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Der erste Kurzgeschichtenband Thomas Manns enthält 14 leitmotivisch miteinander verbundene Erzählungen. Zentrum einer jeden Geschichte ist ein zumeist einsamer und unglücklicher Mann.
In "Gefallen" berichtet ein Arzt über seine erste Liebe, eine attraktive Schauspielerin, die sich, wie er bitter erfahren muss, durch Prostitution über Wasser hält.
In "Der Wille zum Glück" wirbt ein kränklicher junger Mann jahrelang um seine große Liebe, um dann nach dem Erreichen seines Ziels in der Hochteitsnacht zu sterben.
"Der kleine Herr Friedmann" verliebt sich in eine attraktive, aber verheiratete, Frau, die mit seinen Erwartungen und Gefühlen spielt und ihm am Ende ihre ganze Verachtung ins Gesicht lacht. Dies führt zu einem tragischen Ende.
"Tobias Mindernickel", ein einsamer und doch widerlicher Charakter, kauft sich einen Hund, nur um ihn zu quälen und danach liebevoll zu umsorgen. Ein erschreckender Versuch, seinem einsam-erbärmlichen Leben einen Sinn zu geben.
"Luischen" schließlich berichtet von einem hässlichen Rechtsanwalt, der voll und ganz abhängig von seiner attraktiven Frau ist. Diese betrügt ihn mit einem jungen Musiker. Die beiden beschließen, ihren Mann vor Augen der ganzen Stadt zu demütigen. Im Rahmen eines Festes zwingen sie den Rechtsanwalt zur Musik des Komponisten in einem Kleidchen aufzutreten und ein lächerliches Lied zu singen. Erst auf der Bühne erkennt er den Betrug seiner Frau und bricht zusammen.
Fazit: Bis auf eine Ausnahme zeichnen sich Manns frühe Erzählungen durch Tragik, Leid und Tod aus. Doch schon hier wird sein einzigartiges Sprach- und Erzähltalent deutlich, die das Lesen jeder Geschichte zu einem Vergnügen machen. In diesem ersten Band finden sich die meisten und kürzesten Geschichten, so dass "Der Wille zum Glück" vor allem für Mann-Einsteiger zu empfehlen ist.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Februar 2008
Sammlung sehr depressiver Geschichten. Wobei Geschichten schon zuviel gesagt ist, es fehlt meist die Story und nur die kranken Bewusstseinsinhalte stehen im Vordergrund.
Keine Spannung. Gegenüber seinen späteren Meisterwerken nur flache Rhetorik.
Zuviel Nietzsche-Epigonentum. Zuviel Sucht nach Depression. Zuviel Pessimismus.

Wer aufmunternde Literatur sucht, sollte noch ein wenig recherchieren!
22 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden