Sale70 Sale70w Sale70m Hier klicken Sonderangebote studentsignup Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More TDZ HI_PROJECT BundesligaLive Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
25
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,50 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 10. April 2016
Wer es mag, eine komplett andere Schreib- und Ausdrucksweise zu Probieren und das dazu in "Alter Schrift" wird hier allerbestens bedient!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. November 2013
Wer keinen Prachtband von Goethes "Italienischer Reise" braucht, kann hier unbesehen zugreifen. Der Apparat enthält alles, was man zum reinen Text der Niederschriften des Dichterfürsten über seine Italienreise braucht.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juli 2016
Goethe nimmt uns mit nach Arkadien. Er flieht in aller Frühe aus Karlsbad und zieht über den Brenner nach Italien. Sein Bericht ist eine Komposition aus erlebter Reise und erinnerten Gedanken. Der Reisebericht unterscheidet sich zu anderen Reiseberichten durch die Detailgenauigkeit, die bei ihm nicht vorhanden ist. In den meisten Berichten wird die Reise verherrlicht. Dabei wird ausschweifend die Landschaft und die einzelnen Details beschrieben. Dies ist bei seinem Tagebuch nicht der Hauptaspekt. Es liest sich wie ein Roman. Er schildert die jeweilige Situation und bleibt nicht an der ausladenden Beschreibung hängen. Sie ist kurz in der Wiedergabe. Er erinnert sich an ein Gemälde von Tizian und nimmt nur mit ein paar Worten Stellung dazu. Seine Gedanken formen den Bericht. In Venedig trifft er zwei deutsche Pilger, besucht die Opern und die Theater. Rom ist für ihn das Maß aller Dinge. Dort spricht es sich schnell herum, dass der Meister da ist. Er begegnet Moritz und Tischbein. Seine Iphigenie beendet er dort. Mit diesen Ereignissen ist der erste Teil der italienischen Reise auch schon zu Ende.
Von Rom aus geht er mit Tischbein nach Neapel. Er ist ihm ein guter Begleiter. Weist ihn in die Natur- und Kunstsehenswürdigkeiten von Neapel ein. Der Besuch auf den Vesuv ist eine immerwährende Freude für Goethe. Die Abende verbringt er in geselliger Bekanntschaft. Meist sind es Abende, in dem die Kunst verherrlicht wird. Tischbein kann ihn nicht über Neapel hinaus begleiten. Er stellt Kniep als seinen weiteren Begleiter ab. Sie setzen nach Sizilien über. Dort kommt er in den Genuss einer herrlichen Landschaft und kommt seinen zeichnerischen Bedürfnissen nach. Die Zeichnungen im Buch lassen uns einen Einblick in die Sinneseindrücke geben, die Goethe auf seiner Reise erfahren hat. Vier Wochen später geht die Reise zurück nach Neapel. In Neapel endet der zweite Teil der italienischen Reise.
Der Zweite römische Aufenthalt geht beinahe ein Jahr. Er schreibt zu jedem Monat eine Korrespondenz, in diesem finden sich die Briefe Goethes und er gibt einen Bericht über den Monat wieder. Dabei widmet er sich der Kunst. Er beschreibt Raffael, die Besuche in den Museen, Kirchen, Palästen und seine künstlerischen Fortschritte. Eine ausführliche Beschreibung des römischen Karnevals wird an entsprechender Stelle eingefügt. Es ist eine herrliche Beschreibung seines Aufenthalts.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. März 2016
Ich fand den allergrößten Gefallen an diesem Buch.

Es ist ein farbiger, vielseitiger, sehr persönlicher Bericht, der von Goethes tiefempfundener Begeisterung für Italien und die Kultur der "Alten" zeugt, insbesondere für Rom, wo er viele Monate verbrachte.
An einer Stelle schreibt er nieder:

"Morgen Abend also in Rom. Ich glaube es jetzt noch kaum, und wenn dieser Wunsch erfüllt ist, was soll ich mir nachher wünschen?"

Geht es klarer und schöner zu sagen? Hier hageln keine eitlen Intellektuellenposen, sondern eine anhaltende Sehnsucht trägt diesen 700-seitigen Reisebericht (teils in Briefen erzählt), vor allem in Goethes nimmermüdem Interesse an allem und jedem zum Ausdruck kommend. Ob Gestein oder Gemüse, Gemäuer oder Gemälde, Italien hält ihn, so will ich es mir nach über 200 Jahren vorstellen, Tag und Nacht in Atem. Da wird mit Freunden gezeichnet und gelesen, zuvörderst dem allgegenwärtigen Maler Tischbein, Theater und Oper werden besucht, es wird fließend Italienisch parliert, besichtigt, bestaunt und bewundert. Kennerschaft täuscht der Selbstbewusste übrigens durchaus nicht immer vor. Wo er kein Experte ist, so in der Architektur, der Münzkunde oder im Zeichnen, räumt er dies ein und will sich stattdessen eine Meinung bilden, wie es ihm entgegenkommt, oder als Dilettant das Beste rausholen. So heißt es auf S. 325: „Daß ich über diese Gegenstände mich in allgemeinen Betrachtungen ergehe, ist Beweis, daß ich noch nicht viel davon verstehen gelernt habe.“ Erfrischend unakademisch. Bei alledem kommt eine gewisse Scharfzüngigkeit nicht zu kurz, wenn der Reisende einmal etwas entdeckt, was er als geschmacklos empfindet. So beschreibt er das Anwesen des Prinzen Pallagonia in Palermo u.a. mit den Worten:

„Die Kapelle zu beschreiben, wäre allein ein Heftchen nötig. Hier findet man den Aufschluss über den ganzen Wahnsinn, der nur in einem bigotten Geiste bis auf diesem Grad wuchern konnte.“ (S. 321)

Doch Goethes Bewunderung gibt den Ton an, so u.a. für den Renaissance-Architekten Palladio (eigentlich Andrea di Piero della Gondola), was mich ebenso wie bei Johann Heinrich Wilhelm Tischbein und diversen anderen Persönlichkeiten dazu veranlasste, die entsprechenden Wikipedia-Artikel zu lesen. Die „Italienische Reise“ macht eben nicht nur auf Italien neugierig.

Alles in allem: 16 Jahre wartete das gute Stück im meinem Schrank. Das war zu lange, aber natürlich Goethes Fehler, weil er mit einem sterbenslangweiligen Kommentar über Gesteinsformationen in den Alpen startet. Insofern sei jeder Leser ermutigt, hartnäckig und störrisch zu bleiben. Der Dichterfürst steigt hier vom Podest und wird zu einem Mann aus Fleisch und Blut. Verpassen Sie es nicht.

PS. Und zum Abschluss mein Lieblingszitat:
„Ich wandle starken Schrittes in den Gefilden der Natur und Kunst herum und werde dir mit Freuden von da aus entgegenkommen.“

(Rezension bezieht sich das insel-Taschenbuch, 1. Auflage 1976)
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Dezember 2016
Die Lesung des alterprobten Gert Westphal ist ganz ok. Ärgerlich aber ist, dass sie falsch angepriesen wird. Das Hörbuch bietet keineswegs den ungekürzten Text der "Italienischen Reise", wie Amazon behauptet, sondern eine Kurzfassung. Irreführung des Kunden!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
HALL OF FAMEam 12. März 2012
Das Missverständnis liegt nahe. Wie auch sollte man ein Buch mit dem Titel Italienische Reise nicht für eine Reisebeschreibung halten? Oder für ein Buch über Italien? Doch beides trifft nur begrenzt zu: Die Italienische Reise ist vor allem ein Buch über Goethe. In der Erstausgabe firmierte jene bunte Mischung aus Tagebucheinträgen, Briefen und Berichten ja auch noch unter dem Übertitel Aus meinem Leben", machte also keinen Hehl aus ihrer autobiografischen Natur. Goethes Italien ist ein Sehnsuchtsort, die Heimat alles Schönen. Das klassizistische Ideal lässt sich ein Goethe durch nichts verderben. Man mag sich daher versucht fühlen, das Werk als Negativschablone dessen zu lesen, was darin großzügig ausgelassen wird: die Menschen, denen er auf seiner Reise doch begegnet sein muss, ihr Alltag, ihre Sorgen und Nöte, die politische und soziale Wirklichkeit also. Stattdessen: hehre Kunstbetrachtung, geologische Studien, viel Zeichnen, Dichten und Sinnen eines Unerreichten, Unerreichbaren.
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. September 2015
Dieses Buch hat mich endgültig zum Goethe-Fan gemacht. Seine Prosa ist so angenehm und gut zu lesen. Und in diesem Buch wird deutlich, wie begeistert er beobachtet und beschreibt und wie umfassend seine Interessen sind.
Natürlich macht das Buch Lust auf Italien. Aber am faszinierenden ist die Freude Goethes, endlich die Orte seiner Sehnsucht zu sehen und festzustellen, dass sie die Erwartungen übertreffen. Das Buch, besser die Briefe sind deshalb lebendig und vergnüglich. Goethe ist ja sozusagen ausgerissen. Er ist offenbar dankbar, dass er es gewagt hat und das schlägt sich in einem frohen Tonfall nieder. Deshalb brachte mich die Lektüre immer in eine aufgeräumte und heitere Stimmung. Daneben ist die Beschreibung auch spannend, weil sie das Reisen vor über 200 Jahren in aller Beschwerlichkeit beschreibt.
Ein rundum angenehmes Buch, gut zu lesen und auch heute noch aussagekräftig!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Oktober 2015
Ca. 75% des Textes sind entweder völlig uninteressant (Betrachtungen über Wolken, Wetter, Gesteine,..........) und/oder völlig unverständlich. Auch mehrfaches Lesen samt angestrengtem Überlegen, was das wohl wieder heißen soll, bringt sehr wenig.
Dazu lateinische und italienische Sätze, die nicht übersetzt werden. Was soll das??
Wer die Klassiker heutzutage lesen will, braucht wahrscheinlich vorab ein Germanistik-Studium. Für einen "Freizeit-Leser" ist das völlig ungeeignet.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. August 2014
Goethe lesen meint u.a. auch, heimkehren dürfen in den unendlichen Garten an Wörtern und Bildern. Goethe lesen meint u.a. auch, sich der vielseitigen Sichtweisen wieder anzuvertrauen im Wunderland der Sprache.
Goethe schenkt uns Nordländern den Süden in all seiner Intensität.
zeitlos schön, in seinen Reisenotizen zu blättern.

Zu träumen - und selbst aufzubrechen, in den Süden. Es kann kaum einen einfühlsameren und verführerischen Reisebegleiter geben als Goethe.Don Pablo
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juni 2014
Nachdem ich bei einer Lesung Teile des Buches "gehört" habe, musste ich es kaufen und wurde nicht enttäuscht. Einfach nur schön.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken