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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
13
4,6 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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Rezension von Nicole Alps

Der 2002 verstorbene Autor Thomas Gordon hat vor über fünfzig Jahren ein Modell entwickelt, mit dem sich Schwierigkeiten in Beziehungen erklären und verbessern lassen: das Gordon-Modell. In Deutschland ist es durch das Buch „Die Familienkonferenz“ bekannt geworden. Weil das Modell an Aktualität nichts verloren hat, ist anlässlich des fünfzigsten Jubiläums des Modells das Buch „Gute Beziehungen. Wie sie entstehen und stärker werden“ in einer Neuübersetzung entstanden.

In diesem Buch geht es darum, wie sich Beziehungen grundsätzlich verbessern lassen. Also nicht nur die innerhalb der Familie, sondern auch die zu Kollegen, Nachbarn, Bekannten, Freunden und wen man sonst noch in seinem Umfeld hat. Es beginnt mit einer Bestandsaufnahme der eigenen Beziehungen: das Beziehungsnetz. Mit diesem kann der Leser als Einstieg in das Thema alle seine Beziehungen sichtbar machen. Und dadurch auch problematische Kontakte leichter erkennen.

Die große Stärke des Buches liegt darin, dass es konkrete Verbesserungsmöglichkeiten für Beziehungen aufzeigt. Der Autor gibt dem Leser dazu ein Modell an die Hand, mit dem sich die eigenen Beziehungen untersuchen lassen: das Verhaltensfenster. Es hilft einem, die Dynamik einer Beziehung zu verstehen. Denn wenn man erst einmal verstanden hat, was genau an einer Beziehung schwierig ist, kann man leichter anfangen, etwas daran zu verbessern. Dazu erklärt der Autor anhand lebensnaher Beispiele die feinen Nuancen zwischen gelingender und problematischer Kommunikation. Wie schnell z. B. aus verständnisvollem Zuhören ein verurteilendes Gespräch werden kann. Beim Lesen bekommt man so ein tieferes Verständnis davon, wieso manche Gespräche schieflaufen. Und was man tun kann, um besser miteinander umzugehen.

Diesem Buch gelingt der Spagat zwischen einem theoretischen Modell und der praktischen Anwendung. Glaubwürdig wird dieser äußerst schwierig erscheinende Spagat, weil der Autor über viele Jahre praktische Erfahrung mit seinem Modell gesammelt hat. Unzähligen Menschen aus unterschiedlichen Gruppen – Eltern, Lehrer, Schüler, Manager und Familien – konnte das Gordon-Modell helfen, ihre Beziehungen zu verbessern. Viele dieser Erfahrungen münden in den Fragen-und-Antworten-Teil am Ende des Buches. Dort beantwortet der Autor Fragen, die immer wieder auftauchen.

Natürlich erfordert es Übung und praktische Anwendung, die hier beschriebenen Fertigkeiten anzuwenden. Da wir aber alle ja jeden Tag in ganz unterschiedlichen Beziehungen leben, gibt es genug Möglichkeiten, diese zu trainieren.

Etwas bedauert habe ich, dass ich erst ab der Hälfte des Buches begonnen habe zu verstehen, wie die einzelnen Teile des Modells zusammenhängen. Falls Sie das Buch also lesen möchten, empfehle ich Ihnen, dass Sie sich direkt zu Beginn das Modell von S. 108 anschauen. Dann lassen sich die einzelnen Teile des Buches leichter einordnen.

Trotzdem bleibt „Gute Beziehungen“ ein wertvolles Buch, das theoretisches Hintergrundwissen mit praktischen Handlungsideen verknüpft. Das Buch lässt den Leser hochmotiviert zurück. Sodass man sich am liebsten sofort sein Beziehungsnetz vornehmen möchte, um seine Kontakte zu verbessern. Dafür bietet dieses Buch jedenfalls ein sehr gutes Gerüst.
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am 24. Mai 2013
Gordon ist durch sein Werk Familienkonferenz - Die Lösung von Konflikten zwischen Eltern und Kind" vor 40 Jahren bekannt geworden. Darauf aufbauend hat er zahlreiche Bücher für bestimmte Zielgruppen verfasst (Manager, Lehrer/innen, Patienten etc.). Der vorliegende Band, gegen Ende seines Lebens 2002 auf Englisch erschienen, ist eine Essenz aus all diesen Werken. Er richtet sich nicht an eine bestimmte Zielgruppe, sondern stellt das aus seiner Sicht Wesentliche für den Aufbau und Erhalt guter Beziehungen zusammen.

Dabei sieht er hierarchische Beziehungen durch das Machtgefälle generell als gefährdet an (Titel des Kapitels: Was Macht in Beziehungen anrichtet"). Gute Beziehungen sind für ihn vor allem auf symmetrischer Ebene möglich, weshalb er in Bezug auf Organisationen auch grundsätzlich für eine Abflachung von Hierarchien, Verzicht auf Belohnungs-, Bestrafungs- und Bewertungssysteme plädiert. Damit stellt er sich gegen den zurzeit beobachtbaren Trend, dass man nicht nur Produktion und Qualität, sondern auch Leistung von Mitarbeiter/innen und Führungskräften durch Messen und Bewerten in den Griff kriegen möchte.

Bei der Frage, was jede/r Einzelne für intakte Beziehungen im privaten und beruflichen Umfeld tun kann, greift er auf die Darstellung seines bekannten Modells zurück, das in diesem Band sehr klar und verständlich erläutert wird. Die modellhafte Darstellung von möglichen Problem-Szenarien in einem 3-Fenster-Format finde ich dabei für die Analyse aufschlussreich und das Verständnis erleichternd. Beim Lesen fing ich automatisch an, aktuell in meinem Umfeld vorliegende Probleme zu analysieren und hatte manchmal schon dabei zu knobeln, wer eigentlich das Problem besitzt". Der Problembesitzer ist nämlich derjenige, der zum Handeln aufgefordert wird.

Neben der korrekten Analyse der Situation liegt der Fokus auf der Frage, wie man Verständigung erreicht. Seine Antwort: Durch aktives Zuhören, durch Sprechen, dass andere einen verstehen, durch Konfliktlösung ohne Verlierer und Toleranz in Bezug auf die Werte anderer. Wie das genau aussehen kann, erläutert er an vielen konkreten Beispielen incl. Gesprächsverläufen.

Als kompakte Einführung in das Werk von Gordon, aber auch als lebensnahe Auffrischung ist dieser Band sehr geeignet.
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TOP 500 REZENSENTam 18. Februar 2014
Ich werde von vielen Menschen immer wieder zu bestimmten Bereichen/Büchern befragt bzw. um einen Tipp gebeten.

Wenn Probleme im privaten oder beruflichen Bereich vorliegen oder viel allgemeiner, wenn man wissen möchte, wie man im täglichen Leben, in den Gesprächen zu einer wirklichen Win-Win-Situation kommen kann, dann ist dieses Buch allererste Wahl.

Ich kenne nichts Vergleichbares, keine anderen Inhalte, die in so klarer, verständlicher Sprache etwas auf den Punkt bringen, was den wenigsten Menschen bewusst ist:

___________________________________________

<<niemand fühlt wie ich, keiner denkt meine Gänge, alle Menschen sind verschieden >>

___________________________________________

Es klingt banal, aber genau hierin liegt die größte Problematik aller zwischenmenschlichen Probleme. Sich in andere hineinversetzen, andere erspüren, sie er-hören, ihnen zugewandt sein.

Es wäre so einfach - und wie es geht, mit ganz konkreten Tipps, hervorragenden Erklärungen - dieses Buch ist Gold wert.

Es kann auch Ihre Beziehungen auf eine bessere Zukunft einstellen. Garantiert.

Zur Einstimmung insb. die Seite 15 in der Vorschau des Buches (siehe oben) lesen: "Wir beiden haben eine...."
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am 16. Juli 2013
Die in diesem Buch von Gordon zusammengefassten Kommunikationsprinzipien sind ähnlich wie die der gewaltfreien Kommunikation - aber sogar noch einen Tick einfacher. Insofern ist das Buch für jeden geeignet, der mit anderen einen wertschätzenden Kontakt aufbauen möchte. Schade ist, dass keine Übungen enthalten sind. Aber wer das Buch gründlich liest und sich das Wichtigste rausschreibt, wird auch so davon sehr profitieren.
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am 1. Juli 2014
Ich las schon einige Bücher zu diesem Thema, doch keines liefert eine derart einfache, einleuchtende und sehr gut umsetzbare Strategie um zwischenmenschliche Konflikte zu lösen.
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am 7. September 2016
Dieses Buch halte ich zum Kennenlernen des Konfliktlösungsmodells von Thomas Gordon als sehr geeignet. Es ist gut strukturiert und verwendet einleuchtende Beispiele. Es ist schnell gelesen und doch fördert es die Selbstreflektion.

Einziges Manko ist die etwas amerikanisch wirkende Wortwahl.
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am 14. Januar 2017
Jeder Mensch sollte einen Gordon-Trainings-Kurs mindestens ein Mal im Leben besuchen. Die Bücher von Thomas Gordon sind etwas mühsam zu lesen, aber die Methode die er entwickelt hab, ist einmalig um "menschenfreundliche" Beziehungen leben zu können!
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am 2. Juli 2014
Wer in dem Buch neue Inhalte oder Erkenntnisse sucht, der sucht vergebens. Es ist ein klassisches Gordon Buch mit den bekannten Inhalten von Problembesitz über Selbstöffnung zu Ich-Botschaften bis hin zur Familienkonferenz. Neu verpackt und immer aktuell.
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am 31. Januar 2016
Der Autor geht in diesem Buch von einem Machtgefälle aus. Lehrer-Schüler, Vorgesetzter-Untergebener oder Eltern-Kinder. Indirekt geht es darum, dass die Kinder das tun, was die Eltern wollen. Dass die Schüler brav sind und den Lehrern gehorchen und dass die Untergebenen sich unterordnen. Oder, dass eine Partnerschaft harmonisch verläuft und nicht plötzlich jemand ein eigensinniges Verhalten an den Tag legt. Wenn jedoch ein Ausrutscher passiert, was dann?
Das Kind will lieber spielen als lernen, die Schüler rauchen heimlich in der Toilette, der Untergebene macht blau oder die Frau geht fremd.
Man beachte hier die hierarchische Unstimmigkeit! Wenn ein Mann fremdgeht, dann ist das okay oder der Chef blau macht. Das steht so nicht im Buch, denn der Autor steht auf der Seite der Machthaber, wurde er doch von den Lehrern für seine Seminare bezahlt. Man beißt ja nicht die Hand, die einen füttert.
Wie appelliere ich an einen anderen, sein 'negatives' Verhalten, wenn schon nicht zu ändern, so doch einzusehen oder sich zu entschuldigen? Der Autor setzt voraus, dass die Welt mit einsichtigen vernunftbegabten Wesen bevölkert ist und die richtige Wortwahl den anderen günstig stimmen und nicht verletzen soll.
Negatives Verhalten bezeichnet ein nicht erwünschtes Verhalten auf der Seite dessen, der seine Interessen durchsetzen will, oder zumindest glaubt befugt zu sein dies durchsetzen zu können, Kraft seiner Position. Der Autor versucht den Mächtigen ein Werkzeug an die Hand zu geben, ihre Ziele auf 'demokratische' und friedvolle Art zu erreichen. Dafür wurde er sogar für den Friedensnobelpreis nominiert.
Zur Technik:
Hierzu empfiehlt der Autor den Satz aus der Ich Perspektive und die Gefühlsebene anzusprechen. Die Sichtweise des Du in einem Satz kommt laut Autor beim Gegenüber immer als Vorwurf an. Verbale Angriffe haben dann zur Folge, dass der Andere automatisch in die Defensive geht und die Aggressionen eskalieren. So gesehen sind die Ratschläge prophylaktische Maßnahmen zur De-Eskalation.
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am 19. Juni 2013
Dieses Buch müsste zur Pflichtlektüre werden, eigentlich für jedermann, aber insbesondere für Lehrer, Vorgesetzte und alle anderen, die Verantwortung (!) zu tragen haben. Das Leben wäre sicherlich für alle Beteiligten leichter!
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