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am 6. Dezember 1999
In ihrem autobiographischen Roman versucht Schoschana Rabinovici den Opfern der Shoah einen Namen zu geben, sie aus der Anonymität herauszureißen. Sie schildert, wie sie als jüdisches Kind die Shoah erlebt hat, ohne dabei den moralischen Zeigefinger zu heben. Schoschana Rabiovici kam als Susanne Weksler am 14. November 1932 in Paris zur Welt, wo ihre Eltern studierten. 1937 kehrte die Familie nach Wilna zurück, wo Schoschana die jüdische Schule besuchte. Nach dem Krieg besuchte sie eine polnische Schule in Bialystok und wanderte 1950 nach Israel aus. In ihrem Roman schildert sie, wie sie durch ihre Mutter im Ghetto in Wilna und in den Konzentrationslagern Kaiserwald, Stutthof und Taunzin überlebte. Die Autorin erzählt kenntnisreich und präzise. So erfährt der Leser etwas über die Geschichte der Juden im Ghetto in Wilna, über die jüdische Untergrundorganisation „Fareinikte Partisaner Organisatzije" und über die Auflösung des Ghettos. Wichtige Personen, die hierbei eine Rolle spielten, läßt Rabinovici ebenso nicht aus wie bedeutende Daten. Die Autorin beschreibt in ihrem Buch eindringlich, wie sie als kleines Mädchen zwischen Verzwiflung und Hoffnung schwankte. Raja Indurski-Weksler, Schoschanas Mutter, is es wohl zu verdanken, daß das Mädchen überlebte. Es gelang ihr immer, ihre kleine Tochter bei Selektionen auf die richtige Seite zu bringen, verschaffte sich Arbeiten, die dem Mädchen zusätzliche Essenrationen sicherten usw. In klarere Sprache wird beschrieben, wie ein junges jüdisches Mädchen im Ghetto und in drei Konzentrationslagern überlebt - und dies sehr bewegend und spannend. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 29. November 1999
In ihrem buch "Dank meiner Mutter", das 1991 erstmals erschienen ist, beschreibt Schoschana Rabinovici wie sie als Kind nur mit Hilfe ihrer Mutter die Jahre der Judenverfolgung während der NS-Herrschaft überleben konnte. Diese wahre Geschichte, die nichts verschweigt und in eindringlichen Bildern die Grausamkeiten in den Konzentrationslagern Kaiserwald, Stutthof und Tau- entzien schildert läßt keinen Leser unberührt. Die Autorin beschreibt EReignisse wie einen unmenschlichen Transport der Häftlinge auf einem Schiff ohne jegliche sanitäre Einrichtungen oder den Todesmarsch nach der Auflösung des Lagers Stutthof kurz vor der Befreiung durch die sowjetische Arme 1945 so genau, daß man sich als Leser die Schmerzen, Demütigungen und innere Leere,die das Mädchen erleiden mußte vorstellen kann. Wer dieses Buch gelesen hat, kann nicht mehr verleugnen welch unmenschliche Geschehnisse dies waren. Obwohl es mittlerweile schon ein Jahr her ist, daß ich dieses Buch gelesen habe, geht es mir immer noch sehr nahe und ich kann die Bilder von Susie Weksler nicht vergessen. Das Buch, daß übrigens auch mehrere jüdische Gedichte enthält, die jedoch immer auch in deutscher Übersetzung ab- gedruckt sind und das einen Einblick in jüdische Rituale gibt, ist sehr gut wür einen Einsatz in der Schule ab der 9.Jahrgangsstufe geeignet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 27. Oktober 1999
Ich habe das Buch "Dank meiner Mutter" vor ca.einem Jahr gelesen und wollte es erst nicht mal anfangen weil ich zu dieser Zeit nur Buecher ueber das dritte Reich und die Judenverfolgung gelesen habe und es einfach zu viel war.Doch als ich dieser Buch begann,konnte ich es nicht vor Ende weglegen,da mich diese Geschichte so tief beruehrt und bewegt hat.Es geht um ein kleines juedisches Maedchen,dass Anfang der 40-iger Jahre in ein KZ mit ihrer Mutter kommt und auch nur zusammen mit ihrer Mutter weil die sie auf aelter trimmt und ihr somit das Leben rettet.Sie erlebt verschiedene Konzentrationslager und ueberlebt wirklich nur auf Grund ihrer Mutter die ihr in allen unmenschlichen Situationen hilft und ihr mit ihrer sehr energischen Art immer wieder klarmacht,dass sie sich auf gar keinen Fall haengenlassen duerfe und durchhalten muesse.Sie ueberleben im Endeffekt beide,jedoch nicht ohne durch 3 verschiedene Konzentrationslager gegangen zu sein und einen dreitaegigen "Todesmarsch"erlebt zu haben. Dieses Buch hat mich lange Zeit bewegt und regt ich heute noch oft zum Nachdenken an,denn bei Rabinovicis Beschreibungen und Schilderungen schaemt man sich am Ende wirklich deutsch zu sein und moechte nur noch weinen.
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am 25. Juni 2012
Obwohl ich schon sehr vieles in diese Richtung gelesen habe, ist "Dank meiner Mutter" die erschütterndste Geschichte über den Holocaust. Ich weiß auch nicht genau, woran das liegt, aber die Erzählung berührt ganz tief und in kaum einer anderen Erinnerung wird das Grauen so begreiflich geschildert und die Geschichte so "lebendig" - wenn man das in diesem Zusammenhang sagen kann - dargestellt.
Definitiv keine "leichte Kost" und schon gar kein Jugendbuch.
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am 1. September 2008
Ich habe in letzter Zeit viele Bücher über den Holocaust gelesen, aber dieses ist mit Abstand das Eindringlichste. Mich wundert, daß das Buch so vergleichsweise unbekannt ist.
Schoschana Rabinovici schreibt, wie sie Dank iher Mutter das eigentlich Unmögliche schafft: Sie überlebt als 11-jährige mehrere Konzentrationslager.
Es war nahezu unwahrscheinlich, daß Kinder unter 14 den Holocaust überlebten. Sie konnten nicht arbeiten und wurden sofort in die Gaskammern geschickt.
Schoschana jedoch wird von ihrer Mutter mit List, Mut, Ideenreichtum, Entschlossenheit und Willenskraft durchgebracht.
Sie sorgt dafür, daß ihre Tochter älter aussieht und schleppt dazu vom ausgestopften BH bis zum Turban alles an, was dafür notwendig erscheint, und sie bringt ihre Tochter auch dort durch, wo diese den Mut und die Kraft verliert.
Zweimal Mal wechseln die Rollen im Buch übrigens. Da wird Schoschanas Mutter krank und Schoschana kümmert sich um sie ebenso, wie vorher ihre Mutter um sie.
Dank meiner Tochter, könnte auch ihre Mutter sagen.
Was die beiden durchmachen ist wirklich unvorstellbar.
Man kann es kaum glauben, daß Menschen in der Lage sind, so ein Leid und so eine Qual zu überleben.
Auf ihrem Weg vom Wilnaer Ghetto über Kaiserwald nach Stutthof scheint es immer nur noch schlimmer zu werden.
Am furchtbarsten fand ich die Beschreibung der Schiffspassage.
Als die Frauen aus dem Konzentrationslager Kaiserwald evakuiert werden, werden sie mit einem Schiff gefahren.
Während oben auf Deck die Offiziersfamilien mit ihren Kindern flanieren und sich die Meeresluft um die Nase wehen lassen, werden die jüdischen Frauen unter Deck schlimmer als Tiere gehalten. Sie liegen vier Tage lang ohne Wasser und Nahrung in ihrem eigenen Erbrochenen und Kot. Viele Frauen sterben.
Als das Schiff nach vier Tagen anlegt, können die überlebenden Frauen nur noch kriechend aus dem Schiff kommen, und die Offiziere wenden sich angesichts dieser stinkenden und kriechenden Masse ab.
Auf Sklavenschiffen kann es nicht schlimmer gewesen sein. Selbst Hühner in Legebatterien führen dagegen wahrscheinlich noch ein Luxusleben.
Es ist wirklich unvorstellbar, daß man so mit Menschen, oder überhaupt mit lebenden Wesen umgehen kann.
Die zweite Stelle, die kaum mit Worten zu beschreiben ist, ist, als die Frauen eine ganze Nacht lang bei unter 25 Grad Minus nackt draußen in der Kälte stehen müssen.
Sie hüpfen die ganze Zeit, damit ihre Füße nicht festfrieren, schlagen sich auf die Haut, und sind trotzdem morgens mit einer Eisschicht bedeckt. Einige der Frauen geben auf. Sie fallen hin und sterben.
Auch Schoschanas Stiefschwester sagt irgendwann: Ich will nicht mehr.
Wenn die SS ihre Quote für die Transporte in die Gasöfen vollkriegen will, läßt sie die Frauen so lange im Kreis laufen, bis einige von ihnen vor lauter Schwäche und Erschöpfung umfallen. Die werden dann ermordet.
Bei all diesen Grausamkeiten treibt ihre Mutter Schoschana an weiterzumachen, nicht nachzulassen, leben zu wollen.
Ihre Willenskraft ist ansteckend für Schoschana. Sie wird zweimal fast zum Muselmann, verliert den Lebensmut, aber ihre Mutter holt sie immer wieder zurück.
Das Buch ist so bildlich geschrieben, daß man es sich gut als Film vorstellen könnte.
Mir ist es übrigens ein Rätsel, warum dieses Buch vergriffen ist. Es ist eins der eindringlichsten, traurigsten und bildhaftesten Werke der sogenannten KZ-Literatur. Es hätte eine Neuauflage verdient.
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am 28. Februar 2015
Die Biographie von Schoschana Rabinovici wurde an anderer Stelle bereits eingehend und treffend zusammengefasst, sodass ich hier gleich zu der Frage komme, die sich mir beim Lesen fast die ganze Zeit aufdrängte:

Was kann ein Mensch, ein kleines Mädchen, seine Mutter oder wer auch immer eigentlich noch alles aushalten? Schwerste Arbeit bei mangelhafter Ernährung, katastrophale Lebensumstände, keine Hygiene, von medizinischer Versorgung ganz zu schweigen, Prügel, Demütigungen, Psychoterror, Verrat, eine Nacht bei Minusgraden nach einer Dusche nackt im Freien .... Die Liste lässt sich noch lange fortführen.

Natürlich weiß man schon sehr lange aus zahlreichen Berichten Überlebender der Shoah um die Grausamkeiten, die Konzentrationslager und Ghettos bereithielten. Und man sollte sich bei all den zahlreichen Berichten Überlebender immer vor Augen halten, dass diese vielen Menschen, die durch ihre Berichte dem Grauen Namen vermitteln und Anonymität nehmen, nur ein Bruchteil derer sind, die dem ausgeliefert waren. Denn praktisch war die Shoah nicht zu überleben.

An einer Stelle in Schoschana Rabinovicis Biographie wird das unvorstellbare Ausmaß mehr als deutlich: Sie beschreibt, dass nach einem Jahr deutscher Besatzung von den ehemals 60.000 Wilnaer Juden noch ca. 18.000 am Leben waren. In einem Jahr sind ca. 42.000 Menschen einer Stadtbevölkerung "verschwunden", allein diese einzelne Aussage ist m. E. unfassbar. Dabei werden in diesem einen Fall gerade mal 5-stellige Zahlen aufgegriffen. Das wahre Ausmaß handelt am Ende aber von 7-stelligen Zahlen.

Wer immer noch der Meinung ist, das alles sei jetzt doch schon über 70 Jahre her und man habe sich jetzt genug damit beschäftigt, dem sei dieses Buch als ein weiteres zur Lektüre empfohlen.

Nicht zuletzt werden - auch wenn man kein Einzelschicksal mit dem anderen vergleichen kann - Analogien zur Gegenwart deutlich, lenkt man seinen Blick in viele andere Regionen der Welt. Es ist leider nie vorbei - manche Menschen scheinen nichts aus der Geschichte zu lernen. Kleine Kinder, ihre Mütter und so viele andere Menschen erleben nach wie vor Martyrien. Gerade deswegen bleiben solche Biographien leider immer im wahrsten Sinne des Wortes brandaktuell.
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am 3. Januar 2013
Ich gebe meinen Kollegen die auch zu diesem Buch eine Rezension geschrieben haben recht:
Dieses Buch hebt sich nochmal etwas positiver von der anderen Holocaust Literatur ab: denn es ist so flüssig und gut geschrieben, dass es man nicht mehr aufhören kann es zu lesen. Die Ereignisse sind so "echt" und "realistisch" beschrieben, dass man das Gefühl hat, irgendwie sogar dabei gewesen zu sein.
Vieles wird im Detail erzählt, so dass auch ich finde, dass es keine "leichte Kost" ist. (Mir ganz besonders im Gedächtnis geblieben ist die "Schiffsszene"...)

Ich bin überaus glücklich, dass das Buch ein "Happy End" hat und sich all die Qualen dahingehend gelohnt haben, dass Mutter und Tochter überlebten !!

Interessant fande ich die Parallelen zwischen diesem Buch und dem Buch "Ich muss erzählen: Mein Tagebuch. 1941-1945" von Mascha Rolnikaite. Die beiden Autorinen, ungefähr im selben Alter, waren oft zur selben Zeit in den selben KZs und schreiben das eine oder andere mal auch über gleiche Personen.

Alle die Interesse an der Literatur zum Thema Shoa haben, kann ich dieses Buch dringenst ans Herz legen.
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am 9. September 2004
Das Buch "Dank meiner Mutter" ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Geschrieben von einer Frau, die als Kind in verschiedenen KZ's ums Überleben kämpfte und dies wohl am Ende ihrer liebenden Mutter verdankt!
Unbedingt lesen!!!!
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am 30. November 2010
Dieses Buch gehört ohne Zweifel zu den besten Büchern zu diesem Thema, das ich je gelesen habe. Eben noch ein wohlsituiertes Kind in bürgerlicher Familie in der Stadt Wilna durchlebt das Mädchen nach dem Einmarsch der Deutschen in rascher Folge die zunehmenden Diskriminierungen und Gefährdungen: Totschlag des Vaters, Verlust der Wohnung, das Judenstern-tragen-müssen, Ghetto, KZ und Todesmarsch. Selten hat man solch eine Zusammenschau der Elemente der Judenverfolgung in einem Schicksal. Die Geschichte der Schoschana Rabinovici zeigt, wieviel Verstand, Mut, Kraft, Glück aber auch Wertgegenstände nötig waren, um zu überleben.
Dieses Buch hat mich zutiefst beeindruckt und ich halte es gerade für junge Menschen sehr empfehlenswert.
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am 20. März 2015
Sehr schönes Buch, nur der Inhalt macht, stimmt einen traurig! Die Dame auf dem Cover könnte meine Grossmutter gewesen sein!
Der Mann evtl. der Vater meines Vater?! Habe ich aber leider nie kennengelernt!
Nochmals danke für das Buch,
mfg.E.G.
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