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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
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Format: Taschenbuch|Ändern
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am 30. April 2014
Dieses Buch zu bewerten fiel mir ebenso schwer wie es zu lesen. Da ist vordergründig die Geschichte um Franz Biberkopf, der nach vier Jahren Zuchthaus endlich anständig werden will. Aber wie erwartet, kommt es anders. Und dann ist da auf der anderen Seite die Erzähltechnik Döblins, bei der sich die Geister scheiden. Nun, ich bin kein Literaturexperte, deswegen steht es mir nicht zu, über den literarischen und künstlerischen Wert zu urteilen. Die Montagetechnik mag das sein, was andere Rezensenten als "Weltliteratur" bezeichnen - leicht zu lesen ist sie nicht.

Was man Döblin zu Gute halten muss, ist dass er diesen Stil konsequent durchhält. Als Laie kann man nur erahnen, welcher Aufwand es gewesen sein muss, dieses Buch auf diese Art und Weise über hunderte von Seiten durchzuhalten. Und am Schluss - ob man will oder nicht - hat man ein überraschend detailliertes Bild im Kopf, wie dieser Franz Biberkopf und wie dieses Berlin der späten 1920er Jahre ausgesehen haben. Ein prosaischer Hochgenuss, ein Buch, bei dem man es nicht erwarten kann, die nächste Seite aufzuschlagen - und hier darf ich mir ein Urteil erlauben - ist "Berlin Alexanderplatz" nicht. Vielleicht etwas, was man fünf Jahre später noch einmal in die Hand nimmt und dann mit ganz anderen Augen sieht. Wir werden sehen.
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Herrliches Buch (und die Aufmachung steht in nichts nach!).
Hier, in der Jubiläumsausgabe in Bibeldruckpapier, versehen mit einer Zeittafel von Ute Bertram-Hohensee und einem Nachwort (das alle Ehre macht) von Helmut Kiesel, kann sich jeder Interessierte einlassen ins Treiben und Leben der 20-er Jahre in Berlin.
Waren die frühen Werke Alfred Döblins ( vor allem die Erzählungen, wie z.B. "Die Ermordung einer Butterblume") geprägt vom Expressionismus, so ficht uns hier in diesem realistischen Roman das an, was wir die Welt von nebenan nennen oder das wahre Leben, oder das Leben, wie es eben ist. Ähnlich haben Joyce und Dos Passos gearbeitet ( heute Grass oder van der Heyden etwa ).
Wir kennen die Geschichte des Franz Bieberkopf aus der gleichnamigen Fernsehserie und können hier wiederum lebhaft Anteil nehmen an den nervlichen Belastungen des Protagonisten, der auf der Suche nach Geborgenheit ist und es sich immer wieder vornimmt: jetzt aber soll es anders werden !
Es wird nicht besser, es geht aus, wie es zu damaliger Zeit eben oftmals in dieser Großstadt ausgegangen ist, im Chaos.
Döblin, der Nervenarzt, nimmt uns mit in seine Berliner-Zeit, er variiert die Sprache meisterlich ins Berlinische (Berlinerische?), spricht also im Idiom dieser Stadt, dann wieder (natürlich!) feinst schriftdeutschmäßig, unglaublich farbig, ein Fleckerlteppich des Sprachvermögens.
Alfred Döblin ist ja zum kath. Glauben konvertiert (als sehr aufgeklärter deutsch- jüdischer Bürger!) und war eigentlich der Betrachtung einer möglichen brüderlichen Zukunft der Menschen zueinander etwas skeptisch gegenüber eingestellt. So ist seine Hinwendung zum kath. Glauben wohl aus der Sehnsucht nach Verwirklichung eines neuen sozialen Verhaltens zueinander entstanden ( oder aus dem Bewußtsein, daß hier starke Wurzeln zum Jüdischen hinreichen mit Betonung einer gerechten Sinnbetrachtung, also der sonnenzugewandten erlösenden Sinnfälligkeit, das Leben also mit allen Sinnen anzugehen? ).
Und das in d e r Zeit in Berlin ( zudem aus der Sicht eines betrachtenden Nervenarztes! ), das sollte uns zu denken geben.
Dieses Buch vom Franz Bieberkopf ist eine herrliche Lektüre für Langsamleser, die wissen wollen, wie es damals war.
Hier in "Berlin Alexanderplatz" finden wir nicht nur seine ( des Protagonisten und Autors! ) Spuren, es wird, wenn wir nichts ändern ( und das ist immer das Arge ), dem Einen oder Anderen oder gar Vielen ähnlich ergehen, wie dem guten Franz Bieberkopf erging. Wir alle sind vorgewarnt.
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am 31. August 2015
Sehr verwirrend ist für nicht-Kenner der Kinostil, in dem das Buch geschrieben ist. Ich würde stark empfehlen eine Lektürehilfe oder ähnliche Interpretationsansätze zu lesen um das Buch zu verstehen. Beim ersten Ahnungslosen Lesen kann es sonst schnell passieren das das Buch in die Ecke fliegt. Es gibt aber ausreichend viel Sekundärliteratur um sich diesbezüglich fit zu machen und dann ist es ein tolles Werk!!
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am 20. November 2014
„Dies Buch berichtet von einem ehemaligen Zement- und Transportarbeiter Franz Biberkopf in Berlin. Er ist aus dem Gefängnis, wo er wegen älterer Vorfälle saß, entlassen und steht nun wieder in Berlin und will anständig sein.
Das gelingt ihm auch anfangs. Dann aber wird er, obwohl es ihm wirtschaftlich leidlich geht, in einen regelrechten Kampf verwickelt mit etwas, das von außen kommt, das unberechenbar ist und wie ein Schicksal aussieht.“

Alfred Döblin hat seinen 1929 entstandenen Roman vom Untergang des Franz Biberkopf in neun Bücher und die wiederum in mehrere Kapitel aufgeteilt. Im Anhang erzählt er: „Mein ärztlicher Beruf hat mich viel mit Kriminellen zusammengebracht.“ Döblin war im Berliner Osten aufgewachsen und ging dort zu Schule. Später hatte er hier seine kassenärztliche Praxis und beobachtete mit wachen Augen die Menschen. Seine Romanfiguren sprechen mit dem typisch berlinerischen Zungenschlag der einfachen Bevölkerung.

"Dieser Roman war Döblins einziger großer Erfolg", schreibt der Herausgeber im Nachwort. "In den Jahren, die bis zur Katastrophe noch blieben, wurden davon gegen 50000 Exemplare verkauft. Er wurde verfilmt (mit Heinrich George als Biberkopf) und übersetzt: 1930 erschienen eine italienische und eine dänische, 1931 eine englische und eine amerikanische, 1932 eine spanische, 1933 eine französische, 1934 eine schwedische, 1935 eine russische und eine tschechische, 1958 noch eine ungarische Ausgabe. Berlin Alexanderplatz war der erste bedeutende Großstadtroman der deutschen Literatur. Berlin, dessen unbändiges Wachstum Döblin miterlebt hatte, erhielt hier ein einzigartiges Denkmal."

Ich fand ich das Buch sehr schwer lesbar. Denn anders als in den meisten mir bekannten Romanen enthält es wenig realistische Beschreibungen. Alles wird in Handlung aufgelöst und die wiederum in der Gegenwart erzählt. Als Leser befindet man sich oft im Kopf des Protagonisten, betrachtet die Häuserfronten durch seine Augen, denkt in seiner Sprache. Der allwissende Erzähler lässt das Bild Berlins durch Montage und Collage zahlloser zufälliger Wirklichkeitsfetzen entstehen.

Zu Beginn jeden Buches und jeden Kapitels steht eine kurze Zusammenfassung dessen, was den Leser erwartet. So war es mir möglich, mich fast ein Jahr lang mit diesem Buch zu beschäftigen, ohne den Anschluss an das bereits gelesene zu verlieren. Des öfteren war ich versucht, das Buch zuzuschlagen und, wie damals in meiner Schulzeit, als das Buch zur Pflichtlektüre gehörte, ungelesen zur Seite zu legen. Hin und her gerissen nahm ich es nach längeren und kürzeren Pausen wieder zu Hand, war vorübergehend begeistert vom Schreibstil des Autors und ermüdete dann wieder ob des für mich schwer zugänglichen Stoffes. Ich glaube, ich habe mir noch kein Buch so hart erarbeitet wie diesen „Berlin Alexanderplatz“.

Wie soll ich ihn nun bewerten? Ich fand das Buch nicht schlecht, würde es aber keinem modernen Leser mit gutem Gewissen ans Herz legen. Für mich war es einfach nur anstrengend.
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am 6. Juli 2014
Obwohl ich dieses Buch bereits mehrmals gelesen habe, fesselt es mich immer wieder. Es ist einfach nur großartig, wie der Autor das Schicksal einzelner Menschen vor der Kulisse der Stadt Berlin spielen lässt. Da gibt es für mich nichts zu beanstanden.
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am 6. April 2016
Top Buch!
Super Zustand!
Ich konnte es super lesen. Es war keineswegs beschädigt oder blöd anzusehen. Ich werde wieder kaufen!
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am 17. Januar 2015
Ich habe das e-book gekauft. Buchrezensionen von Berlin Alexanderplatz gibt es genug, nur soviel: es hat mir gefallen. Die Übertragung in das elektronische Format ist gut gelungen. Mir sind keine Fehler aufgefallen, was aber nur bedingt aussagekräftig ist, da ich in Bezug auf Rechtschreibung und Zeichensetzung nicht der allergenaueste Leser bin.
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am 18. Juni 2015
Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz in einer ansprechenden Taschenbuchausgabe. Das Buch hat eine angenehme Schriftgröße und erfüllt für die Uni seinen Zweck.
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am 27. April 2016
Nach der hälfte des Buches musste ich es leider erstmal weglegen. Die Sprache ist wirklich schwer verdaulich und nicht als Gute-Nacht-Lektüre geeignet.
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am 15. September 2014
Berlin Alexanderplatz muss man gelesen haben. Was Döblin da geschaffen hat, ist ein Jahrhundertwerk. Stimmung, Erzählstrom, Personen und Sprache einfach packend
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