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am 6. November 2012
Die Autoren beschreiben nicht nur ihre Vision eines menschengerechten Miteinanders in der Arbeitswelt, sondern geben vor allem viele praktische Hinweise und Anleitungen, wie diese verwirklicht werden kann, nämlich durch die Anwendung bewusster Wahrnehmung bzw. Achtsamkeit. Jon Kabat-Zinns achtsamkeitsbasierte Stressverminderung (MBSR) ist hier umgesetzt in ein Programm, das am Arbeitsplatz praktiziert werden kann. Es ist ein Buch für Menschen, die etwas in ihrem Leben verändern möchten, nicht bloß während der Freizeit, sondern auch in der Arbeit. Das Programm ist logisch aufgebaut und bietet eine Fülle an praktischen Anleitungen, Fragen zur Selbstreflexion, konkrete Übungen (auch auf der beigefügten CD), die nicht nur für von Burn-out Bedrohte – wobei, wer ist das heute nicht – interessant sind, sondern auch für mich als Yoga- und Meditationslehrer. Für mich als Meditationslehrer besonders interessant ist es, dass hier ein praxisgeprüftes Modell vorgestellt wird, wie man Achtsamkeit und Meditation im Arbeitsalltag einsetzen kann. Manchmal erschienen mir die Tipps beim Lesen fast schon zu viel - gleich ein Indikator für die eigene Stressanfälligkeit: man muss sich nicht den Schuh des Perfektionismus und der Selbstüberforderung anziehen. Auch in den reichlichen und gut ausgewählten Zitaten findet sich viel Anregung zum Nachdenken.
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am 25. September 2012
Der sogenannte Burnout scheint sich zu einer regelrechten Modekrankheit zu entwickeln. Wobei noch gar nicht hinreichend geklärt ist, ob man wirklich von einer Krankheit eigener Art sprechen sollte, oder ob es sich nur um eine positiver formulierte und sozial anerkanntere Version der Depression handelt.

Ich bin seit langem davon überzeugt, dass Burnout nicht etwas ist, was dir einfach so passiert, sondern etwas, was du zugelassen hast und deshalb auch wieder ändern kannst.

Diese Auffassung und Haltung habe ich auch in dem vorliegenden Buch der beiden Therapeuten Cornelia Löhmer und Rüdiger Standhart, die in Giessen ein von ihnen gegründetes Zentrum leiten, wiedergefunden, in dem die Achtsamkeit als ein Schlüssel zu mehr Selbstbestimmung und einer bewussten Lebensgestaltung vorgestellt wird. Es geht den Autoren um nicht weniger als um einen Bewusstseinswandel in der Arbeitswelt. Sie zeigen, wie durch gezielte Maßnahmen die Kultivierung von Achtsamkeit am Arbeitsplatz zum Nutzen aller Beteiligten aktiv gefördert werden kann.

Dennoch sind diese auch in einer CD vorgestellten Übungen und Anregungen nicht nur für den Job gedacht. Sie wollen ins ganze Leben integriert werden. Da geht es unter anderem um:

• Achtsames Innehalten
• Achtsames Entspannen
• Achtsame Körperwahrnehmung
• Achtsame Bewegungen
• Achtsames Sitzen
• Achtsames Gehen

Klar ist: wer sein Leben und das, was er tut, unter den Fokus der Achtsamkeit stellt, wenigstens einige Male am Tag, der wird sein Leben automatisch entschleunigen. Er wird spüren, wie weniger zum Mehr wird, wie sich Prioritäten herausschälen, die man früher anders gesetzt hätte, beziehungsweise gar nicht zugelassen hätte.

Ein ausführliches Literaturverzeichnis bietet nicht nur Hinweise auf die Quellen der Autoren, sondern auch die Möglichkeit, tiefer in die Materie hinein zu kommen.
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am 6. September 2012
Was braucht es, innezuhalten, sich eine Auszeit zu nehmen? Es scheint, dass wir in einer Welt leben, die eine Entfremdung vom eigenen Körpererleben und ein damit einhergehendes Überschreiten der eigenen Grenzen begünstigt. Und obwohl wir wissen oder mindestens ahnen, dass die Fähigkeit, auf sich selbst zu achten, grundlegend ist, kann diese mitunter verschüttet werden und muss dann neu entdeckt und kultiviert werden. Bei diesem Unterfangen kann das Buch TIME OUT statt Burnout wichtige Anstöße geben und ein zuverlässiger Begleiter werden. Ein Begleiter auf einer inneren Reise, die im ganz eigenen Tempo vonstatten gehen darf, zu einer Reise, bei der immer wieder Pausen vorgesehen sind, ein Innehalten, zu dem die Autoren einladen, wie das ganze Buch als eine wohltuende Einladung verstanden werden kann. Schon beim Lesen der Einleitung spürt man, dass die Autoren, Cornelia Löhmer und Rüdiger Standhardt, sehr praxiserfahren sind: Die Übungen sind anwendungsnah und vermitteln eine gelebte Praxis der Achtsamkeit, eine Lebenshaltung. Das Buch ist ästhetisch ansprechend und hochwertig gearbeitet (so dass es auch nach mehrmaligem „Zurateziehen“ nicht auseinanderfällt), gut strukturiert und übersichtlich: Zitate laden zum Innehalten und sinnieren ein, Anregungen zum Führen eines Timeout-Tagebuches inspirieren für die Praxis, anschauliche und einprägsame Bilder verankern das Gelesene im visuellen Gedächtnis. Die Hör-CD vertieft die Inhalte des Buches und ist ein weiteres Beispiel für das Credo der Autoren, Herz, Hirn und alle Sinne einzuschalten und zu pflegen. Das Buch zu lesen, sich selbst zu lesen, zunehmend zu begreifen und sich zugleich immer wieder in der „Kunst des Loslassens“ üben. Eine Haltung der Achtsamkeit generieren. Die zentrale Botschaft des Buches erscheint nach dem Lesen desselben und der Durchführung der Übungen durchaus praktikabel und umsetzbar: „Egal wie stürmisch es in Ihrem Alltag zugeht: Es gibt im privaten und beruflichen Leben einen Ausweg aus der Stress- und Burnout-Falle!“
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am 19. Dezember 2012
Das Buch ist ein G E S C H E N K für alle, die es lesen.

Das Achtsamkeitstraining sollte ein ständiger Lebensbegleiter sein.
Das Einüben in die Lebenskunst der Achtsamkeit verändert das Leben.

Lieber in kleinen regelmäßigen Schritten üben,als in großen Schritten
beginnen und dann geht die Luft aus.

Wichtige Aussage: "Es ist ein großer Schritt zwischen dem Wollen und
dem TUN.

Wichtige Erkenntnis: Wir können eine Situation akzeptieren,verändern oder
verlassen. Wir haben die Wahl.
Wenn wir uns dann entscheiden, hat diese Entscheidung meist positive und
negative Folgen. Beides ist dann zu akzeptiern. Besser noch nimm es an.

(Akzeptieren bezieht sich auf die äußere Haltung -
Annehmen auf die innere Haltung)

Viel Spaß und viel Freude beim Lesen.
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am 21. November 2014
Die Buchversion kommt offensichtlich mit einer Übungs-CD. Ich kaufte die Kindle Version und da ist natürlich keine CD enthalten. Das weiss man aber vorher nicht! Deswegen kann ich vom Kauf der Kindle Version nur abraten.

Zum Inhalt:
Auch hier gibt's nur einen Stern! Warum?
Die Autoren weisen immer und immer wieder (für fast alle Lebenssituationen) daraufhin, dass Achtsamkeit extrem wichtig ist. Mit Ausnahme der vorgeschlagenen Tagebucheinträge gibt es aber nur wenige praktische Handlungsanweisungen. Zudem wird nicht darüber gesprochen, was man mit den Tagebucheinträgen machen soll...
Ich hätte es auch gut gefunden, wenn die Autoren Ihre Feststellungen und Behauptungen mit entsprechenden wissenschaftlichen Studien untermauert hätten. Es wird zwar sehr viel zitiert, aber meist unspezifisch. Das müsste nicht so sein, da es bestimmt wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema "Achtsamkeit" gibt.
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am 8. Oktober 2012
Mit sehr viel Freude und Erkenntnisgewinn habe ich „Timeout statt Burnout“ gelesen. Ein kurzweiliges, sehr informatives und außerdem humorvolles Buch mit vielen hilfreichen und praxiserprobten Impulsen für eine achtsame Lebensgestaltung. Zum Buch gehört eine CD mit sechs Timeout-Übungen, keine länger als 15 Minuten, also bestens geeignet, sie immer mal wieder einfach so zu machen. Fazit: Das Buch ist sehr zu empfehlen – gerade auch für Studierende – es sollte Pflichtlektüre am Studienbeginn sein, so könnte eine Menge an Überforderung und Stress abgefangen werden.
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am 8. November 2012
Ein wunderbares Werk! Mit einfacher und humorvoller Rhetorik berichten die Autoren aus ihren eigenen Erfahrungen. Der Leser findet sich darin wieder, denn in aufrichtiger Weise werden die "Hindernisse auf dem Weg der Stress-Bewältigung" entlarvt und konstruktive Anregungen gegeben, um nicht zum Opfer der äußeren Umstände zu werden und letztendlich zu resignieren. Das Buch weckt in uns eine grundlegende innewohnende (und manchmal schlummernde) Fähigkeit: Die Lebenskunst der Achtsamkeit.

"Timeout statt Burnout" ist ein postmodernes Werk, das aus der gelebten und weisen Erkenntnis der notwendigen Erhaltung und Rückgewinnung von Werten in der Arbeitswelt für uns geschrieben wurde. Das Resultat ist ein inspirierendes Buch für Burnout-Betroffene und Menschen, die Achtsamkeit in ihrem Unternehmen einführen und leben möchten.

"Timeout statt Burnout" ist gleichzeitig ein Arbeitsbuch und lädt beim Lesen ohne Umwege zu einer Bestandsaufnahme ein und ermöglicht durch Reflektion und einfache Achtsamkeitsübungen (CD) eine Art inneren "Resets". Der Leser wird in einfachen Schritten unterstützt, eine klare Vision zu entwickeln, Hindernisse als Möglichkeit des Wachstums und als Umwandlung in Zuversicht zu erkennen. Die kurzen Übungen (Dauer maximal 15 Minuten) können zu jeder Tageszeit durchgeführt werden und sind leicht erlernbar. Mein Tip: Machen Sie konsequent über einen Zeitraum von 14 Tagen einmal am Tag die Übungen und lesen Sie danach das Buch noch einmal! Beantworten Sie die Fragen für Ihr Timeout-Tagebuch dabei noch einmal und vergleichen Sie...

Cornelia Löhmer und Rüdiger Standhardt gehören zu den Pionieren des Bewusstseinswandels in der Arbeitswelt. In ihrem neuen Buch vermitteln sie Übungen für die Achtsamkeit ohne traditionellen oder religiösen Hintergrund, sondern einfach essenziell, pragmatisch und bodenständig. Ein effektives Werkzeug für alle Berufstätigen - seien sie nun Arbeitnehmer oder Arbeitgeber. Das Resultat ist auf jeden Fall spürbar: mehr Lebensqualität, mehr Gesundheit, mehr Freude am Arbeiten und am Da-Sein.

Ich danke den Autoren mit großer Wertschätzung.
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am 1. Oktober 2012
Was bin ich froh, dass ich mir die Zeit gegönnt habe, dieses Buch langsam zu lesen. Man könnte es auch schnell lesen und würde - und das ist ja eine der Kernbotschaften - so einiges in seinem Leben verpassen. Das Buch liest sich nämlich außerordentlich gut. Es ist klar und unverschnörkelt geschrieben und zugleich frisch und reich an Geschichten, Zitaten und Anekdoten. Der sonst oft so streng und schwer wirkende begriff Achtsamkeit wird so lebendig.
Die acht Kapitel des Buches sind als Lese-, Praxis- und Reflexionseinheiten aufgebaut und widmen sich folgenden Themen: Stress in der modernen Welt, Stresstreiber, Fremd- und Selbstbestimmung, Gedanken-, Gefühls- und Verhaltensmuster, Liebe und Arbeit, Selbstliebe sowie einer sehr praxisnahen Vision, wie Achtsamkeit auch am Arbeitsplatz gelebt werden kann.
Die Autoren beschreiben eindringlich und gut belegt, was der Preis für unsere Kultur der Hetze und des Effizienzwahns ist: Nämlich, dass wir dabei Gefahr laufen, das eigene Leben zu verpassen. Das Schöne an dem Buch ist, dass es nicht im Negativen verfangen bleibt, sondern genauso fundiert und vor allem praxisnah Wege aufzeigt, wie man der Welt da draußen, aber auch sich selbst, mit Achtsamkeit begegnen kann und welche transformierende Kraft dies hat. Es geht um weit mehr als „Burn-out-Prophylaxe“ oder die berühmte „Work-Life-Balance“: Es geht um Lebensbalance und wirkliches Lebendigsein, darum sich selbst zu lieben und, ganz natürlich, auch die Arbeit die man tut. Daraus ergibt sich Sinn und Freude.
Diese „großen Themen“ nehmen die Autoren mit spielerischer Leichtigkeit auf und geben sie unter anderem in Form von Tagebuchfragen zur Selbstreflexion an den Leser zurück. Wenn man sich Zeit nimmt und darauf einlässt, sind diese Fragen wertvolle Wegweiser zu einem selbst. Und genau darum geht es ja: Nicht darum, zu funktionieren und sich zu optimieren, sondern darum, wirklich zu sein, authentisch zu sein, auch mit den großen Fragen des Lebens. Dass Achtsamkeit keine Methode oder Technik ist, sondern eine innere Haltung, eine Lebenseinstellung, wird so deutlich.
Die Autoren Cornelia Löhmer und Rüdiger Standhardt haben hier mit viel Liebe, Erfahrung und visionärem Engagement ein Werk zusammengestellt, das dem Leser helfen kann, in seinen Alltag, auch den beruflichen, mehr Achtsamkeit und Lebendigkeit und Sinn zu bringen. Ganz undogmatisch und daher authentisch und überzeugend ist die Vision der Autoren von einer Gesellschaft, in der Achtsamkeit selbstverständlich auch in der Arbeitswelt ihren Platz hat.
Dieses handliche Büchlein ist damit sehr viel mehr als ein Lern- oder Selbsthilfebuch. Es inspiriert zum Selberleben! Es lohnt sich, sich Zeit dafür zu nehmen und einmal selbst zu schauen, welche Wirkung die Tagebuchfragen im Buch oder die Praxisübungen auf der beiliegenden CD entfalten. Die CD verdient eine besondere Würdigung: Die Praxisübungen darauf sind von den beiden Autoren selbst eingesprochen und bieten in jeweils 15 Minuten sechs kleine Perlen an Achtsamkeitsübungen. In dem großen Spektrum von PME, achtsamem Sitzen und Gehen sowie einfachen Körperübungen ist für jeden etwas dabei, das im Alltag integriert werden kann.
Fazit: Allein das Lesen ist schon sehr inspirierend und kann auch durch die vielen Querverweise zum Weiterlesen nachhaltig anregend sein. Aber die Erfahrung, welche Magie Achtsamkeit als Lebenshaltung entfaltet, kommt aus der Praxis. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Timeout statt Burnout: Einübung in die Lebenskunst der Achtsamkeit bietet genau dafür viele konkrete Anregungen mit Tiefgang!
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am 26. Mai 2014
Ratgeber zur Lebenskunst finden sich in jedem Buchladen und gehören mittlerweile zur Standardausstattung.
Menschen, die gerne Außergewöhnliches in Händen halten, sich mit besonderen Dingen umgeben, finden allein schon am Äußeren von ‚Timeout statt Burnout‘ Gefallen. Quadratische Form, die gut in der Hand liegt und zum Lesen einlädt. Formschön und sehr praxisorientiert, wie auch der Inhalt, sodass Innen und Außen sich entsprechen.
Die Botschaft: Durch Pausen in der eigenen Geschwindigkeit sich weiter zu entwickeln und zur Ruhe kommen. Achtsamkeit, ein Stück Lebensqualität, das zum Kern werden darf.
‚TIMEOUT statt BURNOUT‘ ist eine Anleitung, das eigene Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Dabei ist Achtsamkeit ein Werkzeug, das dazu beiträgt die Aufmerksamkeit auf sich selbst zu lenken und die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen.
‚TIMEOUT statt BURNOUT‘ kann verschiedenste Charaktere ansprechen, denn der semantische Aufbau ist abwechslungsreich und bietet verschiedene Varianten, in sich zu gehen. Jedem Kapitel ist eine literarische Zusammenfassung in Form eines Gedichtes, philosophischen Gedanken, anregenden Perspektiven vorangestellt. Reflexionsaufgaben, festgehalten in einem Timeout-Tagebuch ermöglichen sowohl dem eigenen Verhalten ‚auf die Schliche‘ zu kommen als auch zu einem späteren Zeitpunkt zu sehen, wie die eigene Weiterentwicklung vorangegangen ist. All das rankt sich um die Achtsamkeits-Übungen zum Innehalten und um zur Ruhe zu kommen.
Ist die Form des schriftlichen In-sich-Gehens eine bekannte Anwendung, so stellen die Achtsamkeitsübungen eine Herausforderung dar. Sich ganz auf sich zu konzentrieren, wahrzunehmen ohne Ablenkung ist eine Vorgehensweise, die den meisten Menschen unbekannt, mindestens jedoch ungewohnt ist. Und gerade dies stellt den Kern des Ratgebers von Cornelia Löhmer und Rüdiger Standhardt dar. Wer sich auf Achtsamkeit auf sich selbst einlässt, im Bewusstsein, dass es einiger Zeit der Übung bedarf, profitiert von einem neuen Lebensgefühl, mit dem der Einzelne zu sich finden kann. Zu Beginn ungewohnt, führt die regelmäßige Anwendung zu einer Stärkung des inneren Gleichgewichts und der eigenen Resilienz.
Fazit: Es lohnt sich, das Buch mehrfach in die Hand zu nehmen um alle Aspekte wahrzunehmen, die bei einem ersten Lesen nicht bewusst werden. Die Übungen zur Achtsamkeit im Mittelpunkt tragen dazu bei, Balance zu erhalten und als Werkzeug zum Schutz vor Überlastung zu dienen. Ein empfehlenswertes Buch für alle, die es sich wert sind, stressfreier zu leben.
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am 11. Juli 2013
Sich eine Auszeit nehmen – Einübung in die Lebenskunst der Achtsamkeit

Für wen ist dieses Buch geschrieben? Die Autoren setzen auf den gesunden achtsamen Menschen (vom Arbeitnehmer bis hin zum Personalentwickler), der es gar nicht erst bis zum Burnout kommen lassen will und auf den betroffenen Patienten, der endgültig aus dem Hamsterrad aussteigen möchte.

Anhand des Buches soll Achtsamkeit (als Schlüssel zu mehr Selbstbestimmung und bewusster Lebensgestaltung) erlernt, geübt und dauerhaft ins Alltagsleben integriert werden. In diesem Sinne haben die Autoren, die als Achtsamkeitstrainer über viele Jahre Berufserfahrung verfügen, ihre bewährten Erfahrungen aus der Praxis zusammengetragen. Mithilfe eines Timeout-Tagebuchs wird der Leser (zunächst) angeleitet, seine Denkansätze (Qualität des Denkens, Kultivierung negativen Denkens) zu hinterfragen. Dieses Hinterfragen – und auch die Übungen stützen sich auf drei Verfahrensstandbeine: TZI, Achtsamkeitslehre und progressive Muskelentspannung. Hier wird also Bewährtes präsentiert mit der Einladung, sich zur Umsetzung zu entschließen.

Die Übungen regen an, Kopf, Herz und Körper zu erforschen. Nützliche Hinweise auf Coaching-Methoden (wie etwa nach Byron Katie), einen Burnout-Test, viele Buchtipps und Adressen ergänzen das Angebot. In vier Schritten (Verändern, Verlassen, Akzeptieren und Entscheiden) erhalten die LeserInnen eine Idee vom Verlassen des Hamsterrads, von neuen Handlungsspielräumen und von einem Perspektivwechsel nach innen – ohne, dass Ratschläge erteilt werden. Vielmehr ist jeder Leser(in) auf gefordert, zu beobachten: sich, seine Arbeit, seine Freuden und Lieben, seine Dankbarkeit, seinen Humor, seine Selbstverantwortung, seine Selbstliebe und seine Zeit. Die betreffenden Fragen zu den Kapiteln gestatten individuelle und berufliche Veränderungsmöglichkeiten.

Ergänzt werden die schriftlichen Fragen und Erfahrungen durch eine CD mit Übungen zur Achtsamkeit im Alltag (78 min.) Sechs Entspannungs-, Meditations- und Achtsamkeitsübungen werden behutsam, professionell und gut gesprochen angeleitet.

Die Autoren verstehen ihre Übungen als Reise zu sich selbst: Während des Lesens passiere möglicherweise vielmehr als das Hinterfragen von Altem oder das Erlernen einer Methode.
Was so unschuldig als kleines, nicht allzu dickes Büchlein (fast) im CD-Format daherkommt, entpuppt sich als vielfältig, vielschichtig und grundlegende durchdachte Konzepte der gesunden Lebensführung berücksichtigend. Freilich ist der Leser eingeladen, auch die weiterführenden Informationen einzubeziehen.

Fragen, die bei mir nach dem Lesen zurückbleiben: wie sehr kann der ‚innere Beobachter’ eines Lesers ehrlich zu sich selbst sein, wie sehr will er in seinen gewohnten Denkmustern verharren? Es geht darum, Grenzen des eigenen (oft jahrelang eingefahrenen) Denkens und Fühlens zu überwinden. Gelingt dies gerade von Burnout bedrohten Menschen wirklich durch bloßes Lesen und williges Einüben von Übungen ohne professionelle Begleitung, ohne Feedback von außen? Weiterhin sind die Fragen im Buch gestaffelt angeboten. Es bleibt dem Leser überlassen, sich beim Lesen und Anwenden einen eigenen Zeitrahmen zu setzen, Reflexionszeiten zu finden und Signale zu erkennen. Hierzu bieten die Autoren in der eigenen Akademie Seminare an.

Wer sich beruflich mit Burnout-Klienten beschäftigt, wird wissen, wie schwer es ist, im Alleingang dieses Timeout hinzubekommen. Der wirkliche Burnout-Betroffene wird möglicherweise doch professionelle Hilfe benötigen, der interessierte prophylaxewillige Leser wird lange und viel Freude an diesem Büchlein haben.
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