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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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am 22. März 2016
Das Reich Südmark ist bedroht: König Olin ist bei Feinden in Geiselhaft, seine Kinder tot oder auf der Flucht, sein Thron in der Hand eines Verräters, sein Reich Schauplatz einer Elbeninvasion. Aus dem Süden rückt ein größenwahnsinniger Gottkönig heran, in der Zwergenstadt unter der Burg passieren merkwürdige Dinge, und an den Legenden über Götter und Halbgötter ist vielleicht mehr Wahrheit als erwartet. Im Mittelpunkt stehen die fünfzehnjährigen Zwillingskinder des Königs: Briony und Barrick. Getrennt müssen sie sich durch Elben- und Menschenlande zurück zu ihrer Heimatburg kämpfen. Weitere Hauptfiguren sind Gardehauptmann Vansen, der Zwergensteinmetz Chert, die hasserfüllte Elbenfürstin Yasammez, der Gossendichter Matthias und die xixische Prinzessin Qinnitan.

Gibt es noch Neues im High Fantasy- Bereich? In "Shadowmarch" plündert Williams hemmungslos alle Versatzstücke des Genres, die ihm in seine Story passen. Genrekundige Leser entdecken in allen Bänden der Tetralogie immer wieder Variationen von Themen aus dem Silmarillion, der Drenai- Saga, der Osten Ard- Saga und dem Lied von Eis und Feuer. Immerhin gelingt es Williams, die Elemente in einen stimmigen Gesamtzusammenhang zu bringen und von Band zu Band die epische Perspektive immer weiter zu verbreitern. Positiv fällt auf, dass die pubertären Zickigkeiten der adligen Zwillinge im Vergleich zu den Anfangsbänden stark nachgelassen haben. Der Qinnitan- Handlungsstrang hat leider immer noch kaum Verbindung zur Restgeschichte, und wenn es nach mir ginge, hätte man die Bände 2 und 3 straffen und zusammenfassen können. Davon abgesehen ist "Die Dämmerung" der gelungene dritte Band einer Saga, die zwar nicht sonderlich originell ist, aber allen Genrefans gefallen dürfte. Vier Sterne.
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Prinzession Briony, die sich unter einer Gauklertruppe versteckt hielt, ist in die Hände syanesischer Soldaten gefallen. Als „Gast“ wird sie am Hofe von König Enander festgehalten und entgeht nur knapp mehreren Mordanschlägen.

Derweil irrt ihr Zwillingbruder Barrick in Begleitung des Raben Skurn durch den Wald der gefährlichen Seidenspinner im Schattenland. Unter Lebensgefahr und auf geheimnisvollen Wegen gelangt er in der Land der träumenden Götter, die Gott Krummling in den Schlaf fallen ließ. Auf Krummlings historischen Straßen schafft Barrick es bis in die Residenz des blinden Qar-Königs Ynnir, um ihm den Spiegel zu bringen, der ihm von Gyir Sturmlicht anvertraut wurde.

Ynnir, der im Sterben liegt, überträgt Barrick die Kraft der Feuerblume, eine Flamme der Unsterblichkeit, wie sie die Götter tragen. Diese Kraft wird von ihren Trägern an ihre jeweiligen Kinder weitergegeben, lediglich die Südmarksburg belagernde Quar-Fürstin Yasammez hat sie durch die Jahrhunderte nie hingegeben. Yasammez will sich an den Menschen rächen, weil diese ihre Schwester, die Quar-Königin Saqri ermordet haben sollen. Lediglich durch ein von Ynnir durchgesetztes Abkommen, der Pakt des Spiegelglases, wird sie noch zurück gehalten. Ynnir vermag durch die Weitergabe de Feuerblume und seinen eigenen Tod auch, Königin Saqri aus dem Reich der Toten zurückzuholen und wieder zu erwecken.

Im dritten Teil von „Shadowmarch“ wird das engmaschige Geflecht der vielen Figuren noch komplexer. Dachlinge, Funderlinge, Zwielichter, Traumlose, Stoltewichte und Menschen treten auf. Weinende Schatten, Gestalten aus Spinnweben, samtene Ratten, Männer mit glutroten Augen, riesige Wasserwesen, Hammerfüße, Tiefenettins und andere Urwesen aus den Tiefen der Erde kommen hervor. Der Autor zieht alle Register der Phantasie und schafft es dennoch, alle Fäden seines Epos gespannt zu halten.

In einem Gespräch, das ich mit Tad Williams bei der Vorstellung des vierten und letzten Bandes von „Shadowmarch“ führen konnte, bezeichnete er sich selbst als „Kontrollfreak“. Damit erklärt er seine Fähigkeit, den Überblick über das gewaltige Getümmel zu behalten. Er will alles selbst gestalten vom Kostüm über das Licht bis hin zur Dramaturgie und kommt ohne Exposés, Stammbäume oder Hilfsmaterialien aus.

Tad Williams schreibt in Schwüngen und überarbeitet seinen „Riesentanker von Story“ nicht wesentlich. Er behauptet sogar, die Manuskriptteile später nicht einmal mehr zu lesen. So verwundert es wenig, dass dieses anfangs auf drei Bände konzipierte Opus noch einen vierten Teil benötigt, um die Protagonisten zur letzten Schlacht wieder zusammen zu führen. Und es liegt in der Struktur der Erzählung, dass dieses Gefecht im Herzen der Südmarksburg geführt werden muss.
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am 28. Juni 2016
Klappentext:
Das Land Eion wird bedroht. Von Norden überschreitet eine riesige Elbenarmee die Schattengrenze und im Süden schmiedet der machtbesessene Herrscher Eroberungspläne. Die könglichen Zwillinge müssen aus der Südmarkfeste fliehen, um ihr Leben zu retten. Während Prinz Barrick verloren hinter der Schattengrenze umherirrt und dem Elbenheer Einhalt gebieten muss, kämpft Prinzessin Briony allein in der Fremde um ihr Leben. Gelingt es den Geschwistern, den Thron zurückzuerobern? Und können sie Südmark und seine Völker vor dem Untergang bewahren?

Meinung:
Achtung: 3. Teil einer Reihe - Spoilergefahr!
Auf den dritten Teil der Shadowmarch Reihe habe ich schon sehnsüchtig gewartet. So gespannt war ich darauf zu erfahren, wie es weiter geht, dass ich mir Band 1 und 2 tatsächlich im Vorfeld noch einmal habe vorlesen lassen, um auch ja alle Verknüpfungen erfassen zu können.
Aber auch wenn man sich die Vorgänger nicht nochmal anhören möchte kann man problemlos hier einsteigen, denn Teil 1 und 2 werden am Anfang kurz zusammengefasst, so dass man als Zuhörer viele Zusammenhänge und Ereignisse präsent bekommt. Briony lebt nun am Hof des Königs von Syan und hofft dort, Hilfe für ihr Volk und ihren Thron zu finden. Doch der Königshof ist ein Schlangennest und Briony muss um ihr Leben fürchten. Auch Barrick hat keine leichte Aufgabe, denn er muss den Spiegel nach Qul-na-Qar bringen - ein gefährlicher Weg quer durch die Schattenlande. Und das xandische Mädchen Qinnitan befindet sich mit dem Söldner Daikonas Vo auf dem Weg zu Sulepis, dem Autarchen, dessen Weg nach Südmark führt. Qinnitans Lage scheint ausweglos zu sein und Daikonas Vo zu entkommen unmöglich, doch sie gibt nicht auf und beobachtet ihren Häscher genau...
So viel passiert hier in diesem Buch, das so komplex aufgebaut ist, dass man bald nicht weiß, wo man anfangen soll zusammenzufassen...
Wieder einmal durchlaufen die Charaktere im Buch eine enorme Wandlung, reifen an den ihnen gestellten Aufgaben und Ereignissen und sind stimmig und fesselnd umrissen. Meine Sympathien für Briony, Barrick und Qinnitan sind sehr groß, aber meine Favoriten sind immer noch die Funderlinge Chert und Opalia, die ich richtig in Herz geschlossen habe und die auch diesmal wieder wichtige Aufgaben in der Geschichte zu erfüllen haben. Manche der Figuren sind sogar so vielschichtig, dass man sie nicht einfach als unsympathisch oder als Fieslinge abtun kann, denn Tad Williams versteht es, deren Beweggründe nachvollziehbar aufzuzeigen.
Die Reihe wird ungekürzt vorgelesen und ganz ehrlich wüsste ich auch nicht, wo man in dieser komplexen Geschichte Kürzungen vornehmen könnte. Die Kapitel sind insgesamt recht lang, doch ganz gut in zeitliche Abschnitte unterteilt, so dass man, wenn man die Geschichte pausiert, schnell wieder drin ist, ohne das ganze Kapitel von vorne beginnen zu müssen. Eine Karte ist diesmal nicht im Booklet enthalten, was meiner Meinung nach auch nicht nötig ist, da in den beiden Hörbüchern davor ja schon jeweils eine Karte beigelegen hat. Im Booklet findet sich aber wieder ein Personen und Orts-Register, dass man für einen schnellen Überblick oder zur Erinnerung bei der Vielzahl an Protagonisten zu Rate ziehen kann.
Der Sprecher David Nathan hat mich mit seiner angenehmen Stimme komplett eingefangen. Nathan erzählt sehr lebendig und mit vielen Emotionen, was das Hören zu einem wahren Genuss werden lässt und dafür gesorgte, dass ich das Hörbuch gar nicht mehr ausstellen wollte. Tad Williams hat einen tollen Sprachstil, der geschickt und spannend von Cornelia Hohnfelder von der Tann ins Deutsche übersetzt wurde.
Der Handlungsverlauf konnte mich an so mancher Stelle wieder sehr überraschen, denn manchen Entwicklungen in der Geschichte hatte ich so nicht erwartet, obwohl ich viele Überlegungen und Theorien schon angestellt hatte. Allerdings fühlte ich mich an ein paar Stellen an eine andere Reihe von Tad Williams erinnert: Die Otherland-Reihe. Aber diese Ähnlichkeit hat sich schnell wieder gelegt und mit einem gemeinen Cliffhanger muss ich jetzt bis Oktober warten, bis der 4. und letzte Teil der Reihe als Hörbuch erscheint, denn ich möchte den Zauber, den Herr Nathan hier erzeugt, am liebsten vorgelesen bekommen :)
Vielen Dank an den Hörverlag für das Rezensionsexemplar.

Fazit:
Der dritte Teil ist zwar ein wenig kürzer als seine Vorgänger, dafür aber umso spannender, denn Tad Williams führt einige Fäden zusammen, vermag inhaltlich zu überraschen und hat eine so spannende, komplexe Welt erschaffen, die man sich bildlich vorstellen kann und die man so schnell auch nicht verlassen möchte. Einige Rätsel werden hier gelöst, ein paar Fragen bleiben aber noch offen und man darf sich auf die finale Schlacht im letzten Band freuen. Für mich hat dieser Teil alles, was er haben muss und Langeweile kommt garantiert keine auf.
Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.
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am 8. September 2010
Ich bin ein begeisterter Fan von Tad Williams. Ich habe alle seine Bücher gelesen. Von der Shadowmarch-Reihe bin Ich seit dem ersten Buch hellauf begeistert und habe das Erscheinen des dritten Bandes lange entgegen gesehnt

Um mich richtig einzustimmen habe ich vorher nochmal Band 1 & 2 gelesen. Als dann 'die Dämmerung' erschien, konnte ich es nicht aus der Hand legen. Jedoch kam ich nicht umhin zu merken, dass Band 3 doch recht blass neben seinen Vorgängern steht.
Ich bin trotzdem begeistert von den liebevoll kreiierten Charaktern, dem Plot, den fremden Wesen und dem Witz. Tad Williams hat mit seiner Shadowmarch-Reihe bisher hervorragende Arbeit geleistet, doch man kommt als Leser schnell darauf, dass 'die Dämmerung' ein Luftholen vor dem Sprung ist. Es wird während des ganzen Buches auf den Finalen Höhepunkt in Band 4 hingearbeitet.
Brionys Suche nach Verbündeten in Syan...
Barricks verzweifelter Weg jenseits der Schattengrenze...
Ferras Vansens Bemühungen die Funderlinge, allen vorran Cherz Blauquarz, gegen Yasammez und die Zwilichter zu verteidigen...
Matty Kettlesmit, der ohne großes Heldenpotential versucht einer zu sein...
Quinnitan mit dem Soldaten Daikonas Vo, auf dem Weg zurück zu ihrem Peiniger dem Autarchen selbst, der mehr und mehr von seinen verquerten Plänen preisgibt...

Wer Band 1 & 2 gelesen hat, kommt in Band 3 durchaus auf seine Kosten und kann danach - Genauso wie ich! - das im Herbst 2011 angekündigte Finale kaum erwarten.
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am 5. September 2010
Hallo,

zuerst muss ich sagen: Bisher habe ich schon viele Tad Williams Bücher verschlungen. Egal ob Osten Ard, Otherland, der Blumenkrieg, Stimme der Finsternis und die ersten zwei Bände von Shadowmarch. Immer war ich begeistert und hatte nie das Gefühl, dass die Bücher künstlich gestreckt wurden.

So kommen wir zur aktuellen Triologie, die zu einer Quadrologie wurde. Es dauert bei allen extrem lange, bis sich mal was verändert. Barrick wandert praktisch 2 Bücher nur durch die Schattenlande. Briony braucht 2 Bücher um ein paar Verbündete zu finden. Wenn ich ehrlich bin, ist bei Ferras Vansen und Qinnitan auch nicht wirklich was passiert, bis auf den Schluss.

Der Schreibstil vom guten Tad war natürlich wieder gewohnt grandios und die ersten 350 Seiten vergingen wie im Flug.

Hab es natürlich zu Ende gelesen, weil im 4. Teil ja jetzt einiges passieren muss

Ich habe außerdem das Gefühl, dass die Charaktere (besonders die Bösewichte) viel zu kurz kommen. Hendon Tolly, der Autarch und Yassamez können bei weitem nicht mit Johnny Dread, Felix Jongluer, Pryrates, Elias und der Nornenkönigin mithalten. Sie sind nicht ausgearbeitet genug. Besonders Pryrates und Dread waren so fiese Charaktere. Der Autarch hätte sowas werden können. Statt dessen brabbelt er seitenlang ohne, dass mal gesagt wird wie gruselig er dabei aussieht oder so.

Wie dem auch sei. Ich wünschte Tad hätte es als Triologie belassen, die dafür rasanter abgeht. Hatte mich sehr auf das Finale gefreut. Na ja, das kann ich ja dann jetzt weiterhin tun ;-)
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am 19. November 2010
Vielen langen Stories geht irgendwann die Luft aus - Shadowmarch ist hier eine rühmliche Ausnahme.
Es gilt ebenfalls, wie auch schon im zweiten Band, wer die Vorgeschichte nicht gelesen hat, der sollte nicht mit Buch Nummer 3 einsteigen. Die Figuren werden nicht mehr vorgestellt, die Handlung schreitet nahtlos fort.
Der Autor bleibt bei dem eingeführten Erzählmuster immer da abzubrechen wo es wirklich spannend wird. Somit laufen ca. 10 unterschiedliche Handlungsstränge einfach weiter.
Unlogische Handlungen einiger Hauptpersonen, die nach 1600 Seiten und 2 Bänden vorhanden waren, lösen sich im dritten Teil auf.
Die Welt wird immer düsterer. Die Spannung wird nochmals angehoben. Mein Vorsatz die Geschichte ruhig, langsam und mit Genuss zu lesen ist schon nach ein paar Seiten über den Haufen geworfen gewesen.
Teil 3 ist ein echter Pageturner...

Der einzige Vorwurf, den man Tad Williams machen könnte, er hat einfach zu viel Phantasie.
Der Weg der Hauptpersonen ist von vielen Irrwegen gekennzeichnet. Manches Erlebnis ist mit Sicherheit für die Fortsetzung der Haupthandlung nicht zwingend nötig. Hier hätte das Werk sicher etwas gestrafft werden können.
Aber, Hand aufs Herz - drum liebt man Tad Williams ja auch - er lässt sich Zeit (und hält den Spannungsbogen immer ganz oben). Nach 400 Seiten hab ich es nochmals mit langsam lesen versucht um das Ende ein bisschen hinauszuzögern.
Wie schon zu Beginn - ich habe wieder verloren!

5 Sterne

Ende November geht das Warten zu Ende - Band 4 (und hoffentlich die Auflösung) werden veröffentlicht.
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am 20. Juni 2011
Ja Shadomarch ... . Ich teile die Kritik meiner Vorrezensenten vollkommen : Auch ich habe manchmal gut lust das Buch an die Wand ... äh, in das Bücherregal zu stellen und auch ich denke, daß Tad Williams einfach nicht zum Punkt kommt. Die Tendenz zu einer übermäßigen Fantasie, die man schon bei Otherland feststellen konnte ( und noch ne Welt ) findet bei Bd. 3 einen teilweise unerträglichen Niederschlag. Gerade Prinz Barrick und die Funderlinge nerven doch stellenweise extrem !

Ganz klar : Die von mir empfundenen Haupthandlungsstränge um Prinzessin Briony kommen einfach zu kurz und die sich anbahnende Passion zu Ferras Vansen wirken doch - mitunter - lächerlich und gewollt. Weitere Kritikpunkte ließen sich noch erwähnen.

Und doch : Seit meine Frau mir den ersten Band zu meinem Geburtstag schenkte habe ich innerhalb von ca. vier Wochen ungefähr 1400 Seiten gelesen.

Also : Trotz aller Kritik gefällt mir die Geschichte und ich freue mich auf Band 4 !
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am 22. August 2012
Mit dem wirklich hochklassigen zweiten Band der vierteiligen Shadowmarch-Reihe hat Tad Williams einen enorm hohen Niveaustandard aufgebaut, der im dritten Teil leider nicht mehr ganz gehalten werden kann. Während vor allem die Spannung im zweiten Buch hochgehalten wird, verliert sich Williams diesmal zu sehr im Detail und über viele Seiten geht oft gar nichts voran. Die Sprache und grundsätzliche Handlung sind nach wie vor super, aber das Tempo der Höhepunkte ist einfach nicht hoch genug, zu viel Leerlauf steckt darin.
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Wie eingangs bereits erwähnt, ist aus der ursprünglich geplanten Trilogie nun eine Tetralogie geworden; der vierte und letzte Teil erscheint bereits im November 2010 unter dem Titel "Shadowheart". Ähnlich wie bei der Saga der Großen Schwerter hat Tad Williams, so berichtet er im Vorwort, während des Schreibens bemerkt, dass die Geschichte mit drei Bänden noch lange nicht fertig erzählt ist, so dass es nun kurzerhand einen vierten Teil geben wird. Ein Glück für alle Fans der großartigen Shadowmarch-Reihe, die sich jetzt auf den abschließenden vierten Band freuen können. Ein wenig Kritik gibt es dennoch: Obwohl auch "Die Dämmerung" sehr spannend, kreativ und schlüssig geschrieben ist und obwohl Williams alle Fäden fest in der Hand hält, ist Teil 3 nicht so gut wie die beiden Vorgänger.
Irgendwie liest sich dieser dritte Teil wie ein Mittelteil einer Trilogie, der eben unter dem Fluch leidet, das Mittelstück zu sein, welches "nur" Teil 1 und 2 verbindet, aber im Prinzip auch stark gekürzt werden könnte. Zwar geht die Handlung vorwärts, aber ungleich langsamer als in den beiden ersten Bänden. Brionys Zwischenspiel am von Intrigen geprägten Hof von Syan etwa liest sich zweifelllos spannend, zumal ihr offensichtlich jemand nach dem Leben trachtet, doch im Endeffekt bringt dieser lange Aufenthalt die Figur buchstäblich kein einziges Stück voran.
Auch mit Quinnitan geht es nun im Schneckentempo vorwärts, denn sie befindet sich in der Hand von Daikanos Vo, der wiederum mit einem Schiff auf der Spur des Autarchen von Xis ist - die Erzählung schreitet hier so häppchenweise vorwärts, als wäre man selbst an Bord des Schiffes, das nur quälend langsam das Meer überquert.

Zweifellos hat "Shadowmarch" immer noch sehr viel mit der Saga der Großen Schwerter gemeinsam. Das ist einerseits erfreulich, weil die Schwerter-Saga so unglaublich gut ist, andererseits aber auch enttäuschend, weil vieles so bekannt wirkt und Tad Williams das Rad hier eben nicht neu erfunden hat. Die Qar sind den Nornen doch sehr ähnlich (und nerven häufig mit ihrer Rätselhaftigkeit), das Reich Eion erinnert an Erkynland, die Südmarksburg an den Hochhorst.
Ein wenig leidet die Geschichte außerdem darunter, dass sie so viele etwa gleichstarke Figuren hat. Zwar braucht es natürlich nicht zwingend eine Hauptfigur wie Simon, aber hier hat man das Gefühl, dass alle irgendwie gleichwertig sind: Ferras Vansen, Barrick und Briony, Quinnitan, Chert - sie alle tragen viel zur Handlung bei, diese springt dabei aber beständig hin und her, so dass man sich fast danach sehnt, dass Tad Williams sich ein paar Kapitel länger auf eine einzige Person konzentrieren und die Geschichte ein wenig mehr vorantreiben würde. Auch sind die Guten zu glatt geraten, so dass man bald schon mit den Bösen wie etwa Sulepsis, dem grandios unterhaltsamen und bitterbösen Autarchen von Xis, sympathisiert, der in diesem Band eine atemberaubende, teuflisch grausame Szene erhalten hat.

"Die Dämmerung" ist ein guter Teil innerhalb der Shadowmarch-Reihe, der aber zu gestreckt, zu ausgewalzt wirkt, um vollends zu begeistern. Für einen 700-Seiten-Wälzer passiert hier nicht wirklich viel. Die vielen gleichwertigen Charaktere lassen die Geschichte ziemlich zerfasert wirken, was die Spannung beträchtlich nach unten drückt. Es bleibt nur zu hoffen, dass Tad Williams in Band 4 zu alter Genialität zurückfindet und ein großartiges Finale abliefert.

Eine Leseprobe aus "Die Dämmerung" gibt es auf der Verlags-Website.
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am 4. August 2016
Gestaltung:
Die Gestaltung finde ich passt sehr gut zur Geschichte und lässt auf jeden Fall genug Freiheit für die Fantasie.

Inhalt:
Land Eion ist in Gefahr. Ein Mieser Verräter sitzt auf dem Thron und der wahre König ist ein Gefangener. Seine Kinder sind auf der Flucht…

Meine Meinung:
Ich habe keins der Vorgänger gelesen oder gehört und finde es sehr sehr toll das am Anfang des Hörbuches erst einmal eine kleine Zusammenfassung der ersten zwei Büchern ist.
Zudem finde ich die Erzählerstimmer wirklich sehr klasse, den sie spricht wirklich sehr schön und verstellt die Stimme an den richtigen Stellen.
Das ganze Buch trieft für mich in Fantasie. Die Welt wird durch die Beschreibung des Autors und die Stimme zum Leben erweckt.
Es ist teilweise etwas schwer den Carakter zu folgen. Damit meine ich das zwischen viele Carakter gesprungen wird das man teilweise ein paar Sekunden braut um zu wissen um wen es jetzt genau geht.

Bewertung:
∞∞∞∞
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