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am 21. Januar 2018
Für meinen Geschmack wird es der komplexen Problematik nicht gerecht. In sogenannten Fallgeschichten geht anekdotenhaft jegliche Systematik verloren. Transgenerationale Zusammenhänge, die bereits weit besser psychologisch, psychodynamisch, systemisch und politisch interpretiert wurden, verlieren sich hier vielzusehr in einer Aneinanderreihung von Beispielen. Experten kommen lediglich am Rande zu Wort.

Häufig auch wild hypothetisch, z.B. "Es stellte sich heraus, dass die Kinder [...] sozial aufgestiegen waren" (S.17). Falsch und an der Stelle auch an keiner Weise belegt.

Positiv, sehr feinfühlig geschrieben und offensichtlich viel recherchiert. Hätte mir aber gewünscht anstatt der Fülle aneinandergereihten Materials mehr Struktur, Belege und Fakten.

Wenn man bereits Literatur zu dem Thema gelesen hat, kein neuer Erkenntnisgewinn.
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am 10. August 2015
Durch die Bücher von Sabine Bode habe ich mich zum ersten Mal mit der Auswirkung des Krieges auf meine und die folgende Generation auseinandergesetzt und Hinweise gefunden, warum es zu einem massiven Generationenkonflikt gekommen ist, wie es ihn in diesem Ausmaß zuvor noch nie gegeben hat. Ich habe das Thema immer verdrängt - vermutlich auf Grund der erlittenen Schocktraumata und der fehlenden Erinnerung an frühe Kinderjahre. Jetzt bin ich über 70 und setze mich zum 1.Mal mit dieser Problematik auseinander. Nie hätte ich geglaubt, dass unsere "verlorenen Kindheit" noch Auswirkungen auf unsere Kinder haben könnte. Aufgewachsen unter einem autoritären Regime und in einem autoritären Elternhaus, haben die meisten von uns seelisch schwer gelitten und die erfahrenen Erziehungsmuster entweder unreflektiert weitergegeben oder genau das Gegenteil - nämlich Verwöhnung - praktiziert, weshalb unsere Kinder entweder überangepasst oder rebellisch sind. Die Bücher von S. Bode haben mir geholfen, diffuse Schuldgefühle endlich abzulegen( meine Generation hat oft falsch gehandelt, ohne sich dessen bewusst zu sein) und nach vorne zu blicken. Das Buch "Kriegsenkel" werde ich meinen Kindern in die Hand geben in der Hoffnung, dass es zu einem besseren Verständnis zwischen den Generationen beitragen wird.
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am 20. März 2016
Ich hätte mir mehr Beschäftigung mit den Auswirkungen des Kriegs auf die Kriegsenkel gewünscht, auch dieses Buch hebt jedoch überwiegend auf die Kriegskinder ab.
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am 9. Dezember 2009
Ich habe dieses Buch im Rahmen meiner Ausbildung zur Prozessorientierten Aufstellungsarbeit gelesen und bin beeindruckt von der einfühlsamen Art der Autorin, die Interviews zu führen und auf ihre Gesprächspartner einzugehen. Vieles habe ich wieder erkannt und ich bin nach wie vor erschüttert, wie sehr sich der - von mir doch gern verdrängte 2. Weltkrieg - auf mich und mein Leben auswirkt. Die Beispiele sind bezeichnend für eine Generation (55 - 75), die vermeintlich im Überfluss lebt, aber ihr volles Potential nicht ausschöpft.
Ein sehr interessantes Buch für alle, die sich mit den Auswirkungen des Krieges auf das Leben und auch das Verhältnis zu den Eltern / Grosseltern auseinandersetzen wollen.
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am 17. Januar 2018
Ich habe dieses Buch schon mehrfach verschenkt. Es ist sehr gut geschrieben und hilft wirklich die ältere Generation besser zu verstehen. Empfehlenswert für Menschen die geboren sind zwischen 1955 - 1975, da es um die Eltern geht,die zu Kriegszeiten noch Kinder waren.
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am 22. Mai 2011
Das Buch kann zum Einstieg in ein neues Selbstverständnis der heute 40-50-Jährigen werden, vor allem, wenn sie davon ausgehen können, dass ihre Eltern im 2. Weltkrieg auf die eine oder andere Weise traumatisiert worden sind. 14 Kriegsenkel portraitiert Sabine Bode, jede einzelne Lebensgeschichte ist etwa 20 Seiten lang und kann von daher gut in einem Rutsch gelesen werden. Was dabei zum Vorschein kommt, sind ganz unterschiedliche Erfahrungen, die jedoch immer wieder gemeinsame Grundzüge aufweisen: Loslösungsschwierigkeiten von den Eltern, Unsicherheiten bezüglich der eigenen Identität, "Nebel", Kinderlosigkeit.

Ja, es stimmt: Sabine Bode ist keine Psychologin, sondern Journalistin. Ihr Buch liest sich flüssig, fast angenehm. Auf der anderen Seite hätte ich mir mehr Reflexion gewünscht, mehr Fundierung, weniger Aneinanderreihung von Einzelschicksalen, vielleicht sogar das Aufzeigen der einen oder anderen Möglichkeit, einen Ausweg aus diesen Kriegsenkel-typischen Leidensmustern zu finden. Immerhin bietet die Autorin eine Liste mit thematisch geordneter weiterführender Literatur.

So eignet sich das Buch hervorragend als Einstieg in die Thematik, weil sich viele Kriegsenkel in dem einen oder anderen Erfahrungsbericht wiederfinden dürften. Meinen Dank an die Autorin, dass sie dieses Buch zusammengestellt hat! Sie hat mir die Augen geöffnet für meine eigene Herkunft und für Probleme, die ich noch nie in diesem Licht gesehen hatte. Die weiterführende Arbeit müssen jetzt andere übernehmen, die auf diesen Gebieten besser bewandert sind.
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am 15. April 2013
Ich habe es geschenkt bekommen, dieses Buch. In einer Zeit, in der ich nicht wusste, was mit mir und meiner Familie anfangen, wie all die Dinge einordnen. Dieses Buch mit seinen Geschichten half mir, die Geschichte meiner Familie und meine eigene Geschichte besser zu verstehen. Ich kann mich jetzt als Kriegsenkel sehen. Die Sprachlosigkeit und die emotionaler Leere haben einen Namen. Das hat mich sehr entlastet.
Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die Kriegsenkel sind, also in den Jahren 1965 bis 1975 geboren sind oder aber denen, die Kinder haben, die in diesen Jahren geboren sind. Es kann helfen ins Gespräch zu kommen. In Bewegung zu kommen, vielleicht auch wieder aufeinander zu.
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am 25. November 2013
Ich hatte mir schon lange so eine Theorie gemacht, aber ich dachte ich sei allein damit.
Bis ich in der Sendung Mona Lisa von diesem Buch hörte.
Das Buch beschreibt unter anderem wie die Generation die zur Zeit des 2ten Weltkrieges so zwischen 2 und 20 Jahre alt war ihre Kinder dazu erzogen hat sie intellektuel, emotionnel und finanziel zu unterstützen. So dass diese Kinder, diese Kriegsenkel, nicht ihr eigenes Leben aufbauen können, weil man ihnen noch dazu erklärt hat, dass sie irgendwo kein Recht darauf hätten da ja ihre Eltern auch keine Kindheit gehabt hätten und auch kein Leben danach.
Für weitere Details lesen sie das Buch. Die Theorie ist gut, die Lebensgeschichten die als Beispiel gegeben sind vielleicht nicht so gut angepasst, aber es ist eben individuel. Bravo Sabine Bode, sie haben sicher vielen Menschen einen Stein vom Herzen genommen.
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am 6. April 2017
Dieses Buch sollte jeder Kriegsenkel gelesen haben. Die Kriegsenkel lernen Verständnis für ihre Eltern zu entwickeln und können eventuell ihr eigenes Leben unabhängiger leben.
Tolles Buch!
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am 6. Juni 2017
Buchkritik: Jeder Krieg hinterlässt Kriegskinder – eine Generation, die im Krieg geboren und aufgewachsen
ist und ihn samt seiner Folgen miterlebt hat. Kriegskinder leiden unter den Erlebnissen des Zweiten Weltkriegs
noch heute weit stärker als bislang angenommen.
Die Menschen der Generation der Kriegskinder berichten erstmals über ihre Erlebnisse während des Krieges.
Ein Buch, das man gelesen haben sollte. Kinder und die Folgen des Krieges. Sie leben in Angst, erleben
furchtbares und werden für ihr ganzes weiteres leben traumatisiert. Das wird hier sehr deutlich geschildert
und gemacht. Die Folgen sind schlimm. Erlebt durch Schlagen oder durch Hunger all dies ist bleibend.
Dies wirkt sich auf die ganze weiterer spätere Entwicklung aus. Hier werden die einzelnen Schicksale dieser
Kinder offen gelegt. Mit Problemen späterer eigener Bindungsfähigkeit. All dies sind folgen eines sinnlosen
Krieges. Viele dieser Kinder mussten sich nach dem Krieg in eine Therapie begeben. Verdrängt, vergessen
und allein gelassen.......ein erschütterndes Buch, das jeder gelesen haben
sollte. Sollte zur Schullektüre gehören......

Fünf Sterne für dieses Buch mit historischen Hintergrund.
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