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am 29. April 2017
Buches erklärt sich einerseits aus
der seltenen Kombination von Fachkundigkeit,
Systemkenntnis und Praxiswissen,
andererseits aus dem dringenden Bedarf
an gesicherter, praxistauglicher Literatur
zum kompetenten Umgang mit komplex traumatisierten Kindern.
Sorgfältige theoretische Grundlagenarbeit, ein fundiertes, praxisbewährtes
Therapiekonzept, der Überblick über die bisherige Traumaforschung
sowie neue Bausteine zu deren Erweiterung bzw. Ergänzung,
scharfsinnige Verknüpfungen von Befunden aus Psychologie
und Hirnforschung zugunsten einer verbesserten Diagnostik,
ein gesellschaftlicher und volkswirtschaftlicher Weitblick, mit dem
zukünftige Entwicklungen überzeugend prognostiziert werden,
ein differenzierter therapeutischer Blick, der zwischen „normalen“
Familien und Pflegefamilien sehr genau unterscheidet, ein breites
Spektrum an Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Jugendämtern
und Justiz sowie eindrucksvolle Fallbeispiele – dies alles und
noch mehr zeichnet das Buch aus. Die wertschätzende Einstellung
der Verfasserin gegenüber den Problemen von Pflege- und Adoptiveltern
kommt in ihrer Lernbereitschaft und der gleichen Augenhöhe
zum Ausdruck, mit welcher sie all ihren Klienten begegnet. Ratsuchenden
Pflegeeltern verdanke sie zahlreiche wertvolle Anregungen
bei der Entwicklung eines Elterntrainings, welches Familien mit
traumatisierten Kindern nicht überfordert und Pflegeeltern in Krisensituationen
nicht in Selbstzweifel und Frustration führt.
Wer sich ohne Scheu vor Fremdwörtern und Fachbegriffen eingehend
über die Komplexe Entwicklungsstörung nach Frühtraumatisierung
(KEF) informiert, den werden die Langzeitfolgen von Vernachlässigung,
Missbrauch und Misshandlung im frühen Kindesalter
erschüttern. Vor allem beim Konzept der Täuschung als vierte
Stressreaktion werden Pflege- und Adoptiveltern aufhorchen, denn
„die Täuschung ist keine durchschaubare Schauspielerei, sie ist eine
perfekte Instinktreaktion zur Lebensrettung, und oft genug glaubt
der Betroffene es – zumindest im entscheidenden Moment – selber!
... es wird tatkräftig eine völlig falsche Botschaft über das Befinden
und die Not des Betreffenden nach außen kommuniziert:
Ich bin stark, ich komme klar, mit mir ist alles in Ordnung!“ (S. 33).
Kindertherapeutische Ansätze bei Bindungsschäden, insbesondere
das Konzept der traumabezogenen Spieltherapie (tSt), dargelegt
am Beispiel von Therapieverläufen, schildern anschaulich, dass es
möglich ist, „Kindern und Jugendlichen, die unter einer entwicklungsbezogenen
Traumafolgestörung (DTD) oder gar einer Komplexen
Entwicklungsstörung nach Frühtraumatisierung (KEF) leiden“
zu helfen. Pflege- und Adoptiveltern werden insbesondere auch
von den Ausführungen zum Elterntraining und den Interventionsmöglichkeiten
in Krisensituationen profitieren. mh
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am 25. Mai 2011
Entwicklungstraumatisierung ist ein relativ neuer Begriff und bezieht sich auf Kinder, deren Entwicklung schon früh und nachhhaltig gestört wurde durch Vernachlässigung, Missbrauch, Misshandlung etc. Dies bedeutet, dass es keine Zeit "vor dem Trauma" gibt für die diese Kinder. Sie entwickeln oft psychische Folgen, die sie lange begleiten.
Dorothes Weinberg skizziert zunächst das Konstrukt der Entwicklungstraumatierung und schildert aus der therapeutischen Praxis spezifische Modalitäten, die Kindertherapie zu gestalten.
Beeindruckend sind die Schilderungen ihrer "einfachen" Inerventionen in Kinderheimen in Krisengebieten, die bindungsfördernd sind für Kinder und Bezugspersonen und mich in ihrer Schlichtheit sehr angerührt haben.
Wertvoll sind die Interventionen für Eltern und andere Bezugspersonen, die darauf basieren, vorhersehbar zu reagieren, nicht auf das "psychische Schaumschlagen", sondern auf die vermutete schmerzliche Emotion dahinter einzugehen.
Für Therapeuten wie für Menschen, die als Erziehende oder Professionelle für Kinder und Jugendliche mit frühen und langanhaltenden Traumatisierungen tätig sind, ist dieses Buch ein wertvoller Schatz für Therapie und Alltag.
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am 4. September 2016
Mir gefällt, dass D. Weinberg ganz nahe bei den Kindern ist und als Vermittlerin zwischen ihnen und den Bezugspersonen auftritt. Trotzdem behält sie die professionelle Distanz. Sie bezieht dabei Stellung und fordert zu Kooperation zwischen den beteiligten Institutionen auf. Die Fachleute in Jugendämtern und Gerichten können einiges bei und von ihr lernen, damit Traumatisierung nicht institutionell gefördert und verstärkt wird, was leider vielfach an der Tagesordnung ist. Da teile ich ihre Wut darüber und fordere Bereitschaft zur Auseinandersetzung.
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am 28. Juli 2013
Ein sehr gutes Buch für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, praktikabel und auf dem aktuellen Stand, mit aussagekräftigen Fallberichten. Dieser Band ist die Fortführung des ersten Bandes zu dem Thema. KH
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