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am 14. Mai 2000
Csikszentmihályi versucht in diesem Buch, die Kreativität empirisch zu erfassen. In zahlreichen Interviews befragt er berühmte, als kreativ geltende Menschen aus verschiedenen Kulturen. Die Befragten, die meist älter als 60 sind, berichten über ihre beruflichen und privaten Prioritäten, über ihre Beziehungen zu der Familie und den Kollegen sowie über ihre Arbeitsgewohnheiten. Die Interviews bilden eine Grundlage zu Csikszentmihályis Überlegungen darüber, wie der einzelne, also auch der Leser, seine Grenzen überwinden und kreativ sein kann. Dazu bekommte er genaue Anleitungen, was er dabei tun und beachten sollte - das kommt aber erst gegen Ende des Buches. Vorher wird systematisch unter anderen beschrieben, wie man den Begriff "Kreativität" definiert, wie ein kreatives Umfeld charakterisiert werden kann, was Freude ist oder was für Eigenschaften ein kreativer Mensch - laut den Ergebnissen der ausgewerteten Interviews - besitzt. Am Ende des Buches findet man einen ausführlichen, systematische zusammengestellten Register, die Kurzbiographien der Befragen sowie den Interviewprotokoll der von Csikszentmihályi und seinen Studenten durchgeführten Studie. Das Buch ist nicht nur für Laiker geschrieben worden. Alle Behauptungen sind wissenschaftlich belegt; es werden beispielsweise die Methoden der Datenerhebung sowie die der Stichprobenauswahl erläutert und diskutiert. Jedoch sind alle 14 Kapitel dieses realtiv umfangreichen Buches (knapp 600 Seiten) auch für Laiker verständlich und unterhaltsam - manchmal sogar eindeutig witzig. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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HALL OF FAMEam 13. Juli 2005
Der Untertitel täuscht ein wenig: Das Buch ist kein praxisorientierter Ratgeber für das Erlernen von Kreativitäts- und Ideenproduktionstechniken, es ist in erster Linie der Erforschung kreativer Persönlichkeiten gewidmet. Es geht also um Kreativität als Lebenskonzept. Kreativität äußert sich in diesem Sinne nicht durch eine unablässige Ideenflut, sondern durch die nachhaltige Veränderung eines bestimmten kulturellen Bereichs. Csikszentmihalyi versucht durch die Analyse der Biographien von Menschen, die solche Innovationen hervorgebracht haben, herauszufinden, welchen Gesetzmäßigkeiten solche "kreative Leben" folgen. Zu den von ihm interviewten Personen gehören so verschiedene Menschen wie die Schriftstellerin Nadine Gordimer, der Paläontologe Stephen J. Gould, der Chemiker Linus Pauling und der Jazzpianist Oscar Peterson. Kreativität ist ein höchst lesenswertes Buch, weil es tiefe Einblicke in das Leben kreativer Persönlichkeiten gestattet. Und wer aus dem Buch auch noch einen Mehrwert für das eigene Leben gewinnen möchte, kann es auch als Best-Practice-Sammlung der kreativen Lebensführung lesen. Wir empfehlen es allen, die etwas über Kreativität als Lebenskonzept erfahren möchten.
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am 11. Juli 2006
Einmal Pflichtlektüre:

Csikszentmihalyi, der mit seinem Flow-Konzept weltweit berühmt wurde, hat für dieses Buch 91 herausragende Menschen interviewt, um so zu entdecken, "wo und wie Kreativität entsteht und wie es jedem gelingen kann, seine ganz persönliche Kreativität zu entdecken und zu fördern." So steht's zumindest im Klappentext.

Csikszentmihaly unterscheidet zwischen drei Gruppen von Kreativen:

- Menschen mit ungewöhnlichen Ideen oder einem besonderen Talent ("brilliante Menschen")

- Menschen mit ungewöhnlichem und orginellen Welterleben und möglicherweise wichtigen Entdeckungen ("persönliche Kreative")

- Menschen, die unsere Kultur durch ihre Ideen und ihr Wirken auf einem Gebiet verändert haben (die "Kreativen" ohne Einschränkung)

Mit so einem Konzept sind dann auch die Auswahl der Interviewpartner keine große Überraschung mehr:

1. Die Person musste einen bedeutenden Beitrag zu einer wichtigen "Domäne" (Wissenschaft, Kunst, Politik, Wirtschaft oder das Wohl der Menscheit) geleistet haben.

2. Die Person musste nach wie vor aktiv in dieser Domäne tätig sein.

3. Die Person musste über 60 Jahre alt sein.

Wenn dann das Grundgerüst und die eigentümliche Sprache Csikszentmihalyis geklärt sind, kämpft man sich durch die Lebensgeschichten und die Domänen der Interviewten, ehe dann schließlich auf den Seiten 488-530 die wesentliche Essenz kommt.

Nein, zu Beginn des letzten Teils war ich etwas erschrocken über den Satz: "Diese [folgenden] Erkenntnisse bieten keine Aussicht auf bahnbrechende kreative Errungenschaften." ... ja, wenn nicht jetzt - wann dann??

Aber es kommt ja doch noch ein kleines bißchen wirklich Neues: einige kurze Seiten über den Zusammenhang von flow und Kreativität, grundlegende Empfehlungen zur Ideenfindung (auch für den Alltagsgebrauch) und motivierende Worte, wie man Probleme einmal anders angehen kann.

Fazit: Anfang und Ende super, Mittelteil zähflüssig. Dennoch ein Gewinn, für den Leser, der sich grundlegend mit Kreativität beschäftigen will.
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am 6. Oktober 2014
Es gibt nicht viele Bücher, die sich so umfassend mit Kreativität beschäftigen. Kreativität wird oft als etwas "Mystisches", Undefinierbares oder Nicht-erklärbares, allenfalls Zufälliges beschrieben, wie eine Idee, die einem plötzlich unter der Dusche oder in der Hängematte kommt oder als etwas, das Kleinkinder automatisch, Erwachsene aber nur sehr selten besitzen. Nicht so hier: Csikzentmihalyi (sprich: Tschik-Sent-Mihaji) beschreibt ausführlich, was er unter Kreativität versteht und wo sie entsteht.

Zunächst unterscheidet der Autor sinnvollerweise zwischen "brillianten" Menschen (die ungewöhnliche, intelligente Ideen haben, aber nichts von bleibendem Wert schaffen), "persönlich kreativen" Menschen (die die Welt auf ungewöhnliche, originelle Art und Weise erleben, dies aber nicht an die Öffentlichkeit gelangt) und "uneingeschränkt kreativen" Menschen (welche unsere Kultur auf einem Gebiet entscheidend verändert haben). Solchen letzteren Menschen, deren Errungenschaften öffentlich sind, widmet sich der größte Teil des Buches.

Dies mag man für eine begrenzte Sicht von Kreativität halten, macht aber im Rahmen des Buches Sinn. Erstere Personen fallen aus der Definition von Kreativität heraus, weil sie nichts wirklich Neues schaffen, die zweiten bleiben leider unerforscht, weil man nichts von ihnen weiß (allerdings widmet sich Kapitel 14 der wichtigen persönlichen Kreativität). Bleiben also diejenigen, die gemeinhin für kreativ gelten: Schriftsteller, Wissenschaftler, Leute, die neue Wissensgebiete (Domäne der Zukunft) oder Kultur schaffen. Der Autor beleuchtet eingehend Vorraussetzungen und Umfeld dieser berühmten Menschen und so erfährt man, unter welchen Bedingungen große Menschheitsleistungen entstehen. Das ist interessant zu lesen. 5 Sterne
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am 20. November 2010
Nachdem ich bereits eine Menge Bücher über Kreativität gelesen habe, ist dieses Buch wirklich ein absoluter Lichtblick. Kein oberflächlicher Schnellkurs, sondern eine Betrachtung und Beleuchtung des Phänomens Kreativität und seiner Rahmenbedingungen. wird Kreativität meist nur als Produkt des kreativen Menschen beschrieben, kommt in diesem Buch auch den anderen Faktoren wie Domänen und Feldern die nowendige Aufmerksamkeit zu. Denn ohne Erfolg in diesen Bereichen bleibt KreaŽtivität unerkannt. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen, auch wenn man es sich wirklich erarbeiten muss.
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am 10. September 2012
M. Csíkszentmihályi ist Psychologe, im Gegensatz zu seinen Fachkollegen betrachtet er Kreativität aber nicht als isolierte Eigenschaft von Individuen, sondern als durch im Rahmen fachlicher Domänen von außen verliehenes Prädikat. Kreativität findet nach Csíkszentmihályi nicht im Kopf des Individuums statt, sondern in der Interaktion zwischen dem individuellen Denken und einem soziokulturellen Kontext. Csíkszentmihályis Zugang zur Kreativität ist somit ein explizit systemischer oder soziologischer anstelle eines persönlichkeitspsychologischen. Sein Buch "Kreativität: Wie Sie das Unmögliche schaffen und Ihre Grenzen überwinden" ist flüssig und überzeugend geschrieben. Teilt man Csíkszentmihályis Ansatz, kann man es auch als begeisternd beschreiben. Sieht man Kreativität hingegen zumindest teilweise als objektive Eigenschaft von Individuen, kann seine Abhandlung weniger überzeugen. Im Rahmen der Kreativitätsforschung ist es dennoch ohne weiteres als Klassiker zu betrachten.
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am 21. November 2013
Kreativität: Wie Sie das Unmögliche schaffen und ihre Grenzen überwindenKreativitätstechnikenl, das Buch ist sehr interessant und ist daher sehr emfehlenswert.
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am 4. November 2001
Im Rahmen meines Studiums der Verwaltungswissenschaften hatte ich mit dem Thema der Kreativität wissenschaftlich auseinander zu setzen. Im Rahmen meiner Recherche wurde ich dann auf das Werk Csikszentmihalyis aufmerksam.
Interessant an diesem Werk sind die Aussagen, der kreativen Persönlichkeiten, die leicht verständlich sind und das Phänomen der Kreativität sehr gut verdeutlichen. Missfallen fand ich jedoch, das die kreative Persönlichkeit in diesem Buch lediglich führenden Künstlern, Wissenschaftlern zugebilligt wurde und somit im Widerspruch zur These steht, das über Kreativität und die Veranlagung hierzu, mehr oder weniger stark ausgeprägt jeder Mensch von Natur aus verfügt (Bullinger; Erfolgsfaktor Mitarbeiter)
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am 3. November 2003
Das, was in den Zeilen und zwischen ihnen steht, kommt mir als halbem Ungare sehr ungarisch vor. Will meinen: Beim Lesen sieht man Csikszentmihaly breit lächeln und sich eine Scheibe Paprikawurst in den Mund stopfen. Typische Stelle:
„Kreativität ist aus mehreren Gründen eine zentrale Sinnquelle in unserem Leben. Erstens sind die meisten interessanten, bedeutsamen und menschlichen Phänomene ein Ergebnis der Kreativität. Wir teilen 98 Prozent unserer genetischen Ausstattung mit den Schimpansen. was uns von ihnen unterscheidet - Sprache, Wertvorstellungen, künstlerische Ausdrucksformen, Wissenschaft und Technik -, ist die Folge individueller Erfindungen, die anerkannt, belohnt und durch lernen weitergegeben wurden. Ohne Kreativität wäre es in der Tat äusserst schwierig, den Menschen vom Affen zu unterscheiden."
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am 4. November 2001
Im Rahmen meines Studiums der Verwaltungswissenschaften hatte ich mit dem Thema der Kreativität wissenschaftlich auseinander zu setzen. Im Rahmen meiner Recherche wurde ich dann auf das Werk Csikszentmihalyis aufmerksam.
Interessant an diesem Werk sind die Aussagen, der kreativen Persönlichkeiten, die leicht verständlich sind und das Phänomen der Kreativität sehr gut verdeutlichen. Missfallen fand ich jedoch, das die kreative Persönlichkeit in diesem Buch lediglich führenden Künstlern, Wissenschaftlern zugebilligt wurde und somit im Widerspruch zur These steht, das über Kreativität und die Veranlagung hierzu, mehr oder weniger stark ausgeprägt jeder Mensch von Natur aus verfügt (Bullinger; Erfolgsfaktor Mitarbeiter)
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