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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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4,3 von 5 Sternen
Der Junge im gestreiften Pyjama
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:13,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 10. November 2017
Eine sehr bewegende Geschichte, die sehr ruhig und subtil erzählt wird und viel zwischen den Zeilen spricht, mit einem absolut ergreifenden Moment endet.
Für mich ein wahnsinnig wichtiges Buch, aber nicht so emotional packend wie es 'Der Junge auf dem Berg' für mich war, welches 2017 von Boyne erschienen ist.
Trotzdem - und gerade weil es aus unschuldigen Kinderaugen erzählt ist - ein grandioses Werk, welches den Nationalsozialismus und das damalige Leben auf beiden Seiten des Zauns schonungslos und ehrlich beschreibt, ohne viele direkte Aussagen zu bringen.
Hier sieht man nicht nur, wozu Menschen fähig sind, sondern auch, wie gut John Boyne dies in literarischer Form darstellen kann. Wahnsinnig empfehlenswert.
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am 16. November 2017
Mir wurde dieses Buch empfohlen, da ich viel über diese Zeit und ihre Ereignisse lese! Bei diesem Buch bin ich etwas hin- und hergerissen. Auf der einen Seite lässt es sich ganz gut lesen, aber der Schreibstil hat mich doch etwas gestört. Und das Ende hat mich nicht so mitgenommen wie erwartet, da es nun doch sehr vorhersehbar war. Vielleicht liegt es aber auch einfach an mir, die sonst nur biografisches aus dieser Zeit liest. Hier Handel es sich ja um einen Roman. Wahrscheinlich hat das immer im Hinterkopf mitgeschwungen.
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am 27. Oktober 2017
Was soll ich sagen? Ich bin überzeugt, die Klasse auch!

Die Schüler und Schülerinnen haben es wirklich verschlungen und natürlich war das Highlight auch die Aufarbeitung der filmischen Mittel anhand des entsprechenden Hollywoodstreifens. Viel Zusatzmaterial für den Unterricht vorhanden (siehe meine anderen Bewertungen) und somit eigentlich auch sehr angenehm vorzubereiten. Ich selber habe es auch gerne gelesen und es bietet natürlich auch jede Menge Ansatzpunkte für fächerübergreifenden Unterricht und Projekte.

Jederzeit wieder!
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am 19. November 2015
Die Geschichte von "Der Junge im gestreiften Pyjama" ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht. Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun. Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt.

DIE GESCHICHTE ÜBER EINE UNGEWÖHNLICHE FREUNDSCHAFT

Der Klappentext gibt wenig her bei diesem Buch. Im Grunde geht es um die Freundschaft zweier 9-jähriger Jungen, die aus Welten stammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Bruno ist der Sohn eines ranghohen Nazi-Offiziers, der von Hitler höchstpersönlich nach Auschwitz versetzt wird. Bruno, seine ältere Schwester und die Mutter müssen mit und die ganze Familie zieht in ein Haus direkt am Lagerzaun. Da es dort sonst niemanden gibt, mit dem Bruno sich anfreunden kann und sein größter Wunsch es ist, Forscher zu werden, beginnt Bruno am Zaun entlang zu spazieren und trifft dort auf Schmuel, einen Jungen, der auf der anderen Zaunseite sitzt.

Bruno ist wohlbehütet aufgewachsen, der eine oder andere Leser würde ihn wahrscheinlich als naiv bezeichnen. Doch er ist ein aufgeweckter Kerl, nur nicht gut informiert. Er ahnt nichts von Hitler, der Nazi-Herrschaft oder Konzentrationslagern. Natürlich kann man sich fragen, ob diese Unwissenheit für einen Jungen in seinem Alter realistisch ist oder nicht, doch um die Geschichte so zu erzählen, wie John Boyne es tut, ist es unabdingbare Voraussetzung, dass Bruno eben nicht versteht, was auf der anderen Seite des Zauns vor sich geht.

EIN EINSAMER JUNGE AUF DER SUCHE NACH EINEM FREUND

Genau deshalb ist Bruno immer etwas neidisch auf seinen kleinen Freund Schmuel. Denn der hat auf seiner Zaunseite einen ganzen Haufen Jungen, mit denen er spielen kann und außerdem darf er den ganzen Tag im Schlafanzug rumlaufen. Wenn man diese Stellen liest, sitzt einem ein riesen Kloß im Hals, denn der Leser weiß natürlich um die geschichtlichen Hintergründe. Denn Bruno hat noch diese Eigenschaft, die ihn von den Erwachsenen unterscheidet: er glaubt fest daran, dass alle Menschen gleich sind.

Im Nachwort kommt der Autor selbst zu Wort und da erklärt er auch, dass er Bruno extra so naiv gestaltet hat. Es geht nicht darum, die Geschichte nachzuerzählen, sondern auch darum, aufzurütteln und das Vergessen zu verhindern. Dieses Buch erzählt zwar die Geschichte von zwei 9-Jährigen, doch es ist absolut kein Buch für Kinder. Man benötigt schon einige geschichtliche Kenntnisse, wenn man die Geschichte verstehen will und was vielleicht viel wichtiger ist: auch um zu verstehen, was die Geschichte transportieren will. Und obwohl das Buch nichts für zu kleine Kinder ist, kann es vielleicht Heranwachsenden die Augen öffnen über die schrecklichen Dinge, die in unserem eigenen Land vor nicht allzu langer Zeit geschehen sind.

EIN BUCH ZUM NACHDENKEN UND ERINNERN

Gerade in unserer Zeit, in der immer weniger Zeitzeugen leben, ist dieses Buch so wichtig. John Boyne hat hat es selbst am besten formuliert: wir leben alle auf der anderen Zaunseite und schauen von der sicheren Seite auf die Verbrechen, die begangen wurden. Und obwohl diese Geschichte einen auch an manchen Stellen schmunzeln lässt, hängt über allem immer ein dunkler Schatten, den man als Leser nicht los wird.

Trotzdem geht diese Geschichte auch aufgrund der beiden Protagnonisten unglaublich ans Herz und vor allem zum Schluss hin, musste ich mir das eine oder andere Tränchen sehr verkneifen, um nicht hemmungslos loszuheulen.

SOLLTE MAN GELESEN HABEN

"Der Junge im gestreiften Pyjama" ist vielleicht nicht das historisch korrekteste Buch zu diesem Thema, doch trotzdem hat es eine Message. Es kämpft gegen das Vergessen an und bildet gleichzeitig eine unglaublich schöne und genauso traurige Geschichte über eine Freundschaft, die es so vielleicht nie geben konnte. Wenn man über die vielleicht zu krass ausgestaltete Naivität des Protagonisten hinwegsehen kann, wird man in eine Welt gezogen, die auch noch lange nach der letzten Seite nachhallt.
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am 19. November 2013
Das Buch ist lesenswert, wenngleich die Kritik, es sei allzu naiv aus der Sicht des kleinen Jungen dargestellt, nicht von der Hand zu weisen ist. Dennoch oder gerade deswegen gut im Deutschunterricht der siebten und achten Klassen einzusetzen.
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am 19. März 2017
Habe mir das Buch auf Empfehlung einer Freundin gekauft und habe es tatsächlich innerhalb eines Tages komplett durchgelesen! Die Geschichte wird aus Sicht der 9 jährigen Hauptperson erzählt, man sollte Geschichtliche Vorkenntnisse haben um alle Zusammenhänge zu verstehen. Würde dieses Buch auf jedenfall weiterempfehlen. Versandt und kauf Abwicklung waren ohne Probleme!
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am 24. Mai 2017
Das Buch ist interessant und insbesondere für Jüngere ein sehr ansprechendes Buch. Es ist spannend geschrieben und die literarischen Stilelement leicht nachvollziehbar. Als Taschenbuch ist es sehr preiswert und jederzeit zu empfehlen.
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am 24. April 2017
Mein Sohn, 5. Klasse, sollte ein Referat vorbereiten mit einem Buch nach Wahl.

Ich habe das Buch dann auch gelesen und fand es wirklich toll. Nur fehlt den Kindern in dem Alter das Wissen zu dem Buch. So hat er nicht ganz verstanden, was da vor sich ging.

Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, vielleicht erst ab der 7. Klasse.
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am 17. Juni 2017
Mein Sohn musste dieses Buch in der Schule lesen, ich habe es auch gelesen, es ist gut geschrieben.
Wir haben dann noch die Arbeitsblätter dazu bestellt.
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am 9. Dezember 2014
Kurzbeschreibung:

Wir sind im Jahr 1943. Der neunjährige Bruno musste mit seinen Eltern und der zwölfjährigen Schwester Gretel von Berlin fortziehen. Wohin, weiß er gar nicht genau, er versteht immer nur "Aus-wisch" und mit dem seltsamen Namen, kann er nur wenig anfangen. Sein Vater ist Kommandant und Bruno weiß, seine Arbeit ist höchst wichtig, deshalb müssen sie an diesem seltsamen Ort wohnen. Bruno gefällt das nicht, er vermisst seine Freunde, die Geschäfte in Berlin und das schöne Haus, in dem sie gewohnt haben. Das neue Haus ist viel kleiner und das einzigste was er sieht wenn er aus dem Fenster schaut, ist eine karge Landschaft und ein ewig langer Drahtzaun mit Stacheldraht an der Spitze. Und die Menschen, die er dahinter sieht, sind alle gleich angezogen. Ein gestreifter Pyjama und eine passende Mütze. Aus Langeweile und Neugier, geht Bruno eines Tages "forschen" - immer den Zaun entlang. Plötzlich entdeckt er etwas, besser gesagt jemanden hinter dem Zaun - einen kleinen Jungen. Schmuel. Die beiden freunden sich an und Bruno ist äußerst neugierig und möchte endlich erfahren, was diese komische Stadt hinter dem Zaun zu bedeuten hat...

Meine Meinung:

Erst war ich etwas gespannt, ob mir dieser Schreibstil gefallen würde. Aus der Sicht eines neunjährigen Jungen, der eigentlich gar nicht weiß - nicht wissen kann - in welchem Alptraum er sich befindet.
Doch im Nachhinein, hat mir gerade das sehr gut gefallen.
Die kindliche, unbefangene Naivität, die natürliche Neugier und Abenteuerlust, den Schrecken dieser Zeit, mit Kinderaugen zu "sehen", das machte diese ganze Geschichte eigentlich noch berührender, ja und auch erschreckender.

Beide Seiten des "Zauns" wurden ehrlich und ohne etwas zu beschönigen durchleuchtet. Recht und Unrecht gaben sich die Hand und wenn die Welt nur öfters mal mit Kinderaugen gesehen werden würde, wäre alles so viel einfacher und friedlicher.
Nicht alles wurde ausgesprochen, vieles nur angedeutet oder angerissen, doch auch das brachte großes Gänsehautfeeling mit sich, wo man doch im Grunde ganz genau weiß, was eigentlich damit gesagt werden sollte und welche Taten und Handlungen darauf folgten.

Fazit:

Für mich ein sehr beeindruckendes, emotionales Werk über eine schreckliche Zeit, vor der man aber nicht die Augen verschließen darf.
Es erzählt aber auch viel über wirkliche Freundschaft, mit allem, was dazugehört.

Sehr empfehlenswert, nicht nur für Jugendliche!
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