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Kundenrezensionen

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am 20. Oktober 2015
Dieses Buch ist einfach Gold wert. Es ist weniger ein Lehrbuch als eine gekonnte Zusammenfassung der wichtigsten Theorien und Befunde aus den Bereichen Stereotype, Vorurteile und Diskriminierung. Es ist sehr gut strukturiert, jedem der vier Hauptkapitel geht ein kurzer einleitender Text der Herausgeber voraus. Die Beiträge sind qualitativ hochwertig, sie sind alle "kurz und knackig", sodass das Lesen Spaß macht. Besonders wertvoll sind nicht nur die gekonnt geschilderten Forschungsergebnisse und Theorien, sondern auch die Beispielstudien, deren Ergebnisse jeweils am Ende eines Beitrags vorgestellt werden.

Ich habe dieses Buch vor über 3 Jahren gekauft und hole es noch immer regelmäßig aus dem Bücherregal, um etwas darin nachzuschlagen. Gerade, wenn man sich im Studium oder im Beruf mit Themen wie Rassismus, Sexismus usw. beschäftigt, bietet das Buch eine ideale Grundlage, sich über die psychologischen Hintergründe und Prozesse zu informieren. Aber auch unabhängig von Studium oder Beruf sind die Beiträge und Studien sehr interessant und bereichernd und erlauben einen Blick "hinter die Kulissen" der Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung in unserer Gesellschaft. Klare Kaufempfehlung!
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am 5. April 2008
Dies ist ein sehr verständlich geschriebenes Lehrbuch. Für Studierende der
Psychologie ist es optimal, aber für andere Fachrichtungen wahrscheinlich
auch sehr nützlich. Eigentlich ist es empfehlenswert für alle, die sich mit
der Thematik gewinnbringend auseinandersetzten wollen.
Im ersten Abschnitt werden zunächst die Ursprünge von Stereotypen
beschrieben und erläutert, wie bestehende Stereotype die
Informationsverarbeitung beeinflussen. Außerdem werden die Folgen von
Stereotypen für die Personen, über die Stereotype vorhanden sind, angeführt
(hierbei wird zum Beispiel auf Sich-selbst-erfüllende Prophezeiungen und
Bedrohung durch Stereotype eingegangen). Im zweiten Abschnitt des Buches
werden dann verschiedene Vorurteilsklassen thematisiert, wie z.B. Rassismus,
Sexismus und Altersvorurteile. Der dritte Abschnitt beschäftigt sich mit
Erklärungsansätzen für soziale Diskriminierung. Dabei werden
persönlichskeitsorientierte Ansätze (z.B. soziale Dominanzorientierung,
Selbstregulation) ebenso wir gruppenorientierte Ansätze dargestellt (z.B.
Theorie der sozialen Identität). Im letzten großen Abschnitt werden
Präventions- und Interventionsmöglichkeiten erörtert. Dabei werden
klassische sozialpsychologische Ansätze (wie z.B. die Kontakthypothese)
ebenso ausführlich thematisiert wie gesamtgesellschaftlich bedeutsame
Vorgehensweisen, wie z.B. die Förderung von Zivilcourage und die Solidarität
mit Mitgliedern fremder Gruppen oder Minoritäten.
Wie bereits gesagt, der Text ist durchgehend gut verständlich geschrieben.
Dazu werden viele klassische und auch ganz aktuelle Studien umfangreich in
gesonderter Weise beschrieben, so dass man also auch einen Eindruck darüber
gewinnt, wie das Wissen zustande gekommen ist und wie die Theorien und
Ansätze überprüft werden. Insgesamt gibt es 33 dieser Beispielstudien im Text.
Fazit: Sehr lesenswertes Buch, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis!
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am 3. Juni 2008
Das Lehrbuch gibt einen umfassenden Überblick zum Thema Stereotype, Vorurteile und soziale Diskriminierung. Mir gefällt besonders, dass zu den Theorien auch aktuellere empirische Nachweise dieser besprochen werden. Durch die gezielte Beschreibung der empirischen Untersuchungen bekommt man einen sehr guten Einblick in das wissenschaftliche Arbeiten und aktuellere Forschungsergebnisse. Was ich ebenfalls als sehr angenehm empfand, war die Möglichkeit des Quereinstiegs. Das Lehrbuch ist so gegliedert, dass es neben der Möglichkeit sich von vorn durchzuarbeiten auch zulässt, sich nur einem Thema zu widmen. Abgerundet wird das Lehrbuch durch die Vorstellung von Präventions- und Interventionsmöglichkeiten, so dass man für die Praxis einige umsetzbare Ideen in die Hand bekommt. Mir hat es darüber hinaus auch für die Prüfungsthemenausarbeitung nicht nur einen entscheidenden Schritt weitergeholfen. Empfehlenswertes Lehrbuch mit studentenfreundlichem Preis!!!
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am 24. März 2013
Weltweite Armutswanderungsbewegungen lassen besonders im Frühjahr 2013 die Frage ,wie man den negativen Umgang der Autochthonen mit Allochthonen richtig definiert,dringlich werden.
Ist es soziale Diskriminierung, sind es Stereothype oder sind es Vorurteile?-Nach dem Studium dieses Buches lautet meine Antwort: Es sind meistens Vorurteile,es ist immer soziale Diskriminierung und es ist nicht selten sogar aversiver Rassismus.
Eine Kategorie ist ein Allgemeinbegriff zur Einordnung konkreter Gegenstände.Dahinter steht die Theorieschule des Strukturalismus ,der Bezugspunkte
entwirft,die unterschiedliche Beziehungen und Auslegungen einer Struktur deutlich machen.
Das Buch von SIX/PETERSEN (HG)will die Kategorien Stereotyp ,Vorurteil und soziale Diskriminierung aus sozialpsychologischer Sicht verorten.Stereotyp: Einen Stempel aufdrücken(S.21),Vorurteil:Ablehnende,feindselige Haltung(S.109),Soziale Diskriminierung :Vorenthalten der Gleichheit der Behandlung,die gewünscht wird.(S.161)
Prof. Dr. Zick / Küpper definieren aversiven Rassismus mit der "Ambivalenz aus tief verankerter egalitären Werthaltungen und negativen Werthaltungen und Meinungen gegenüber Fremdgruppen". Diese Gefühle von Angst und Unbehagen beeinflussen ihr Interaktionsverhalten.Sie neigen dazu den Kontakt mit Menschen anderer Rasse zu vermeiden bzw. aich ,wenn das nicht geht ,höflich korrekt aber distanziert zu verhalten.(S.114-115) In einem Leserbrief an die sozialistische Tageszeitung " Junge Welt" im März 2013 führte ich definitorisch den Begriff " aversiver Rassismus" ein. Gedruckt wurde dieser nie.- Deal schlägt im Zusammenhang mit Behinderten den Begriff "aversive disabalism " vor ,der auf die Unterlegenheit von Menschen mit Behinderung abhebt.(S.322) Was hilft, Menschen als gleichwertig anzuerkennen ,ist tägliche Hilfsbereitschaft und materielle Solidarität sowie soziale Aufstiegsmöglichkeit.
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am 31. Oktober 2016
Ich habe das Buch zur Recherche für ein Studienprojekt erworben und war begeistert davon, wie das Buch über verschiedene relevante Themengebiete eine Übersicht und eine gute Grundlage für weitere Vertiefungen gibt.
Es ist eine klare Kaufempfehlung für jeden, der in das Thema auf wissenschaftlicher Ebene einsteigen möchte und einen Überblick über bisherige sowie aktuellere Forschungsarbeiten erhalten möchte.

Ein großer Minuspunkt, der zu einem Stern Abzug geführt hat, war, dass einige Male die Quellenangaben fehlerhaft waren. Ob es "nur" Schreibfehler waren oder (ärgerlicher für die Recherche des originalen papers) die Angabe eines gänzlich falschen journals. Das sollte bei einem Lehrbuch mit wissenschaftlichem Anspruch nicht passieren.
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am 26. Dezember 2009
Ich hab mir dieses Buch für ein Projekt über Jugendkulturen im Rahmen meines Soziale Arbeit-Studiums gekauft und finde es echt gut. Viele Begriffe werden verständlichen erklärt, es kommen zahlreiche Beispielstudien vor, die empirisch belegt sind und das Theoretische untermauern. Was mir als einziges fehlt, sind konkrete Interventionsmethoden für alle Vorurteils, Stereotypisierungs- und soziale Diskriminierungsprozesse. Denn genau darauf kommt es ja im Alltag an.
Ansonsten ein tolles, sehr interessantes Buch, das einem einen umfangreichen Einblick in die Thematik gibt.
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am 11. Mai 2016
Ein interessantes, sinnvolles und vor allem hilfreiches Buch, dass mir mindestens eine Präsentation bereits gerettet hat.

Die wichtigsten Informationen sind kompakt dargestellt und werden durch Beispiele und Forschungsarbeiten gestützt. Für Psychologie, Sozialwissenschaften, Soziologie und sicher auch einige andere Studiengänge ein must-have.
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am 11. Dezember 2012
Gut und systematisch. Aufgeteilt in Stereotype, Vorurteile (Rassismus, Sexismus etc.), soziale Diskriminierung uvm.

Viele (sozialpsychologischen) Theorien werden (gut) behandelt. Empfehlenswert.
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