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am 17. August 2014
Ich hatte vorher "Reisen in die Innenwelt" von Tom und Lauri Holmes gelesen, hatte also schon Vorkenntnisse. Außerdem habe ich als Traumatherapeut langjährige Erfahrung, viele Techniken und Methoden sind mir bekannt, z.B. hatte ich auch schon viel mit Ich-Anteilen gearbeitet. Um so begeisterter war ich über das Buch von Dagmar Kumbier, weil es strukturiert und pointiert das Arbeiten mit dem Inneren Team nahebringt. Nach der Lektüre des Buches konnte ich sofort beginnen und dank der zahlreichen, geschilderten Erfahrungen von Dagmar Kumbier Reaktionen der Klienten sehr gut einordnen. Ich habe viel Spaß beim Zeichnen der Anteile, und die Klienten sind mit Begeisterung dabei. Eine sehr gute Methode, um sogar kognitiv strukturierte Klienten gut mit sich selbst emotional in Kontakt zu bringen. Mit der Arbeit am Inneren Team konnte ich rasch Therapiefortschritte erzielen. Die Methode ist auch bei meinem zweiten Standbein als Business-Coach sehr erfolgreich einsetzbar. Ich kann das Buch unbedingt weiterempfehlen.
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am 16. September 2014
Die Arbeit mit dem "inneren Team" nach Schulz von Thun ist schnell und effizient und erspart Umwege in der Therapie.
Ein wunderbares Buch für alle, die mit dieser Methode arbeiten. Klar und gut geschrieben!
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am 30. April 2016
Hallo,

ob Ego-State-Therapie (Watkins), hypnosystemische Teiletherapie (Schmidt), "Reise in die Innenwelt" (Holmes), "das innere Team" (Schulz von Thun) oder traumabezogene Ansätze in der Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen (Reddemann oder Peichl), so neu ist das Thema nicht. Was mich jedoch neugierig machte, war der allgemein gehaltene Titel. Der überraschte mich nun doch. Ich verstand, dass hier jemand nicht eine neu X-Teiletherapie ins Feld führen möchte, sondern durch die Erhebung der verschiedenen Ansätze, deren Beschreibung und Wertschätzung integrativ die unterschiedlichen Möglichkeiten der Methode des "inneren Teams" darlegen möchte. Dazu positioniert sich Kumbier klar (Schulz von Thun), bekennt sich eindeutig zu ihren Ansätzen (psychodynamisch) und kann aus dieser Standortperspektive sehr anschaulich aufzeigen, wie diese Methode genutzt und eingesetzt werden kann. Kapitel 1 liefert die Darstellung des Modells des inneren Teams, dann zeigt die Autorin die Folgen von Trauma & psychischen Störungen im Team auf. In Kapitel 3 verortet Kumbier die Methode in der psychodynamischen Psychotherapie um dann in Kapitel 4 anschaulich zu beschreiben, wie die Erhebung des Teams am Blatt funktioniert. Kapitel 5 erweitert die Methode um psychodramatische und gestalttherapeutische Aspekte (Arbeit auf der äußeren Bühne z.B. mittels Stühle) bevor die Autorin in das fünfzig Seiten starke Kapitel 6 auf die "innere Bühne" (Imagination) wechselt. Kapitel 7 gibt noch einmal Orientierung, wann und wozu die Methode eingesetzt werden kann, Kapitel 8 schließt dann mit einer Grenzziehung des integrativen Ansatzes, mit der Verdeutlichung der Grenze Coaching-Therapie sowie der des Therapeuten.
Das Buch ist klar strukturiert, Inhalte werden durch Beispiele und Zeichnungen veranschaulicht und es ist auch als Laie oder nicht psychodynamisch arbeitender Therapeut zu verstehen (fachtypische Begriffe bleiben in der Anzahl begrenzt oder werden erklärt).
Die Autorin leistet u.a. nicht weniger als ein "inneres Team" der methodisches Ansätze zum Thema "inneres Team" :-).

Viele Grüße
Stephan Peters
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TOP 500 REZENSENTam 12. Dezember 2013
Der für mich erschütterndste Satz in diesem Buch lautet für mich: „Die Therapeutin kann das Trauma nicht heilen“. Das ist natürlich grundehrlich. Wer vernachlässigt, allein gelassen, misshandelt und nicht beachtet wurde, der trägt oft nach Jahrzehnten noch eine Wunde. Manchmal zersplittert eine Seele und es entstehen dissoziierte innere Persönlichkeitsanteile. Oft wissen diese nicht voneinander und die Dissoziation ist ein innerer Schutzmechanismus. Sonst würden wir vielleicht bei manchen Erkenntnissen, „verrückt“ werden. Z.B. einer solchen: „Meine Mutter hat mich nicht geliebt“. Eigentlich wäre ich am besten gar nicht geboren. Am liebsten hätte sie mich vielleicht abgetrieben oder verschwinden lassen.
Dissoziative Zustände wurden ausführlich von Watkins&Watkins beschrieben, von Michaela Huber und Jochen Peichl. Wenn ich das Buch von Dagmar Kumbier richtig verstehe, dann sind die meisten ihrer Patientinnen und Patienten aber „ganz normale“ Menschen. Es sind nicht nur die ganz schwer traumatisierten Menschen deren Seele sich aufgesplittert hat. Sondern es ist die Bewusstwerdung dass eigentlich jeder Mensch unterschiedliche Selbstanteile besitzt. Dass diese Teile bei dem einen gut zusammen spielen und sich ergänzen. Dass es bei der ein oder anderen Patientin durchaus Verbesserungsmöglichkeiten beim Zusammenspiel des inneren Teams, geben könnte.
Bei manchen der Selbstanteile gibt es die Möglichkeit, etwas das früher gefehlt hat, auf der „inneren Bühne“, nachzuholen. Es war früher niemand da, als das Kind gerufen hat. Aber die Erwachsene stellt sich vor dass sie selbst, oder ein innerer mütterlicher Anteil da ist, und das Kind versorgt.
Ich habe eine Zeit gebraucht, bis mir klar wurde, dass es für die Reifung unseres Gehirns keinen großen Unterschied macht, ob etwas im tatsächlichen Leben geschieht, oder ob es nur in der Vorstellung stattfindet. Erfolgreiche Sportler arbeiten heute alle mit Imagination. Ich bin überzeugt davon, dass Sebastian Vettel es schafft, sich innerlich immer als Sieger über die Linie fahren zu sehen, und das Teil seines unglaublichen Erfolges ist.
Wenn ich ganz ehrlich zu mir selber bin, dann gibt es in meinem inneren Team durchaus Mitspieler, die ich nicht immer sehr schätze. Z.B. einen der bei gutem Essen nie genug bekommt. Hinterher auf der Waage sagt der "Kritiker", dass es auch eine Bratwurst weniger getan hätte.
Es geht aber nicht nur um die scherzhafte Seite. Wenn die Therapeutin versucht, allen Mangel, den einer ihrer Patienten erlebt hat, auszugleichen, dann würde sie wahrscheinlich in kürzester Zeit ausbrennen. Sie würde sich vielleicht auch der ein, oder anderen Grenzverletzung bezichtigen lassen müssen. Deswegen finde ich die Idee, das Ganze auf die innere Bühne zu verlegen, sehr hilfreich. Weil die Patientin am besten weiß, was ihr gefehlt hat. Zumindest kann sie es im therapeutischen Prozess wieder sehen. Sie weiß auch am besten, wo ihre augenblickliche Belastungsgrenze ist.
Die Bühne ist per se auch schon eine Distanzierung. Wenn das was dort gespielt wird, nicht gefällt, kann man auch etwas mehr Abstand nehmen, Schauspieler auswechseln, oder den Vorhang ganz herunter lassen.
Ich finde diese Sicht sehr bereichernd und hoffe, dass diese Therapie vielen Menschen hilft.
Meine Hoffnung dabei ist, dass therapeutische Prozesse verkürzt werden und dass dabei für die Patientin auch Selbsthilfemöglichkeiten erschlossen werden. Denn imaginative, stabilisierende Vorstellungen, kann die Patientin nach einiger Übung auch für sich selbst entwickeln, und immer dann einsetzen, wann immer sie es gerade für sich braucht. Deswegen bin ich sehr dankbar für den hier dargestellten Therapieansatz.
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am 12. Dezember 2013
wer Dagmar Kumbier kennt weiß, wie Sie die Arbeit mit dem Inneren Team und Aufstellung miteinander verknüpft. Mit vielen Praxisbeispielen kann man sich gut in die Fälle reindenken. Unbedingt empfehlenswert!
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am 9. April 2015
alles drin, verständlich aufgebaut, traumata haben großen raum. verschiedene team-Aufstellungen je nach situation werden dargestellt. perfekt. . .. . ....
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am 12. Dezember 2013
Dieses Wissen sollte Algemeingut werden. Es ist wirklich hilfreich zur Selbsterfahrung und hilft bei der Verständigung mit dem Gegenüber. Ausgezeichnet!
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