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am 12. Februar 2012
Ich gebe zu, das Musical kam zuerst. Die Geschichte und die Musik haben mich in ihren Bann gezogen, und Elphabas Rolle in der Geschichte von Oz kam mir dort deutlich größer vor, als im Roman.

Ja, der Roman.. nach fast einem Jahr bin ich dazu gekommen, auch endlich mal das Buch zu lesen, gerad gestern fertig geworden.
Die Rezensionen warnen ja schon vor, dass es anders sei als im Musical, und wirklich - vom Anfang bis Ende gibt es viele Unterschiede, aber die grundsätzlichen Pfeiler bleiben doch gleich, oder wenigstens ähnlich, außerdem werden Ideen/Andeutungen aus dem Buch entnommen und wahr gemacht (siehe Vogelscheuche).
Im Buch wird zudem genauer auf Elphabas Familienumstände eingegangen: Der Vater wird durchaus von seiner Frau geliebt, ist nur leider oft fort.. die Mutter ist keineswegs alkoholabhängig, wie in einer andern Rezension behauptet, sondern hungert als Adlige in einem Dorf in Hintertupfingen einfach nach Aufmerksamkeit und Ablenkung. Es gibt Figuren, die Elphabas Leben und Umfeld von klein auf prägen, wie z.B. die alte Amme ihrer Mutter, und ein vorbeireisender Quadlinger, dessen Geschenk an sie als Kleinkind noch kurz vor Elphabas Tod erwähnt wird. Auch in der Studienzeit ist vieles anders als im Musical. Mehr Nebencharaktere, die jedoch allesamt eine gewisse Rolle spielen, und Elphaba zu dem werden lassen, was sie am Ende ist.. Nur als Beispiel, hätte sie Vergebung erhalten, wäre sie vielleicht nicht so verbittert, verschlossen geworden, und auch ihr Ende hätte dann anders ausgesehen, wenn es überhaupt so früh eingetreten wäre.
Und wer Fiyero als tanzenden Lebemann in Erinnerung hat, wird überrascht sein, und diese Eigenschaften eher in einer anderen Figur erkennen.
Die Liebesgeschichte allerdings, die gibt es durchaus, und sie ist wunderbar nochvollziehbar und schön beschrieben. Mir hat Elphie im weiteren Verlauf der Geschichte sehr leid getan, und ich hätte ihr einfach gewünscht, dass sie ihr Glück oder wenigstens Trost findet.
Auch mir ging es am Ende so, dass ich hoffte, das Blatt würde sich für diese starke Frau ändern, und sie letzten Endes so glücklich werden wie im Musical.

Zur Erzählweise: Ich war wie gebannt von der Erzählung, auch an den formulierten Sätzen habe ich absolut nichts auszusetzen. Die philosophischen Gespräche, die nicht bis zum Ende gedacht werden, verstehe ich vielmehr als Anstoß an den Leser, auch mal selbst darüber nachzudenken. Was ist das Böse, woher kommt es, wie entsteht es?
Es herrscht eine lockere, flüssige Sprache, ohne hochgestochene oder pseudointellektuelle Anwandlungen. Man kann sich gut in die Situationen und Charaktere hineinversetzen, nur ab und zu wäre es schön gewesen, wenn der Autor mehr auf kleinere Einzelschicksale eingegangen wäre, selbst wenn Elphaba der Hauptcharakter ist.

Am Ende der Erzählung bleibt ein trauriges Gefühl, trotz Bewunderung für die "Böse Hexe des Westens", und die Hoffnung, sie möge doch noch, wie die Heilige Elphaba, zu einer anderen Zeit erneut auftauchen.
Bis dahin tröste ich mich mit dem alternativen Ende aus dem Musical. ;)
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am 9. Juli 2014
OK, die Frage oben ist dem Broadway-Musical entnommen. Und wie viele in ihren Rezessionen bereits erwähnten, ist das Buch anders - nämlich besser (obwohl das Musical auch zu empfehlen ist).
Von Anfang an fesselte mich die Lebensgeschichte der Wicked Witch of the West alias Elphaba. Und wie viele andere auch hoffte ich auf ein versöhnlicheres Ende als das aus dem "Zauberer von Oz" bekannten. Doch wirklich traurig am Ende fand ich eigentlich nur, dass ich nicht mehr weiterlesen konnte.
Die Erzählweise beeindruckte mich sehr. Die Geschichte wird meist von Wegbegleitern unserer WWW erzählt, nicht von ihr selbst. So erlebt man die Protagonistin aus verschiedenen Perspektiven, was zugleich aufschlussreich und geheimnissvoll ist.
Maguire's Oz ist düsterer, brutaler und weit mehr an die Realität angelehnt als das Land, von dem viele von uns als Kinder vorgelesen bekommen haben, daher für die Kleinsen eher ungeeignet. Alle anderen sollten mit diesem Werk ausgesprochen viel Freude haben!
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am 22. Mai 2010
Ich habe das Buch gelesen, weil ich so gespannt war auf das Musical. Wie bereits in Wikipedia zu lesen ist, ist die Geschichte im Buch jedoch in vielen Punkten deutlich anders als das Musical. Während das Buch eher die verschrobenen Gedanken- und Gefühlsverflechtungen der Protagonisten recht emotionslos darzustellen versucht, geht es im Musical eher um eine Freundschafts- und Liebesgeschichte, die sich in dieser Form in dem Buch nicht wiederfindet. Wer ein Happy End möchte, dem sei das herausragende Musical wärmstens ans Herz gelegt, dieser Roman jedoch ist keine leichte Lektüre.
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am 4. Juli 2013
also die ersten 20 seiten sind sterbenslangweilig,danach geht es schleppend bergauf es gab stellenweise sitationen da kam ich nicht mal pro tag über 2 seiten! und ich bin eine Leseratte, ich lese viel und gerne ab das war ja manchmal nicht auszu halten ,oft konnte ichm mir die dinge auch nicht vorstellen die da beschrieben waren ,ich habe ja auch nicht das Musical gesehen.Dabei habe ich mich so auf das Buch gefreut weil die Hexen einer meiner Lieblingsfiguren im Zauberer von Oz waren,wollte mehr über sie erfahren, nun Fazit ist für mich es ist kein schlechtes Buch aber mitreisssend und spannend ist definitiv nicht .Viel Wirbel umein Buch was nur heisse Luft für mich war! aber das ist geschmackssache ,für mich wars nix!
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am 1. August 2013
Ich wollte dieses Buch schon lange lesen. Sehr gesellschaftskritisch, man kann es auf die heutige Zeit übertragen. Leider finde ich das Ende zu schnell herbei geschrieben
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am 18. August 2010
Das Buch ist echt gut.... In der Mitte wird es etwas langwierig aber der Anfang und vorallem das Ende sind super spannend!
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am 27. Februar 2013
Ich bin sehr zufrieden, ich würde immer wieder dort kaufen . . . . . . . . . .
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am 11. Dezember 2012
Eine schöne Story ! Das Lesen hat echt viel Spass gemacht und mich ein wenig ins Träumen gebracht .
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am 25. Januar 2016
Ungefähr bis zur Mitte des Buches war ich einfach nur genervt von der Geschichte.
Die Geschichte zieht sich wie Kaugummi& zudem ist es eine 1A SS Story wenn man nur den Begriffe "TIERE" durch Juden austauscht.
Aber nachher gegen Ende hat sich die Story doch in eine positiv in Erinnerung gebliebene Story gewandelt.
Lesen werde ich dieses Buch trotz alle dem jedoch nicht nochmal.

Aber def mir das Musical ansehen.
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am 20. Februar 2018
Wie wurde Elphaba zur bösen Hexe des Westens? Diese Frage sucht Maguire durch die Erzählung ihres Lebens zu beantworten. Entsprechend ist Elphaba die Protagonistin in Wicked, ohne dabei darauf angelegt zu sein, dass der Leser mit ihr sympathisiert. Ich persönlich mochte sie von Beginn an bis zum Ende - im Gegensatz zu G(a)linda mit ihrer Oberflächlichkeit und zu Nessarose, der Schwester Elphabas, und ihrer Frömmelei. Ob sie wirklich böse ist, bleibt am Ende offen, denn ihr Verhalten kann durchaus nachvollzogen werden und ihr Titel "Böse Hexe des Westens" ist zum einen selbstgewählt und zum anderen Propaganda des Zauberers.
Elphie, die böse Hexe des Ostens, reiht sich ein in eine lange Reihe missverstandener Bösewichte, die doch böser erscheinen, als sie sind.
Die Geschichte Elphabas endet mit der Konfrontation zwischen ihr und Dorothy. Leider erscheint die Darstellung sehr hektisch und überladen. Der positive Eindruck der ersten Romanhälfte, die die Kindheit Elphies und ihre Zeit in Shiz schildert, setzt sich in der zweiten Hälfte nicht fort. Die Erzählung schreitet stellenweise zu schnell voran, die Szenerie ist zu chaotisch - fast erweckt es den Anschein, als habe der Erzähler die Geschichte noch unbedingt zu Ende bringen wollen. So viel Zeit er sich zu Beginn lässt, so hektisch wird es zum Ende hin. Immerhin: Obwohl in der zweiten Hälfte sehr viel Personal eingeführt wird, ist ihre Darstellung so, dass der Leser den Überblick behält.
Die erste Hälfte hat mir sehr gut gefallen: Gerade die Erzählung über die Zeit in Shiz erinnerte mich ein Stück weit an die klassischen Internatsromane, die ich als Kind geliebt habe. Ich hätte mir gewünscht, dass das Erzähltempo gleichgeblieben wäre und in der Konsequenz entweder das Buch länger oder in zwei Bände aufgeteilt worden wäre. Auch werden wichtige Fragen nicht beantwortet - eine Kritik, die mir auch bei der Durchsicht anderer Rezensionen, etwa bei Goodreads, mehrfach begegnet ist. Fragen nach der grünen Hautfarbe Elphabas, nach ihrer Seelenlosigkeit, nach ihrer Allergie vor Wasser bleiben offen. Andere Handlungsstränge werden aufgegriffen und dann wieder fallengelassen, wie etwa die silbernen Schuhe, die auf keinen Fall in die Hände des Zauberers geraten dürfen (später spielt das keine Rolle mehr). So bleibt der Leser am Ende etwas unbefriedigt zurück.
Ich kannte vor der Lektüre weder das Original von Baum, noch das gleichnamige Musical, sodass ich hierzu keine Vergleiche ziehen kann. Mir wurde jedoch gesagt, dass sich Roman und Musical zum Teil deutlich voneinander unterscheiden.
Außer Wicked gibt es drei weitere Erzählungen aus Oz.
Insgesamt fand ich das Buch gut, wobei mir die erste Hälfte deutlich besser gefallen hat als die zweite. Der Schreibstil ist angenehm und durchaus fesselnd; anspruchsvoll, aber ohne ausschweifend oder elaboriert zu sein. Das Zitat aus der Kirkus Review (zitiert im Buchklappentext), das einen Vergleich mit Lewis Carrolls Alice im Wunderland und J.R.R. Tolkiens Hobbit zieht, ist allerdings unzutreffend. An das literarische Niveau beider Werke reicht Wicked nicht heran.
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