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am 4. April 2017
Der Sprecher ist extrem beruhigend. Dieses Hörbuch geht 23 Stunden. Ich schaffe immer nur max. 10 minuten bevor die sanfte Gandalf Stimme mich entschlummern lässt.
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am 5. August 2017
Nicht umsonst ist mein Nickname: Mithrandir :) Kann die Werke Tolkiens im Allgemeinen nur loben. Ganz wichtig ist auch: Der Synchronsprecher ist auch Gandalfs Synchronsprecher aus den Herr der Ringe-Filmen.
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am 26. März 2017
Für mich das Buch der Bücher. Und hier, im ersten Teil, auch noch von Achim Höppner, der deutschen Synchronstimme Gandalfs, vorgelesen. Schade, daß der Mann so früh gestorben ist ... sehr schade. Jedenfalls übertrifft die Lesung (bzw. der Roman) mal wieder den Film, auch wenn dort die Aufnahmen aus Neuseeland natürlich schon erstklassig sind. Und in diesem Fall ist es lange nicht so schlimm wie beim Hobbit, wo der Film wirklich ein Kracher nach unten war gegenüber dem vergleichsweise kleinen, aber viel spannenderen Buch. Die Lesung ist für alle Tolkien-Fans absolut zu empfehlen. Man kann sich wirklich in die Charaktere hineinversetzen ... und selbst, wenn man den Film nicht gesehen hätte, es tauchen vor dem geistigen Auge Szenen auf, die jeden Film glatt übertreffen.
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am 10. September 2017
"O weh für uns alle! Und für alle, die in diesen Tagen auf Erden wandeln! Denn so ist es der Welten Lauf: finden und verlieren (..)"

Ich denke die meisten kennen #HdR daher will ich mich kurz halten. Es ist DER High Fantasy Klassiker dessen Verfilmung mich einfach seit Jahren fesselt. Ich hab es sogar als Wii-Lego durchgespielt dabei bin ich echt keine Zockerin.

Es geht um einen Hobbit namens Bilbo Beutlin, der die Schicksalshafte Aufgabe hat, den einen Ring zu zerstörren. Auf seiner Reise begleiten ihn acht weitere Gefährten. Ein Elb (Legolas), Ein Zwerg (Gimli), ein Waldläufer (Arargorn alias Streicher) ein Mensch (Boromir), 3 Hobbits (Sam, Merri, Pippin) und ein Zauberer (Gandalf der Graue). Viele Gefahren müssen sie bestehen, mehr als sie es für möglich gehalten hätten - aber auch wundervolles dürfen sie bestauen.

Ich habe es angefangen zu lesen und musste irgendwann aufgeben. Dann hab ich es als Hörbuch ausprobiert. Es wird gelesen von dem deutschen Synchronsprecher der auch Gandalf spricht (Achim Höppner). Absolut genial sag ich euch! 22/23 Stunden sind zwar ein ganzer Batzen aber es lohnt sich so. Es wird wahnsinnig gut betont und man hat das absolute HdR Feeling (besonders wenn man die Filme wie ich so liebt).

Es passiert wie erwartet einiges mehr als man es aus den Filmen kennt und einiges wurde auch verändert. Es hat mich obwohl mir das klar war, dennoch teilweise sehr verwundert was alles weggelassen und verändert wurde. Man lernt tolle Figuren erst gar nicht kennen und so manche Szenen wurden zusammengefasst, was Tage dauerte geschah im Film innerhalb von ein paar Stunden. Und es wird echt so viel mehr Gesungen in diesem Buch! :D

Aber genug vom Film/Buch-Vergleich, dabei ins Detail zu gehen würde ganze Bücher füllen. Fakt ist und bleibt: Herr der Ringe ist ein absolutes Meisterwerk! All die Figuren und Sprachen, die Regeln und Gesetzte, die Geschichte dieser Welt und all die Schauplätze. Es ist wahnsinnig gut durchdacht und so vielseitig. Und die Charaktere werden so gut wiedergegeben. Ich bin sehr beeindruckt und bin froh das nun endlich (besser spät als nie) dieses tolle Werk auch als Buch durchleben kann! Ein Hoch auf Hörbücher <3
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am 16. August 2017
Für einen wahren Tolkien Fan ist die Übersetzung von Wolfgang Krege kaum auszuhalten. Jeder Experte, jeder Bewunderer, die deutsche-Tolkien-Gesellschaft ist sich in dieser Frage einig. Margaret Carroux hat das perfekt übersetzt. An ihre Übersetzung hält sich die Synchronisation der Filme. Man will doch das Buch, das auf Platz acht(!) der meist gelesenen Bücher aller Zeiten ist, in der besten Version haben. Also:Margaret Carroux oder gleich auf englisch
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am 19. Juli 2014
Zu der Handlung von Tolkiens Meisterwerk wird keine Rezension mehr nötig sein, darum widme ich mich in diesen Zeilen ganz den deutschen Übersetzungen, in der Hoffnung, dem geneigten Leser, der auf gleich mehrere deutschsprachige Editionen stoßen kann, eine Entscheidungshilfe an die Hand zu geben.

Der Übersetzer der vorliegenden Ausgabe dürfte weitenteils „unten durch“, und das Ausmaß der Redigierung vielen Interessierten nicht klar sein. Mancher Leser wird sich ohnehin fragen, was es mit diesen Übersetzungen auf sich hat und woher die Diskussion rührt, die auch in einige Rezensionen auf Amazon.de Eingang gefunden hat.

Mir bekannt sind drei deutsche Ausgaben von ‚Der Herr der Ringe‘:

▪ Die ursprüngliche, übersetzt von Margeret Carroux,
▪ zwei Ausgaben von Wolfgang Krege aus den Jahren 2001
▪ und 2012, erarbeitet von Lisa Kuppler auf der Basis von Kreges Arbeit,

alle erschienen bei Klett–Cotta.

Nun wird in manchen Internetforen Zeter und Mordio geschrien, die Neuübersetzung habe das Werk Tolkiens, auf die deutsche Sprache bezogen, zerstört. Diverse Feuilletonisten tuteten in das gleiche Horn (z.B. der ‚Spiegel‘ vom 03.11.2000), Krege habe „lieblos“ übersetzt, die Geschichte um den Hobbit Frodo Beutlin gar „verstümmelt“.
Aber auf die Gefahr hin, mir den Groll der Tolkienianer zuziehen: Die Übersetzung von Krege erscheint mir als die Bessere. In der redigierten Ausgabe von 2012, wohlgemerkt. Und zwar aus den folgenden Gründen:

Zweifellos hat der ursprüngliche Krege Fehler gemacht, haarsträubende teils nicht nur für Sprachpuristen oder eingefleischte Fans; und es mag daher kommen, dass sich Klett–Cotta zur Jahrtausendwende das Ziel gesetzt hatte, die vermeintlich veraltete Übersetzung aufzupeppen, ohne den Beweis zu erbringen, dass dies überhaupt nötig war.

Für mich als vergleichenden Leser war stets unverständlich, wieso Krege in dem Bestreben, die hie und da schwerfällige Carroux–Übersetzung zu entschlacken, passende Formulierungen durch unpassende ersetzte und im Gegentum unpassende Formulierungen manchmal unangetastet ließ.

<07.02.2016>
Wer Fehler begeht, muss sie auch eingestehen können. In einer früheren Version dieser Rezension mokierte ich mich an dieser Stelle über den Gebrauch des Wortes „Post“ als Synonym für Nachrichten bzw. Neuigkeiten: „Dies ist schlimme Post!, rief Celeborn“, heißt es in der 2001er Ausgabe. Diesen Gebrauch des Wortes bezeichnete ich als falsch und glaubte, der ‚Duden‘ und das Wörterbuch der Brüder Grimm sekundierten mir dabei. Tatsächlich bin ich seither in Büchern von vor 1950 auf mehrere entsprechende Beispiele gestoßen, z.B. in den Übersetzungen von Korfiz Holm: „Schlechte Post!, schrie der kleine Kosak vom Prahm herüber“. Falsch kann ich es also nicht mehr nennen.
<07.02.2016>

Gleichwohl hat sich auch Margeret Carroux gelegentlich im Wörterbuch vergriffen. Einige Male wirken ihre Übersetzungen ebenfalls unfreiwillig komisch. So bezeichneten schon die Gebrüder Grimm die Verwendung des Adjektivs „köstlich“ im Sinne von „wertvoll“ als veraltet. Ein „köstliches Schmuckstück“ soll der Eine Ring laut Carroux sein — für mich ein Fehler, wie ihn viele Fans vor allem bei Krege finden. Und das „dalli dalli“ Kreges, das es bis auf die Titelseiten der Feuilletons schaffte, ist auch kein Alleinstellungsmerkmal: denn etwa mit „basta!“ gebrauchte auch Carroux eine Umgangssprache, die man als deplatziert empfinden mag.

Zweifellos entdeckt man solche Macken häufiger bei Krege — in der Ausgabe von 2001. Was dieser indes sonst noch an sprachlichen Schnitzern abliefert („Chef“ anstatt Carrouxs „Herr“, „dalli dalli“ anstelle von Carrouxs „schneller, schneller“), damit wartet Letztere insofern auf, als ihre Übersetzung gelegentlich zu nahe am englischen Original bleibt. Wie jedem, der diese Sprache beherrscht, bekannt sein wird, lassen sich im Deutschen wortreiche Formulierungen im Englischen in aller Kürze zu Papier bringen. Der Umkehrschluss darf aber nicht darin bestehen, knappmöglichste Übersetzungen abzuliefern. Sie erscheinen allzu hölzern, dazu gleich mehr.

Im Folgenden findet man weitere vergleichende Beispiele zur Veranschaulichung dessen, woran die Geister sich scheiden:

▌(Eigen–)Namen▐

▪ Tolkien = «Nob and Bob»
▪ Carroux = «Hinz und Kunz»
▪ Krege = «Nob und Bob»

▪ Tolkien = «Bill Ferny»
▪ Carroux = «Lutz Farning»
▪ Krege = «Lutz Farnrich»

▪ Tolkien = «Goblin»
▪ Carroux = «Bilwiss»
▪ Krege = variierend: manchmal «Ork», manchmal auch «Schurke» u.Ä.

▌Anrede▐

▪ Tolkien = «Lady»
▪ Carroux = «Herrin»
▪ Krege = «hohe Frau» bezgl. Éowyn auch: «Jungfrau»

▪ Tolkien = «Master» bzw. «Sir»
▪ Carroux = «Herr»
▪ Krege 2001 = «Chef»
▪ Krege 2012 = «Herr, Master»
(„Master“ in der Bedeutung der veralteten englischen Anrede für Männer bürgerlicher Herkunft — wohingegen „Sir“ ursprünglich auf den höheren Rang des Angeredeten hinweist)

└ Dieses Beispiel steht stellvertretend für die oft nicht glücklichen Versuche Kreges, den Variationen in Tolkiens Sprache gerecht zu werden (siehe unten). Der „Chef“ soll auf Sam Gamdschies einfache Gemütsart hindeuten (wenn man hier die Servilität und Obrigkeitshörigkeit einfacher Gemüter erwarten soll, wäre ein ehrerbietiges „Herr“ jedoch treffender gewesen); das Ausweichen der redigierten Ausgabe auf „Master“ (man hat sich wohl nicht getraut, „Meister Frodo“ zu übersetzen) weist darauf hin, dass auch diese nicht alle Schnitzer beseitigen konnte.

▪ Tolkien = «Prince»
▪ Carroux = «Fürst»
▪ Krege = «Prinz»

▌Zufällig ausgewählte Formulierungen▐

▪ Tolkien = «Parlour»
▪ Carroux = «Gaststube»
▪ Krege 2001 = «Clubzimmer»
▪ Krege 2012 = «Hinterstübchen»

▪ Tolkien = «Come, dear folks!“
▪ Carroux = «Kommt, liebe Leute!“
▪ Krege = «Kommt, ihr Kerlchen!»

▪ Tolkien = «the mark Dale»
▪ Carroux = «Herkunftsbezeichnung Thal»
▪ Krege 2001 = «Made in Thal»
▪ Krege 2012 = «Herkunftszeichen von Thal»

▪ Tolkien = «He seldom talks: not but what he can tell a rare tale when he has the mind.»
▪ Carroux = «Er redet selten, es sei denn, er erzählt, wenn ihm der Sinn danach steht, eine ungewöhnliche Geschichte.»
▪ Krege 2001 = «Er redet nicht viel; nur ab und zu mal, wenn ihm danach zumute ist, erzählt er irgend so eine verrückte Geschichte.»
▪ Krege 2012 = «Er redet nicht viel; nur ab und zu mal, wenn ihm danach zumute ist, erzählt er eine ganz besondere Geschichte.»

▪ Tolkien = «S is for Sauron, said Gimli. That is easy to read.»
▪ Carroux = «S steht für Sauron, sagte Gimli. Das ist leicht zu lesen.»
▪ Krege = «S steht für Sauron, sagte Gimli. Nicht schwer zu erraten.»

└ Dieses Beispiel steht stellvertretend für den etwas hölzernen Stil der ältesten Übersetzung: Carroux ist wortwörtlich gefasst, aber unpräzise. „Read“ in der Bedeutung „herauslesen“ oder „deuten“ trifft besser den Sinn der Aussage Gimlis.

▪ Tolkien = «a draught of cooks, from every inn and eating–house for miles around»
▪ Carroux = «ein ganzer Schwarm Köche aus allen Gast– und Wirtshäusern auf Meilen im Umkreis»
▪ Krege 2001 = «die Köche aus allen Wirtshäusern und Imbissstuben auf Meilen im Umkreis»
▪ Krege 2012 = «die Köche aus allen Wirtshäusern und Speiselokalen auf Meilen im Umkreis»

Diese Variationen sind in der Regel also nicht per se falsch, wiewohl manche arg konstruiert wirken (bspw.: „hohe Frau“). Was ich hoffentlich aufzeigen konnte: Übersetzungen, die zu wünschen übrig lassen, stellen jedoch für keine Edition ein Alleinstellungsmerkmal dar. Wenn Krege zu Formulierungen griff wie „Made in Thal“ und „Clubzimmer“, wirken diese wie Fremdkörper, sie stehen im Konflikt zu dem sozusagen feierlichen Flair des Epos, das wir gewohnt sind. Allerdings: Krege hat nicht grundlos behauptet, sich dem Stil des Originals angenähert zu haben. Denn auch Tolkien schrieb bspw. etwas von einer Feuerwerksrakete, die „passed like an express train“: Nun gibt es aber in ganz Mittelerde keine Schnellzüge!
Der Autor gab den Übersetzern damit gewissermaßen ein Mandat, Formulierungen nicht zu verschmähen, zu welchen die Leser selbst gegriffen hätten; und das wirft die Frage auf, ob nicht ein Teil der Kritik an der Krege–Übersetzung schlechterdings daher rührt, dass sie an zweiter Stelle kam, oder wie Cineasten sagen würden: ob nicht das Remake-Syndrom zuschlägt (Neuverfilmungen gelten Fans des ursprünglichen Werkes ja oft generell als schlecht).
Besonders bei Ortsbezeichnungen und Personennamen gibt es im Übrigen keine an sich richtige Übersetzung; folgerichtig, freilich unschön wäre es sogar gewesen, diese Namen unverändert aus dem Englischen zu übernehmen. Aber auch das hätte das Lesevergnügen m.E.n. getrübt.

Die Moral von der Geschicht’, alle Übersetzungen haben sich teils große Freiheiten genommen. Alle Übersetzungen bedienen sich stellenweise Formulierungen, die nicht immer die besondere Atmosphäre von Tolkiens Werk zu tragen vermögen.

Dennoch, Klett–Cotta hat in der redigierten Ausgabe von 2012 viele Makel von 2001 beseitigt. Sie ist wirklich erstaunlich gut gelungen, obwohl die krege’sche Neigung, am Gesunden zu verarzten, immer noch nicht vollständig ausgetrieben ist. Die neue Ausgabe enthält jetzt aber, da auch Krege teils auf Carroux aufbaute, gewissermaßen die besseren Werkteile beider Übersetzer in einem Buch.

Beide Übersetzungen sind gut lesbar und machen Freude, Carrouxs von 1969/1970 und Kreges 2012er, aber ich finde, man begeht keinen unverzeihlichen Fehler dabei, den Krege zuerst zu lesen.
Freilich: Wer Englisch spricht und sich mit altenglischen Begriffen auskennt („Wither goest thou?“ anstatt „Where are you going?“), sollte freilich die Originalausgabe aus Tolkiens Feder gelesen haben. J.R.R. Tolkien war Sprachwissenschaftler, dies schlägt sich in seiner Feder deutlich nieder!

Fazit: Eine recht gelungene Vereinigung der beiden großen Übersetzungen. → ■■■■□
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am 30. Mai 2017
Ich glaube ja, jeder hat schon einmal von "Der Herr der Ringe" gehört, ob nun in Form der Filme oder Bücher, man kennt im groben die Geschichte vom Hobbit Frodo und seiner Reise. Dennoch gibt es viel zu wenig Menschen, die die Bücher auch wirklich gelesen haben, daher hat sich Anabelle von Stehlblüten der Aufgabe gewidmet die meisterhafte Fantasy-Trilogie von J.R.R. Tolkien wieder zuentdecken und erneut zu lesen, oder gar zum ersten Mal zu lesen.
"Der Herr der Ringe" gilt als das Urwerk der Fantasy-Literatur, und das zurecht, denn bis heute finden sich so viele Elemente in der modernen Fantasy-Literatur wieder, die wir alle mögen. Ich finde es toll, was J.R.R. Tolkien geschafft hat, eine Welt voll mit neuen Sprachen, Völkern und Geschichten. Wie ein einziger Mensch sich all diese wunderbaren und interessanten Dinge erschaffen kann ist bis heute für mich faszinierend. Bereits mit 12 habe ich das erste Mal "Der Herr der Ringe" gelesen, da ich nicht in die Filme gehen durfte, dennoch wissen wollte, was passiert in diesem hochgefeierten Epos.
"Mut findest du, wo du ihn am wenigstens erwartest"
Seite 119
Bis heute bin ich sowohl von den Büchern als auch von den Filmen begeistert, trenne beides aber, denn in den Büchern schwebt die Wortmagie einfach auf jeder Seite dem Leser entgegen. Dies ist es auch, was mir damals und auch nach dem neuen Lesen besonders im Gedächtnis geblieben ist, die wunderschönen Lieder und Gedichte. In "Die Gefährten" ist ja bereits im Auenland viel mit "Musik unterstrichen", die das Volk der Hobbits zu einem meiner liebsten macht, nicht nur wegen dem zweiten Frühstück. Doch neben den Hobbits sind es vor allem die Menschen in "Die Gefährten" die mich begeistern beziehungsweise verwundert haben. Dabei muss ich übrigens auch gestehen, dass ich ein echter Fan von Aragorn bin, und zwar schon im ersten Band der Trilogie. Man könnte sagen, dass ich schon in jungen Jahren ein Fangirl von ihm war, dass bis heute nicht nachgelassen hat. Er ist mir auch der liebste Protagonist aus der Trilogie, sein Charakter, seine Geschichte und seine Liebe sind einfach so geprägt von Schmerz, Verlust und Mut, dass man eigentlich gar nicht anders kann, als ihn zu mögen.
Inhaltlich führt "Die Gefährten" den Leser perfekt in die Welt von Mittelerde ein, zusammen mit Frodo und Gandalf lernen wie all die Völker und Geschichten kennen. Dieser Weg ist besonders interessant, da es eine High Fantasy Welt ist, und wir bisher nichts dazu wissen oder gehört haben. Ich kann bis heute verstehen, wieso J.R.R. Tolkiens Werk bis heute die Leser begeistern kann, mit seinem World Building hat er etwas einmaliges geschaffen. An dieser Stelle möchte ich noch abschließend auf die Übersetzung eingehen, die ja oft diskutiert wird. Es gibt im deutschen zwei Übersetzungen, wobei die von Wolfgang Krege immer wieder kritisiert wird, ich persönlich bin mit dieser Übersetzung "groß geworden" und mag sie sehr, und lese sie sehr gern. Letztendlich ist es wohl am besten, man liest das englische Original, wenn man genügend Englischkenntnisse hat.
Fazit:
"Die Gefährten" ist der Auftakt der Trilogie von J.R.R. Tolkien, welche in der fantastischen Welt Mittelerde spielt. "Der Herr der Ringe" ist nicht ohne Grund das Urwerk des Fantasy-Genre, und das absolut verdient, denn selbst heute noch begeistern mich die Worte von J.R.R. Tolkien und seine Welt fasziniert mich. Besonders bemerkenswert sind die Gedichte, Lieder und Sprachen die der Autor erfunden und in das Werk eingebunden hat. Für mich gehört "Der Herr der Ringe" zum Must-Read, und sie zählt zu meinen allerliebsten Fantasy-Romanen.
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am 5. Januar 2017
Vor 20 Jahren hab ich diese Geschichte zum ersten Mal gelesen und seither auch die Filme zahlreich oft angeschaut - und ich bin ein so großer Fan von Tolkien und Mittelerde, dass ich jetzt endlich auch nochmal die Bücher lesen musste!

Was für ein großartiges Werk!

Schon der Anfang, das Eintauchen ins Auenland und das Leben der Hobbits, dem kleinen Volk mit den großen Füßen, die nur Frieden, Lachen und ein blühendes Land sich erhoffen, hat wieder diese Faszination hervorgerufen!

Aber da ist natürlich der eine, Bilbo Beutlin, der vor langer Zeit mit dem Zauberer Gandalf und den Zwergen auszog, um den Drachen im Einsamen Berg zu besiegen. Bei diesem Abenteuer fand er den Ring, den Einen Ring, geschmiedet im Feuer des Schicksalsberges von Sauron, dem mächtigen Bösen, der seit einer lange vergangenen Schlacht im Schatten haust.
An Bilbos 111. Geburtstag schließlich übergibt er seinem Neffen Frodo den Ring, den er so lange bewahrt hat. Leicht fällt es ihm nicht, aber erst, als er ihn los ist spürt er tatsächlich die Bürde, die er über Jahre getragen hat.

Frodos Reise beginnt dann allerdings erst 17 Jahre später. Während Gandalf nach dem Ring geforscht hat, ziehen immer mehr Schatten über das Land, Kriege brechen aus und die Elben machen sich auf, diese Welt zu verlassen. Der Weg des kleinen Hobbits wird düster, doch es stehen im Freunde zur Seite, die ihm helfen, sicher nach Bruchtal zu den Elben zu gelangen und einen kühnen Entschluss zu fassen.

Wer kennt sie nicht, die neun Gefährten, die versuchen, endlich den Einen Ring zu vernichten, damit Saurons Macht nicht wiederauferstehen kann:

Frodo Beutlin, den Hobbit, der die Bürde tragen muss
den treuen Sam Gamdschie
den bedächtigen Meriadoc Brandybook
und den tollpatschigen Peregrin Tuk
Dazu natürlich Aragorn, der Waldläufer, genannte Streicher
Der leichtfüßige Elb Legolas aus dem Düsterwald
Der grimmige Zwerg Gimli, Sohn des Gloin
Der zweifelnde Mensch Boromir aus Gondor
und der Zauberer Gandalf, der ihnen den Weg weist

Unerwähnt bleiben darf auch nicht Smeágol, der als "Gollum" sein Dasein fristet und noch eine tragende Rolle spielen wird!

Aus jedem Satz liest man die Liebe zum Erzählen heraus, die Tolkien hier angetrieben hat und vor allem auch zu dieser phantastischen Welt Mittelerde, die er bis ins Detail der Vergangenheit, der Völker und der Sprachen ausgearbeitet hat. Wunderschön beschrieben und jetzt, da ich die Filme kenne, natürlich auch bildlich ein großartiges Lesevergnügen, denn jedes Detail hab ich vor mir gesehen, als wäre ich direkt dabei! Frauen in einer wichtigen Rolle sucht man hier allerdings vergeblich, bis auf die Elbenkönigin Galadriel und ein bisschen vermisst man auch die Gefühle, die hier sehr kurz gehalten wurden. Aber das stört mich nicht, denn die Gefühle kommen hier von ganz alleine, weil ich einfach so viel mit dieser Geschichte verbinde: das Böse, das verführt, ebenso die Macht, an die man glauben möchte und wie doch der Kleinste unter allen mehr zu schaffen vermag, als man glauben möchte.

Einige Szenen, die es im Film nicht gibt wie der Alte Wald, in dem Tom Bombadil (ein sehr außergewöhnlicher und faszinierender Charakter) und Goldbeere wohnen, die Hügelgräberhöhen und auch einige Kleinigkeiten, die einfach anders sind, haben mir die ursprüngliche Fassung wieder näher gebracht und ich freu mich jetzt schon sehr auf den zweiten Band!

© Aleshanee
Weltenwanderer
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am 7. Juni 2013
Nachdem Klett/Cotta diese völlig unnötige, überflüssige und absolut ärgerliche Neuübersetzung herausgebracht hatte, war der "Herr der Ringe" eigenltich kein Thema mehr für mich, zumal ich zwei Ausgaben besitze (eine Paperback aus den 70-ern und die Jubiläumsausgabe in 6 Bänden einschließlich dem "Hobbit"). Als nun von einem Konfirmanden der Wunsch an mich herangetragen wurde, ihm den ersten Band zu schenken, stand ich vor der Qual der Wahl und habe mich (blindlings) für die Neuüberarbeitung entschieden, in der Hoffnung, dass die eigentlich nur besser geworden sein kann. Ein stichprobenartiger Vergleich mit meiner 70-er Ausgabe hat mich einigermaßen erleichtert. Offensichtlich hat man die schlimmsten "Neuerungen", die der, dessen Name ich nicht erwähnen werde, verzapft hat, wieder rückgängig gemacht, so dass ich das Buch guten Gewissens verschenken konnte. Deshalb: wenn Tolkien auf Deutsch, nur die Neuüberarbeitung, von allem anderen bitte Finger weg, es sei denn die alte Übersetzung im modernen Antiquariat - Margaret Carroux ist nach wie vor unübertroffen. Den einen Stern Abzug erhält das Buch für die fehlende große Karte von Mittelerde, die meinem 70-er Paperback in jedem der drei Bände eingebunden war.
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am 7. Dezember 2015
Wie im Titel bereits gesagt alles OK. Warum muss ich dann immer Romane verfassen, nur um die erforderlichen Wörter zu erreichen?
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