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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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4,2 von 5 Sternen
Nachrichten aus Mittelerde
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:19,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 6. August 2013
Für wahre Fans. Gutes und interessantes Zusatzmaterial rund um Mittelerde in all seinen Zeitaltern. Für Fans ohnehin ein Muss. Für alle anderen würde ich empfehlen, vorher zumindest die Herr Der Ringe-Trilogie und das Silmarillion gelesen zu haben.
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am 1. August 2002
Wer das Simarilion besser verstehen will und die einzelne Geschichten etwas detailliert erleben will ist hier richtig
aufgehoben wen das Simarillion nicht wirklich interessierte sollte auch dieses Buch nicht wirklich lesen. Es ist wunderbar geschrieben und lässt einen an Mittelerde wirklich teilnehmen.
Einige Hintergründe werden aufgedeckt wobei im allgemeinen das
nicht der einzige Grund ist der für das Buch spricht.
Mein Fazit: für Tolkien Fans überaus geeignet für neu Einsteiger zu empfehlen aber für rein HdR Fans nicht wirklich geeignet.
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am 6. Juni 2015
,,Nachrichten aus Mittelerde" ist eine weit ausufernde Sammlung vieler Geschichten, die J. R. R. Tolkiens Sohn Christopher Tolkien postum in einem Band voller Wunder veröffentlichte.Ich bin weit bewandert in Arda und Mittelerde, welche ich als erste komplett neu erschaffene Fantasy-Welt bewundere. Sei es mit den Eldar, wenn der Weg nach Westen führt; unter Hobbits das Auenlandes, welches der Klügste der fünf Istari ins Herz geschlossen hat; mit den Menschen von Gondor und der Riddermark, als Cirion und Eorl der Junge Freundschaft schlossen; wenn aus dem Westen die Zauberer kommen; wenn der weise Gandalf den Hobbits in Minas Tirith von Bilbos und der Zwerge Durins Fahrt zum Erebor erzählt. Und vieles mehr.

Eine Inhaltszusammenfassung zu ,,Nachrichten aus Mittelerde" zu schreiben übersteigt meine Fähigkeiten, denn diese Sammlung von Erzählungen aller bekannten Drei Zeitalter sind so vielfältig wie zahlreich. Als sehr hilfreiche Ergänzungslektüre zu den zeitlosen ,,Der Herr der Ringe" oder ,,Der kleine Hobbit" ist ,,Nachrichten aus Mittelerde" wie das ,,Silmarillion" unentbehrlich.

Viele finden, dass diese zwei Bücher aber unverdaubare Nahrung (nicht im biologischen Sinn) sind. Dem stimme ich nicht zu. Im Vorwort zu ,,Nachrichten aus Mittelerde" kommt Herausgeber Christopher Tolkien auch darauf zu sprechen. Meiner Meinung nach ist es so: Tolkiens abenteuerliche Bücher sind geschlossene Ringe für sich, wohingegen die anderen Bücher zu Mittelerdes tiefgründigeren Böden führen. ,,Nachrichten aus Mittelerde" ist dagegen Beiwerk von mächtigem Gewicht - und großer Seitenzahl, was aber einen durchschnittlichen und hartgesottenen Fantasy-Wälzer-Leser nicht abschrecken wird.

,,Nachrichten aus Mittelerde" ist für die ein Lesegenuss, die also einen Blick auf eigentlich entbehrliche, aber spannende Geheimnisse werfen wollen, in Notizen von Herr Tolkien. Für mich war das Lesen von ,,Nachrichten aus Mittelerde" mindestens so eine gefundene Goldgrube wie als Thrain der Erste 1999 zum Einsamen Berg kam und das Zwergenkönigreich ,,Unter dem Berg" gründete. 1999, mein Geburtsjahr ...

Zu den spannenden Stellen gehörte zum Beispiel die Beschreibung, dass der Weiße Saruman ein völliger Neidhammel gegenüber Gandalf war, den er heimlich verachtete, bewunderte und nachäffte. Die kurze Geschichte um die Kinder Hurins dagegen war aufregend, dann grenzenlos traurig.

Im Gegensatz zu den enttäuschten Kritikern von ,,Nachrichten aus Mittelerde" sage ich, dass für einen Tolkienisten ,,Nachrichten aus Mittelerde" ein Muss ist, wenn man überzeugt von Tolkiens Schaffen ist. Dieses Werk, an dem es Gutes zu schätzen gibt, prägte ihn zeitlebens und anschließend die Welt nach seinem Tod 1973. Vieles ist bekannt in ,,Nachrichten aus Mittelerde", manches ist vollkommen neu, welches Stunden wandelnden Reisens durch Mittelerde bescherte.

Die Straße gleitet fort und fort ... Das gilt für Tolkiens Werk ebenso, wo uns Tolkiens Erbe noch viele Pfade zu zeigen hat. You know what about I am t-olkien-g.
5 Sterne, so tannengrün glänzend wie Aragorns Elessar, gebe ich diesem Buch.
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am 1. September 2017
„Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ machten J. R. R. Tolkien zum Vater der modernen Fantasy-Literatur. Zu Lebzeiten veröffentlichte er nicht viel mehr als diese zwei Bücher – doch im Privaten schuf er einen gewaltigen Korpus an Texten, meist unvollendet, die die Entwicklung der phantastischen Welt Mittelerde über die Jahrtausende der vier Zeitalter hinweg illustrieren. Nach seinem Tod wurden Teile davon von seinem Sohn Christopher editiert und veröffentlicht – ein Ergebnis dieser Mühen ist die Textsammlung „Nachrichten aus Mittelerde“.
Eines vorweg: Wer einen stringenten Fantasy-Roman oder zumindest eine Geschichtensammlung erwartet, der sollte die Finger davon lassen. Obwohl zu weiten Teilen erzählend, hilft bei diesem Werk doch der Ansatz ungemein, es nicht vordergründig als Belletristik, sondern vielmehr als Studie über Mittelerde zu betrachten, nicht anders als man auch eine Sammlung der Originaltexte griechischer Mythen betrachten würde. Denn in der Tat hat Tolkien nicht nur vom Umfang und Inhalt her eine eigene Mythologie geschaffen – auch die Textsituation mit den zahlreichen unvollendeten, teils widersprüchlichen, aus verschiedenen Schaffensphasen bestehenden Überlieferungen sieht ganz genauso aus. So ist es auch kein Wunder, dass die Texte selbst nur einen Teil des Buches ausmachen, begleitet von umfangreichen Erläuterungen und Anmerkungen Christopher Tolkiens.
Geordnet sind die Texte nach der Chronologie Mittelerdes; es beginnt also mit dem Ersten Zeitalter. Hierbei wird eine gewisse Grundkenntnis der Geschichte dieses Zeitalters, etwa aus der Lektüre des „Silmarillions“, vorausgesetzt. Der erste Text nun ist der von „Tuor und seiner Ankunft in Gondolin“ – seiner Ankunft wohlgemerkt; die spektakuläre Zerstörung Gondolins, die in anderen Textfassungen darauf folgt, fehlt hier völlig (sie findet sich verkürzt im „Silmarillion“ und in voller Länge in den früher zu datierenden „Verschollenen Geschichten“). Diese Geschichte ist zwar handwerklich ohne Fehl (wenn man vom abrupten Schluss mittendrin absieht) und recht atmosphärisch, aber eher etwas langatmig und ohne wirkliche Spannung.
Als Herzstück des Buches indes kann man wohl den zweiten Text begreifen: „Die Geschichte der Kinder Húrins“ (rund 150 Seiten), die fast vollständige Fassung des Heldenepos über den Krieger Túrin. Es fehlen nur eine für die Handlung mittelmäßig wichtige Passage in der Mitte, zu der aber immerhin im Anhang noch, soweit vorhanden, einige Fragmente aus anderer Quelle dargeboten werden, sowie die Schilderung der „Schlacht der ungezählten Tränen“ recht am Anfang, die der Herausgeber mit der Begründung herausschnitt, dass sie im Silmarillion in nahezu gleicher Form zu finden ist (ich persönlich finde diese Streichung unnötig und schade). Der Text wurde später auch in einer „restaurierten“ Fassung ohne sichtbare Lücken unter dem Titel „Die Kinder Húrins“ veröffentlicht. Da aber auch die erhaltene Urfassung schon ziemlich ausgereift ist, dürfte der Unterschied zwischen beiden aber eher marginal sein mit dem Aspekt vielleicht, dass die restaurierte „Solofassung“ für durchschnittliche, nicht an literaturwissenschaftlichen bzw. textkritischen Aspekten interessierte Leser geeigneter sein dürfte. Für jene, die „Die Kinder Húrins“ bereits kennen, ist dieser Abschnitt in „Nachrichten aus Mittelerde“ freilich weniger interessant.
Weiter geht es mit Texten aus dem Zweiten Zeitalter: Zunächst eine wirklich hervorragend geschriebene Geschichte über den númenorischen Prinzen/König Aldarion, wenn auch ohne ausformuliertes Ende – was, zugegebenermaßen, auch schwer gewesen wäre, da die Handlung nahtlos Teil der allgemeinen Weltgeschichte ist, sodass eine Weiterführung einer Art Chronik gleichgekommen wäre. Die weitere Geschichte Númenors von Aldarion bis zu den letzten Königen erfährt man jedoch aus dem nachfolgenden Kommentar, der die dazu überlieferten Notizen Tolkiens wiedergibt, sowie dem nächsten Kapitel, einer chronikartigen Auflistung der númenorischen Könige und ihrer Regierungszeiten. Dann folgen Texte, die sich mit der Vergangenheit von Galadriel und Celeborn beschäftigen – mittelmäßig interessant. Das Dritte Zeitalter schließlich bietet vor allem einigermaßen vollständige Berichte über mehrere historische Schlachten (Isildur Tod auf den Schwertelfeldern, die Entstehung des Reiches Rohans infolge eines Bündnisses mit Gondor gegen die Ostlinge sowie die zur Zeit des Herrn der Ringe angesiedelten Schlachten an den Furten des Isen) sowie Hintergründe zu den Begebenheiten des Ringkrieges (so die Reise der Schwarzen Reiter und Gandalfs Hintergedanken zu dem Unternehmen im „Hobbit“). Der letzte Abschnitt schließlich besteht nur aus Sachtexten, betreffend das wenig bekannte Volk der Drúedain, die Istari (Zauberer) und die Palantiri. Während der Text über die Istari leider eher wenig Neues bietet, sind die anderen beiden durchaus interessant.
Zweifellos ist „Nachrichten aus Mittelerde“ nur etwas für eingefleischte Fans des tolkien’schen Universums – für die aber bedeutet es nicht nur massig neue Erkenntnisse, sondern auch ein neuerliches Abtauchen in die atmosphärische Welt dieser einzigartigen Schöpfung, wie man sie sonst in der Fantasy kaum oder gar nicht findet. Man bekommt Einblicke in die Entwicklung der Ideen und Konzepte während Tolkiens jahrzehntelanger Schaffenszeit und erfährt Hintergründe, die die Handlungen aus Büchern und Filmen in neuem Licht erscheinen lassen. Nicht zuletzt gibt es eine fast vollwertige Fassung der Túrin-Geschichte, die für sich genommen schon eine beeindruckende und als Unterhaltungsliteratur lesbare Novelle ist. Überhaupt ist das gesamte Werk durchgängig flüssig lesbar und auch unterhaltsam – anders als etwa der gewaltige literaturwissenschaftliche bis linguistische Apparat der „Verschollenen Geschichten“‚.
Wer anderes erwartet, mag in „Nachrichten aus Mittelerde“ eine bloße Resteverwertung aus Geldgier sehen – für jene indes, die sich auf das Universum einlassen wollen, bedeutet das Buch eine hervorragende Edition zahlreicher interessanter Texte, die man ungern missen möchte.
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am 19. Juni 2011
Dieses Buch heißt im Original eigentlich "Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth". Und genau darum geht es auch: enthalten sind unfertige Geschichten. Sie haben kein Ende, sie brechen einfach mittendrinnen irgendwo ab. Außerdem sind nur 3 der zahlreichen Sagen (Aldarion und Erendis, Der getreue Stein, Berúthiel) wirklich neu, alle anderen sind einfach zusätzliches Material zum Hobbit, Herrn der Ringe und dem Silmarillion.

Mit anderen Worten: hat man die o. a. Werke Tolkiens nicht gelesen, kann man mit diesem Buch auch nichts anfangen. Zumal auch keine durchgehende Story erzählt wird, stattdessen gibt es viele verschiedene Geschichten.

Nun stellt sich natürlich die Frage, ob die Veröffentlichung so eines Buches überhaupt notwendig war oder ob man lediglich mit dem Namen von J. R. R. Tolkien noch etwas mehr Geld scheffeln wollte.

Ich persönlich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich eher der Abteilung "Hardcore-Tolkien-Fan" zuzurechen bin. Ich kannte schon Der Hobbit, Der Herr der Ringe und Das Silmarillion. Daher habe ich diesem Buch auch neue Informationen entnommen.

Doch wie gesagt: für Tolkien-Neulinge ist dieses Buch nicht geeignet. Etwas nervig sind auch die zahlreichen Anmerkungen, die teilweise überhaupt nicht interessant sind.
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am 21. Dezember 2005
Tolkiens Sohn Christopher hat mit "Nachrichten aus Mittelerde" nach dem Silmarillion wieder ein votreffliches Buch herausgebracht, daß dem geneigten Leser die schier unendliche Welt und Geschichte Mittelerdes ein Stück näher bringt. Der Original-Titel des Bandes ist jedoch eindeutig der bessere: "Unfinished Tales of Numenor and Middle-Earth", denn genau dies enthält das Buch, nämlich nicht beendete Geschichten.
Christopher Tolkien stellt eine Sammlung von Texten vor, die den Herrn der Ringe, das Simmarillion und den Hobbit teilweise ergänzen, teilweise darüber hinaus gehen und manchmal schlicht andere Versionen verschiedener Texte schildern. Dies zum einen als "normaler" Text und in Geschichten, zum anderen auch in z. T. sehr langen Anhängen mit Anmerkungen, weiteren Versionen und detaillierten Erläuterungen. Es werden Intention und Arbeitsfortschritte Tolkiens sichtbar und man wird, auch wenn das Werk ähnlich schwierig zu lesen ist, wie das Silmarillion, sogleich wieder in die wundervolle, heroische Welt hineingezogen.
Es handelt sich hier keineswegs um Trivialliteratur! Ganz im Gegenteil! Die Werke Tolkiens gehören zu absolut besten Erzählungen in der Geschichte des Buchdrucks und sind noch heute Vorlage und Inspiration für viele Fantasy-Romane und -Filme.
Ein echter Kauftipp für Fans!
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am 26. April 2007
Kennen sie das? Einer ihrer Freunde hat soeben eine Best-of-Cd einer Band erworben und auf die Frage warum es das getan hat, wo sich doch alle Lieder bereits in seiner Cd Sammlung befinden, wird er freudenstrahlen auf einen kleinen Aufkleber mit der Aufschrift X unveröffentlichte Lieder inkludiert, verweisen.....

Genauso verhält es sich mit dem Buch. Die Geschichten sind grösstenteils längst aus anderen Werken (z.B. Sillmarillion) bekannt und doch, die Nachrichten aus Mittelerde sind eine wahre Fundgrube für alle Hardcore-Tolkien-Fans. Als eben solcher ist man dankbar für jeden noch so kleinen Happen seiner Schreibkunst und wird mit diesem Buch viel Freude haben.

Wer sich aber einen Roman, oder wenigstens vollständige Geschichten wie im Sillmarillion oder den verschollenen Geschichten erwartet wird enttäuscht. Es sind lediglich Bruchstücke und Textteile die Christopher Tolkien aus den Aufzeichnungen seines Vaters zusammengetragen und veröffentlicht hat. Diese sind aber mit zahlreichen Kommentaren und interessanten Gegenüberstellungen von alternativen Textn der gleichen Geschichten versehen und geben den Nachrichten aus Mittelerde einen Hauch eines wissenschaftlichen Werkes.

Wer sich daran nicht stört und von sich selbst behaupten kann ein grosser Tolkien Fan sein kann bei diesem Buch getrost zugreifen.
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am 18. März 2004
Dieses Buch wurde wie aus das Silmarillion und die History of Middle-Earth vom Sohn des Meisters Christopher Tolkien zusammengestellt.
Die ersten drei Teile beschäftigen sich chronologisch mit den ersten drei Zeitaltern Mittelerdes. Hier erhalten sie eine Fortsetzung der Mythologie Mittelerdes aus dem Silmarillion, aber auch Geschichten aus der Zeit des Ringkrieges. Damit können sie sich eingehend mit der Welt Tolkiens beschäftigen und lernen dabei Hintergründe zum Herrn der Ringe kennen.
Teil vier ist dann eine Sammlung von Anhängen, die in Essayform über interessante Themen wie "Die Drúedain", "Die Istari" und "Die Palantíri" beschäftigen. Die Essays bestehen aus Anmerkungen von Christopher und Aufsätzen (oder Ausschnitten dieser) von J.R.R. Tolkien.
Dieses Buch ist das absolute Muß für Tolkienfans, allerdings sind die Kenntnisse aus dem HdR und dem Sillmarillion vorausgesetzt.
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am 3. August 2001
Wer den "Herr der Ringe" liebt wird auch an den "Nachrichten aus Mittelerde" seine Freude haben. Die vielen unterschiedlichen Geschichten, von J. R. R: Tolkien geschrieben und von seinem Sohn Christopher überarbeitet, geordnet und veröffentlicht, sind Teil des großen Mythos, der sich um die Welt von Tolkien rankt. Sie verleihen dieser Fantasie-Welt, ähnlich wie „Das Sillmarillion", eine Lebendigkeit, die ihresgleichen sucht. Das Buch ist, inklusive Anmerkungen und Namensregister, 602 Seiten dick und in drei Teile unterteilt, die jeweils von einem Zeitalter handeln, wobei das Dritte Zeitalter den meisten Platz beansprucht. Zu jedem der drei Teile hat Tolkien eine eigene Anmerkung geschrieben, in der er unklare oder schwierige Stellen, die er im Text beziffert hat, erklärt. Die „Nachrichten aus Mittelerde" sind daher leicht verständlich, allerdings kann man sie nicht hintereinander weg lesen, da das Buch aus vielen einzelnen Geschichten besteht. Das Buch ist daher eher als Nachschlagewerk für weitere Informationen geeignet, „echte" Tolkien-Fans und solche, die das noch werden wollen, wird das Buch aber dennoch in seinen Bann ziehen: Hat man einmal angefangen, bestimmte Namen oder Orte nachzuschlagen, kann man gar nicht mehr aufhören, weitergehende Informationen herauszusuchen oder an anderer Stelle weiterzulesen. Auch als „Gute-Nacht-Lektüre" sind die „Nachrichten aus Mittelerde" geeignet, da auf Grund der Unterteilung in viele verschiedene Geschichten genug Stellen vorhanden sind, an denen man das Buch aus der Hand legen kann - auch wenn es sehr schwer fällt. Als Einsteigerbuch in Tolkiens Welt sind die „Nachrichten aus Mittelerde" also nicht unbedingt geeignet, wer sich aber mit Mittelerde identifiziert, der wird dieses Buch lieben, weil es Informationen über ein aus sich heraus lebendes Land preisgibt, die irgendwo sonst zu finden sind. Der geneigte Wanderer durch die Gefilde von Mittelerde wird sich freuen... .
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am 19. Juli 1999
Die Nachrichten aus Mittelerde sind Pflicht für alle Tolkien-Fans. Nur in ihnen wird so viel berichtet über Numenore, die uralte Insel, die doch untergegangen ist. Viele Sagen, die im Herr der Ringe erwähnt sind, werden hier auch endlich erzählt. Die Sage der Puckelmänner zum Beispiel. Obwohl sie doch verschollen geglaubt wurde. Tatsächlich handelt es sich um verschollene Geschichte, im wahrsten Sinne des Wortes: nur dadurch, daß Christopher Tolkien in den alten und ältesten Werken seines Vates gekramt hat (brauchte er mal wieder Geld?). Doch wirken die Geschichten keineswegs verstaubt. Und es liegt auch nicht daran, daß sie zu schlecht waren, daß Tolkien sie nie veröffentlichte. Er kam einfach nie dazu. Vielleicht kam auch ein wenig Unordnung beim alten Meister dazu. Da Tolkien-Leser sowieso süchtig werden nach neuem (bzw. altem) Material, ist eine Empfehlung für diese gar nicht notwendig. Neue Leser sollten sich aber erst an den Hobbit und den Herrn der Ringe sowieso das Silmarillion halten, denn einige Geschichten hängen doch von den dortigen ab. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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