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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 6. Oktober 2014
Das kleine Büchlein beginnt mit einem wunderbaren Liebesbrief, geschrieben von Dole, der Geliebten des Ich-Erzählers Gil - doch leider ist er nicht an ihn, sondern an einen anderen Mann gerichtet. Gil entdeckt dieses Schreiben im Laub auf der Terrasse, wo es offenbar verloren gegangen ist, behält diesen Fund aber für sich. Stattdessen wird er zum Misstrauenden und zum Beobachter Doles: 'Und nachdem ich es (das Vertrauen) verloren habe, jetzt, dieses unerbittliche Hinsehn, kalt, scharf, skrupellos und genau.....Unabwendbarer, unablässiger Blick. Unruhe, Zweifel und instinktive Beschuldigung. Dole kann jetzt sagen was sie will - nichts mehr ist glaubhaft.' Doch gleichzeitig blickt er auf ihre gemeinsame Zeit zurück, ihre Reisen, ihr Leben in der Stadt, ihre Vorlieben und Abneigungen.
Es ist keine Geschichte mit Spannungsbögen oder einer Handlung die auf einen Höhepunkt zusteuert, die hier erzählt wird. Gil schildert stattdessen in einer sehr poetischen Sprache in eher kurzen Episoden seine Erinnerungen an die glückliche Zeit mit Dole, wie auch sein Empfinden nach der Entdeckung des Briefes. So lebt das Buch mehr von der Atmosphäre als von der tatsächlichen Geschichte.
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am 28. Juni 2016
wenn nicht die schönste überhaupt!

"Licht" kam bereits 1978 heraus, man konnte und kann es in all den Jahren immer wieder lesen und es scheint so aktuell und lebendig. Obwohl es keine heitere, noch nicht einmal glückliche Geschichte erzählt, schafft es der Autor Christoph Meckel, uns als Leser ein faszinierendes Gefühl von Lebendigkeit zu geben. Er lässt uns dabei ganz tief eintauchen in die Gefühlswelt von Gil, der bereits zu Anfang einen weggeworfenen, nie abgeschickten Brief seiner Geliebten Dole findet. Der Brief ist an einen anderen Mann gerichtet und ändert alles. Fortan betrachtet man durch Gils Augen das wunderbare, lebendige, sinnliches Szenario einer intensiven Beziehung. Das sich nun in der neuen Erkenntnis zu verändern beginnt, hinterfragt wird.
Selten habe ich eine schönere Sprache gelesen als hier, seltener ein intensiveres Gefühl für die Schwingungen zwischen Liebenden gelesen.
Ein Buch, das man nie mehr hergibt, immer wieder liest, gerne verschenkt.
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am 11. Mai 2017
Ein wunderbar lyrisches Werk voller Phantasie und Romantik.
Ich lese sonst keine Liebesromane - aber dieser hier ist meines Erachtens eher das Protokoll einer gescheiterten Liebe, in aller Aufrichtigkeit und der tragischen Konsequenz. Sehr empfehlenswert.
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am 5. August 2014
Christoph Meckel ist fraglos einer der großen Unterschätzten im deutschen Literaturbetrieb. Seine Erzählungen zeichnen sich durch eine virtuose Sprache, durch lang nachwirkende Stimmungen und lebendige Figuren aus. So auch "Licht", ein schmaler Roman voller herrlicher Bilder und Impressionen. Es ist eine Liebesgeschichte. Sie beginnt mit einem Brief, den der Erzähler findet. Gerichtet ist dieser Brief an seine große Liebe, eine faszinierende Frau, die er aber - so fürchtet er - nicht alleine für sich haben kann. Er beginnt sie zu beschreiben, beginnt, die gemeinsame Geschichte zu durchleuchten. Und je glühender das Beschriebene wird, um so deutlicher wird, daß die Erzählung mit einem dramatischen Paukenschlag enden wird.
Meckels "Licht" ist eine Erzählung, die berührt und wiederholtes Lesen lohnt. Wie immer bei diesem Autor ist zwischen den Zeilen ein Überfluss an poetischen Bildern und Zwischentönen eingelagert, den man erst durch mehrfaches Lesen erschließt.
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am 25. Juli 2016
Ich konnte es leider nicht zuende lesen, weil ich es mich wirklich extrem gelangweilt hat.
Normalerweise bin ich ein Freund von poetischer Sprache und brauche auch nicht immer eine konkrete Handlung, aber das hier ist wirklich eher eine wirre Aneinandereihung von mir zu kitischigen Gefühlen, die auch sehr unreif daher kommen.
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am 18. Februar 2004
Es ist ein dünnes Buch, das mich wie kaum ein anderes in seinen Bann gezogen hat. Der Ich-Erzähler Gil erzählt von Dole, seiner Geliebten. Die Sprache, in der er dies tut, ist an Schönheit kaum zu überbieten. In ihr spiegelt sich die Liebe, die Bewunderung und der Respekt des Erzählers für seine Geliebte wider. Und doch liegt über dem Erzählten eine mitgefühlte Traurigkeit, die aus dem Wissen des Erzählers (und des Lesers) über einen an eine andere Person adressierten Liebesbrief Doles herrührt. So überschattet die eine Liebesgeschichte eine andere und umgekehrt.
Das Ende der Erzählung ist ebenso traurig wie genial. Es ist ein Ende, über das man lange und immer wieder nachdenken kann, das viele Schlüsse zulässt, das jedem gerecht wird und in dem für jeden die Liebe bleibt.
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am 16. Juli 1999
Christoph Meckel ist mich vor einigen Jahren als surrealistischer Dichter aufgefallen. Auf seine Erzählung "Licht" stieß ich nur durch Zufall. Und das war wohl einer der glücklichsten Zufälle, der mir in Bezug auf Literatur je passiert ist... Meckel erzählt hier eine unglückliche Liebesgeschichte. Eine Liebesgeschichte, in welcher man eigentlich nicht versteht, warum sie nicht funktioniert. Sie ist wunderschön und dennoch mit einer tiefen Traurigkeit belastet. Christoph Meckel beschreibt dieses Erlebnis zwischen Gil und Dole, den beiden Protagonisten, mit einer großartigen sprachlichen Virtuosität. Dieses Buch ist gleichzeitig leicht wie ein Sommertag und tief wie ein schwerer Wein. Und jeder, der dieses Buch liest, wird sich in Dole verlieben können, denn schon nach einiger Zeit beginnt man, sie durch die Augen Gils zu betrachten. Was soll ich sagen, ein großartiges, schwer zu beschreibendes Buch, was das beste ist, das ich je gelesen habe.
"Warum bist du nicht zu mir gekommen? Wollten wir nicht zusammen Wein trinken gehn? Ich lade dich in meine Wohnung, heute abend oder in sieben Jahren. Wirst du kommen? Licht und Geheimnis" (Christoph Meckel) (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 20. Januar 2011
ich kaufte es 1998, unterstrich viele gedanken im buch. heute ziehe ich das buch erneut aus meinem bücherfundus und lese abends meinem freund daraus vor. es hat etwas ganz besonderes. stilles, lautes, sensibles, wahres.
eine liebe - seine liebe - sprachlich schön. poetisch wertvoll. gedanklich bezaubernd.

*****
constanze köpp, autorin von "frannys reise"
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am 5. Juni 2000
ich habe nie etwas schöneres gelesen, etwas anrührenderes, etwas wundervolleres. die unmöglichkeit des gerade geschehenen aufgrund der verführung von liebe, die zwischen den protagonisten beschreiben wird. liebe, heutzutage das seltenste gut, in ihrer vervollkommnung dargestellt. und immer wieder die vermischung von eigenen erlebnissen und gedanken mit dem gerade gelesenen. ein zauberbuch, das ich immer wieder lesen muss, wenn die liebe gerade auf abwegen ist und ich die welt nicht mehr verstehen kann. einmaliges lesevergnügen, millionenfach wiederholt.
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am 2. März 2008
Ich habe dieses Buch vor ca. vier Jahren ein einziges mal gelesen und kann den Inhalt wenn überhaupt nur rudimentär wiedergeben. Warum ich trotz allem eine Rezension schreibe ist, dass bei dem bloßen Gedanken an dieses Buch eine Seite in mir erklingt und sich ein Gefühl einstellt, dass ich am Besten mit Wehmut und Melancholie beschreiben würde. Da ich eigentlich Vielleser bin und dies etwas außerordentlich seltenes und kostbares ist, macht "Licht" für mich zu einem so wundervollen und außergewöhnlichen Buch. Denn ist nicht das was in uns haften bleibt das ausschlaggebende, wenn wir die letzte Seite gelesen haben und ein Buch vielleicht für immer schliessen.
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