer das erste Anliegen Mutter Teresas an allen Orten, wo sich Niederlassungen gründeten, war, eine Kapelle einzurichten. In jeder dieser Kapellen finden sich unter der Jesus Darstellung die gleichen beiden Worte: "Mich dürstet".

Gott dürstet nach Liebe und geliebt werden und Mutter Teresa verstand sich Zeit ihres Lebens als einfaches Werkzeug, diesen Durst zu löschen, soweit es in ihren Möglichkeiten stand.

Alle Geschichte künden von der Nähe des Autors zu Mutter Teresa und beschämen den Leser ein um das andere Mal angesichts dieses äußerlich armen, aber innerlich tief reichen Lebens in der Bindung an die Mitmenschen. Ergänzt wird das Buch durch eine Reihe hochwertiger, teils Farbfotos, die dem Gesamteindruck noch eine Vertiefung verstehen zu geben.
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Mutter Teresas Leben klingt wie eine Legende. Das albanische Mädchen, das mit 18 Jahren in einen irischen Orden eintrat, nun als Missionarin nach Indien zu gehen, wurde nun >> Engel der Armen <<. Nicht nur Christen, sondern auch Muslime, Hindus und Menschen, die keiner Religion angehören, verehren diese rastlos tätige, 1970 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Frau. Von dem Slums der indischen Metropole Kalkutta aus trug sie die Botschaft der christlichen Nächstenliebe in alle Welt. Leo Maasburg war dabei. Als Father Leo, wie sie ihn nannte, war er viele Jahre als Priester und Ratgeber, als Reisebegleiter und Übersetzer an Mutter Teresas Seite. Anlässlich ihres 100. Geburtstags hat >> Father Leo << die wunderbaren und bewegenden Geschichten, die kleinen und die großen Wunder, in diesem Buch zusammengefasst, es ist im Knaur Verlag München erschienen, deren Zeuge er an der Seite von Mutter Teresa war. Er erlebte eine humorvolle und geistreiche, eine weise und zupackende Frau, die eine Botschaft der Hoffnung für unsere Zeit hat.
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Der Engel der Armen - die wunderbaren Geschichten

Ich habe vor vielen Monaten schon ein Buch von Mutter Teresa gelesen und rezensiert, nun - zum Jubiläum (zum 100. Geburtstag) dieser besonderen Persönlichkeit - habe ich ein weiteres Buch entdeckt, welches mich neugierig gemacht hat.

Leo Maasburg - der Reisebegleiter Mutter Teresas erzählt Geschichten, die er mit Mutter Teresa erlebt hat. Ein lebendiges Bild dieser tollen Frau ist so entstanden, was sie sozusagen noch einmal aufleben lässt.

Das andere Buch hat den Titel: Komm, sei mein Licht! Die geheimen Aufzeichnungen der Heiligen von Kalkutta" - und ist auch sehr lesenswert.

Gliederung:
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Das Buch ist in Vorwort, 23 Kapitel und Danksagung des Autors gegliedert.

Bildmaterial:

Im Buch sind mehrere Seiten Farbaufnahmen zu finden und auch immer wieder s/w-Bebilderungen, die die Texte bildhaft erklären und untermalen.

Der Autor:
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Leo Maasburg wurde 1948 in Graz geboren und studierte Rechts- und Politikwissenschaften, Theologie, Kirchenrecht und Missiologie in Innsbruck, Oxford und Rom.

1982 wurde er in Fatima zum Priester geweiht. Er war viele Jahre mit Mutter Teresa auf ihren Reisen unterwegs. Diese verliefen zwischen Indien und Rom oder Moskau und New York. Er war für Mutter Teresa sozusagen als Priester und geistlicher Begleiter verfügbar.
Gleichzeitig war er aber auch als ihr Sondergesandter tätig, was viele besondere Missionen und Aufträge beinhaltete, über die auch sehr interessant und ausführlich im Buch berichtet wird.

Er war dabei, nach ihrem Tod, die Seeligsprechung vorzubereiten. Seit dem Jahr 2005 ist Leo Maasburg Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich".

Inhalt:
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Mutter Teresa stammt aus Albanien und trat im Alter von 18 Jahren in einen irischen Orden ein. Sie wollte Missionarin werden und nach Indien gehen. Im Jahr 1979 erhielt sie den Friedensnobelpreis.

Die christliche Nächstenliebe war ihr Leben. Von Kalkutta aus hat sie diese mit ihrer unermüdlichen Arbeit in die Welt hinausgetragen. Mit ihrem begeisterten Leben für die Armen, Kranken und Notleidenden hat sie nicht nur die Christen begeistert, sondern war und ist auf der ganzen Welt ein Begriff für Nächstenliebe geworden.

Diese Tatsache kommt im Buch immer wieder perfekt zur Geltung. Die kleinsten und detailliertesten Beschreibungen ihres Leben und Wirkens, wie sie Leo Maasburg in seiner Zeit mit Mutter Teresa erleben durfte, werden im Buch wieder gegeben.

Er war Father Leo" und so erzählt er in jedem Kapitel - sozusagen aus seinen bildhaften Erinnerungen mit Mutter Teresa und ihren Schwestern - was er erlebt hat, was ihn besonders beeindruckt hat und was für die Menschheit nicht in Vergessenheit geraten darf.

Er zeigt diese besondere Frau in einem besonderen Licht, aber nicht als Heilige, die sie ja eigentlich für viele Menschen ist, er zeigt Mutter Teresa als eine normale" Frau mit all ihren Stärken und Schwächen, mit all ihren Vorzügen und im Wissen, dass er in der Zeit mit ihr etwas besonderes hatte erleben dürfen.

Er zeigt nicht nur die vielen Dinge ihres Wirkens, sondern auch die normalen Begebenheiten des Alltags mit ihr. Er lässt immer wieder Aussprüche von ihr einfließen, die ihn beeindruckt haben, die aber auch den Leser - so wie mich - beeindrucken und spüren lassen, wie besonders diese Frau war.

Das Buch lädt sehr zum Nachdenken ein und gestaltet ein sehr schönes intensives Bild von Mutter Teresa. Wer kann eine Frau in dieser Position auch besser kennen und kennenlernen, als ein Mensch, der tagtäglich mit ihr zusammenlebte und -arbeitete ??

Man spürt den Geist, den sie versprühte, man spürte aber auch die mutige und arbeitsintensive Frau, die vor keiner noch so niederen Arbeit - wie z. b. auch dem Toilettenputzen - Halt machte, man spürt und bekommt ein Bild von Mutter Teresa, das sie als humorvolle Frau zeigt, die zupacken kann und Hoffnung und Frieden versprüht in einer doch so armen und Not leidenden Welt.

Viele kleine Details werden ausgeprochen, die zeigen, dass Mutter Teresa einen besonderen Draht hatte, ihre Ideen durchzusetzen, auch auf höhere Ebene hatte sie eine Art und Weise, dass man ihr kaum widersprechen konnte. Hin und wieder ist es sehr lustig zu lesen, wie sie ihre Ideen und ihr Wollen durchsetzt. Man kann ihr aber nicht böse sein, sie hat eine Art an sich, die einfach und herzlich aber bestimmt ist, und ich finde, dass schafft Leo Maasburg in seinem Buch über Mutter Teresa bestens, er schuf ein realistisches, herzliches Bild dieser Frau, dass sich sehr schön und intensiv lesen lässt und diese Frau noch einmal zum Leben erweckt, die doch durch ihre Arbeit, die noch immer von ihren Schwester weitergeführt wird, in der Welt immer weiterleben wird, solange Menschen uneigennützig hilfsbedürftigen Menschen helfen.

Kurze Leseprobe:
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In Norddeutschland übergab die Kolpingfamilie Mutter Teresa einmal einen großzügigen Scheck für ihr Werk. Wie so oft wurde aus diesem Anlass auch ein großes Buffet abgehalten. Mutter Teresa hat solche Empfänge nie gesucht, sondern wohl eher erlitten. Während des Buffets empörte sich jemand ihr gegenüber, es sei doch ein Skandal, dass nach der Veranstaltung alles, was vom Buffet übrig bleibt, weggeworfen werden müsse. Mutter Teresa war sehr schockiert und wollte wissen, warum. Das sei wegen der gesetzlichen Hygienevorschriften, so erklärte man ihr. Die Thematik war ihr augenblicklich ein wirkliches Anliegen. Und wenn sie auch dieses Gesetz nicht ändern konnte, so hat sie doch viele Menschen nachdenklich gemacht.

Diese und viele kleine Geschichten rund um Mutter Teresa und ihr Leben und Wirken werden im Buch sehr flüssig, spannend, realistisch und locker geschildert. Die Gedanken Leo Maasburgs zu Mutter Teresa tragen den Leser von einem Detail zum anderen und die Bilder, die man dazu betrachten kann, untermalen die Texte nochmals bildhaft.

Inhaltlich ist diese Biografie sehr intensiv und persönlich und hat mir daher besonders gut gefallen. Maasburg lässt viele seine Gedanken einfließen, wie er die Zeit mit Mutter Teresa erlebt hat, er lässt aber dem Leser auch Freiraum, sich seine eigenen Gedanken zu Mutter Teresa zu machen. Er schafft es, diese Frau sehr intensiv darzustellen. Man fühlt sich zu den Orten versetzt, wovon er erzählt.

Also hat man es mit einem sehr intensiven Leseerlebnis zu tun, welches in mir noch lange nachgeklungen hat.

Ich empfehle dieses Buch daher aufs Wärmste !!
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am 22. Februar 2017
Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Es erzählt in lebendiger und berührender Sprache von dieser besonderen und liebevollen Gestalt des 20. Jahrhunderts und das aus nächster Nähe und in persönlicher Bewunderung.
Mutter Teresa hat in vielem Vorbildwirkung; nicht nur für Katholiken ist ihr natürliches und zutiefst menschliches Zugehen auf jeden Menschen einfach als Menschen ohne jede Voreingestelltheit ein Quelle ganz besonderer ja himmlischer Inspiration. Diese vielen wunderschönen Seiten ihrer Persönlichkeit und ihres Tuns, das ja ganz Jesus gehören sollte kommt in dem Buch von P. Leo Maasburg sehr eindrücklich zur Geltung.
Wer das Buch allerdings über lange Zeit genießen möchte sei gewarnt: allzu bereitwillig verschlingt man Seite um Seite.
Herzlichen Dank, Father Leo!
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am 8. April 2010
Dieses Buch ist einfach herrlich! Mutter Teresa war doch keine abgehobene Heilige, sondern eine wahnsinnig sympatische, bodenständige Frau mit einem herrlichen Sturschädl. Was sie so einzigartig macht ist ihre Treue zu Jesus Christus in jeder Sekunde ihres Lebens. Diese kleinen, herzerfrischenden Geschichten geben einem die Hoffnung, dass wirklich jeder Mensch etwas Großes für Gott vollbringen kann, wenn er nur treu ist. Das Buch regt sehr zum Nachdenken an und motiviert zum Nachahmen.

Das Buch liest sich angenehm. Eine kleine Geschichte nach der anderen. Ein tolles Geschenk für Menschen jeden Alters (sicher auch super für Jugendliche geeignet). Es ist humorvoll, schenkt Hoffnung und wirft einen neuen Blick auf den Mythos "Mutter Teresa".
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am 24. Januar 2011
Was für ein wunderbares Buch!
Leo Maasburg versteht sich auf das Schreibhandwerk und das Buch liest sich wirklich flüssig ohne Holperer irgendwelcher Art.
Das Buch besteht aus 23 Kapiteln (+ Vorwort), die das Leben und Wirken von Mutter Teresa anhand von wundervollen Geschichten aufzeigen. Zwischendrinnen finden sich immer wieder einige Schwarzweißfotos bzw auch Farbfotos, die das Gelesene noch greifbarer machen.

Mutter Teresa wird in diesem Buch nicht als Superheilige dargestellt, sondern als ganz normaler Mensch. Der einzige Unterschied zu der großen Masse der Menschen ist vielleicht, dass sie ein so tiefes Gottvertrauen besessen hat, wie es wohl selten ist. So hat sie bei ihrer "Quick Novena" immer gleich ein zehntes Gebet als Dank mitangeschlossen und während sich andere Leute noch Sorgen machten, meinte sie "Der Himmel wirds schon richten!".
Leo Maasburg erzählt in diesem Buch wirklich wunderbare Geschichten von Mutter Teresa, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Geschichten, die so wunderbar, so wundergeladen sind, dass man sie gar nicht glauben möchte. Er stellt Mutter Teresa als unglaublich sympathische, witzige Person vor, die aber auch ihren Sturschädel hatte (ich habe mich bei der Geschichte, als es darum ging, dass sie einen Heiligen für die Leprakranken brauchen, kugelig gelacht - zwei Sturschädel sind aufeinander getroffen, der Schlagabtausch war herrlich!).
Der Autor versteht es aber auch, sich selbst auf die Schippe zu nehmen. Oft liest man Begebenheiten, wo es ihm am enormen Gottvertrauen, das Mutter Teresa eigen ist, (noch) mangelt und wie er sich dann ertappt fühlt, als doch genau das eintritt, auf das Mutter Teresa doch immer vertraut hatte.
Durchflochten wird das Buch immer wieder von geistlicher Nahrung für den Leser und ist immer wieder gespickt mit Weisheiten, Sätzen, die typische für Mutter Teresa waren und die Leo Maasburg schon richtig "inhaliert" hatte.
Leo Maasburg lernte Mutter Teresa erst kennen, als sie schon eine "gestandene Frau" war und dementsprechend reif an Alter. Aus diesem Grund findet sich zwar ein kurzer Umriss ihres Lebens, ihrer Bekehrungsgeschichte, wie es dazu kam, dass sie sich den Ärmsten der Armen widmen wollen, die Geschichten selbst fangen aber erst zu einem späteren Zeitpunkt an, nämlich ab dem Tag, an dem Mutter Teresa einen Chaffeur in den Vatikan brauchte (kennen gelernt hatte er sie allerdings schon als Student). Viel Einruck hat auf mich diese eigentlich kleine Begebenheit gemacht:
Mutter Teresa fragt Leo Maasburg (damals frischgeweihter Priester), ob er nicht Exerzitien für die Schwestern halten könnte. Er fragte dann, über was er denn sprechen sollte und sie ganz selbstveständlich: Na über Jesus!
- Und das ist, was in diesem Buch auch besonders deutlich wird: Mutter Teresa wollte nie auf sich selbst zeigen, sondern immer nur auf Jesus. Sie sagte von sich selbst, sie wäre nur ein Bleistift in der Hand von Gott, der gerade dabei wäre, einen Liebesbrief an die Menschheit zu schreiben.
Ganz am Schluss nimmt der Autor anhand einer kurzen Geschichte über Mutter Teresa kurz Bezug auf ihre "dunkle Nacht der Seelen", aber wirklich nur ganz kurz und schließt dazu ein Statement von sich selbst an.

Das Buch ist wirklich wunderbar und ich kann es jedem nur empfehlen!
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am 24. Juni 2016
Über Mutter Teresas Leben und Werk zu lesen, auch gerade durch Zeitzeugen berichtet, ist eine beglückende Lektüre.
Ich bin froh, dieses Buch zu besitzen und habe es schon weiterempfohlen. Meine Freundin teilte meine Begeisterung sofort.
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