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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
27
4,3 von 5 Sternen
Das große Hobbit-Buch: Der komplette Text mit Kommentaren und Bildern
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:30,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 9. Juni 2012
"Das Große Hobbit Buch" ist eine durchaus gelungene und vor allem für Tolkienfans interessante Ausgabe von dem Klassiker "Der Hobbit", zu dem ja auch bald zwei lang erwartete Filme erscheinen. Man erfährt so ziemlich alles über die Entstehung des Buches, dazu allerlei über Tolkien und diverse Kinderbücher des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Es gibt auch manche Info über die verschiedenen Ausgaben und Übersetzungen, außerdem einiges zu den nachträglichen Anpassungen an Tolkiens Hauptwerk, "Der Herr der Ringe". Trefflich gelungen ist der Umschlag, der das Buch wie ein Schatzkästchen umrahmt. Auch der zweifarbige Text gefällt, schwarz der Haupttext, smaragdgrün die Kommentare.

Leider fehlt in der gegenwärtigen Auflage eine Seite. Man kann die beim Verlag nachfordern. Dann ist die Übersetzung unpassend modernisiert. Ich weiß nicht, wie der Übersetzer auf die Idee kam, Tolkien würde heute eher "das ist ein ECHT großer Baum" anstatt "das ist ein SEHR großer Baum" schreiben. Oder warum er das Siezen einführte. Vielleicht stört das keinen, der den Hobbit zum ersten Mal liest. Aber das sind doch wohl eher nicht die Leute, die ein solches Buch kaufen. Die Übersetzung der 70er "Der kleine Hobbit" wäre angebrachter gewesen. Immerhin kennen diese wohl die meisten Leute. Schmerzlich vermisse ich auch eine ordentliche Karte.

Ansonsten bietet das Buch mehrere Seiten farbiger Bilder auf Glanzpapier. Die meisten Abbildungen sind aber leider nur schwarz-weiß und oft auch zu klein in den Kommentarspalten untergebracht. Es finden sich ausführliche Anhänge, darunter die Erzählung von Gandalf, wieso er den Zwergen den Hobbit Bilbo empfohlen hat und eine Auflistung der Revisionsgeschichte der dt. Übersetzungen des Buches.
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am 15. September 2016
Das Buch sieht sehr schön aus, allerdings würde es noch mehr hermachen wenn der ganze Schinken größer wäre. Aber gut, so passt es wenigstens ins Bücherregal rein.
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am 6. Mai 2012
"The Annotated Hobbit" jetzt also endlich auch auf Deutsch. Schon optisch ein Leckerbissen, ist das Teil inhaltlich eine pralle Wundertüte an Informationen und Kommentaren zum Klassiker. Darunter so manches, was auch eingefleischten Fans (an die sich diese Ausgabe ganz klar richtet) kaum kennen dürften. Dazu zählen etwa Quellen aus denen Tolkien schöpfte, Kinderbücher seiner eigenen Jugend und wie sich deren Motive in den Hobbit übertrugen, ferner eine Menge interessanter Entstehungsdetails und biografischer Anekdoten wie zum Beispiel alternative Namen in frühen Manuskripten (Wer hätte schon gewusst, dass Thorin ursprünglich Gandalf heißen sollte.), oder aber Änderungen in späteren Auflagen, um sich dem Herrn der Ringe anzupassen. Auch sehr spannend: Frühe Werbekampagnen und Kritiken. Kaum zu glauben, aber es gab sogar ein paar negative! Für mich persönlich eine der wertvollsten Zugaben sind die Illustrationen aus den Hobbitausgaben anderer Länder. Mal zu sehen, wie sich Japaner, Rumänen, Russen und Finnen einen Hobbit, Gollum oder Drachen vorstellten. Im Mittelteil farbige Zeichnungen auf Hochglanzpapier, teilweise von Tolkien selber. Lobenswert auch Anhänge über die Rezeption in Deutschland, Tolkien-Fundstücke im Internet usw. Der Leser wird das sicher nicht alles wichtig finden, aber garantiert einiges. Wer den Hobbit liebt, braucht eigentlich gar nicht weiter drüber nachzudenken ob man zugreift oder nicht: Die Empfehlung lautet eindeutig zugreifen!
Ein paar Kleinigkeiten gibt es aber auch zu bemängeln. (Keine Angst, dies ist Jammern auf allerhöchstem Niveau!) So ist die Aufteilung des Textes zwar durchdacht gelöst (verschiedene Farben, Text in der Seitenmitte und am Rand usw.), aber aufgrund der Komplexität wird's dann doch schon mal unübersichtlich wenn ausufernde Fußnoten über mehrere Seiten gehen oder Fußnoten in Fußnoten auftauchen. Ebenfalls schade, dass die Abbildungen oft wirklich sehr klein und Details kaum noch zu erkennen sind. Das macht natürlich (wohl nicht nur zufällig) Appetit auf das demnächst erscheinende Die Kunst des Hobbit. Und ja, tatsächlich fehlt ein Teil vom Text, genauer gesagt, das Ende von Kapitel 11 (knapp eine halbe Seite). Das ist ärgerlich, wird aber sicherlich in späteren Auflagen ausgebessert.
Als Fazit würde ich dieses Buch nicht als Leseexemplar sondern als ergänzendes Nachschlagewerk empfehlen. Für eingefleischte Hobbitomanen ist die zusätzliche Anschaffung keinesfalls überflüssig. Wer aber den Hobbit noch gar nicht besitzt, dem empfehle ich eher die illustrierte Ausgabe. Als Zweithobbit sozusagen, ist das Große Hobbit Buch ein absolutes Muss. Dann fällt auch die fehlende Passage nicht mehr so ins Gewicht bzw. macht das Teil vielleicht sogar mal zu einem Sammlerstück.
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am 1. März 2015
Viele Skizzen, Bleistiftzeichnungen, Beschreibungen, Erklärungen - perfekt für alle Fans, die noch etwas hinter die "Kulissen" vom Hobbit schauen wollen.
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am 21. Dezember 2016
Jeder kennt den Hobbit von J. R. R. Tolkien, nicht erst seit der Filmtrilogie, also sei über die Geschichte selbst nicht viel gesagt. Es ist eben ein absoluter Archetyp der Fantasy-Literatur – wenn auch natürlich als Kinderbuch konzipiert, d.h. mit einem recht schlichten Sprachstil und hin und wieder künstlich saloppen Formulierungen. Die relevante Frage ist indes, ob man 29,95€ für eine reichhaltig kommentierte Fassung, nämlich „Das große Hobbit-Buch“, herausgegeben von Douglas A. Anderson, ausgeben sollte.
Die Antwort ist meines Erachtens auf jeden Fall ja – zumindest für all jene, die an den Hintergründen der berühmten Geschichte interessiert sind. Obgleich natürlich der ständige Wechsel vom Blocktext zu den Fußnoten den Lesefluss behindert und die Lektüre somit nicht unbedingt kurzweilig ist, kann man die Fassung nur empfehlen.
Es ist fast unangemessen, von „Fußnoten“ zu sprechen, wo doch die umfangreichen Kommentare eine eigene Textspalte am Rand einnehmen, manchmal gar über die Hälfte der Seite ausmachen. In ihnen geht es vor allem um
– Inspirationen bzw. Parallelen des Textes in der Mythologie sowie der mittelalterlichen und modernen Literatur
– den Ursprung im Text vorkommender Eigennamen, etwa die Herleitung aus den Kunstsprachen Quenya und Sindarin oder aus o.g. Vorbildern
– Veränderungen in den verschiedenen Editionen des Romans, wobei oft auch die (vermutete) Motivation erklärt wird
– Vergleiche zwischen dem englischen Originaltext und den verschiedenen deutschen Übersetzungen
– inhaltliche Fehler bzw. Widersprüche (auch in Vergleich zum Herrn der Ringe)
– Interpretationen aller Art
– Bezüge zu anderen Werken Tolkiens, darunter auch etwa Gedichten
… allesamt hervorragend formuliert und ohne Geiz beim Umfang; sogar ganze Gedichte und zitierte Textpassagen sind abgedruckt. Das einzige, worauf nicht Bezug genommen werden kann, sind natürlich die Verfilmungen des Buches, da „Das Große Hobbit-Buch“ kurz vor Kinostart des ersten Teils verfasst wurde (die Einleitung erwähnt schon die bald erscheinenden Filme).
Des Weiteren finden sich begleitend zum Text unzählige Coverbilder und Illustrationen des Hobbits aus Ausgaben aller Sprachen und Jahrzehnte, meist mit biographischen Anmerkungen zum jeweiligen Künstler versehen; hinzu kommt ein farbiger Bildteil. Neben dem Text und einem sehr umfangreichen Vorwort (von rund 50 Seiten!) enthält das Buch auch „Die Fahrt zum Erebor“, einen ebenfalls von Tolkien verfassten, aber nie direkt dem Hobbit zugehörigen Text, der die Vorgeschichte aus der Sicht Gandalfs erzählt (d.h. etwa wie dieser Thorin kennenlernte, sein Plan und die Motivation dahinter). Auch die Geschichte des Hobbits in Deutschland, d.h. vor allem der verschiedenen Editionen, wird in einem Kapitel erläutert.
Gibt es irgendetwas Negatives zum Buch zu sagen? Nicht seit der ersten Auflage, in der eines Druckfehlers wegen einige Seiten fehlten, was jedoch längst behoben wurde.
Ohne Zweifel stellt „Das große Hobbit-Buch“ alle anderen derzeitig auf Deutsch verfügbaren Ausgaben des Hobbits (und das sind einige) in den Schatten – für wirkliche Tolkien-Fans wohl unverzichtbar.
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am 31. August 2017
Im Englischen heißt das Buch The Annotated Hobbit und wurde von Douglas A. Anderson bearbeitet. Es beinhaltet im Deutschen die Übersetzung des Hobbits von Wolfgang Krege. Der Tolkienforscher Anderson hat den Text mit zahlreichen Anmerkungen versehen, die Einblicke in die Entstehungsgeschichte und Hintergründe des Hobbits geben. Die Anmerkungen wurden von Lisa Kuppler übersetzt und editiert, sodass sie auch etwas zur deutschen Geschichte des Hobbits sagen.

Schon rein optisch ist das Buch freilich eine Augenweide. Ich finde es immer schön, wenn Illustrationen von Tolkien selbst verwendet werden. Außerdem gefallen mir sehr die Goldintarsien auf dem Cover. Worauf es aber noch viel mehr ankommt, ist der Inhalt. Der kommt neben dem eigentlichen Text mit einem Vorwort und einer Einführung in Tolkiens Leben und die Thematik des Hobbits einher. Außerdem gibt es einen Anhang, der viele Sachen wie zum Beispiel die Editionsgeschichte noch einmal übersichtlich zusammenfasst, sowie die Erzählung »Die Fahrt zum Erebor« als auch einen weiteren Anhang zur deutschen Editionsgeschichte.

Jede Seite des Buches ist in zwei Spalten geteilt. In der Inneren steht der Text, in der Äußeren sind die Anmerkungen platziert. Dort finden sich auch duzende Illustrationen verschiedener Hobbit-Ausgaben aus verschiedensten Ländern sowie kurze Informationen zu den jeweiligen Künstlern. Im Mittelteil gibt es auch eine Reihe von Farbillustrationen hauptsächlich von Alan Lee, Tolkien und den deutschen Coverausgaben und Illustratoren.

Besonders die Anmerkungen Andersons samt der Edition durch Kuppler haben es in sich. Auch Kenner können dadurch noch viel Neues lernen. Einige Aspekte wurden mir deutlich vor Augen geführt, die mir so gar nicht bewusst waren. Für mich war es die spannendste Erkenntnis, dass in der ersten Ausgabe des Hobbits Gollum den Ring als Geschenk für das verlorene Rätselspiel hergeben wollte. Das wurde später überarbeitet, damit es mit dem Herrn der Ringe zusammenpasst. Bilbo sagt jedoch beim Rat, dass er ursprünglich den Zwergen die unwahre Geschichte erzählt habe, er habe den Ring als Geschenk erhalten. Im Herrn der Ringe erhält sich so also die ursprüngliche Geschichte des Hobbits.

Die zahlreichen Illustrationen sind natürlich auch ein Hingucker und zeigen sehr schön, auf wie viele verschiedene Weisen der Hobbit in den ganzen Ländern dargestellt wird – und was Tolkien von den ganzen Illustrationen hielt. Auch zu den ganzen Illustrationen gibt es viele Hintergrundgeschichten, wie mit den Bildern in den Verlagen verfahren wurde, wie sie überhaupt entstanden und so weiter.

Des Weiteren sind die ganzen Anmerkungen zu verschiedenen Editionen natürlich eine Goldgrube für Tolkiensammler. Meine Liste an Büchern von und über Tolkien, die ich noch haben will, wuchs durch dieses Buch schlagartig an.
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am 22. August 2012
Beim Lesen des Titels „Das Große Hobbit Buch“ werden sich viele wundern, warum es denn nun schon wieder eine Neuauflage von dieser Fantasy-Geschichte für Kinder von J.R.R. Tolkien gibt. Für mich als Tolkien-Fan ist es aber ein feierlicher Moment. Diese Ausgabe des Hobbits ist die Übersetzung einer vollständig kommentierten Fassung der originalen Geschichte, die von Douglas A. Anderson 2002 herausgegeben wurde. Das Buch ist sozusagen der augenzwinkernde „Schaaaaatz“ eines jeden Tolkien-Liebhabers, und könnte ich es mir um den Finger legen, würde ich bestimmt unsichtbar werden.

Warum ist diese Ausgabe so besonders? Neben vielen liebevoll zusammengestellten zusätzlichen Informationen vor und nach dem Originaltext in Deutscher Fassung, ist die eigentliche gesamte Geschichte am Rand mit unzähligen Hintergrundinformationen kommentiert. Weiterhin gibt es unzählige wunderschöne Bilder und Illustrationen rund um das Original, die z.B. aus den frühen Manuskripten Tolkiens stammen.

Somit ist diese Neuauflage mehr als einfach nur die original Geschichte, es ist ein ergänzendes Nachschlagewerk und reiht sich damit ein in die Tradition aller Werke über Mittelerde – dieser Welt voller Details und Sagen.

Wer jedoch noch nie den „Hobbit“ gelesen hat, mag vielleicht erst einmal die unkommentierte Fassung lesen. Dies gilt insbesondere für Kinder, da die Informationsfülle vermutlich für den Neu- und Jüngling abschreckend sein mag. Auch wünscht vielleicht nicht jeder Leser diese ganzen Hintergrundinformationen. Aber keine Angst! Der „Hobbit“ ist schließlich eins jener Bücher, das man im Laufe seines Lebens mehrfach liest und spätestens beim zweiten oder dritten Mal wird man sich über den Besitz dieser Ausgabe freuen.

Für mich persönlich ist „Das Große Hobbit Buch“ eine traumhafte Art das viel zu lange Warten auf den Kinostart des „Hobbit“-Films im Dezember zu verkürzen und die Geschichte noch einmal aufzufrischen. (Maik Kade)
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TOP 500 REZENSENTam 5. Januar 2013
Würdiger und liebevoller geht es kaum: Diese aufwändige Hardcover-Ausgabe präsentiert den kompletten Text des "Hobbit" mit den ausführlichen Kommentaren von Tolkien-Experte Douglas A. Anderson in deutscher Erstveröffentlichung. Dabei sind über 150 Illustrationen und Dokumente. Die Originalausgabe des "Annotated Hobbit" erschien im Jahr 1988 bei Houghton Mifflin Company in den USA. Ein Jahr darauf brachte Unwin Hyman eine britische Ausgabe heraus.

Für die zweite Auflage von 2002, die nun ins Deutsche übersetzt wurde, hat Douglas A. Anderson sämtliche Teile überarbeitet und ergänzt. Seine Herangehensweise ist dabei vorbildlich: So lässt er zunächst Tolkien selbst zu Wort kommen. Erst danach bezieht er weitere biographische und historische Aspekte in seine Anmerkungen mit ein. Es ist der gelungene Versuch, sich dem Autor und seinem Werk so weit wie möglich anzunähern und den Lesenden ein möglichst umfassendes Bild zu vermitteln. Die hier zusammengestellte Informationsfülle ist gewaltig!

Man bekommt Einblicke in Tolkiens Quellen, in Schreib- und Entscheidungsprozesse, in die Entwicklung von Liedern, Gedichten und Kreaturen. Auch Anpassungen, die er vorgenommen hat, um ein konsistentes Bild seiner Welt zu erzeugen, werden beschrieben. Es scheint streckenweise, als könne man dem Autor direkt bei der Arbeit zuhören und zuschauen.

Auch optisch ist "Das große Hobbitbuch" eine Augenweide: Die 37-seitige Einführung ist in Blau gedruckt. Die Randspalten werden für Schwarz-Weiß-Fotografien, Illustrationen und zusätzliche Informationen im Schwarz genutzt. So sieht man zum Beispiel ein Foto des Hauses in Northmoor Road 20 in Oxford, das Tolkien mit seiner Familie von 1930 bis 1947 bewohnte. Darunter kann man den ersten Schreibtisch des Autors bewundern, an dem unter anderem der "Hobbit" entstanden ist. (1972 stiftete Tolkien ihn der wohltätigen Organisation "Help the Aged". Heute befindet er sich im Wheaton College in Wheaton, Illinois, in den USA.)

Die Einführung schließt mit einer blauen Trennseite ab. Danach beginnt der eigentliche Text des "Hobbit", wobei die Farbwahl nun anders herum gewählt ist: Die Erzählung ist in Schwarz gesetzt, in der Randspalte finden sich die dazugehörigen Kommentare in Blau, die sich durchaus auch über mehrere Seiten ziehen. Ausführlich und informativ! Weitere Hinweise sind in schwarzer Schrift untergebracht. So behält man stets den Überblick, ganz egal, wo man sich gerade festgelesen hat.

In der Mitte des großformatigen Buches begeistern 16 Seiten hochwertiges Glanzpapier mit Zeichnungen, die darauf kontrastreich zur Geltung kommen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Tolkiens eigenen Interpretationen der Örtlichkeiten und Figuren. Es ist seine Fantasie, der er hier eine visuelle Gestalt gibt: Bruchtal, Hobbingen, Smaug, der den Schatz bewacht - all das lässt sich so zumindest ein Stück weit durch seine Augen erleben. Weitere bildliche Interpretationen stammen von Josef Madlener, Michael Hague, Alan Lee, Horus R. Engels, Ted Nasmith und John Howe. Freude macht ebenfalls das Betrachten der unterschiedlichen deutschen Cover der "Hobbit"-Ausgaben, die im Laufe der Jahre unter anderem im Paulus Verlag, bei DTV und natürlich bei Klett-Cotta erschienen sind.

Den Abschluss des Buches bildet ein umfangreicher Anhang. Dort findet man "Die Fahrt zum Erebor", die aus Gandalfs Sicht schildert, wie es ihm gelungen ist, "Bilbo in das Abenteuer zu schicken, das im Hobbit erzählt wird" (S. 381). Anhang B informiert über die verwendeten Runen. Dabei wird amüsantes Insiderwissen preisgegeben. So erschien die amerikanische Ausgabe des "Hobbit" 1938 zunächst mit einem eigenen Schutzumschlag. Ab der fünften Auflage gingen die Verleger allerdings dazu über, die britische Version zu verwenden. Erst viele Jahre später fiel jemandem auf, dass die Runen dringend geändert werden müssen, denn darin wurde der britische Verlag genannt, nicht der amerikanische...

Die deutsche Ausgabe wurde zudem um ein kurzes Nachwort von Lisa Kuppler ergänzt. Es befasst sich mit der Veröffentlichung und Rezeption des "Hobbit" in Deutschland.

Fazit: Inhaltlich, optisch und haptisch ist das Buch eine wahre Freude! Man bekommt eine Fülle von Informationen ansprechend und übersichtlich aufbereitet. Dabei wird konsequent auf eine harmonische Farbgestaltung geachtet. Schade ist lediglich, dass eine ausfaltbare Karte fehlt. Auch Illustrationen und Fotos hätten gern größer ausfallen dürfen, um wirklich jedes Detail in Augenschein nehmen und würdigen zu können. Diese Punkte ändern jedoch nichts daran, dass dieses Werk einen absoluten Pflichtkauf darstellt. Im Grunde braucht man mindestens drei "Hobbit"-Ausgaben: Eine zum Immer-Wieder-Lesen, die Sonderausgabe für ganz besondere Anlässe und dieses gut recherchierte, liebevoll gemachte Kompendium für den biographischen und entstehungsgeschichtlichen Hintergrund!
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am 19. Oktober 2015
Das Buch ist gut zu lesen , bin sehr zufrieden. Ich interesiere mich ja sehr für daß leben der hobbit.
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am 8. Mai 2012
Sehr wichtig!!! Diese Auflage ist Fehlerhaft. Es fehlt eine Passage am ende des Buches. Käufer die dieses Buch schon erworben haben, können sich die fehlenden Seiten bei Klett-Cotta kostenlos anfordern.
Also an alle. Wartet bis der Fehler behoben ist und kauft es euch dann. Ansonsten ist es ein sehr schönes Buch.

Zitat von Klett-Cotta:
Liebe Hobbit-Freunde, liebe Freunde von Tolkiens Werk,

wir sind von aufmerksamen Lesern darauf hingewiesen worden, dass der Text von 'Das große Hobbit Buch' eine Lücke aufweist. Am Ende von Kapitel XI fehlt die Szene, in der Bilbo und Thorin den Schlüssel in dem Loch an der Felswand erproben.

Wie vermutet hat sich dieser Fehler beim Setzen dieses satztechnisch sehr komplexen Buchs eingeschlichen; der Verlag bedauert ihn, gerade auch den Umstand, dass er in diesem so schönen und anspruchsvollen Band vorkommt.

Der noch nicht verkauften Auflage wird ein extra gestaltetes Blatt beigelegt, welches den Text um den entsprechenden Abschnitt ergänzt.

Diejenigen Leser, die schon ein Exemplar erworben haben, können die Ergänzung bei unserem Vertrieb kostenlos und portofrei anfordern: vertrieb@klett-cotta.de.

Der Verlag dankt den Tolkien-Fans, die den Fehler entdeckt und mitgeteilt haben. Außerdem freuen wir uns, dass diese erste große kommentierte Hobbit-Ausgabe in deutscher Sprache so große Zustimmung erfährt.

Stephan Askani, 08.05.12

Quelle: [...]
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