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am 18. November 2014
Ich habe das Buch vor etlichen Jahren in einer anderen Übersetzung gelesen und war zutiefst beeindruckt. Dieses Mal war ich enttäuscht. Ich bin mir sicher, dass das an der Übersetzung liegt. Ich kann dieses Buch dennoch empfehlen.
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TOP 500 REZENSENTam 8. Juli 2017
Obwohl Aldous Huxley dieses Buch in den frühen Dreißigern geschrieben hat, ist dieses Buch, doch aktueller den je. Er regt mit seinen offen gelassen Fragen, aber auch mit der endgültig technisierten und geordneten Welt uns zum Nachdenken an. Dieses Buch umfasst auf keinen Fall einen einfachen Lesestoff, im Gegenteil es ist an manchen Stellen sehr schwer zu verstehen.

Die Handlung des Romans spielt im Jahre 632 nach Ford. Henry Ford war der Ursprung eines neuen Zeitalters und somit einer neuen Zeitrechnung. In dieser Epoche sind die Menschen in ein Kastensystem unterteilt. Babys werden nicht mehr natürlich geboren, sondern in Brut- und Normzentralen gezüchtet und dabei nach Belieben auf eine Kaste der Gesellschaft typisiert. Nach der Entkorkung, der Geburt der Kinder, werden die Kinder durch Schlafschulweisheiten genormt. So werden ihnen ihre Interessen, Vorlieben und Abneigungen eingetrichtert, nach denen Sie dann ihr ganzes Leben lang leben. So entstehen die Alphas, die die Führungskaste bilden, intelligent sind, gut aussehend, groß und athletisch. Die nächsten in dem System sind die Betas, bis zu den Epsilons. Das alle geschieht in den Brut- und Normzentralen, die es verteilt auf der ganzen Welt gibt.

Es wird eine Welt beschrieben, in der alle Leute in Luxus schwelgen und jeder mit seinem Gesellschaftsplatz zufrieden ist. Sie können ja auch gar nicht anders, weil sie so genormt sind. Es gibt 5 verschieden Kasten: Alphas (die intelligentesten), Betas, Gammas, Deltas und Epsilons (die Halbidioten), welche alle in der Brut- und Normzentrale in Flaschen und Reagenzgläsern gezüchtet werden.
Es gibt eines, was alle Kasten gemeinsam haben: ihr sexuelles Leben. Schon die Kinder spielen erotische Spielchen. Für die Menschen ist es ein Vergehen sich mehrmals mit dem gleichen Partner zu treffen.

Sobald ein Mensch etwas nicht ertragen kann, flüchtet er mit der Droge Soma aus der Welt.
Alle Unzufriedenen und Andersdenkenden werden auf eine Insel geschickt.
Liebe und Individualität sind in dieser Welt auf der Strecke geblieben. Genauso wie die Freiheit, Religion und Kunst. Dafür hat man eine perfekte Welt geschaffen, in der es keine Krankheiten, keine Kriege, keine Arbeitslosigkeit, keine Leidenschaft, keine Sehnsucht und kein Elend gibt, da dies Unbeständigkeit zu Folge hätte. Das wäre nicht konform mit dem Wahlspruch.

Ich hoffe meine Rezension war für Sie hilfreich und hilft Ihnen die richtige Kaufentscheidung zu treffen.
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am 11. August 2013
Erstmal zum Buch. Es ist klein und handlich, damit man es auch überall hin mitnehmen kann. Der stabile Einband sorgt für ausreichend Schutz, so das man, dass Buch bequem in jeden Koffer oder Rucksack verstauen kann.

Nun zum Inhalt.

Die Personen sind alle sehr gut gezeichnet, dadurch macht es auch großen Spaß das Buch zu lesen, auch wenn oft bei anspruchsvoller Literatur mir der Freude am lesen meist verloren geht.
Die Darstellung der Welt wirkt erschreckend, aber auch gleichzeitig recht vertraut und nachvollziehbar, was umso mehr zum Nachdenken einlädt. Die Erklärungen des Autors, über die Menschliche Psyche und seine moral-philosophischen Ansichten, runden dieses Meisterwerk ab und machen es zu einem "must read".
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TOP 50 REZENSENTam 29. Juni 2014
Was von Huxley einst als Zukunftsroman konzipiert war, kommt einem im 21. Jahrhundert irgendwie schon sehr bekannt und vertraut vor. Eingriffe in das menschliche Erbgut, um sozusagen den perfekten und gesunden Menschen "herstellen" zu können, eine durch Wohlstand und seichte Ablenkung gleichgeschaltete Gesellschaft, die genau durch diesen Wohlstand praktisch widerstandslos bereit ist, das wichtigste Gut zu opfern: Die persönliche Freiheit Ein paar "Wilde" die noch anders leben und deshalb als Attraktion aber unzivilisiert angesehen werden. Vor diesem HIntergrund läuft die Handlung von Huxleys Roman ab, zu der ich nicht mehr verraten möchte, um keine Spannung und kein Interesse vorab wegzunehmen.
Dieses Buch macht einen in jedem Fall sehr, sehr nachdenklich und es breitet sich eine unterschwellige Angst aus, dass es bis zum totalitären Utopia gar kein allzu weiter Weg mehr ist. Dieses Buch wäre eine wertvolle Schulllektüre für die älteren Jahrgänge und auch alle Führungskräfte in Politik und Wirtschaft sollten dieses Buch lesen und ab und an ihr eigenes Moral- und Wertegefüge kritisch hinterfragen! Ein wirklich empfehlenswertes Buch!
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TOP 500 REZENSENTam 28. Mai 2014
Vor mehr als vier Jahrzehnten hatte ich Huxleys Roman gelesen, ebenso Orwells 1984. Wie ich die beiden Romane damals - als Schüler - erlebt habe, weiß ich nicht mehr so genau: Wohl eher als utopische Unterhaltung; die Parallelen zur realen Welt habe ich damals noch nicht erkannt.
In vielen Blogs, Foren, Artikeln etc. wurden und werden gerade in den letzten Jahren immer und immer wieder Bezüge zu Huxleys Roman gezogen - oftmals in Kombination mit Orwells 1984. Die Schlussfolgerungen, welche dort zu lesen waren und sind, animierten mich dazu das Buch nach so vielen Jahren noch einmal zu lesen -> bei einem Mal ist es dann nicht geblieben.
Huxley war 1932 schon sehr weitsichtig in Bezug auf die gesellschaftlich-staatliche Entwicklung. Vieles von dem, was in dem Buch geschildert wird, ist leider schon nahezu Wirklichkeit; man denke hierbei an die Möglichkeiten, die durch Klonen, Präimplantationsdiagnostik, Gentechnik, Psycho-Drogen usw. jetzt schon möglich sind. Teilweise sind wir schon mitten in der "schönen neuen Welt", die darauf abzielt die Menschen zu "glücklichen, freiwilligen Knechten" zu machen.
Ein wahrer Tummelplatz für Etatisten, die die Welt nach ihrer Façon gestalten wollen: Etatismus pur und formvollendet; glänzender als sich dies ein Thomas Morus oder ein Tommaso Campanella vor Jahrhunderten in ihren Staats-Utopien haben vorstellen können.
Ein Spruch von Karl Kautsky - etwas abgewandelt - scheint real werden zu können: "Im wahren État fallen alle Rechte im État zusammen, der einzelne Mensch hat keinerlei Rechte mehr, auch kein Recht auf Widerstand": État, d. h. Sozialismus pur - oder anders ausgedrückt: Das zweite sozialistische Großexperiment ist in greifbarer Nähe und wird könnte eine Mischung aus "Schöne neuen Welt / 1984" werden.
Solche und viele weitere, ähnliche Gedanken empfand ich beim Wiederlesen des Buches. Gedanken, die Sorgen um eine freie Welt hervorrufen; denn "die Freiheit (kann) nur erhalten werden ..., wenn sie nicht bloß aus Gründen der erkennbaren Nützlichkeit im Einzelfalle, sondern als Grundprinzip verteidigt wird, das der Erreichung bestimmter Zwecke halber nicht durchbrochen werden darf ... Eine wirksame Verteidigung der Freiheit ... darf keine Zugeständnisse an Zweckmäßigkeitserwägungen machen." Und gerade mit dem Werben für solche Zweckmäßigkeitserwägungen werden Zugeständnisse als "alternativlos" hingestellt, um politisch unumkehrbar den Weg in die "schöne neuen Welt" zu forcieren.
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am 18. März 2014
Das erste Mal kaufte ich das Buch mit 17, also vor vierzig Jahren. Und ich dachte beim Lesen, naja, Science Fiction. Es jetzt wieder zu lesen und zu sehen, was alles schon Realität ist, und worauf wir im Sauseschritt zusteuern, ist richtig erschreckend. Trotzdem - eigentlich Pflichtlektüre. Übrigens - uns wurde das Buch damals von umserem evangelischen Pfarrer ans Herz gelegt. Hut ab, Herr Pfarrer.
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am 28. Februar 2015
Huxleys Schöne neue Welt ist immer wieder lesenswert. Ich habe das Buch jetzt zum 3. Mal gelesen und auch heute fasziniert mich die Idee hinter dem Buch. Lesen, lesen, lesen
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am 2. August 2013
Jeder kennt es, aber nur wenige scheinen es gelesen zu haben :-)
Mit einem bisschen Phantasie und Flexibilität beim Lesen kommt man zu dem Schluss,
dass eigentlich alles so gekommen ist, wie Huxley es vor circa einem Jahrhundert beschrieben hat.
Unglaublich!
Diese spezielle Ausgabe ist übrigens besonders schön!!!
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am 17. Mai 2014
Huxleys Roman, 1932 veröffentlicht (!), greift Themen auf, die die heutige gesellschaftlich-ethische Debatte beschäftigt. Das Klonen von Menschen, die embroyonal-infantile Fixation (Normung) auf das staatlich erwünschte habituelle Gardemaß, die Bevölkerungszucht in ein Kastensystem und die perfekte Droge Soma gerieren sich so als Sinnbild und letzte Konsequenz eines absoluten Kapitalismus. Wie in jeder Utopie wird dadurch das Spannungsfeld zwischen persönlicher Freiheit und gesellschaftlicher Stabilisation entfaltet. Der Einzelne und seine Interessen treten zurück, um das große Ganze zu erhalten. Freiheit wird zum Risikofaktor der Gesellschaft. Eben dieser Konfliktkern ist es, aus dem sich das Narrativ utopischer Romane immer wieder neu bildet - sei es Orwell oder Huxley. Immer wird ein Individuum in den Blick genommen, dass den Ausbruch wagt und den Griff nach der Freiheit - der letztlich zum Scheitern verurteilt ist. Huxley arbeitet dabei so raffiniert mit intertextuellen Verweisungen (schon der Titel ist ein Fingerzeig), dass es dem kundigen Leser großes Vergnügen bereiten wird.
Was das Buch aber so wichtig und bedeutend macht, ist, dass es heutige existenzielle Fragen behandelt. Und das ist nicht zuletzt die Frage, ob wir nicht schon viel zu nahe an die Verwirklichung dieser schönen neuen Welt herangekommen sind ... Unsere Gottheit ist längst der Kapitalismus, längst werden wir auf ihn genormt. Unsere Freiheit ist zur Illusion geworden und dass wir längst in gesellschaftlich hermetisch voneinander abgegrenzten Kasten leben, ist eine Binsenweisheit.

Zur Übersetzung dieser Ausgabe nur soviel: Es ist absolut legitim, den Handlungsort und die Namen der Figuren nach deutschen Bedürfnissen anzupassen. Die schöne neue Welt ist nicht an Ländergrenzen gebunden und daher besteht kein Grund, mit der Übersetzung nicht auch dem Leser hierzulande eine bestmögliche Identifikation zu ermöglichen.

Das Buchformat ist sicherlich Geschmackssache: eher klein und handlich, mit einem Leseband und abgerundeten Ecken.
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am 21. Juli 2014
Ein damals futuristischer roman, als er geschrieben wurde, heute halte ich es für sehr plausibel dass uns mehr oder weniger das selbe schicksal ereilen könnte.
kurz gesagt: für verschwörungstheoretiker die das heutige wirtschaftliche u politische system in frage stellen, ein empfehlenswertes buch.
stellen weise vllt nicht für jedermann leicht zu lesen, wenn zitiert wird und einfach die "alte" sprache darin vorkommt.
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