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am 21. Dezember 2013
Kritiker, Verfolger und Zerstörer - genau dies sind die destruktiven inneren Teile vieler Patienten, vor dem Umgang mit diesen Therapeuten gerne etwas zurückschrecken. Doch gerade diese Teile sind es, die immenses Leid in Form von Selbstabwertung, Scham etc bei den Betroffenen verursachen und die bei Nichtbeachtung immer wieder andere, mühsam erarbeitete Therapieerfolge, zu zerstören vermögen.

Jochen Peichl beleuchtet in seinem Buch in einer kurzatmigen Diskussion die unterschiedlichen theoretischen Ansätze zu diesem Themenkomplex, wobei man einen guten Überblick über die verschiedenen Perspektiven bekommen kann. Der Autor erläutert auch seinen Ansatz und die dem Phänomen zugrunde liegenden Mechanismen auf verständliche Art und Weise. Auch die Grenzen des Modells werden dabei gut begründet. Was theorielastig klingt, ist es keinesfalls - Das Buch verspricht, nach dem theoretischen Vorgänger 'Hypnoanalytische Teilearbeit' ein praxisorientiertes Werk zu sein und hält dieses Versprechen auch durchgängig ein: Die Ausführungen sind verlebendigt und über 1/3 des Buches ist gefüllt mit einer breiten Palette von konkreten Methoden aus dem 'Werkzeugkoffer' des Autors.
Insbesonderes denjenigen professionellen Helfer, die vielleicht scheu vor der Arbeit mit schwierigen Innenteilen haben, und den Betroffenen, die in dieser Hinsicht wenig Wege zur Verbesserung sehen, verdeutlicht die Reichhaltigkeit der in diesem Buch dargestellten praxisnahen Methoden, dass es gleichwohl bereits einen stabilen Sockel, ein breites Spektrum erprobter Vorgehensweisen, gibt, auf die zurückgegriffen werden kann.

Auch dieses Buch von Jochen Peichl ist unkompliziert geschrieben - für Fachpersonen wie in die Thematik eingelesene Betroffene verständlich. Es ist ermunternd und mutmachend, die Arbeit mit schwierigen Innenteilen nicht zu scheuen, indem es konkrete Unterstützung hierbei leistet und Empathie und freundliche Zugewandtheit für Helfer und Betroffene übermittelt.
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Jochen Peichl ist ein sehr kreativer Therapeut, produktiver Autor.
Sein Hauptwerk ist: „Die inneren Traumalandschaften“, in dem sich alle Zutaten zu seinem theoretischen Gebäude und seinem praktischen therapeutischen Handeln finden.Es wurde gerade neu aufgelegt.
Die Bücher: "Innere Kinder, Täter, Helfer &Co","Destruktive Paarbeziehungen", "Hypno- analytische Teilearbeit" und nun das vorliegende Werk. Sie verdeutlichen seine Sichtweise von der zersplitterten Persönlichkeit traumatisierter Menschen.
Ich sehe, mehrere Säulen, auf denen sein therapeutisches Konzept beruht:

Die Ego-State Theorie und Therapie die von John und Helen Watkins entwickelt wurde.

Die Hypnotherapie. Wie sie in Anlehnung an Milton Erickson, von Jeffrey Zeig, Stephen Gilligan und Gunther Schmidt entwickelt wurde.

Die von Gunther Schmidt getroffene Unterscheidung von Problemtrance und der Suche nach Lösungen.

Das Konzept der Strukturellen Dissoziation, welches von Onno van der Hart, Ellert R.S. Niejenhuis und Kathy Steele, entwickelt wurde, nicht zu vergessen die Psychoanalyse.

Leserinnen des Buches: „Die Aussöhnung mit dem inneren Kind“, .erschienen in Selbsthilfegruppen Sie brachten ihren Teddy mit und erzählten, wie schlimm ihre Kindheit gewesen ist. Im Rucksack fanden sich eine Babyflasche und Schmusekissen. Man könnte das als liebevolle Zuwendung zu einem verletzten Selbstanteil verstehen, aber dieser Umgang hat nach meinem Verständnis manche Probleme eher verstärkt, als beseitigt. Luise Reddemann hat vorgeschlagen: Es kümmert sich ein erwachsener Selbstanteil um den verletzten kindlichen State. Das war eine gute Wegweisung zu der Therapie die Jochen Peichl in seinen Werken vorstellt.
Etwas provokant möchte ich ausdrücken, was ich aus diesen Büchern gelernt habe. Wer das Trauma besiegen will, muss aufhören, sich weiter selbst zu beschädigen, muss aufhören, den posthypnotischen Befehlen des Peinigers zu folgen. Heilung führt über den anstrengenden Weg, der Entdeckung der eigenen Subjektivität und des eigenen Wertes. Der Integration des Geschehenen und der verletzten Selbstanteile und zwar der erfreulichen wie auch der unerfreulichen. Keiner möchte ausgeschlossen oder gar vernichtet werden. Das ist ein mühevoller und langwieriger Prozess.
Jeder traumatisierte Mensch sollte sich vielleicht kleine Zettel an den Spiegel heften. Ich bin ein wertvoller Mensch. Ich bin der Gestalter meines Lebens. Der Täter hat keine Macht mehr über mich. Ich gehe meinen Weg. Ich kann etwas zu meiner eigenen Heilung beitragen. Ich nehme Abschied von der Opferrolle. Ich habe eine unantastbare menschliche Würde. Die furchtbaren Ereignisse der Vergangenheit sind beendet. Ich bin nicht verantwortlich für das was geschehen ist .
Ich habe viel durch die Bücher Jochen Peichls gelernt. Es versteht sich von selbst, dass ich aufgrund des Gesagten. Das Buch empfehle und mich darauf freue die Bücher von Gilligan und Schmidt zum weiteren Verständnis nachzulesen.
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am 4. Oktober 2014
Ein spannende Sicht hinter die Ursachen und ein interessanter Blick auf die therapeutische Möglichkeiten der Traumatherapeutischen Therapie.
Je nach Schweregrad der Traumatisierung ist eine andere Herangehenweise anzuwenden. Einleuchtend und Praxisrelevant.
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am 5. Mai 2015
Kurz und knapp: ein sehr brauchbares, lehr-und hilfreiches Buch für die Arbeit mit schwer traumatisierten Patienten.
Theoretisch und praktisch sehr empfehlenswert!
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