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am 30. Dezember 2012
... ist er wie ein verirrtes Kind - das durch das Haus streicht, sich auf die unterste Stufe setzt und weint." (5. Dezember 1919)

Virginia Woolf (geb. 1882) hat schon 1897 begonnen, regelmäßig ein Tagebuch zu führen, es aber bereits Anfang 1898 wieder beendet. Erst 1915 nimmt sie das Tagebuchschreiben wieder auf, führt es dann aber bis zu ihrem Tod fort.

"Schreiben für die eigenen Augen - Aus den Tagebücher 1915 - 1941" - Diese Auswahl aus den Tagebüchern von Virginia Woolf (5 Bände, erschienen im S. Fischer Verlag) bietet einen Einblick in das "private Leben" einer faszinierenden Schriftstellerin und Persönlichkeit.

Ich halte die Auswahl, die sicher nicht einfach zu treffen war, für sehr gelungen, da sie alle Themen abdeckt, die im Leben Virginia Woolfs eine Rolle gespielt haben: ihr Schreiben, die Literatur, ihre Familie, die Freunde und Bekannten, die Hogarth Press, Politik, Reisen und häusliche, ganz alltägliche Probleme - und nicht zuletzt Virginia Woolfs Krankheit, ihre Depressionen und ihre Zerrissenheit: Unabhängig sein zu wollen und doch wieder abhängig zu sein von den guten Kritiken ihrer Bücher (an einem Tag war sie deprimiert, am nächsten euphorisch). Gleichzeitig war sie aber selbstbewusst, auch hinsichtlich ihrer schriftstellerischen Fähigkeiten, an denen sie immer weiter gearbeitet und gefeilt hat.

In ihrem Tagebuch nahm Virginia Woolf kein Blatt vor den Mund, ungeschönt schrieb sie alles auf, wie es ihr in den Sinn kam, witzige oder auch bissige Kommentare finden sich einige. So bezeichnet sie ihren Halbbruder Gerald Duckworth einmal als "fettleibigen & verbrauchten Alligator" ...

Fußnoten erläutern wichtige Personen, Orte oder Begebenheiten: Sie sind aber gut dosiert - nicht jede Einzelheit wird erklärt -, so dass der Lesefluss nicht gestört wird. Das interessante Nachwort der Herausgeberin, Biographische Skizzen der am häufigsten erwähnten Personen, Daten zu Leben und Werk Virginia Woolfs und ein Textnachweis runden dieses sehr lesenswerte Buch ab.

Gerne hätte ich noch ein paar Sterne mehr vergeben!
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am 14. Mai 2014
Man taucht in ihr Leben und genießt ihre Sprache (ich bin leider auf deutsche Übersetzungen angewiesen). Zum Immer-wieder-Lesen und Verschenken geeignet.
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am 9. April 2015
intimes Bild einer übersensiblen, eigenwilligen Frau
eingebettet in Geschichte und Familie
seismografisches Erleben und die Gabe der Sprache
Dank der Herausgeberin
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