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am 13. Mai 2014
Wer außerhalb von Samba und Zuckerhut etwas über Brasilien wissen oder lernen möchte, der ist mit diesem Buch bestens bedient! Das Buch beschreibt von der Entsehungsgeschichte (Entdeckung duch die Portugiesen), Königreich, bis hin zur Religiosität, alle Aspeckte des Brasilianschen Lebens, Geschichte und Wirtschaft. Ich bin noch nicht ganz fertig, aber der umfangreiche Informationsgehalt veranlasst mich schon jetzt zu einer Rezession.

Punktabzug gibt es für die extrem kleine Schrift. )Um Kommentaren vorzubeugen, ich bin Brillenträger und meine Brille ist neu ;) )
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am 2. Januar 2016
Ich habe vier Wochen in Brasilien verbracht, habe Freunde besucht und neue Menschen kennengelernt. Das Brasilien-Buch war mir ein beeindruckender Helfer, mehr zu verstehen und das Land noch mehr zu lieben.
Voll mit Wissen, nie langatmig und angenehm geschrieben, so dass ich es selbst Zuhause noch nicht aus der Hand legen konnte.
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am 30. Juli 2017
Schönes kleines Buch was wirklich Sachen zeigt, die man sonst noch nicht so oft gehört oder gesehen hat. Ich bin sehr zufrieden!
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am 24. Januar 2015
Eine hervorragendes Buch zu Brasilien, fundiert und gleichwohl leicht zu lesen. Das Buch ist aktuell und bietet Informationen über Geschichte, Politik, Religion, Natur, Karneval, Fussball, Reichtum und Armut. Eines der besten Bücher, die ich über Brasilien gelesen habe. Der Titel ist etwas irreführend. Es ist kein reisserischer Reiseführer im Stil von "Brasilien für 5 Dollar am Tag". Empfehlung!
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am 21. März 2017
Ein interessaner Begleiter auf meinem Trip nach Rio. Im Flugzeug, auf dem Zuckerhut beim Bierchen - ich habe das Buch parallel zum Urlaub gelesen.
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am 30. Juni 2017
Zuerst einmal: Das kleine Büchlein ist auch sehr klein geschrieben, und manches darin noch kleiner als der Hauptteil. Ist also nicht so ganz leicht zu lesen.
Das soll es aber mit der Kritik auch schon gewesen sein.

Wolfgang Kunath beschreibt auf über 350 Seiten großteils die negativen Seiten Brasiliens.

Von den Anfängen in der Geschichte spannt das Buch einen Bogen bis heute. Es handelt von Geschichte, Politik, Kultur, Sport und vor allem von den Eigenarten der Brasilianer und Brasiliens. Er erzählt von der Besiedlung Brasiliens, von den Einwanderern verschiedener Nationalitäten, von den geflohenen Juden und auch Nazis.

Es geht nicht um Touristenwerbung ala Samba, Karneval, Strände, Fußball, Amazonas; zumindest nicht im positiven Sinn.

Leute, die vielleicht ein paar Mal in Brasilien auf Urlaub waren, werden sich beim Lesen des Buches eventuell manchmal verwundert die Augen reiben. Aber Leute, die in Brasilien gelebt und gearbeitet haben oder das noch immer tun, werden den Ausführungen Kunaths wohl zustimmen. Die Eigenheiten Brasiliens und seiner Bewohner aus mitteleuropäischer Sicht.

Ich selbst kann Kunath in jedem Punkt zustimmen, es gibt nichts, was er übertrieben oder falsch dargestellt hätte.
Er beschreibt die Angst der Brasilianer vor den Ausländern, dass sie ihnen „etwas wegnehmen könnten“, die in der Bevölkerung, vor allem in der arbeitenden, stark ausgeprägt ist. Einerseits der „Minderwertigkeitsgefühl“ der Brasilianer, andererseits wieder der übertriebene Nationalismus, Fahnen und Flaggen überall, Interesse am Ausland oft kaum vorhanden.
Als Gringo wird man immer hinter einem Brasilianer in der zweiten Reihe stehen.
Das hat schon mit der Abschottung Brasiliens gegenüber dem Ausland durch Portugal in den Anfängen der brasilianischen Geschichte begonnen, und hat sich bis heute in der Mentalität der Brasilianer gehalten. Brasilien ist diesbezüglich unglaublich nationalistisch.
Was Kunath in seinem Büchlein vergessen oder zumindest nicht erwähnt hat, ist das Sprachproblem. Die richtig gehende Aversion vieler Brasilianer (auch an Universitäten) gegen die Weltsprache Englisch. Mit Englisch ist man in vielen Teilen Brasiliens verloren, sogar an Universitäten. Dieses „sich gegen Englisch Wehren“ ist in Brasilien deutlich stärker ausgeprägt als in den anderen, spanischsprachigen lateinamerikanischen Ländern, wo man mit Englisch normal zumindest durchkommt und ein weitaus größerer Teil der Bevölkerung zumindest ein bißchen Englisch sprechen kann (und will).

Kunath zählt eigentlich sonst alle „Seltsamkeiten“ der Brasilianer auf. Ihre Riesen-Angst vor allem und jedem, was sich nicht nur Ausländern, sondern auch den Mitbewohnern gegenüber zeigt; Mauern statt Zäunen, Stacheldraht, Glasscherben, Elektrozäune, Kameras, Wächter; am liebsten sind sie „drinnen“ vor dem Fernseher und mit dem Smartphone, oder im klimatisierten Einkaufszentrum.
Das Smartphone ist in Brasilien ungleich wichtiger als bei uns; ohne Facebook (!!!) und Whatsapp geht fast nichts mehr, und diese beiden sind auch die Hauptbeschäftigung vieler Brasilianer (v.a. –innen).

Das Desinteresse an der Umwelt.

Die unglaublich ungesunde Ernährungsweise; Brasilianer frittieren ja sogar Sushi – eine Erfindung aus Rio (?), um Sushi für Brasilianer attraktiv zu machen. Äußerst fettes (zu großen Teilen in Fett gebackenes) Essen, sehr eintönig (Reis, Bohnen), wenig Früchte, kaum bis kein Salat (je weiter nördlich, desto weniger), Unmengen an Zucker in Süßspeisen und Getränken (als Ausländer sollte man sich seinen frisch gepressten Fruchtsaft immer „sem açucar“ – ohne Zucker – bestellen, sonst kommen zwei bis drei Esslöffel in jedes Glas), Limonaden und Bier in Unmengen, Fastfood an allen Ecken. Das bewirkt natürlich eine Unzahl von übergewichtigen und oft auch richtig dicken Personen; vor allem auch Frauen und Kinder. Wer glaubt, dass Brasilien nur aus Damen vom Typ „Karnevals-Tänzerin“ besteht, der liegt gehörig falsch und wird sein blaues Wunder erleben, wenn er das erste Mal nach Brasilien kommt.

Kunath vergisst auch nicht auf den Lärm in Brasilien. Brasilien und Brasilianer sind unglaublich laut und scheinen Lärm und laute Musik zu lieben, ohne jegliche Rücksicht auf Mitbewohner. Er erzählt vom Kleinwagen, der am Strand neben einem parkt, Kofferraum auf, ein „wandelnder Lautsprecher“. Das ist aber noch untertrieben; es kann passieren, dass zwei, drei, vier Autos nebeneinander parken und alle ihre Kofferräume öffnen und nebeneinander ihre eigene Musik in voller Lautstärke spielen. Durch Wohnviertel und Dörfer fahren Autos mit riesigen Lautsprechern am Dach, um Werbebotschaften zu verbreiten; andere, die ihre Musik aus dem Auto oder auf dem Boot die ganze Umgebung hören lassen wollen, gibt es zu hauf.

Natürlich kritisiert bzw. beschreibt Kunath auch die brasilianische Politik, die Politiker, die Korruption, die Umweltzerstörung, beschreibt aber auch die kulturellen und sportlichen (Fußball) Positiva in Brasilien.
Und ein guter Teil ist der Kirche bzw. den Kirchen in Brasilien gewidmet, den heutzutage extrem im Aufschwung befindlichen Evangelicos und anderen Richtungen; durchaus auch als Gefahr für die Gesellschaft zu sehen.

Alles in allem ein Buch, dem man als Brasilienkenner nur zustimmen kann; teils schmunzelnd, teils Kopf schüttelnd – wenn man diese Sachen liest.
Trotzdem hätte ich mir ein bißchen mehr Positives über Brasilien gewünscht, neben den unbestritten wahren eher negativen Erscheinungen. Die immer noch traumhafte Natur, vom Amazonas bis zu den Meeresstränden, die tw. unglaubliche Herzlichkeit der Brasilianer, auf die ein Mitteleuropäer aber auch schnell reinfällt, die Lebensfreude und nicht zuletzt der Familiensinn – der kaum jemanden so schnell „in der Gosse landen lässt“; jeder hilft (in der Familie) jedem (was dann aber bis in die Politik und natürlich zu den Beamten geht und dann fließend in Korruption übergeht).

Ein empfehlenswertes Buch für Brasilienkenner, die merken werden, dass es „auch anderen so geht“.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
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am 2. September 2015
da dieses Büchlein ein Geburtstagsgeschenk war, kann ich nicht viel dazu sagen - nur soviel - dem Beschenkten hat es gefallen, weil es mal ein anderer Reiseführer ist, mit vielen Hintergrundinfos zum Land. Nich so was wie - "Zuckerhut links - Meer rechts", sondern ein bisschen kuriosere Dinge.
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am 11. November 2015
Wunderbares Buch über die andere Seite von Brasilien. Viele gute und nützliche Informationen. Für Menschen, die nicht nur an den Urlaub in Brasilien denken absolut zu empfehlen.
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am 4. Oktober 2017
Teils interessante Informationen, die man so nicht unbedingt kennt, teils aber auch viel zu langatmig und uninteressante Informationen, die noch unnötig in die Länge gezogen werden. Gute Unterhaltung wünscht eure lesehalle.com
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am 12. Mai 2014
+ STIL, mit Humor gewürzt, kurze Absätze, überschaubare Satzlängen.
+ FORMAT, gut verstaubar durch Mini-Buchgröße
+ HANDLICHKEIT als Paperback
+ÜBERSICHT durch Abschnitte
+ZWANGLOS durch frei wählbare Artikel
(1., 2,. 3. nacheinander Lesen muss nicht sein!)
+ INSIDER-Berichte, kein Aus-Walzen a la "SPIEGEL"
+ EIN EINZIGER als Verfasser macht Meinungsbildung o. Widerlegen leichter
– KARTEN zu vage,
– zuviele NAMEN ohne erläuterndes Register
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