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am 23. September 2001
Unzählige Ausgaben von Tolkiens "Der Herr der Ringe" gibt es. Zum größten Teil bedauerlicherweise nicht mehr im Handel erhältlich. Um so größer ist die Freude darüber, dass diese hier vorliegende Ausgabe, welche für mich die schönste je erschienene ist, nach wie vor (und laut dem Verlag auch zukünftig) erhältlich ist.
Zwei Gründe sprechen für eben diese Ausgabe wie für keine der anderen:
1. Es ist die klassische Übersetzung von Margaret Carroux. Diese Übersetzung ist in direkter Zusammenarbeit mit Tolkien selbst entstanden und bedient sich einer wunderschönen, eigentümlichen Sprache. Zwar gewöhnungsbedürftig, doch einmal erschlossen (was nicht allzu lang dauert) entfalltet sie ihre ganze (linguistische) Pracht, verzaubert den Leser und läßt ihn nicht mehr los.
2. Die Bücher (Band 1 - 3) weisen eine qualitativ sehr hochwertige Verarbeitung und ein sehr ansprechendes Layout auf.
Zu dem Inhalt muss wohl an dieser Stelle nichts mehr gesagt werden, dieser dürfte, nicht nur Fantasy Lesern, hinlänglich bekannt sein. Ohne Zweifel ist "Der Herr der Ringe" ein Stück Weltliteratur und ist dieses magische Buch eine große Bereicherung für jeden der sich die Zeit nimmt, eintaucht, sich fallen läßt in die Welt von Mitterlerde.
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am 27. November 2001
Die Übersetzung von M. Carroux kommt der mystischen Welt des "Herrn der Ringe" in ihrer ganzen Dramatik und Schönheit viel näher als die neue Übersetzung. In der englischen Originalausgabe bedient sich Tolkien einer mittelalterlich anmutenden englischen Ausdrucksweise, die M. Carroux sehr authentisch wiedergibt.
Die Neu-Übersetzung war ein Schock!! Viel zu flapsig mit der unpassenden Duzerei und dem "modernen" Schreibstil. Ich hoffe, die bisherige Ausgabe bleibt weiterhin und auf ewig im Angebot.
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am 13. Dezember 2001
Die originale Übersetzung von Margaret Carroux, die das richtige Flair erzeugt, um in die fantastische Welt des Herrn der Ringe einzutauchen und dort zu versinken. Die neue Übersetzung von Wolfgang Krege kann hier nicht mithalten bzw. den Zauber von Mittelerde vermitteln. Wenn ein Herr der Ringe, dann DIESER!!!
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am 23. Mai 2002
Wenn man den Herrn der Ringe auf Deutsch liest, dann sollte es Margaret Carroux' Übersetzung sein. Wolfgang Krege zerstört durch seine krampfhafte Modernisierung und seinen Wunsch, unbedingt vieles anders zu machen, fast vollständig den Zauber der altertümlichen und leicht heroischen Sprache, die die Originalübersetzung auszeichnen. (nur zwei von zahllosen Beispielen: wo Carroux "lieber Herr" benutzt, wählt Krege das lächerliche "Chefchen", das altertümliche "Ihr" in der Anrede tauscht er durch das "moderne" "Sie" aus).
Auch etymologisch wählt Carroux durchgehend die angemessenen, nämlich nach dem Vorbild von Tolkiens Originaltext historisierenden Begriffe (wo Tolkien auf im Alt- oder Mittelenglischen verwurzelte Begriffe zurückgreift, benutzt Carroux die Äquivalente im Deutschen). Besonders deutlich wird dies in der Schilderung des Reitervolkes der Rohirrim, die Carroux altertümlich sprechend, aber ohne peinlich zu werden, wiedergibt, während Krege nicht nur hier eindeutig die Grenze zum Krampfhaften und Peinlichen übertritt.
Falls Tolkien-Symbolik für die Übersetzungen vergeben würde, käme für Carroux' Text der elbische Abendstern, aber für Kreges nur der entstellte und nachäffende Morgul-Mond in Frage...
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am 8. Februar 2002
Die vorliegende alte Übersetzung trifft - und als Anglist, der mit mcl über Tolkien promoviert hat, denke ich da ein halbwegs qualifiziertes Urteil abzugeben - den Kern von Tolkiens Werk und den Ton des Autors. Sie ist damit die gültige deutsche Fassung dieses wahrscheinlich einflußreichsten Buches des 20. Jahrhunderts.
Der klägliche Versuch einer Neuübersetzung ist nicht nur gescheitert - was nicht unbedingt einem schlechten Übersetzer zuzuschreiben ist, sondern einem Übersetzer, der in der Verlegenheit war, einen bereits perfekt übersetzten Text nochmals und in abweichender Form zu übersetzen.
Schreiben Autoren alle 20 Jahre Ihre Bücher neu? Nein. Warum sollen also gelungene Übersetzungen geändert werden? Was danach? Goethe modernisieren? Schiller entrumpeln und diese lästigen Reime loswerden?
Das vorgeblich "Leichte" in Tolkiens Sprache ist de facto nicht vorhanden. Bei einem Deutschen mag sich bei der Lektüre des Originals dieser Eindruck einstellen, dieser resultiert aber alleine aus der weniger differenzierten Grammatik des Englischen. Tolkiens Original ist jedoch tatsächlich relativ komplex in seiner Sprachstruktur.
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am 24. November 2001
Nein, Tolkien hat die Fantasy nicht erfunden.
Nein, Tolkiens literarische Qualität übertrifft nicht alles bisher dagewesene.
Nein, Frauen kommen hier nicht zu kurz.
ABER sowohl die unglaublich fesselnde Handlung, als auch die Liebe zum kleinsten farbenprächtigen Detail und die mythische Tiefe machen es zum mächtigsten Werk der Fantasy bisher. Für dieses Werk sind 5 Sterne zu wenig.
Man sieht die Kraft von Tolkiens Schöpfung u.a. daran, dass ein Großteil aller späteren Werke sich an seine Motive, Charaktere und Sagen anlehnen. Der Herr der Ringe ist ein seltenes Beispiel dafür, wie auch in unserer Zeit Mythen entstehen können, die uns mit unseren Ursprüngen verbinden.
Im übrigen kommen die Frauen m.E. keineswegs zu kurz. Ohne Galadriel, Melian, Luthien Tinuviel (im Silmarillion) oder Eowyn wäre Mittelerde nicht vorstellbar. Man mag beklagen, dass ihr Erscheinen und Verhalten mehr der mittelalterlichen Minne entlehnt wird als der modernen Lara-Croft-Rolle, doch trägt das nicht gerade deswegen zum Zauber der Geschichte bei?
Auch der Kampf "Gut gegen Böse" ist nicht so banal wie häufig bemängelt. Hat man erstmal die wirkliche Komplexität von Tolkiens Welt gesehen, die sich im Silmarillion entfaltet, so erscheint der Kampf eher wie ein Schattenspiel. Sauron ist nicht mehr als ein Diener Morgoths, der eine Ring nur ein Schatten der Silmaril, die Elfen bereits schwach und müde gegen die Schönheiten des ersten Zeitalters. Wer dem Herrn der Ringe vorwirft, alles Böse käme aus dem Osten, der hat übersehen, dass im ersten Zeitalter alles Böse aus dem Norden kam, womit die krampfhaften politischen Bezüge eher zum Schmunzeln verleiten.
Speziell zu dieser Übersetzung: In diesem Buch findet man eine (sehr seltene) kongeniale Übersetzung, die auch dem wundervollen Original noch neue Seiten entlocken kann. Alle Englishfanatics seien hier daran erinnert, dass auch Tolkien sich von "Tollkühn" herleitet und er darauf stolz war. Wer die brillante Übersetzung von M. Carroux und Tolkien gegenüber dem Original abwertet, den frage ich, ob er sich mit neudeutscher Englischverliebtheit oder mit mangelhaftem Verständnis für die Schönheit der eigenen Sprache hervortun möchte.
Insgesamt gesehen wünsche ich dem neuen Leser:
Viel Zeit mitbringen, die lange Einleitung durchstehen und nach der ersten Lektüre des Herrn der Ringe sich ans Silmarillion wagen. Wer dann das Buch im Banne des Silmarillions erneut liest, erlebt eine zweite Offenbarung.
Auch nach 40 Jahren Fantasy, nach George R. Martin, Ende, Rowling, Jordan und wie sie alle heissen, kenne ich kein besseres Buch!
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am 5. August 2004
Ich hebe das große Glück die wunderbare, leider nicht mehr erhältliche 7-bändige Sonderausgabe Der Hobbit/Der Herr der Ringe zu besitzen. Der Hobbit ist von Krege übersetzt, was ihn besonders für Kinder und Jugendliche, für die er ja ursprünglich geschrieben wurde, leichter zu lesen macht. Der Herr der Ringe allerdings ist zum Glück die alte Carroux-Übersetzung, die es heute nur noch in dieser Ausgabe gibt. Mag sein, dass Wolfgang Krege näher am Original ist als Carroux. Das war ja wohl der Hauptgrund für den Auftrag das Buch neu zu übersetzen. Aber ich habe es mittlerweile mehrmals auch im Original gelesen und kann nur sagen: so weit weg vom Original ist Carroux auch nicht, und dass ihre Sprache manchmal etwas veraltet klingt, manche Redewendung geschraubt oder blumig, liegt nun mal an der Sprache , die auch Tolkien verwendet hat. Schließlich hat er ja auch kein modernes Englisch geschrieben, das Buch ist ja immerhin über 50 Jahre alt. Die Ausdrucksweise Carroux`s passt also sehr wohl in das gesamte Umfeld der Geschichte, die ja auch in alter Zeit spielt und sehr viele mittelalterliche Parallelen aufweist. Da war die Sprache nun mal nicht modern. Ich kann allen, die durch die Filme auf Tolkiens Werk neugierig geworden sind nur diese Ausgabe empfehlen.
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am 21. Januar 2002
Ich verstehe nicht warum immer um die ersten Hundert Seiten so ein TamTam gemacht wird!! Ich meine das der Herr der Ringe ein Buch von epischem Ausmaß ist und das die ersten Seiten lamgsam in die Geschichte einführen sollen und zeigen wie schön und gemütlich es im Auenland ist. Außerdem sollte man schon Wissen wie der Ring zu eiem so unscheinbaren Hobbit wie Bilbo kam ! Basta! Und jeder der das Buch zum ersten mal lesen möchte dem will ich nur raten unbedingt die alte Übertsetzung zu lesen (Margaret Carroux) . Wolfgang Krege der Übersetzer der Neuen Fassung wollte dieses Buch in einer Neuen und TRENDIGEN Sprache dem Leser Schmackhaft machen . Tja er hat versagt!!! Also viel Spaß beim lesen .
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am 24. Mai 2006
Ich habe gerade mit Schrecken in einer Rezension gelesen, daß Kreges Übersetzung näher am Original sein solle. Davon kann keine Rede sein!!! In Krege wird Frodo zum Teil mit "Chef" oder sogar "He, Chef" angesprochen. Das ist eine unerträgliche Banalisierung des Stoffes. Ich hatte mir, vollkommen ahnungslos, daß ein Verlag ein solches "Verbrechen" begehen könne, die Triogie mit Kreges Übersetzung gekauft und bin beim Schmökern (das Buch ist mir seit Kindheitstagen vertraut) fast in Ohnmacht gefallen.

Man braucht nur die ersten Sätze der Übersetzung Carrouxs zu lesen, dann weiß man, wenn man Sprachgefühl hat, Bescheid und ist sofort von der Geschichte gefangen. Man stelle sich vor, daß man die alten deutschen Heldensagen sozusagen übersetzt ins "moderne" Deutsch lesen müsse, oder auch Karl May gespickt mit Ausdrücken der modernen Sprache. Grauenhaft! Das ist keine Literatur mehr. Das hat eine Parallele zu Gesangswettbewerben im Fernsehen mit nicht augebildeten Sängern.
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am 6. September 2001
Es ist wahrlich keine Pflicht, den Herrn der Ringe zu lesen, doch sollte es sich ein jeder wirklich gut überlegen, ob er solch ein überragendes literarisches Werk, welches zum Weltkulturerbe zählt, einfach übergeht. Es ist Literatur, welche sich in seiner Gesamtheit nicht auf die paar tausend Wörter, die mir hier zugestanden werden, beschränken lässt. Dieses epische Werk ist seinen Preis wohl wert (ich beziehe mich hier auf die Sonderausgabe mit Kartonhülle), da es in einer wunderbaren Sprache geschrieben steht, eine vollkommen eigene Welt mit unterschiedlichen Kulturen, Rassen, Religionen, Sprachen und Bräuchen beinhaltet (die Sprachen und Gedichte in entsprechenden Sprachen bekommt man übrigens tatsächlich zu sehen) und weitaus mehr Geschichten beinhaltet, als die Aufgabe des Ringträgers den Einen zu zerstören. Obwohl einige Menschen behaubten, Tolkien habe teilweise einem etwas ausgeprägten Hang zum Beschreiben (was ich nicht bezweifeln möchte), bin ich der Meinung, dass kein Wort zu wenig oder zuviel geschrieben wurde. Und da Tolkien sein Werk innerhalb von 20 Jahren geschrieben hat, glaube ich, dass Tolkien meine Meinung teilt. Die originale, englische Variante ist übrigens noch weitaus interessanter, da sie in Tolkiens Originalsprache geschrieben ist und sie nicht typische und etwaige Übersetzerfehler enthält. Der kleine Hobbit und das Simarillion sind übrigens auch sehr empfehlenswerte Bücher Tolkiens. Dieses Werk ist kein "muß", aber ein "sollte sein"!
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