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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 20. Juni 2017
Es handelt sich bei diesem Buch wohl um einen Klassiker der Philosophie der Fotografie. Dementsprechend enthält es zahlreiche interessante Gedanken zum Thema, die jedoch leider in einer quälend unsystematischen Weise dargeboten werden.

Vor allem wenn man die klare Sprache und Struktur analytischer Gegenwartsphilosophie gewohnt ist, erfordert dieser Text einiges Durchhaltevermögen: Weder ist ein roter Faden auszumachen (der Text liest sich wie der mehrfache Versuch einer Einleitung zum Thema), noch ist auch nur ansatzweise eine Bemühung der Autorin erkennbar, die Prämissen ihres stetigen Flusses voraussetzungsreicher Behauptungen offenzulegen.

Es handelt sich um eine Sammlung von Feuilleton-Essays, und dieser Umstand stellt sich m.E. heute gegen den Leser: Will man wirklich vor allem von Wortgewalt beeindruckt werden? Will man eine zusammenhanglose Aneinanderreihung anekdotischer Näherungen? Will man zulassen, dass die Autorin das Systematisieren ihrer Gesankengänge gewissermaßen an die Leserschaft outsourct?

Insofern stellt das Buch zwar eine reichhaltige Textquelle für geübte Fotografie-Philosophierende dar, eignet sich aber kaum als Einstieg in das Thema.
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am 1. März 2012
Susan Sontags Essaysammlung "Über Fotografie" - ja, es sind nur 4 Essays - sollte jedem geläufig sein, der sich mit der Fotografie auseinander setzt. Nicht weil sie die korrekte Meinung über Fotografie hätte, was ja in jeder Kunstform unmöglich scheint, sondern weil das reine Lesen dieses Buches schon dazu führt, dass man sich selbst als Fotograf die Fragen stellt, die man sich schon immer und längst früher hätte stellen sollen.

Warum fotografiere ich?
Was fotografiere ich?
Wie fotografiere ich?
Was will ich damit aussagen oder erzählen?

S. Sontag gibt keine Antworten auf die Fragen, noch stellt sie diese Fragen explizit an den Leser. Aber ihre Herangehensweise an die Fotografie kann auf den (bewusst) Lesenden abfärben.
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am 13. Mai 2016
Zu schauen gibt es nichts - keine Fotos, nur Text. Dieser ist zwar gut bis sehr gut - aber ermüdend ausführlich. Solche langatmigen Texte ist man nicht mehr gewohnt zu lesen.
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am 31. Mai 2007
Susan Sontag gehört als amerikanische Literatur- und Kulturkriterikerin bis heute zu den wichtigsten Apologeten der modernen Kunst. Im Land der Fotografie, wo auch die Lichtbildnerei immer als Kunst und soziales Engagement betrachtet worden ist, kommt mit diesen Aufsätzen und Gedanken auch von hier das entscheidende Gedankengut, was die Faszination und Bedeutung der Lichtbildnerei künstlerisch und technisch umfasst.

Susan Sonntags Aufsätze dazu sind aber durchaus nicht neu, heute nicht mehr. Aber sie haben an ihrer Aktualität und Qualität nichts verloren. Vielleicht sind sie heute sogar noch wichtiger geworden in einer Zeit, in der die von Bildern umstandene Welt des Zivilisationsmenschen den Kontakt zur Wirklichkeit und Realität der einzelnen menschlichen Existenzen schon fast verloren hat.

Ich kann daher dieses Buch nur allen empfehlen, die sich mit Fragen der Fotografie, der Bilderwelt überhaupt und ihrem ganzen Anspruch auf Kunst brennend interessieren. Sontags Buch ist für mich und damit nach Walter Benjamins Buch "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischer Reproduzierbarkeit" das Werk zur Fotografie.

Platon: Höhlengleichnis; Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit;

Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend (Weltliteratur oder Tendenz zu Weltliteratur); 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten.
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TOP 500 REZENSENTam 2. Februar 2011
Die New Yorker Intellektuelle Susan Sontag, die über Jahrzehnte die dortige Szene prägte, veröffentlichte neben einigen Romanen und Kultur- und Literaturkritiken vor allem auch Essays. Essays über Kultur, Gesellschaft, Politik und wie hier vorliegend, über Fotografie.

Sontag beleuchtet in sechs Essays das Verhältnis zwischen Fotografie und Realität, Kunst oder Gesellschaft. Sie analysiert die Werke bedeutender Fotografen (insbesondere) des 20. Jahrhunderts bis in die 70er Jahre. Sie beschreibt Fotografie als etwas durchaus Ambivalentes, das auf der einen Seite Empfindungen abtötet, durch tausendfaches Zeigen von Grausamkeiten, auf der anderen Seite als etwas das aufrüttelt, in dem es Dinge unmittelbar zeigen kann, die dem Betrachter normalerweise nicht begegnet wären.

Im längsten und komplexesten Essay "Fotografische Evangelien" betrachtet Sontag beispielsweise das Verhältnis zwischen Malerei und Fotografie. Und mehr als einmal greift sie darin auf, dass die Fotografie im ersten Schritt als Emporkömmling die Malerei bedrohte und herabzusetzen schien, diese quasi überflüssig zu machen. Um gleich im Anschluss zu betonen, dass die Fotografie die Malerei "von der Schinderei einer wirklichkeitsgetreuen Abbildung befreit" und diese einer höheren Aufgabe zuführte: der Abstraktion. (Was mir unmittelbar einleuchtete.) Aber nur, um sofort auch diese Erkenntnis zu verwerfen und festzustellen, dass "die Art, wie die Kamera das Erscheinungsbild der äußeren Welt festhielt, den Malern neue Strukturen der Bildkomposition und neue Themen nahe legte".

Einen gewissen antiquaren Charme bekommen die Essays aus der Tatsache, dass mittlerweile die Entwicklung und Verbreitung der digitalen Fotografie einerseits alles Vorangegangene überrollt hat und andererseits die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung einen der großen Vorteile der Fotografie, die Abbildung der Realität ("Die Fotografie ist die Realität" schreibt Sontag), ad absurdum führt. Computerunterstützt werden heutzutage Bilder so verändert, dass der Betrachter nicht in der Lage ist, zu erkennen, ob, und wenn ja, was manipuliert wurde. Diese Möglichkeiten hat Sontag noch nicht erkennen können und aus meiner persönlichen Sicht rückt das die Fotografie wieder in die Nähe der Malerei. Auf Kosten der Glaubwürdigkeit allerdings.

Die Essays von Susan Sontag (siehe auch meine Rezension zu Zur gleichen Zeit: Aufsätze und Reden) sind eine lohnenswerte und herausfordernde Abwechslung zur literarischen Fiktion oder auch zum nüchternen Sachbuch.
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am 30. Dezember 2006
Welch ein Buch! Ein Bericht hilft, etwas zu verstehen. Fotografien verfolgen uns. Ein Ereignis, von dem wir über Fotografien verfügen, wird durch die Fotografie realer als das der Fall wäre, wenn wir keine Fotografien gesehen hätten. Beispiel: der Vietnam Krieg; negatives Beispiel: der Archipel Gulag, von dem wir keine Fotografien besitzen. Auf diese Gedanken muss man erst einmal kommen. Wenn man den Einfluss der medialen Kultur verstehen will, sollte man Marshall McLuhan oder Neil Postman lesen. Aber für ein Verständnis des Einflusses der Fotografie ist Sontags Buch unentbehrlich. Das Buch ist eine brillante Analyse darüber, wie fotografische Bilder unser Verständnis der Welt beeinflussen und verändern, wie wir uns daran gewöhnt haben, "in Bildern" zu denken. Wenn man selbst fotografiert, lernt man verstehen, warum die Kamera zur gleichen Zeit identifiziert und isoliert. Das Buch erinnert an einen Satz von Edward Hopper, der einmal gesagt hat: "Wenn ich es in Worten ausdrücken könnte, würde ich es nicht malen".
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am 27. Dezember 2013
Meiner Meinung nach ist dies DAS Buch über Fotografie. Susan Sontag öffnet einem die Augen in Bezug auf die Fotografie. Für meine Bachelorarbeit war dieses Buch Gold wert!
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am 12. Oktober 2009
... für Jeden der an Fotografie - wenn auch nur weitläufig - interessiert ist. Soziologisch, kulturell wunderbar alles vereint und entschlüsselt, Zusammenhänge erklärt ohne von oben herrab und schwer verständlich zu sein. Müsste Pflichtlektüre sein! Lesen muß man allerdings schon können...
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am 17. Januar 2010
Ein Pflichtbuch über das Thema für jene, die Fotografie als künstlerisches Ausdrucksmittel sehen. Für 'Klick-Klicks' Fotografen eher schwere Kost.
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