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am 24. Januar 2013
Klar, an jedem Klische ist was wahres dran, sonst würdes als solches ja nicht beachtet, aber in diesem Buch wird die "homosexuelle Halbwelt" einfach zu tuntig dargestellt, als gäbe es keine "Männer-Homos". Auch der Mordplott ist nicht der Spannung wert, die eh nicht aufgebaut wird. Ich habe das Buch weitergelesen, weil ich dachte, "das kann's doch nicht gewesen sein" ... aber es war's. So sehr wie ich Istanbul liebe, aber dieser Roman bringt es echt nicht.
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am 2. April 2010
"Der Kussmord" ist der zweite Band einer ganzen Serie von Krimis, in deren Mittelpunkt ein Istanbuler Transvestit steht, der tagsüber in einer Computerfirma arbeitet, nachts a la Audrey Hepburn zurechtgemacht einen Klub betreibt und von den anderen "Mädchen" ständig in Mordgeschichten verwickelt wird.
Das klingt erstmal verheißungsvoll, nur konnte der erste Band leider nicht wirklich überzeugen. Da beim Autor aber durchaus ein gewisses Schreibtalent vorhanden und die Grundidee eigentlich zu gut ist, um gleich beim ersten Mal die Flinte ins Korn zu werfen, habe ich dem türkischen Transen-Detektiv eine zweite Chance gegeben - und wurde erneut enttäuscht.

Dabei beginnt "Der Kussmord" eindeutig besser als der erste Band. Der namenlose Held ist zwar immer noch zu schön, schlau und stark, um wahr zu sein, aber das wird dem Leser nicht mehr ganz so aufdringlich unter die Nase gerieben. Auch der Kriminalfall erscheint zunächst besser durchdacht als in den "Prophetenmorden" und lässt auf ein spannendes Wettrennen zwischen dem Helden und skrupellosen Erpressern hoffen, die hinter den verfänglichen Briefen eines ermordeten Transvestiten her sind.
Dummerweise stellt sich jedoch auch dieser Fall im Verlauf der Handlung als konstruiert und unglaubwürdig heraus und endet schließlich nach viel kopflosem Hin- und Hergerenne praktisch im Nichts.

Der schwerwiegendste Kritikpunkt ist aber etwas, das ich erst jetzt konkret in Worte fassen konnte, obwohl es mich schon den gesamten ersten Band über unterschwellig gestört hat: Keiner der Protagonisten ist wirklich sympathisch.

Noch am positivsten wirkt natürlich der Held der Geschichte, der ja schließlich als Alter Ego des Autors fungiert und dem Leser als Identifikationsfigur dienen soll. Aber selbst dieser Kampfsportexperte in Pumps ist nicht unbedingt ein einnehmender Charakter. Vor allem hält er sehr viel von sich selbst und eher wenig von seinen Mitmenschen - die anderen Transvestiten eingeschlossen. Und das, obwohl er sich doch als Beschützer "seiner Mädels" und überzeugter Vorkämpfer gegen ihre Diskriminierung sieht. Nett zu anderen ist er jedoch fast ausschließlich dann, wenn er sich davon etwas erhofft - ob es nun eine Auskunft, Hilfe oder Sex ist. Man hat auch nicht wirklich den Eindruck, dass ihn der Mord an seiner Bekannten Buse persönlich betroffen macht. Seine Nachforschungen über die Hintergründe ihres Todes scheinen eher reiner Neugier als der Sorge um ihre blinde Mutter zu entspringen.
Die übrigen Transen sind ein Haufen zickiger Möchtegern-Diven, die ihr Hirn offenbar im Schritt tragen und sich ihren Lebensunterhalt durch Prostitution verdienen. Man möchte kaum glauben, dass Sommer laut eigener Aussage mit seinen Krimis eine Lanze für die in der Türkei größtenteils verachteten Transvestiten und Transsexuellen brechen möchte, wenn man sich ihre Darstellung hier so anschaut.
Bleiben nur noch "die Bösen", also die Mitglieder der Erpresserbande, und dass die kaum als nett bezeichnet werden können, versteht sich von selbst.

Fazit: Bevor man sich durch einen schwachen Krimi quält, dessen Protagonisten einem bestenfalls gleichgültig sind, sollte man sich lieber lohnendere Lektüre suchen. Eine dritte Chance bekommt die Hop-Cici-Yaya-Reihe von mir nicht.

P.S. Zudem ist mir aufgefallen, dass der Krimi aus dem Englischen und nicht aus der Originalsprache übersetzt wurde. Sollte der Verlag etwa keinen Türkisch-Übersetzer gefunden haben? Oder war die Übertragung auf diese Weise einfach billiger zu haben? Ein Qualitätsmerkmal sind solche "indirekten Übersetzungen" jedenfalls nicht...
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am 28. Oktober 2009
Auch dieses Mal bleibt keine Zeit zum Schminken! Denn abermals erschüttert ein ungeklärter Kriminalfall das Istanbuler Nachtleben. Erneut muss SIE - Schrägstrich ER - die Ermittlungen aufnehmen. Meine Damen und Herren und alles dazwischen: Es folgt der zweite Fall aus dem Istanbuler Rosa-Licht-Milieu!
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