Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Sonderangebote Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Learn More TDZ HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic AmazonMusicUnlimited longss17

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
45
3,9 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 9. März 2013
Die Infos zu Ovid sind nicht sehr umfangreich (sie hätten in kürzerer Zeit irgendwo nachgelesen werden können), zudem noch etwas verfälscht durch die Schaffung einer leicht verschobenen Parallelwelt. Durch diese "letzte Welt" kann der Autor etwas abheben, von der historischen Wirklichkeit und versucht geringfügig einen Bezug zur Gegenwart
oder dem Leser zu schaffen. Leider ist ihm die "letzte Welt" genauso misslungen wie die historisch zu Grunde liegende, die letzte Welt ist misslungen, weil er zu ungenau ist, alles ist vage. Es werden weder Vorstellungen von
Constanza/Tomi noch von Ovid (und seinen Gedanken) noch von Cotta (demjenigen, der ihn sucht)außer oberflächlich erweckt. War Ransmayr je in Constanza?). Außerdem alles stinklangweilig gespickt mit mythologischen Figuren, die auch in Werken von Ovid auftauchen. Diesen Figuren gibt er neue Umwelten, ist aber unfähig, irgendeine dieser Personen dem Leser nahezubringen ebensowenig wie Cotta oder Ovid selber.
Fazit: völlig überflüssig, nicht lesenwert, überflüssig wie die Pest (obwohl ich bei der darüber nicht ganz sicher bin.).....
22 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Januar 2000
Ransmayer. Nun gut. Ovid. Schon besser. Ich hab mich bei der Lektüre zumindest nicht gelangweilt. Dennoch erscheint mir das Gesamtwerk etwas fraglich. Zum Beispiel die Rolle Cottas. Findet er nun Ovid oder nicht, sucht er ihn überhaupt noch oder nicht (wie man oft meinen könnte)? Ein Rezensent hat auch gemeint, dass die Parallelen zum Ovidschen Original sehr subtil und versteckt angelegt sind und es dann noch schwieriger wird, wenn man nicht unbedingt 3 Semester klassische Philologie studiert hat. Auch die so oft gerühmt Sprache von Ransmayer... Na ja, hat schon was, aber sie wird immer in ein enges Korsett durch die disziplinierte Vorgabe des Autors für die Handlung gesteckt. Belobigen möchte ich die prinzipielle Idee des Autors. Da wäre schon Potential gewesen für ein wahres Meisterwerk. Zumal er wirklich sehr interessant und faszinierend wird in seinen Ausführungen, wenn er Tomi verlässt und Naso ins Leben in der Hauptstadt Rom zurückverfolgt. Kurz und gut, meine Anerkennung für dieses Unterfangen, aber mit Begeisterung habe ich die letzte Seite (leider) nicht zuschlagen können.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. März 2001
In Ransmayrs "Die letzte Welt" handelt es sich um einen jungen Mann, Cotta, der aus der Kulturstadt Rom in die Einöde Tomis flieht, sich auf die Suche des verbannten Dichters Ovid macht und sich schließlich als Teil dessen Werks- der Metamorphosen- wiederfindet. Dabei stützt sich Ransmayr auf das tatsächliche Werk des Philosophen Ovids und übernimmt dessen Charaktere in abgewandelter Form. Das Buch dient aufgrund des gehobenen Stils nicht als Unterhaltungslektüre. Die Sprache zeichnet sich durch bildhafte Erzählungen aus,die die Phantasie des Lesers anregen. Ransmayr spielt mit dem Leser, indem er ihn, wie Cotta, im Dunkeln tappen lässt, wodurch Realität und Traum ineinander übergehen. Dadurch fällt es dem Leser schwer der Handlung des Buches zu folgen. Auch die modernen Gegenstände, die sich von der Handlungszeit abheben, stiften Verwirrung. Hat man sich jedoch erst einmal in die Erzählung hineingefunden und an den Stil gewöhnt, so bietet "Die letzte Welt" ein ungewöhnliches Leseerlebnis.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. März 1999
Um dieses Buch zu verstehen, sind Vorkenntnisse auf dem Gebiet der antiken griechischen Literatur nötig. Bei ungenügendem Interesse ist es kaum möglich, den tieferen Sinn zu erkennen. Das Buch wirkt dann wirr und ohne wirkliche Handlung. Mit Hilfe von Leuten, die sich auf diesem Gebiet auskennen, war es uns dennoch möglich, die Aussage zu entschlüsseln. Trotz des Mangels an Handlung wurde Spannung und Gesellschaftskritik in diesem Buch vereint. Die allgemeine Weltuntergangsstimmung schlägt sich auch auf den Leser nieder. Man legt das Buch mit gemischten Gefühlen zur Seite. Wenn man sich intensiv damit beschäftigt hatte, ist man aufgewühlt und macht sich Gedanken über die momentane Weltsituation. Beschäftigt man sich dagegen nur oberflächlich mit dem Werk, so ist man gelangweilt und kann überhaupt keinen Sinn darin sehen.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. August 2007
Ein Roman, der ein Konvolut an Namen benötigt, die sich auf die Gestalten der letzten wie der alten Welt beziehen, erfordert eine Menge Vorwissen oder Geduld beim Nachschlagen, damit man ihn schätzen kann. Im besten Fall reizt er einen dazu, sich mehr mit der alten Welt zu beschäftigen, Ovid für sich zu entdecken. Ransmayrs Roman ist jedoch ein in sich geschlossenes System, das man erst richtig zu werten weiß, wenn man die Querverweise zu lesen versteht. Seine Sprache ist dabei ein Genuß, aber die Geschichte überfrachtet mit der Idee der Metamorphosen. An manchen Ecken holpert es gewaltig, um das Konzept durchzuhalten. Ein Roman für belesene Liebhaber antiker Welten. Das ist nicht jeder.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Juli 2014
Sehr abgefahrener Inhalt. Nicht unbedingt die leichte Bettlektüre, da das Buch von den pluralistischen, wenig linearen Einflüssen des postmodernen Romans lebt. Dennoch sehr zu empfehlen, im Besonderen für Literaturliebende.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. März 2013
"Die letzte Welt" ist ein Roman, bei dem man schon nach wenigen Kapiteln traurig ist, dass er einmal zu Ende sein wird.

In Verbindung mit Ovids Metamorphosen - pures Lesevergnügen!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Oktober 2013
Ungeheure Sprachkunst.
Und man sollte nicht zu gebildet herangehen, einfach nur einatmen und das ungeschützte Herz verstehen lassen. Amors Pfeil wird treffen. Rosen für Apoll (Was übrigens auch sehr zu empfehlen ist - von Joachim Fernau.)
Und wie aktuell alles klingt: Die Brandrede im Volksbetäubungsstadion, vom Plebs unverstanden gleichgültig bejubelt, vom Apparat gefahrwitternd pflichtgemäß verraten und geahndet, dem Princeps verschlafen mißfallend, wird des Sehers Verderben.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. August 2005
Das Buch ist perfekt,wenn man Ovid kennen und lieben lernen möchte.Es entführt in einen Stadt,Tomi,in der die Geschichte Ovids neu erzählt wird,und eigentlich auch die Zeit damals beleuchtet wird.
Ich habe das buch mit meiner Klasse gelesen,und wir fanden es alle als einen Geniestreich und Nobelpreis verdächtigt.
Jedoch,trotz allem Lob,ich würde das Buch nicht empfehlen,sollte man nicht irgenwie Interesse an der damaligen zeit oder Latein haben!!!!
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. März 2001
Wenn Sie uns heute fragen würden, worum es in Ransmayrs "Letzter Welt" geht, wüßten wir keine genaue Antwort. Das Buch handelt von der Suche Cottas nach dem verschollenen Dichter Naso (Ovid) und seinem Hauptwerk Metamorphoses.
Durch Ransmayrs hochgestochenen Sprachstil und seinen langatmigen Beschreibungen, in denen er eher unwichtige Aspekte hervorhebt, setzt bei dem Leser eine ermüdende Verwirrung ein. Auch das Ende gibt nicht unbedingt Aufschluss über die Fragen, welche im Laufe der Handlung aufkommen.
Nicht empfehlenswert ist Ransmayrs anspruchsvolle Lektüre für Leser die unterhalten werden wollen. Nebenbei und in Abschnitten ist dieses Buch nicht zu lesen, da der Zusammenhang damit verloren geht.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

9,95 €
9,95 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken