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Kundenrezensionen

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HALL OF FAMEam 16. November 2004
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Das "Guten Tag"-Buch von Berne ist schon allein vom Umfang her nicht durch seine anderen Werke zu toppen und wendet sich garantiert nicht an neugierige Nebenbei-Leser, die mehr über die im Untertitel versprochene "Psychologie des menschlichen Verhaltens" erfahren wollen. Sehr Interessierte oder Psychologen können sicher gerne gleich zugreifen und sich damit in die Transaktionsanalyse einarbeiten. Denn das Buch bietet eine Fülle an Beispielen für Skriptkonzepte. Viel Input gibts auch zu Spielen und den vielzitierten Ich-Zuständen (El-Er-K) und wie diese bemerkt und gehandhabt werden können.
Nur-nebenbei-Lesern würde ich vor diesem Buch eindeutig zu "Spiele der Erwachsenen" und / oder "Spielarten und Spielregeln der Liebe" raten. Die sind nämlich nach einer sehr erfolgreichen Vorlesungsreihe entstanden und aus eben diesem Grund als Buch publiziert worden. Das merkt man sowohl am lockeren Sprachstil, als auch an der Auswahl der Inhalte und Beispiele. Verglichen damit ist das "Guten Tag"-Buch eher sowas wie ein schwerer Hauptgang gegenüber der Vorspeise. Lesenswert sind sie allesamt, doch wie beim Essern scheint mir auch hier genau die Reihenfolge sinnvoll um in den vollen Genuß zu kommen.
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am 27. März 2001
Das Buch wendet sich gleichermaßen an "Laien" und Therapeuten. Obwohl es wohl Ende der 60er Jahre verfasst wurde, büßt es nichts an Aktualität ein. Eric Berne erklärt umfassend die Transaktionsanalyse. Wie Kommunikation funktioniert, was "Spiele" sind, welche Einflüsse auf den Menschen von der Geburt über das Heranwachsen bis zum Erwachsenwerden auf "jeden" einwirken und wie sich daraus das Lebensscript des einzelnen programmiert. Wenn es ein gutes ist - Glück gehabt - ist es ein weniger gutes, so zeigt Berne Wege auf, wie man es ändert. Sie haben ein Lieblingsmärchen oder glaubten schon immer die Rolle einer Märchenfigur im richtigen Leben zu spielen? Das Buch wird es Ihnen erklären. Wer sein Lebensscript oder das seiner Mitmenschen (er)kennt, kann voraussehen, worauf er oder die Mitmenschen im Leben zusteuern - unglaublich aber wahr - und das meint Berne mit dem Titel. Die Übersetzung ist allerdings ist ein wenig holprig (einige Tippfehler) und es erfordert Konzentration beim Lesen - es lohnt sich dafür. Für mich jedenfalls zählt es zu meiner persönlichen Top Ten.
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am 6. Januar 2002
Der Inhalt des Buches ist überwältigend - vor allem gemessen am "Aha-Effekt" eines verhältnismäßigen Laien wie mich.
Allerdings setzt Berne entweder voraus, dass man seine anderen Bücher vorher gelesen hat oder sein didaktisches Geschick ist nicht das beste.
Über lange Strecken fehlten mir persönlich z.B. genügend oder genügend "greifbare" Beispiele, anhand derer ich das Gelesene hätte einordnen können. So dauerte es etwa bis zur Hälfte des Buches, bis ich ungefähr eine verinnerlichte Vorstellung davon hatte, was Berne mir vermitteln will.
Allerdings ist das auch ein gutes Zeichen: Wäre ich nicht von Anfang an vom vielversprechenden Faktenwissen überwältigt gewesen, hätte ich das Buch schon lange aus der Hand gelegt.
Auch die Übersetzung lässt meiner Meinung nach zu wünschen übrig. Ich konnte mich häufig des Eindrucks nicht erwehren, dass der Übersetzer mit dem komplexen Inhalt überfordert war und stellenweise den Zusammenhang nicht verstanden hat. An solchen Stellen wurde dann häufig eine wörtliche Übersetzung gewählt, und ich muss sagen, dass ich an einigen Passagen gescheitert wäre, wenn meine relativ guten Englischkenntnisse mir nicht eine wörtliche "Rückübersetzung" erlaubt hätten.
Ein weiteres Hindernis, vor allem für den oberflächlichen Leser, könnte sein, dass viele der genannten Redewendungen im Deutschen nicht oder nur mit anderer Bedeutung (bzw. anderem Unterton) existieren oder häufige deutsche Redewendungen keine Berücksichtigung fanden.
Trotz aller dieser Stolperstricke ist das Werk nur jedem zu empfehlen, der an der Materie interessiert ist und bereit ist, sein Leben und das anderer einmal unvoreingenommen zu untersuchen. Es dürfte kaum einen intelligenten Menschen in der zivilisierten Welt geben, der mit Hilfe dieses Buch seine Lebensqualität und seine persönliche Freiheit nicht noch _deutlich_ verbessern kann.
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am 21. Oktober 2010
Eric Bernes Buch "Was sagen Sie, nachdem Sie 'Guten Tag' gesagt haben?" führt den Leser in die psychologische Welt des menschlichen Verhaltens. Anhand von Beispielen aus der Praxis stellt er die von ihm erfunden Transaktions-Analyse vor. Da sich das Buch vor allem an Psychotherapeuten wendet, kann es für interessierte Laien manchmal sehr theoretisch sein. Dennoch ist es für jeden, der sich für die Psychologie des menschlichen Verhalten interessiert zu empfehlen.

Dr. Eric Berne (1910-1970) studierte Medizin, Psychologie und Psychoanalyse. Er war in mehreren Krankenhäusern als Psychiater und Neurologe tätig und verfasste mehrere Bücher in denen er seine Transaktions-Analyse darstellt.
Das vorliegende Buch "Was sagen Sie, nachdem Sie 'Guten Tag' gesagt haben?" erschien bereits 1972 und "befaßt sich ausführlich mit der sogenannten Transaktions-Methode und vermittelt einen Überblick über die neuesten Entwicklungen, die sich in Theorie und Praxis im Verlauf der letzten Jahre auf diesem Gebiet und im Bereich der Skript-Analyse vollzogen haben", so Berne in dem Vorwort. Obwohl jetzt mittlerweile beinahe dreißig Jahre seit Erscheinen des Buches vergangen sind und vermutlich viele neue Erkenntnisse in der Psychotherapie gewonnen wurden, ist das Buch auch heute noch sehr lehrreich. Auf über fünfhundert Seiten und dreiundzwanzig Kapiteln erklärt Berne das menschliche Verhalten.
Warum verhalten sich manche Menschen immer gleich in einer bestimmten Situation? Warum kopieren Kinder oft ihr Eltern oder verhalten sich gänzlich entgegengesetzt? Warum sind manche Menschen Gewinner und andere Verlierer? Warum scheitern Beziehungen? Wen ein Mensch heiratet, wie viele Kinder er später haben wird. Das sind nur einige Fragen, die beantwortet werden.
Das Buch ist meist gut verständlich geschrieben und bietet oft einen Aha-Effekt, da sich die "Skripte" - so nennt Berne die Lebenspläne von Menschen - laut seiner Theorie scheinbar auf wenige Mythen und Märchen zurückführen lassen, Ödipuss, Rotkäppchen etc. und Leser sich in den Fallbeispielen in dem Buch leicht wiederfinden können.
Die Kapitel sind strukturiert, nach menschlichen Lebensphasen, zum Beispiel: vorgeburtliche Einflüsse, frühe Entwicklung, Adoleszenz. In jeder dieser Phasen werden wir durch äußere Faktoren geprägt, wobei die einschneidenste Prägung oder Programmierung durch die Eltern stattfindet. "Widersprich mir nicht!...Sei vorsichtig!, bedeutet nur allzu häufig: Mach einen Fehler, damit ich dir sagen kann, ich habe dir ja gleich gesagt, du sollst vorsichtig sein!"
Diese Kapitel und die folgenden über das Skript in Aktion sind für Laien besonders lehrreich, obwohl Berne auch hier manchmal sehr theoretisch wird. In den letzten Kapiteln beschreibt der Autor das Skript in der klinischen Praxis und er gibt für seine Skript-Theorie wissenschaftliche Erklärungen. Diese Abschnitte sind vermutlich für Therapeuten sehr lehrreiche, den Laien können sie aber überfordern.
Insgesamt ist zu sagen, dass das Buch geeignet ist für alle Menschen, die etwas über das menschliche Handeln lernen wollen. Und vielleicht so ihr eigenes Handeln überdenken. Profitieren würden alle davon.
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am 21. Juli 2014
Während ich mich, was den Inhalt des Buches betrifft, dem Urteil der vorherigen Rezensionen anschließen kann, bin ich doch mit der Übersetzung weniger zufrieden. Ich habe mir diese Ausgabe besorgt, um einige Stellen, bei welchen ich im Original Schwierigkeiten haben, besser verstehen zu können, und auch um mehr über die im deutschen Raum üblichen Wiedergaben der terminologischen Begriffe Bernes zu erfahren. Dabei hat mir diese Übersetzung in der Tat einiges geholfen.

Die Übersetzung ist, im ganzen genommen, abgesehen von ihrem etwas holprigen Stil in Ordnung. Einiges ist jedoch fehlerhaft übersetzt, so zum Beispiel einige Kunjunktionen (bei statt während auf S.411). Bei der Stelle mit dem "jilted homosexual girl" (Ch. 3E) ist in der Übersetzung Agens und Patiens vertauscht worden, was den Sinn der Sache verundeutlicht. In Ch. 17D.4 ist "marshmallow-throwing", womit Berne unaufrichtiges Lob meint, mit "Angsteinjagen" wiedergegeben worden.

Solche kleinen Schönheitsfehler sind zu verzeihen; ärgerlicher ist jedoch, dass viele derjenigen Stellen, welche ich aufgrund der vielen lokalen und Slang-Ausdrücke am schwierigsten zu Verstehen finde, in der Übersetzung fehlen. Die Annahme, dass es sich dabei um spätere Zusätze in meiner Ausgabe handelt, halte ich dabei für unwahrscheinlich, da die betroffenen Abschnitte unvollständig wirken, und da bereits die erste Auflage des Originals nach dem Tod des Autors herausgegeben wurde.

Menschen, die einen ersten Einblick in Bernes Denken erhalten wollen, kann ich diese Ausgabe empfehlen. Wer sich tiefer einarbeiten will, sollte zu einer englischen Ausgabe greifen.
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am 14. März 2016
man(n) oder frau spricht soviel bla bla bla - aber was will man wirklich sagen? und vor allem wer spricht...bin es ich oder ist es irgendein anteil meiner persönlichkeit....ein sehr spannendes und interessantes buch!
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Wer diesen Titel mit dem Frage-Titel in die Hand nimmt, wird sogleich etwas von dem Schwergewicht des Inhalts ahnen.
Eric Berne beschreibt die Transaktionsanalyse sowie die psychologischen Hintergründe der menschlichen Kommunikation in hervorragender und anregender Weise.

Seine Annäherungen und Anregungen sind ansprechend im wahrsten Sinne des Wortes und können (!) helfen, das menschliche Miteinander menschlicher zu machen.

Einen leichten Beigeschmack hat das Buch durch die nicht immer galante Übersetzung.

Ansonsten: Sehr empfehlenswert!
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am 3. Dezember 2012
4 Sterne für die anerkennungswerte Arbeit hinter dem Buch und die hilfreichen Erkenntnisse für Therapeuten und Menschen, die Antworten für schwer verständliches zwischenmenschliches Verhalten suchen.
Mir gefällt besonders das Modell der Einstellungen und Bewertung sich und den anderen gegenüber.
z.B. Ist die für sich selbst und alle optimale Einstellung:
Ich bin ok. +
Du bist ok. +
Sie (die Anderen) sind ok. +

Die vielseitigen ausführen, was es für Auswirkungen hat, wenn die Einstellung eine andere ist.
z.B.
Ich bin nicht ok -
und/oder Du bist nicht ok -
und/oder Sie sind nicht ok -
geben zwar einen Einblick und Verständnis für das was ist, sind allerdings wenig zieldienlich etwas für sich selbst zu ändern.
Die konstruktivistischen Handlungsalternativen, wie sie z.B. Steve de Shazer entwickelt hat, waren zum Zeitpunkt, als das Buch geschrieben worden ist, noch weitgehenst unbekannt.
Ich empfehle also als weitergehende und ergänzende Lektüre, wie man sich sein Leben selbst gestaltet, von Steve de Shazer, Gunther Schmidt, Hans-Peter Zimmermann.
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am 2. November 2003
Je besser man sich mit Menschen auskennt, desto wirksamer kann man mit Worten auf sie wirken. Willkommen zu einem Rundgang durch das innere Ausland: die menschliche Seele. Typischer Satz:
«Die Tragödie bzw. die Komödie des menschlichen Lebens besteht darin, dass das Leben bereits von einem Kleinkind im Vorschulalter geplant wird, einem Wesen, das nur eine sehr begrenzte Kenntnis von der grossen Welt draussen hat und dessen Herz überwiegend mit Dingen angefüllt ist, die es von seinen Eltern erfahren hat.»
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am 2. November 2010
Ich habe bei dieser Lektüre sehr viel neues gelernt und das Buch ist angenehm leicht verständlich geschrieben. Empfehlenswert.
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