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Kundenrezensionen

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am 25. April 2009
Dieses schon 1999 erstmals veröffentlichte und mittlerweile zum Standardwerk gewordene Buch erscheint hier in einer überarbeiteten und durch neue Forschungsergebnisse erweiterten Neuauflage.

Karl Heinz Brisch darf mittlerweile als einer der bedeutendsten Analytiker weltweit gelten, der jenen wichtigen Ansatz von John Bowlby, dem Begründer der Bindungstheorie, weiter entwickelte.
"Die Bindungstheorie", hatte Bowlby einst geschrieben, "begreift das Streben nach engen emotionalen Beziehungen als spezifisch menschliches, schon beim Neugeborenen angelegtes, bis ins hohe Alter vorhandenes Grundelement ... Trotz der großen Bedeutung des Nahrungs- und Sexualtriebs ist die Bindung, ihrer lebenswichtigen Schutzfunktion wegen, als solche eigenständig."

Es lag schon lange nahe, aus dieser grundlegenden Theorie Ansätze für eine psychoanalytische und später auch familientherapeutische Therapie zu entwickeln. Denn viele der Patienten, die mit Problemen psychischer Art einen Arzt oder Therapeuten aufsuchen, leiden unter irgendwelchen Störungen ihrer primären Bindungen.

Von diesen Störungen und der "bindungsbasierten Psychotherapie" handelt dieses Buch, nachdem es eine grundlegende und umfassende Einführung in die Bindungstheorie, ihre Geschichte und ihre Konzepte gegeben hat. Zahlreiche Behandlungsbeispiele aus der klinischen Praxis bilden den Schwerpunkt eines Buches, das auch für den Laien, für Eltern und Erzieher etwa, verständlich und von hohem Interesse ist.
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am 15. Januar 2003
dem autor ist es gelungen, die wichtigsten aspekte der bindungstheorie komprimiert darzustellen und anschließend sein eigenes konzept der bindungsstörungen theoretisch klar zu skizzieren und durch gute fallbeispiele anschaulich und praxisnah zu erläutern. ein unverzichtbares lehr- und lesebuch im bereich der sozial- und heilpädagogik, der entwicklungspsychologie sowie der kinder- und jugendpsychiatrie.
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am 16. April 2014
Ich hatte mir das Buch für meine Bachelorarbeit gekauft und bereue es kein bisschen. Die Bindung wird super erklärt in einer einfachen Sprache und ohne dem unnötigen Fachjargon. Die Kapitel sind sehr übersichtlich und gut aufeinander aufgebaut. Ich empfehle es jedem, der sich ein Grundwissen von Bindung und Bindungsstörungen aneignen möchte!
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am 5. Juli 2001
Ich habe gerade erst angefangen dieses Buch zu lesen und ich bin begeistert. Der Autor findet einen faszinierenden Weg, gleichzeitig sachlich und sensibel Bindungstheorien und -störungen sowie Lösungsvorschläge und Fallbeispiele darzustellen. Ein Buch, das einen das eigene Bindungsverhalten besser verstehen lässt.
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am 16. April 2016
Das Buch habe ich mit grosser Vorfreude bestellt und aufgeschlagen. Nach nun 120 Seiten lege ich es wieder zur Seite. Mit dem Thema war ich bisher nicht vertraut und leider wird auch keine Zielgruppe angegeben. Zum Einstieg ist das Buch aber zu unstrukturiert und Grundbegriffe werden nicht oder schlecht erklärt. Sprachlich ist es in einem eher ermüdenden Stil geschrieben, die im Text eingebauten Literaturverweise empfinde ich als störend für den Lesefluss. Mag sein, dass einiges später noch klarer wird, irgendwann kommen Beispiele. Das ändert aber nichts daran, dass der Aufbau unstrukturiert und sprunghaft ist. Das Layout ist ebenso und irgendwo auf dem Niveau einer Diplomarbeit im Eigendruck stehen geblieben. Na gut, Klett-Cotta ist immer etwas altbacken und Lektorate gibt es auch in Fachverlagen wohl nicht mehr.
Der Autor gilt als einer der besten Bindungsforscher und ist in Fachkreisen ein überaus geschätzter Kollege und Experte. Schade, dass er dieses Wissen nicht gut (und strukturiert) vermitteln kann, zumindest nicht in diesem Werk.
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am 4. April 2011
Mit diesem Buch werden die Grundlagen der Bindung sowie der Bindungsstörungen erstklassig vermittelt. Auch Fachfremde erhalten einen guten Einblick. Ein rund um gelungenes Buch!
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TOP 500 REZENSENTam 8. Juni 2015
Nicht repräsentativen Umfragen zufolge leiden über 50 Prozent der Menschen in Deutschland (und damit wahrscheinlich im gesamten westlichen Kulturkreis) an „Beziehungsstörungen“. Damit sind nicht temporäre atmosphärische Störungen wie nach einem Streit gemeint, sondern Störungen im primären, genetisch verankerten Bindungssystem des Menschen, dass im Säugling in gewisser biologischer Präformiertheit nach der Geburt aktiviert wird und im Bezug zur primären Bezugsperson eine überlebenssichernde Funktion hat.

Die Bindungstheorie des englischen Arztes und Psychoanalytikers John Bowlby, entstanden in den 50iger Jahren des 20. Jahrhunderts, ist inzwischen durch zahlreiche empirische und prospektive Längsschnittstudien eine der am besten fundierten Theorien über die psychische Entwicklung des Menschen und inzwischen Grundlage jeder fundierten Psychotherapie. Die Bindungstheorie besagt, dass Mutter (oder primäre Bezugsperson) und Säugling Teilnehmer an einem selbstregulierendem System sind, dessen Teile sich wechselseitig bedingen.

Die Bindungstheorie beruht auf der Annahme, dass Menschen ein angeborenes Bedürfnis haben, enge und von intensiven Gefühlen geprägte Beziehungen zu Mitmenschen aufzubauen. Sie befasst sich mit den grundlegenden frühen Einflüssen auf die emotionale Entwicklung des Kindes und versucht, die Entstehung und Veränderung von starken gefühlsmäßigen Bindungen zwischen Individuen im gesamten menschlichen Lebenslauf zu erklären.

Entwickelt sich im Säuglingsalter eine sichere Bindungsqualität (etwa durch Feinfühligkeit der primären Bezugsperson), wird dies als ein wesentlicher Faktor angesehen, der im späteren Leben vor der Entwicklung einer Psychopathologie schützen kann, selbst wenn im Verlauf des Lebens traumatische Erfahrungen gemacht wurden. Gehen die primären Bezugspersonen nicht adäquat auf die Bedürfnisse des Säuglings ein, entstehen Störungen im Bindungsverhalten, die im späteren Leben mehr oder weniger ausgeprägt das Bindungsverhalten bestimmen.

Bei der Typologie von Bindungsstörungen unterscheidet Brisch den desorganisierten Bindungstyp, der gar kein Bindungsverhalten aufweist, den unsicher-vermeidenden Bindungstyp, der weder ängstlich noch ärgerlich über das Fortgehen der Bindungsperson ist, aber mit erhöhtem Stresspegel reagiert und den unsicher-ambivalenten Bindungstyp, der ängstlich-widerstrebend auf seine Bezugspersonen reagiert.

Bindungsstörungen machen sich durch folgendes Verhalten von Kindern und Jugendlichen bemerkbar: Erstarren inmitten der Bewegung, Autismus, soziale Promiskuität (lassen sich auch von Fremden trösten), häufige Unfälle, Stürze und Verletzungen, exzessives Klammern, übermäßige Anpassung, übermäßige Aggression, Rollenumkehrung (Kind verhält sich seiner Bezugsperson gegenüber überfürsorglich), Suchtverhalten und psychosomatische Symptome (wie z. B. Wachstumsverzögerung, Eß-, Schrei- und Schlafstörungen).

Der deutsche Psychoanalytiker Karl Heinz Brisch darf mittlerweile als einer der bedeutendsten Analytiker weltweit gelten, der jenen wichtigen Ansatz von John Bowlby, dem Begründer der Bindungstheorie, weiter entwickelte und auch für pädagogische und andere psychotherapeutische Bereiche wie systemische Familientherapie und kognitive Verhaltenstherapie fruchtbar machte. Brisch entwirft die Prinzipien einer bindungsorientierten Psychotherapie, stellt das Konzept der Feinfühligkeit und der kindlichen Bindungsqualität vor, gibt sehr viele anschauliche Behandlungsbeispiele aus der klinischen Praxis und einen Ausblick auf seine Präventionsprogramme SAFE und BASE. Alles in allem ist dieses Buch der Bindungsstörungen ein Standartwerk für jeden Therapeuten, der bindungsbasiert arbeiten möchte, aber auch für Sozialarbeiter, Erzieher und Eltern ein unverzichtbarer Schatz.
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am 26. Dezember 2012
empfehlenswert! verschafft Überblick für alle Interessierten und ist angenehm zu lesen. Ich als Psychologiestudentin konnte dem Buch viel Wissenswertes entnehmen.
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am 30. November 2013
Super Lehrbuch. Buchbindung qualitativ hochwertig. Buch geeignet für alle sozialpädagogische Ausbildungsberufe und Studiengänge. Habe es mit Interesse gelesen und kann nur weiterempfehlen.
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am 26. Februar 2014
Das Buch schildert anschaulich den Weg von der Theorie zur Therapie ich selbst benutze das Buch für meine Bachelorarbeit es ist sehr gut geschrieben.
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