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Kundenrezensionen

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am 1. Oktober 2006
"Oma Rosa", wie sie von dem leukämiekranken Oskar genannt wird, begleitet den 10jährigen Jungen während der letzten Tage seines Lebens.

Die alte Dame ermuntert Oskar, seine Gedanken Gott anzuvertrauen und sich vorzustellen, jeder Tag seines Lebens umfasse zehn Jahre.

Auf diese Weise lernt Oskar eine ganz Reihe von Emotionen kennen: Liebe, Vertrauen, Eifersucht, Glauben, aber auch Zweifel und Ängste.

Die Dame in Rosa lehrt ihn, dass man körperliche Schmerzen nicht vermeiden, aber gegen seelische durchaus kämpfen kann.

Ihre Lebensweisheiten, ihre Freundschaft und das Motto "Je mehr Schläge du aufs Maul bekommst, umso mehr hältst du aus" nehmen Oskar die Angst vor dem Tod und so stirbt er mit dem Gedanken, von Gott an die Hand genommen und mitten in das Herz eines Geheimnisses geführt zu werden.

Eric-Emmanuel Schmitt ist es gelungen, durch seine Wortwahl und einfache Formulierungen die Gedanken und Gefühle eines Kindes realistisch rüberzubringen.

Eine lesenswerte und rührende Geschichte!
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am 28. Dezember 2003
Dieses schmale Büchlein hat es in sich: Es handelt von dem 10-jährigen Oskar, der als Leukämie-krankes Kind eine erfolglose Chemotherapie hinter sich hat und jetzt erfährt, dass auch die Knochenmarkstransplantation mißlungen ist. Er weiß, er wird sterben. Die Eltern finden nicht den Mut, darüber mit ihm zu sprechen. Das aber schafft Oma Rosa, die ehemalige Catcherin, die Oskar ermutigt, mit Gott zu sprechen und jeden Tag als 10 Jahre bewusst zu durchleben. Er geht schließlich versöhnt in den Tod und Oma Rosa beendet mit ihrem Brief an den lieben Gott die vorherige Brief-Erzählung aus der Sicht Oskars.
Das schwierige Thema wird von einer unerschrockenen und anpackenden Sprache her erfrischend locker, und durch die Schilderung der lebensnahen alten Catcherin sehr humorvoll in Szene gesetzt. Es atmet dieses Buch viel Leben, mitten im Sterben. Sehr empfehlenswert, nicht nur für Menschen in solcher Situation, sondern für jeden, der sich mit den Grundfragen und wichtigen Dingen des Lebens beschäftigt.
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am 1. September 2003
Schmitt E.E. Meridiane Ammann ISBN 3250 60057 1
In einer anrührenden Geschichte wendet sich der zehnjährige Oskar, der weiß, daß er sterben wird, an die Dame in Rosa, um mit ihr seine wirklichen tiefsten Gedanken über seine Angst vor dem Sterben und dem Tod zu besprechen.
Die Dame in Rosa ist ein jener Frauen, die es sich zur sozialen Aufgabe gemacht haben, im Krankenhaus mit ihren Besuchen Menschen und Kindern in seelischer Not zu helfen.
Sie fängt es sehr vertrauenswürdig an, kleine Geheimnisse mit Oskar zu teilen.
Er kann ja mit niemandem so offen sprechen wie mit ihr. Seine Eltern und die Ärzte belügen ihn über seinen wahren Zustand. Er belauscht ihre Gespräche und weiß bescheid.
Die Dame in Rosa führt ihn spielerisch an den Gedanken mit Gott heran. Man sieht, daß hier Trost zu finden ist für den kleinen Jungen, auch wenn die Gottgläubigkeit weder für den LeserIn noch für die anderen handelnden Personen in der Geschichte Vorbedingung wird, um sich mit den letzten Dingen zu beschäftigen.
Es ist ein schönes, liebenswertes, ernst und heiter zugleich berührendes Büchlein. E.E. Schmitt versteht sich auf die Seelenzustände von Kindern; das hat er schon mit seinen Werk „ Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" bewiesen.
Cl.B.
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am 3. September 2003
Ich habe erst lange überlegen müssen ob ich mir "Oskar und die Dame in Rosa" kaufen soll, denn mit 13,80 Euro für gerade mal 104 nicht gerade üppig bedruckte Seiten gehört das Buch sicher nicht zur Kategorie "Schnäppchen". Nach der Lektüre muss ich allerdings sagen, dass jede einzelne Seite ihr Geld wert ist. Zwar ist das Buch nicht so herzergreifend und bewegend wie "Im Himmel warten Bäume auf dich" von Schopphaus, aber dennoch gelingt es Schmitt, den Leser zu fesseln. Bewegend, manchmal witzig, manchmal traurig und immer wieder gespickt mit philosophischen/theologischen Weisheiten erzählt Schmitt die Geschichte eines kleinen, leukämiekranken Jungen, der nur noch wenige Tage zu leben hat. Auf Anraten der Dame in Rosa durchlebt er dabei jeden einzelnen Tag so, als ob es zehn Jahre wären, so dass er am Ende im gesegneten Alter von 110 Jahren stirbt und auf ein erfülltes Leben zurückblicken kann. Ein Muss für alle, die sich mit dem Thema "Sterben" beschäftigen wollen oder müssen. Schade nur, dass man das Buch so schnell durch hat. Ich hätte gerne noch mehr von Oskar gelesen.
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am 28. Februar 2006
ich lese viel:
dicke bücher, sachbücher, komplexe bücher, bücher, bücher....
aber selten las ich ein solches kleines, dünnes, wenigseitiges bändchen, dass mir so nahe gegangen ist, wie dieses buch.
viele tränen habe ich am ende vergießen müssen, als die liebevoll aber auch humorvoll-traurige geschichte über den kleinen oskar zu ende war.
oskar ist erst 10, aber er weiss, dass er an leukämie sterben wird. das schlimme daran ist nur, wie er findet, dass seine eltern zu feige sind, mit ihm darüber zu reden. so schreibt er die letzten verbleibenden 12 tage seines lebens briefe an den lieben gott. dabei glaubt er ja eigentlich gar nicht an diesen, da ihm seine eltern gesagt haben, dass es ihn nicht gibt - aber die "oma rosa", wie er die krankenbesucherin nennt, ermuntert ihn dazu.
jeder tag zählt für ein lebensjahrzehnt - oskar lässt sein noch nicht erlebtes leben revue passieren.
das ist so hinreissend und rührend und dennoch mit einem humorvollen zwinkern geschrieben, dass ich das buch jedem empfehlen kann.
ein märchen für erwachsene?
ja, das ist es wohl.....
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am 14. Oktober 2003
Sie werden weinen - mit diesen Worten reichte mir mein Händler das schmale Buch "Oskar und die Dame in Rosa" über die Ladentheke. Ich wollte es lesen, ungeachtet seiner Warnung und der Tatsache, dass er diese nochmals eindringlich wiederholte. Ich wusste ja bereits um die Geschichte des 10j. Oskars, der erfährt, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Zuerst las es sich sehr locker, flappsig fast, Oskar ist zunächst einfach wütend und enttäuscht. Er verletzt andere, randaliert und seine Eltern findet er einfach blöd. Ich war von Tränen weit entfernt. Aber als Oskar ungefähr 50 Jahre alt wird, als Oma Rosa, die "Catcherin" und der liebe Gott längst ins Spiel gekommen waren, da kullerten sie, die ersten Tränen. Als Oskar dann im Alter von 110 nach einem kurzen, aber erfüllten Leben stirbt, da flossen sie nur so.

Sie fragen sich wie das geht? Ein todkranker 10jähriger, der schließlich 110 Jahre alt wird? Der die Pubertät durchmacht, eine große Liebe erlebt und die Weisheit des Alters erlangt? Das, liebe Leser, sollten Sie selbst entdecken. Wie auch das Geheimnis, das Oskar schließlich findet.
Dieses kleine Buch ist ein Meisterwerk, macht es doch deutlich, wie unbedacht wir oft mit unseren Mitmenschen und der kostbaren Gabe Leben umgehen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie Oskars Geheimnis nicht nur mit ihm zusammen entdecken, sondern dann auch leben werden.
Lesen Sie das Buch - es ist mehr als lesenswert! Aber seien Sie gewiss: Sie werden weinen!
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am 30. Juni 2004
...das ist meine Meinung.
Wer auch nur ein einziges Mal in seinem Leben schwere Krankheit ertragen oder erleben mußte, wer ein einziges Mal einen lieben Menschen zu Grabe getragen hat, der wird angesichts der Szenen leise lächeln, glücklich weinen und in sich ruhend in den Tag gehen.
Mit einfühlsamen Worten geschrieben, dabei das Augenzwinkern nie vergessend, Gefühle und einfache Weisheiten schenkend, ist dieses zu keinem Zeitpunkt kitschige oder triviale Buch Trost und Freude gleichzeitig. Ein Juwel, für das man dankbar ist und dessen Autor man liebend gere kennenlernen würde, um bis in die tiefe Nacht hinein einen Schwatz am prasselnden Kamin zu halten...
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am 15. November 2005
Ich wette darauf, daß dieses Buch schon bald neben dem kleinen Prinzen der zweite Klassiker im Französischunterricht sein wird. Wie Saint-Exupery ist es Eric-Emanuel Schmitt gelungen, eine Menge Weisheit in eine kurze Geschichte zu verpacken und diese in einfachen, klaren Sätzen zu erzählen. Es geht um Oskar, ein Kind, das sterben wird und weiß, daß es sterben wird. Und das im Zeitraffer ein ganzes Leben durchlebt, an jedem Tag ein Jahrzehnt. Jeder Tag bringt eine neue Erfahrung: Verliebtsein, Glück, Sorgen, Krise, Trauer.Im Gespräch mit Oma Rosa, einer ehrenamtlichen Helferin, lernt Oskar, für diese Erfahrungen offen zu sein und schließlich auch für die letzte Erfahrung, den Tod, offen und bereit zu sein. Jeder wünscht sich wohl so eine Oma Rosa, eine einfühlsame Gesprächspartnerin, die witzig im Ernst ist und ernst im Witz. Die den kleinen Oskar lehrt, für das Alltägliche offen zu sein und das Offene, Unbekannte im Alltag zu entdecken.
Natürlich sind das religiöse Metaphern. Eric-Emanuel Schmitt ist ein Mensch, der sein Glaubenserlebnis gehabt hat (im Nachwort zum Evangelium nach Pilatus schreibt er sehr offen darüber) und der Trost und Vertrauen aus seiner religiösen Erfahrung schöpft. Ein Mensch, der sich für die christliche Religion entschieden hat, aber interessiert ist an den Erfahrungen, die andere Religionen bieten können. Was immer sich ihm in seinem Glaubenserlebnis offenbart hat, er scheint es wiederzufinden in der jüdischen Dimension der Achtung und ehrfürchtigen Scheu (Das Kind von Noah), der mohamedanischen Gottergebenheit und heiteren Gelassenenheit (Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran) und schließlich in der christlichen Erfahrung von Liebe und Vertrauen (Oskar und die Dame in Rosa).
Ich teile das religiöse Bekenntnis von Eric-Emanuel Schmitt nicht, trotzdem faszinieren mich seine Romane. Sie regen mich zum Nach-Denken und Weiter-Denken und Mit-Denken an, vielleicht sogar zu einer Art An-Denken.
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TOP 500 REZENSENTam 27. Dezember 2006
Ein dünnes Büchlein mit ungefähr 100 Seiten. Fast schon ein bisschen zu kurz, um solch eine schwere Thematik darin unterzubringen, so scheint es...

Ein kleiner 10-jähriger Junge liegt im Sterben und durchlebt in seinen letzten Tagen symbolisch die Jahre seines Lebens, die ihm nicht mehr gegeben sind zu erleben. - So der Grundgedanke dieses Buches der in Form von Briefen an den lieben Gott umgesetzt wird. Die Gefahr bei der Umsetzung liegt auf der Hand: Es droht, ins Kitschige abzugleiten. So war auch ich zunächst nicht unwesentlich skeptisch, als ich mir dieses Buch vornahm.

Dennoch musste und durfte ich feststellen, dass in den nieder geschriebenen Gedanken des kleinen Jungen doch einige Wahrheiten stecken, bei denen man als Leser aufmerkt. Menschen verändern sich im Umgang mit dir, wenn du nicht mehr der "gute Kranke" mit Chance auf Heilung bist, sondern ein todkranker Mensch, der den anderen auf diese Weise ihre eigene Endlichkeit und Hilflosigkeit vor Augen hält. Doch der Protagonist Oskar hat das Glück, das er Oma Rosa hat, die ihn genauso behandelt wie zuvor, der er sich anvertrauen kann, mit der er über seine Ängste und Gedanken reden kann, die ihm dem Tipp gibt, an den lieben Gott zu schreiben und ihm dabei jeweils einen Wunsch zu nennen. Oma Rosa, die Oskar die Welt und das Leben mit herrlichen Bildern aus ihrer Catcher-Karriere erklärt, die Oskar klar macht, dass Gott sich tendenziell eher auf einer geistigen Ebene offenbart und die ihm schließlich nahe legt, seine restlichen Tage jeweils als eine Dekade seines Lebens anzusehen.

In der Beschreibung dieser folgenden Tage gelingt es Schmitt einzigartig, die für das jeweilige Alter typischen Erlebnisse, Gemütshaltungen und Gedanken (Liebe, Familie, Nachdenklichkeit, Absolution und Zweifel an Gott) auf die Krankenhausrealität des kleinen Oskar zu transferieren, dass man als Leser die Symbolkraft der Bilder nur voller Staunen wahr nehmen kann.

"Die interessantesten Fragen bleiben immer Fragen. [...] Nur uninteressante Fragen haben eine endgültige Antwort." (S. 94) "Schau jeden Tag auf diese Welt, als wäre es das erste Mal." (S. 99) Viele Wahrheiten in diesem Buch, viele schöne Bilder. Was ihm jedoch die absolute Abrundung verleiht, ist der unerwartete Schluss, in dem der Autor zwar seinem Stilmittel treu bleibt, es aber dennoch schafft, den Leser zu überraschen, aus der schon gewohnten Abfolge noch einmal herauszureißen und wirklich zu berühren. Dieser Schluss ist es, der dieses Buch in meinen Augen zu etwas ganz Besonderem und Anrührendem macht, so dass man gar nicht anders kann, als hier 5 STERNE zu vergeben!!! Ein Buch, das sich schnell und leicht lesen lässt und trotzdem Tiefe bietet. Wundervoll!!!
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am 28. Juni 2003
Fast so wie der Kleine Prinz erklärt der 10-jährige Oskar uns Erwachsenen, wie man die Welt mit Kinderaugen sieht. Indem er seine herzergreifenden Briefe an Gott verfasst, findet er heraus, wie man sich trotz allen Leids des Lebens freuen kann: "Betrachte die Welt jeden Tag so, als wäre es das erste Mal."
Das Buch ist eines der schönsten, das ich jemals gelesen habe - und auf jeden Fall auch eines der bewegendsten. Seitdem versuche ich, so gut ich kann den Ratschlägen vom kleinen Oskar zu folgen.
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