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am 15. November 2001
Jeremy Narby schildert in diesem Buch die Entstehung seiner Hypothese, daß Schamanen mittels Ayahuasca ihr Bewußtsein auf molekulare Ebene bringen, um nützliche (Natur-)Arzneien zu finden.
Bei dieser Aussage sträuben sich jedem von naturwissenschaftlichem Denken geprägten Menschen natürlich erst mal alle Haare. Aber Narby versteht es, seine These glaubhaft (und auch für Nichtwissenschaftler verständlich) zu erläutern, ohne dabei esoterisch zu werden. Und das ist der größte Pluspunkt dieses Buches: Narby versucht das ganze Buch über, wissenschaftlich korrekt zu arbeiten, und hat damit gute Chancen, auch von waschechten Naturwissenschaftlern nicht gleich in die Ecke geworfen zu werden.
Natürlich ist seine These (noch) nicht wissenschaftlich beweisbar. Aber Narby versteht es darzulegen, daß diese These nicht im Widerspruch zu den bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen muß, sondern daß unser bisheriges Verständnis von Krankheiten und biochemischen Vorgängen vielleicht nur unvollständig ist (was auch kein Wissenschaftler anzweifeln wird).
Ein Schwachpunkt dieses Buches ist die stellenweise ungenaue, manchmal fehlerhafte Darstellung biologischer Zusammenhänge. Nicht daß die Fehler wirklich kritisch für das Buch wären, aber wenn die Biologie wissenschaftlich korrekter dargelegt wäre, wäre dieses Buch ein Meisterwerk.
Alles in allem kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der sich kritisch mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen unserer Zeit auseinandersetzt und gerne mal über den Tellerrand hinausschaut.
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Jeremy Narby machte als junger Anthropologe in Südamerika Erfahrungen mit Ayahuasca, dem Halluzinogen der Schamanen vom Amazonas. Im Zusammenhang mit seiner Arbeit an ökologischen Projekten, stellt sich ihm die Frage, wie es denn möglich sei, dass sich die dortigen Indianer ein so umfangreiches Pflanzenwissen erwerben konnten, wie z.B. für die komplizierte Herstellung von Curare. - Wohl kaum durch Versuch und Irrtum oder Zufall..

Er stellt die Theorie auf, dass alle Lebewesen über die DNS miteinander in Verbindung stehen und die Schamanen sich mit Hilfe der Halluzinogene diese Verbindungen bewusst machen und sie nutzen können. Die Schlangensymbolik spielt in den meisten Kulturen eine besondere Rolle. Auch am Amazonas, wo im Ayahuascarausch das Sehen von Schlangen oft auftritt. Narby sieht hier eine Verbindung zur Doppelhelix der DNS, die ja auch wie eine Schlange aussieht. Er geht davon aus, dass die Völker, die Schamanismus betreiben, von den Zusammenhängen der Molekulargenetik wissen und die westliche Welt erstaunlicherweise viel später zu den gleichen Ergebnissen kam.

Rationalität und schamanische Denkweise überschneiden sich in diesem Buch. Narby hat allerdings selbst nur wenige Erfahrungen mit Ayahuasca gemacht und stützt sich vorwiegend auf Berichte aus der Fachliteratur, was man ihm aber nicht verdenken kann und was auch nicht als Mangel ausgelegt werden sollte. Man erfährt etwas über die schamanische Denkweise (soweit das möglich ist) aber auch viel über das wissenschaftliche Arbeiten. Witzig: seine Idee hatte er im wesentlichen beim Betrachten eines „das Magische Auge“-Buchs, Soundtrack zu seiner Arbeit: The Young Gods und Steve Reich.

Fazit: Interessant für alle die sich mit Ethnobotanik, besonders Ayahuasca beschäftigen, echte Freaktheorie a la 60er Jahre in puncto Genetik und allgemeiner Naturwissenschaft.
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am 23. Oktober 2013
DNA = Schlange. Auf diese Formel kann man das Buch bringen, die Weisheit ist verblüffend. Ich bin beeindruckt von den Parallelen zwischen Schamanismus und Molekularbiologie und zutiefst dankbar, dass mehr und mehr Menschen die Brücken schlagen zwischen Wissenschaft und Spiritualität. Brisanter Lesestoff, verständlich geschrieben, humorvoll und leicht und voller Weisheit.
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am 30. April 2016
Jeremy Narby ist ein in der eher materialistisch-kognitiven angloamerikanischen Tradition ausgebildeter Ethnologe. Phänomene wie Trancerituale erweckten eher sein Misstrauen. Dann hatte er in einem schamanischen Ayahuasca-Ritual im peruanischen Regenwald eine wichtige Erkenntnis: in der Trancevision sprach eine Doppelschlange zu ihm und er wurde auf die Entsprechung zur Doppelhelix der DNS aufmerksam. Seine Nachforschungen bei Molekularbiologen ergaben, dass in den von Pablo Amaringa gemalten Ayahuasca-Visionen genetische Strukturen abgebildet sind, die die Molekularbiologie nur unterm Elektronenmikroskop sieht. Die Wiedergabe bei Amaringa ist nicht nur ähnlich, sondern gibt diese Gebilde präzise wieder. Wer jetzt neugierig geworden ist, der lese dieses Buch.
Ein kurzer Textauszug: "Sämtliche Zellen auf dieser Erde - ob tierisch, pflanzlich oder bakteriell - enthalten DNS, und sie sind mit Salzwasser gefüllt, wobei die Salzkonzentration die gleiche ist wie in allen Ozeanen. Was wir weinen oder schwitzen, ist im wesentlichen Meerwasser. Die DNS badet in Wasser, das seiner-seits eine entscheidenden Rolle bei der Herausbildung der Form der Doppelhelix spielt. Da die vier DNS-Basen (Adenin, Guanin, Cytosin und Thymin) nicht wasserlöslich sind, schieben sie sich, wenn sie sich in Paaren zusammenfinden, um die Sprossen der Leiter zu bilden, ins Zentrum des Moleküls und winden sich in Spiralen zusammmen, um den Kontakt mit den umgebenden Wassermolekülen zu vermeiden. Die Form der verschlungenen Leiter ist eine direkte Folge des wässerigen Milieus. Die DNS tritt zusammen mit Wasser auf, genau wie die Schlangen im Mythos” (S.100)
Die Aussage der Evolutionslehre, dass sich komplexe Formen aus einfachen entwickelt haben, muss modifiziert werden. Alle lebenden Zellen auf der Erde enthalten dieselbe bis heute unveränderte DNS. Diese hochkomplexe, bis heute bei weitem noch nicht ganz verstandene Struktur ist vom Anfang der Evolution an dabei. Woher kommt sie?
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am 2. April 2015
es handelt sich nicht um eine Droge. Der Wirkstoff Dymethyltryptamin ist körpereigen und wird in der Zwirbeldrüse produziert wenn wir geboren werden, Träumen oder Sterben.als zweiten Zusatz - der MAO hemmer verhindert dass der Körper diesen zu schnell abbaut. Bitte sehen Sie Ayahuaska als Werkzeug. Die Essence des Djungels es als Droge hinzustellen, wäre falsch und ein gefundenes Fressen für die Medien. Danke
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am 17. Februar 2013
Das Buch "Die kosmische Schlange" liest sich gut. Es enthält wissenswerte Informationen und erweitert den Horizont.
Danke dem Autor für seine detailierten Beschreibungen.
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am 18. November 2011
absolut lesenswert für alle, die sich ein bisschen für den "Background" und die "wirklichen" Zusammenhänge interessieren!!!! Bin noch immer sehr begeistert, wiederholtes Lesen zahlt sich aus... im Sinn von eigenem Gewinn.
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am 25. Juli 2014
Das Buch ist fast wie ein Roman aufgebaut. Alles ist drin: Wissenschaft, Urwissen, Lebenserfahrung, schamanischen Erfahrungen,
Humor und für alle Menschen geschrieben. Ein Dank an Jeremy Narby.
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am 23. April 2014
Das Buch ist hervorragend recherchiert. Ich habe es in einem Zug gelesen. DNA und Schlange im Zusammenhang? Unglaublich! Ich habe lange gestaunt und gegrübelt! Fantastisch!
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