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am 10. September 2008
Liebe braucht persönliche Entwicklung. Liebe kann nur bleiben, sogar wachsen und reifen, wenn beide Partner sich in der Beziehung weiter entwickeln und das gegenseitig auch zulassen, ohne die Angst vor Sicherheits- oder Liebesverlust.

Entwicklung und das Leben und Lieben in der Gegenwart - das sind einige der Hauptthesen des neuen Buches des Verhaltens- und Hypnotherapeuten Dirk Revenstorf, der als Professor für Klinische Psychologie an der Universität Tübingen arbeitet und Leiter der Milton-Erickson-Gesellschaft ist.

Bevor er zu sieben Regeln für eine glückliche Beziehung kommt, mit denen das Buch auch publikumswirksam aufgemacht ist, legt er allerdings die nötigen Grundlagen und unterscheidet sich dadurch von vielen Ratgebern der eher unwissenschaftlichen Art.

Zunächst legt er in einem ersten Teil die "Fundamente". Er beschreibt die Suche von Menschen nach Glück, das sie in einer Beziehung finden möchten, Erfüllung, Leidenschaft und Sinn. Er unterscheidet im Abschnitt Sexualität und Erotik" zwischen der genitalen und der erotischen Sexualität und erzählt danach, was passiert , wenn zwei Menschen sich verlieben, was sie möglicherweise fälschlich für Liebe halten, erläutert den Zusammenhang zwischen Partnerwahl und Biografie ( sehr interessant!) und die schwierige, wenn gleiche notwendige Phase, die auf die Verliebtheit folgt: "Passung und Konflikt".

Doch der Liebe sind von innen und von außen auch Grenzen gesetzt, die bei Nichtbeachtung oder Vernachlässigung böse Folgen haben können. Da ist zum einen die biologische Ausstattung der beiden Geschlechter und da ist die Begrenzung des persönlichen Wachstums durch soziale und neurotische Barrieren. Unsere soziale Welt ist durch Macht und Geld definiert und diese Kräfte wirken in Beziehungen hinein.

Zusammenfassend schreibt Revenstorf:
"Wir haben einen großen Bogen geschlagen, um die ökologische Nische zu beschreiben, in der Liebesbeziehungen entstehen. Die biologische Herkunft färbt zwar unter Umständen in gewissem Umfang das sexuelle Verhalten und die Rolle von Mann und Frau in der Aufzucht der Kinder. Das Wesentliche ist aber der Verlust der Instinktleitung, der sich schon beim Menschenaffen andeutet. Die schwache genetische Festlegung wird von kulturellen Einflüssen überformt, die bis zu den matriarchalischen Wurzeln der Jungsteinzeit reichen. Die gegenwärtige Familiensituation in den westlichen Zivilisationen ist einerseits durch den Verlust des kollektiven Bezugs und andererseits durch die Emanzipation der Frau sowie einen häufig abwesenden Mann gekennzeichnet. Dadurch wird bei der Frau tendenziell ein gespaltenes Selbstverständnis und beim Mann eine doppelte Moral angelegt...
Das Anliegen dieses Buches ist es, auf die Fallen aufmerksam zu machen, die Natur und Kultur aufgestellt haben, und zu zeigen, wie man sie vermeiden kann."

In einem zweiten Hauptteil des Buches kommt Revenstorf zu der Praxis der Liebe, und besonders hier kommt seine reiche Erfahrung als Therapeut zum Tragen. An vielen Beispielen erläutert er die Liebe und ihre Entwicklung, bevor er an sieben, ausführlich an Beispielen erklärten Regeln deutlich macht, was er versteht darunter, wenn er sagt, dass Liebe nur durch persönliche Entwicklung erhalten bleiben und wachsen kann.
- Verzichten Sie auf Bewilligungen (Zugeständnisse um der Harmonie
willen
- Nehmen Sie Delegation zurück (unbewusste und bewusste Verteilung
von Rollen, z.B. ich bin für dein Glück und deine Zufriedenheit
zuständig)
- Erlauben Sie den Groll und begrenzen Sie ihn
- Schützen Sie die Wunden des Anderen
- Geben Sie der Liebe einen Raum
- Pflegen Sie die Leidenschaft
- Bleiben Sie neugierig aufeinander

Jede dieser Regeln hat der Autor mit Übungen versehen, mit denen er in seiner therapeutischen Arbeit gute Erfahrungen gemacht hat und die Paare gemeinsam und teilweise jeder für sich allein gut machen können.

Fazit: Ein grundlegender Ratgeber für Liebende, die wissen wollen, woher ihre Probleme kommen, und die daran etwas ändern wollen.
Ein gutes Buch aber auch für Paare, die ihre glückliche Beziehung festigen, ausbauen und vor allen Dingen vor illusionären, überfordernden und naiven Erwartungen schützen wollen.
Ein Buch, aus dem auf fast jeder Seite die Lust und die Freude am gemeinsamen Leben von Mann und Frau spürbar ist.
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am 4. Oktober 2008
Dieses Buch möchte hierbei nicht nur ein Ratgeber sein, der vorhandene Probleme zu lösen hilft, sondern auch aufzeigen, wie die Partner gängige Fehler vermeiden können. Die im Untertitel genannten 7 Regeln für eine glückliche Beziehung" beinhalten die in Beziehungen am häufigsten gemachten Fehler und sollen eine Anleitung dafür sein, wie man diese Fehler vermeidet. Bevor Dr. Dirk Revenstorf auf diese sieben Regeln eingeht, behandelt er im ersten Teil des Buches, Fundamente" genannt, verschiedene Themenbereiche wie Glück, Sexualität und Erotik, Verliebtheit und Liebe, was die Liebe begrenzt und wie die Liebe aussieht. Er geht davon aus, dass die hier genannten Hintergründe und Ideen die Vorraussetzung zum Verständnis des zweiten Teils, Praxis der Liebe" genannt, liefern. In diesem praktischen Teil beschäftigen sich die ersten beiden Kapitel mit einem ganz wesentlichen Punkt, dem Aspekt, dass Liebe nur gelingen kann, wenn sie sich entwickelt. Bevor der Autor nun die sieben Regeln ausführlich erläutert, legt er noch dar, wie eine solche Entwicklung der Liebe aussehen kann und woran ein Wachstum scheitern kann. Dr. Dirk Revenstorf sieht hier sein Buch in erster Linie als einen Ratgeber mit Anleitung, wie man einen tieferen Sinn hinter den sich immer wiederholenden Konflikten erkennt und so das gemeinsame Glück fördern kann, ohne zu verzweifeln und sich enttäuscht vom anderen abzuwenden.

Wer vor dem recht umfangreichen Theorieteil des Buches zurückschreckt, immerhin fast zwei Drittel des Buches, der sei beruhigt. Natürlich ist es zum besseren Verständnis der sieben Regeln wünschenswert, wenn auch der Theorieteil gelesen wurde, aber nicht unbedingt nötig, wenn man eher an praktischen Einsichten interessiert ist. Und diese sieben Regeln sind es wirklich wert, gelesen zu werden. Wer von traditionellen Vorstellungen über Ehe und Familie ausgeht, dem werden die Regeln vielleicht ungewohnt vorkommen, erfordert doch die Liebe nach Dr. Dirk Revenstorf ständige Bemühung und Reformbereitschaft. Die Regeln selber sind, seiner Aussage nach, aber überschaubar, da sie auf wenigen menschlichen Grundwerten beruhen: Verantwortung, Echtheit und Wachstum. Fallbeispiele zum Nachvollziehen und Übungen, die selber durchgeführt werden können, runden dieses Buch ab und führen zu einem guten Verständnis.

Nach einem ausführlich recherchierten und fundiert geschriebenen Theorieteil führt Die geheimen Mechanismen der Liebe" in seinem Praxisteil, unter anderem auch durch Beispiele, sieben Regeln für eine glücklichere Beziehung auf, die beiden Partnern die Möglichkeit geben soll, sich innerhalb der Beziehung zu entwickeln und somit auch die Beziehung (und die Liebe) weiterzuentwickeln.
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Titel und Untertitel sind so verführerisch formuliert, dass es mich nicht überraschte, den Autor unter den bekannten Spezialisten für Hypnose zu finden. Doch wer davon nichts wissen will, muss keine Angst haben. In diesem Buch über Liebe kommt das Wort Hypnose kein einziges Mal vor. Aber dafür kreist Dirk Revenstorf das schwierigste aller Themen so gekonnt und prägnant ein, dass ich meine Vorbehalte gegen allzu marktschreierische Titelversprechungen schnell beiseite legen konnte.

Wie jedes gute Buch kann man auch das von Dirk Revenstorf unter verschiedenen Blickwinkel lesen. Erstaunlicherweise sogar als Rezeptbuch. Allerdings müssen sich die Köche heftig in die Töpfe schmeißen und sich in Geduld üben, wenn nicht gleich alles so genießbar ist, wie man es gerne gehabt hätte. Denn so logisch die sieben Regeln klingen, über die Dosierung und den besten Zeitpunkt ihrer Anwendungen sagt Dirk Revenstorf zum Glück wenig bis nichts. Diese Zurückhaltung ist nur einer der vielen Punkte, in denen sich sein Beziehungsratgeber von den meisten anderen unterscheidet. So missbraucht er Fallbeispiel etwa nicht dazu, jede These mit Geschichten aus dem Alltag eines Therapeuten zu beweisen. Vielmehr dienen die acht Beispiele dazu, dem Leser auch mögliche Entwicklungsschritte oder schwierige Konstellationen zu veranschaulichen. Ohnehin zeichnet sich dieses Buch durch einen klaren Aufbau aus. Hinzu kommen am Schluss jedes Kapitels immer kurze und verständliche Zusammenfassungen. Das ist auch deshalb von Bedeutung, als der Leser nicht darauf hoffen darf, der Autor würde der Auflage zuliebe auf jeden Fachbegriff oder geistigen Ausflug verzichten. Selbst wenn mich nicht jedes Reiseangebot glücklich machte, gefällt mir dieses Konzept. Was den Leser inhaltlich erwartet hat der Rezensent Winfried Stanzick bereits hervorragend zusammengefasst, womit ich mich auf einige zusätzliche Beobachtungen beschränken kann.

Ratgeberbüchern gegenüber eher skeptisch eingestellt, war ich selbstverständlich gespannt, mit welchen Typlogisierungen der Autor operiert und wie praxisnah sein Regelinventar ist. Umso überraschter war ich, dass Dirk Revenstorf der Versuchung widerstehen konnte, die Welt neu zu erfinden und sich als der große Retter der Gescheiterten aufzuspielen. Im Gegenteil. Gekonnt verbindet er neuere Studien wie die von J.M. Gottman mit Modellen bekannter Größen. Er zeichnet klar auf, was unsere Verhaltensmuster prägt und wo die Grenzen unserer Einflussnahme sind. Doch im Gegensatz zu den eher pessimistischen Prognosen der Neurowissenschaftler glaubt Sven Revenstorf an die Veränderbarkeit eingeschliffener Gewohnheiten, falls man sich bewusst und gezielt an die Arbeit macht. Und auch wenn das einige Leser enttäuschen mag, beschränkt sich der Autor im praktischen Teil auf ganz wenige Übungen. Das finde ich deshalb gut, weil man bei der Lektüre von dicken Ratgebern mit Hunderten von Tipps ohnehin dazu neigt, keinen zu befolgen. Lieber wenige, sinnvolle und wirksame Übungen wirklich machen als ratlos oder frustriert in einer Halle mit unzähligen Geräten für psychische Fitness zu stehen.

Mein Fazit: Unter den zahlreichen Ratgebern zum Thema Liebe gehört dieser bestimmt zu den empfehlenswerten. Weil der Autor die Ideale seiner Leser zwar kennt, aber keine idealistischen Tipps und schwer einhaltbare Versprechungen gibt. Weil er sprachliche Landkarten zeichnet, auf denen die wichtigsten Treffpunkte für Liebende alle eingezeichnet sind. Und weil er tatsächlich ein Rezeptbuch vorlegt, das zum Ausprobieren reizt.
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am 13. Mai 2010
ich finde das Buch - für dieses tiefe Thema - deutlich zu trocken. Schade, denn die Übungen sind eigentlich sehr schon, einfach und sicher hilfreich. Leider fühlen meine Frau und ich, uns fast nicht motiviert diese Übungen auch zu machen... Wir vermissen eine Art Melodie im Text, die uns mitnimmt auf eine innere Reise. (Vielleicht können wie sie in diesem Buch auch nur nicht hören :-)
Der Theorieteil verleitet mich zum Widerspruch. Zu viele ...so ist es.. Aussagen, zu wenig Platz für die meine eigene Wahrheit.
Dennoch im Wald der Paarbücher ein lohnenswertes Buch, weil es anregt sich auf einfacher Ebene zu begegnen.
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am 21. Dezember 2013
Dieses Sachbuch zum Thema Liebe hat mich absolut überzeugen können. Allein die Beispiele aus der Praxis fand ich sehr kurz und wenig plastisch, also nicht so gut vorstellbar. Die Beispiele beschränken sich zudem auf ältere Menschen und Eheprobleme und gehen weniger auf junge Leute ein. Man merkt dabei auch das Alter des Autors, der noch vor der Blumenkinder-Generation (freie Liebe ect.) geboren ist.
5 Sterne für guten Informationsgehalt.
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