Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle JustinTimberlake BundesligaLive wint17



am 5. Juli 2016
Ich habe weder Zeit noch Muße für ausführliche Rezensionen, finde aber, dass gute oder sehr gute Bücher ihre 4 bzw. 5 Sterne unbedingt bekommen müssen!
Lest selbst warum :-)
Klare Kaufempfehlung.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 19. Oktober 2007
Dies ist die Fortsetzung von >>Der Krieg der Propheten 1,Schattenfall<<.

Der Heilige Krieg marschiert und begibt sich unerschrocken in das Land der Kianene,den Heiden,welche es zu läutern gilt.
Dabei werden die Gerüchte um einen Kriegerpropheten laut und die Anführer des Kriegs machen sich große Sorgen.Ist Anasurimbor Kelhus ein Ketzer,der den heiligen Krieg ins Verderben stürzen möchte oder ist der seltsame Mann einer Gefahr auf der Spur,von der nur die wenigsten Ahnen?
Fakt ist,dass der Hexenmeister Achamian davon überzeugt ist,dass der uralte Geheimbund der Rathgeber nicht seit hunderten von Jahren vernichtet ist,wie der Rest der Menschheit es annimmt.
Zusammen mit seiner Freundin Esmenet verfällt auch Achamian dem Propheten Kelhus.
Nur Cainür,dessen Vater von Khelus Vater ermordet wurde,weiß,dass Kelhus seine geheimen Ziele rücksichtslos verfolgt.
Somit zieht der Heilige Krieg gegen die Heiden und wird von Illoyalität,Rachegelüsten und Verrat begleitet.

Der zweite Teil in Bakkers Trilogie bietet wieder tiefgründige Charaktere und philosophische Gedanken und Dialoge.
Das Schicksal von Serwe,Esmenet,Kelhus,Achamian,Cainür und selbst der weniger wichtigen Figuren ist verdammt interessant und bewegend.
Der Autor mit seiner poetischen Sprache präsentiert mit dem zweiten Band eine Handlung,die deutlich mitreißender ist,als das beim Vorgänger der Fall war.Das liegt hauptsächlich daran,dass die 600 Seiten des Vorgängers eigentlich nur die Einleitung zur Geschichte sind,welche in Band zwei endlich vollends beginnt und keine unnötig gestreckten Episoden mehr aufweist.
Leider hat mich eine Sache besonders gestört.Kelhus vermag es,die Menschen enorm schnell für sich einzunehmen und zu seinen Anhängern und sogar Marionetten zu machen.Er wurde zwar sein Leben lang von dem Orden der Dunyain trainiert,allerdings ist dieser Aspekt dennoch unglaubwürdig.Außerdem hat der Autor meiner Meinung nach mit den magischen Kräften der Hexenmeister übertrieben,denn diese passen nicht zum Niveau des Romans.Sie werden aber auch nur selten angewandt.

Insgesamt kann ich Bakkers Trilogie nur empfehlen,sollten Sie einmal Phantastik mit Anspruch lesen wollen,bei der die Handlung oft nicht vorhersehbar ist.
Wenn man die Bücher auf Englisch kauft,spart man damit viel Geld.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 10. Februar 2010
Band 2 kommt deutlich flotter daher, nachdem Band 1 wohl erstmal zur Darstellung der Situation und Vorstellung der Personen diente.
Die Handlung wird stringent und fließend erzählt, ist logisch ohne allzuviel Details (die sind in Band 1 gelegt). Schon spannend und hungrig machend auf Band 3 (hier möchte ich warnen - Band 3 hält bei Weitem nicht, was Band 2 verspricht).

Ein paar Patzer gibts leider: eine Tierart einmal als Elefanten, ansonsten immer als Mastodonten zu bezeichnen, macht den Eindruck, der Autor kennt a: den Unterschied nicht und möchte b: mit ungewohnten Begriffen strunzen. Überflüssig bis albern.

Wie in Band 1 ist auch in Band 2 die Wahl der Namen und deren Menge vor allem in ohnehin komplizierten Schlachtenbeschreibungen ein Desaster. Als Beispiel mal eine Auswahl: Uranyanka, Graf von Moserothu, Sepherathindor, Prinz Garsahadutha, Fanayal und seine Coyauri, Ishterebinths etc. Wer kann solche Namen schon fließend lesen, geschweigen denn, sich merken.

Man könnte meinen, dass Bakker sich wohl Erikson als Vorbild genommen hat (1-2 Sinnsprüche oder Geschichtsausschnitte am Kapitelanfang und Details in den Geschichten), dem Anspruch aber bei weitem nicht gerecht wird (O.K., dass kann man auch nicht erwarten), schon garnicht bei der Namenswahl. Wo Erikson schlichte, bekannte Namen oder sehr Melodische wählt, krepelt Bakker an komplizierten Buchstabenkombinationen herum. Überflüssig und teils sehr störend.

Aber durchaus zum Lesen zu empfehlen.

Gruß, Anne
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 10. Juli 2008
...heißt es allzu oft. Und trifft auch auf dieses Buch zu.
Der 2. Band der "Krieg der Propheten"-Trilogie leidet am Schicksal vieler Trilogiemittelstücke: Die Figuren sind aufgestellt, doch bis zum Klimax ist es noch ein weiter Weg, der irgendwie mit Leben und Handlung gefüllt werden muss.
Dieses "Auffüllen" erfolgt bei Bakker auf außerordentliche Art und Weise, nämlich durch Charakterdarstellungen, die ihresgleichen bez. Tiefe und Nachvollziehbarkeit in der Fantasy suchen. Allein dafür, für diese Leistung, verdient er 4 Sterne, der 2. Band.
Leider wird demzufolge - 700 Seiten sind nicht so viel, wie man denkt - am straffen Fortlauf der Handlung in Form einer ausgewogenen Erzählform und somit an einem differenzierteren, multipleren Protagonistenensemble gespart (was bei "Schattenfall" weniger virulent war).
Was meine ich damit?
Kellhus ist das Zentralgestirn mit nur wenigen Planeten; die da wären Esmenet, Achamian, Cnaiür, Serwe. Ein Proyas oder ein Saubon haben Nebenauftritte, der höchst erfrischende Conphas verschwindet fast aus dem Point of view-Bereich.
Der große Feind - die Rathgeber - bekommen hie und da mal ein bis anderthalb Seiten, die fast immer gleich ablaufen. Erst ganz zum Schluss ereignet sich diesbez. eine Erweiterung.
Bakker ist unglaublich bemüht, seinen so mächtigen Dunyain Kellhus sowie seine Kräfte nachvollziehbar zu machen - und genau hier wäre weniger mehr gewesen.
Denn irgendwann, so beeindruckend ich die tiefenpsychologische Darstellung finde, ermüden Esmenets innere Konflikte, Sorgen, Träume.
Man hätte Kellhus sehr wohl etwas kryptischer belassen können. Vielleicht wäre alles so noch beklemmender gewesen.
Die Handlung voranzutreiben bedient sich Bakker mithin eines zeitrafferähnlichen auktorialen Erzählstils; z.B. bei der Beschreibung der Schlachten oder Märsche. Nur um dann den letzten Winkel von Esmenets Denken auszuleuchten.
Passagen wie Achamians Befreiung kommen zu kurz.

Letztlich auch eine kleine Unlogik: Anasurimbor Moenghus lebt bereits 30 Jahre unter Nicht-Dunyain und bringt es grade einmal zu einem "Abteilungsleiter" der Cishaurim, wogegen sein Sohn innerhalb weniger Jahre zum Allerletzten Propheten avanciert?
Nun, vielleicht bringt der "Tausendfältige Gedanke" hierbei Klärung.

Dies ist eine kritische Rezension, die pingelig auf die Schwachstellen hinweist.
Daher muss schlussendlich - 4 Sterne bleiben 4 Sterne - nachdrücklich gesagt sein, dass auch der 2. Band ein überragendes Buch des Genres ist. In der Tat hat auch diese Welt eine Dichte, wie man sie als Liebhaber der Fantasy seit Tolkien so schätzt.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 23. November 2009
Die Rahmenhandlung ist schnell abgehandelt: Das Heer des Heiligen Krieges zieht los auf seinem Weg die Heilige Stadt Shimeh von den Fanim zu befreien. Wie verfolgen sie also ab Momemn, über Shigek, durch die Wüste bis sie in Caraskand ankommen, wo das Buch dann endet. Dass man also keine Niederlage des Krieges erleben muss, kann man schon aus der Inhaltsangabe herauslesen, aber das ist es auch nicht was die Spannung des Buches nach oben treibt.

Wichtig sind die Charaktere und die Beziehungen untereinander, die dem zweiten Teil der "Prince of Nothing"-Reihe seinen Charme verleiht.
Kellhus wird zum Dreh und Angelpunkt der Geschichte: Inmitten des Heiligen Krieges beginnt er seine eigene Armee aufzustellen, wirft wie eine Spinne ein Netz über den Krieg, gesponnen aus Lügen, indem ein Hoher Herr nach dem anderen verfängt und die niederen Soldaten gleich Scharenweise. Schnell wird er zu einer unberechenbaren Macht und einem Dorn in den Augen derjenigen die noch die Macht besitzen und um diese fürchten.
In Achamians Kapiteln sehen wir allerdings einen völlig anderen Kellhus. Dort ist er ein aufgeweckter, interessierter und intelligenter Schüler und die einzige Hoffnung, die Akka noch besitzt.

Insgesamt verläßt sich Bakker auf eine kleine Anzahl wichtiger Personen, die jedoch untereinander ein unheimlich komplexes Beziehungsgeflecht besitzen und dort immer wieder neue/andere Probleme auftauchen, die nicht einfach gelöst werden, sondern das gesamte System verändern.
Die Charaktere selbst wandeln sich kaum, dafür verändert sich aber ihre Stellung, der Status quo ständig, sodass die Personen wie sie am Anfang des Buchs nur schwer vergleichbar mit denen sind, die am Ende vor uns stehen.

Die Erzählweise des ersten Bandes übernimmt Bakker nicht (wo über große Kapitel des Buches nur eine Person im Mittelpunkt steht), dafür wechselt er jetzt ständig zwischen den Charakteren und Sichtweisen hin und her (was auch Sinn ergibt, da sie ja nun nicht mehr in der ganzen Welt verstreut, sondern immer relativ nah beieinander leben).
In der HAadlung wird nichts beschönigt, und auch dem gutgläubigsten Leser dürfte hier nicht entgehen, dass der Krieg wirklich nicht so Heilig ist wie es die Inrithi gern hätten. Ganz im Gegenteil haben wir es hier mit einem Haufen Mörder, Brandschätzer und Vergewaltiger zu tun, die singend in Dörfer einfallen um alles nieder zu schlachten was ihnen vor die Füße kommt, um ihren Gott zu ehren. Da fällt keine Sympathie leicht und das ist so denke ich vom Autor auch gewollt.

Der Prinz aus Atrithau (The Warrior Prophet) steht in meinen Augen seinem Vorgänger in nichts nach (außer vielleicht dass Xerius nur in zwei Kapiteln vorkam, von ihm hätte ich gern mehr gelesen) und war für mich unheimlich spannend und bewegend zu lesen.
Den dritten Band habe ich allerdings noch nicht gelesen, der kommt aber noch.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 4. Januar 2008
In dem zweiten Teil werden die Charaktere weiter vertieft; in der Art, dass man ihre Gedankengänge nachvollziehen kann, die jeder von uns Tag für Tag durchläuft: das Abwegen und Interpretieren von Sachverhalten, um zu Erkenntnissen zu gelangen, in Situationen, bei denen uns das Wissen fehlt, wie es wirklich ist.

Auf diese Weise wachsen einem Cnaiür, Achamian, Esmenet, Serwe und Kellhus weiter ans Herz; man beginnt sie immer besser zu verstehen und überlegt, wofür jeder (Haupt-)Charakter stehen kann in diesem Konflikt, der sich in einer ausgedachten Phantasiewelt abspielt und welcher doch der unsrigen Welt entspringt.

Gewisse Eigenschaften, wie die von Kellhus, der die Menschen manipuliert, weil er ihr Verhalten stets richtig interpretieren und einschätzen kann, oder die Gnosis-Magie von Achamian, erscheinen im ersten Augenblick als zu mächtig oder sogar übertrieben - doch ist es, denke ich, vielmehr als ein Mittel zur Verdeutlichung zu sehen, für etwas, was in unserer Welt bzw. Gesellschaft - sowohl aus mikroskopischer Sicht bei jedem von uns, als auch aus makroskopischer Sicht mit Blick auf die Symbolik (Geschichte und Religion) - passiert und weiterhin geschehen wird.
Wenn man so will, gibt es sie wirklich - die Kellhus'es und Achamians genauso wie die Cnaiürs und Serwes...und all die anderen, an dieser Stelle nicht erwähnten...

Ein symbolträchtiges Buch, was - zumindest meine Person - zum Nachdenken angeregt hat.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 18. Juli 2009
Alles, was den ersten Band dieser Trilogie so groß gemacht hat, fehlt im zweiten Werk von Bakker. Die Charaktere sind bereits entwickelt und auch wenn eine ähnliche Zeitspanne nochmals durchlebt wird, so geben sich nur noch wenig Änderungen an den Persönlichkeiten.

Weit negativer aber fällt die sich recht plötzlich wandelnde Erzählweise des Autors auf: wo zuvor ausgiebig auf kleine Höhepunkte hin gearbeitet und diese schwungvoll erzählt wurden, so werden in "Der Prinz aus Atrithau" einige der spannendsten Momente in der Monotonie eines Geschichtsbuchs wiedergegeben. Andere für den Krieg entscheidende Ereignisse finden überhaupt keine oder nur sehr späte Aufklärung, anstatt sie aus den Augen Beteiligter zu erzählen. Und auch die Welt selbst, die so tief entwickelt zu sein scheint, findet nur noch wenig Eingang in das Werk des Autors, obwohl der Band mehr Seiten als der Vorgänger aufweist.

Das Empfinden für die Protagonisten ändert sich mit diesem Band ebenfalls - wo vorher Sympathie trotz aller Schwächen und Schattenseiten überwog, beginnt man mit jedem vergehenden Kapitel immer mehr Abneigung gegen die meisten Hauptcharaktere zu entwickeln. Wäre dies nur bei einigen der Fall, könnte man es als interessante Wendung begreifen, so aber hemmt es eindeutig den Lesegenuss.

Es ist schwierig, dies alles genauer zu begründen, ohne all zu viel vom eigentlichen Roman zu verraten. Neben den erwähnten Kritikpunkten sind auch die Kampfverläufe manchmal nur noch schwer nachzuvollziehen und auch der Ausgang so mancher Schlacht wird durch die eigentliche Erzählung nicht wirklich gerechtfertigt. Bakker hat einen deutlichen Hänger im Mittelteil seines Epos abgeliefert - es bleibt zu hoffen, dass Band drei diesen wieder ausgleicht.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 6. August 2009
Habe nun den zweiten Band gelesen. Ich muss sagen die Geschichte flacht ab und ist über große Strecken zähflüssig, die Karten sind jetzt bekannt und das Spiel eröffnet, nur ist es bis jetzt ein wenig interessantes Spiel.

Die Heere marschieren, kämpfen, verüben Massaker... Alles ist weiterhin gut beschrieben und die Spannung überraschenderweise noch da aber die Tiefe der Geschichte ist ausgelotet und es könnte sehr viel mehr drin sein, mehr Konturen, mehr Tiefe, etc.

Die Qualität der Geschichte schwankt, ebenso kann die Spannung nicht aufrechterhalten werden. Bakker hat zwar ein Talent fürs Schreiben aber die Handlung ist im zweiten Band verdammte dünn, eigentlich geht's darum wie das Heer von A nach B kommt dabei massenhaft Kriegsverbrechen begeht und diese im Namen ihres Gottes feiert. Gut zwei Drittel des Buches besteht aus überflüssigem Füllmaterial und Geschwafel.

So hat man dabei wie auch dieser heilige Kreuzzug einige Durststrecken durch die Wüste zu überqueren. Aber er schafft es immer wieder das Interesse doch noch am Leben zu erhalten und es aufflackern zu lassen.

Leider ist das Ende absolut unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Wie das dezemierte Heer von Verhungernden schlieslich gewinnen konnte, wie der Kriegerprophet sein Überleben absehen konnte wurde nicht schlüssig erklärt. Es ist einfach so.
Ausserdem scheint in dem Buch kein gesunder Gedanke zum Tragen gekommen zu sein, alles ist irgendwie total krank.

An George Martin kommt das Gebotene niemals, nicht einmal annähernd heran.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden