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am 20. Februar 2015
Mein erstes Buch war total zerknittert, damals in den späten Siebzigern des vorigen Jahrhunderts. Mein zweites hat mich aufgrund des Nachwortes erschüttert. Mein drittes les ich jetzt meinen erwachsenen Kindern vor und bin erstaunt, wie sehr mich dieses Buch (positiv!) beeinflusst hat, wenn auch der Weg zum "Tao" manchmal ein mühsamer ist, anstrengender als die schnellen Genüsse der bunten Kaufrauschwelt, dafür umso lohnender. So kehrt der Kuhhirte nach langer Wanderschaft wieder ins Dorf zurück und widmet sich der Gemeinschaft der Menschen.
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am 25. Januar 2013
Was hier aus der Sicht eines Icherzählers geschildert wird, ist auf der einen Seite interessant, da es mehr oder weniger bewusst die Philosophie Nietzsches von den "alten vergeistigten Griechen" zum modernen ganzheitlichen Bewusstsein "darstellt" und dabei auch noch Themen wie Wahnsinn und Geisteskrankheit durchlebt und streift und auf der anderen Seite stringent gut zu lesen und amüsant, weil hier jemand ohne Scheu mit offenen Augen, manchmal fast schon naiv egozentrisch, auf unbelastete amerikanische Art schildert...was aus seiner Sicht den Nabel der westlichen modernen Welt ausmacht...
...nachdem man schon bald merkt, dass der Erzähler nicht nur ein sehr intelligenter und beobachtender Geist ist, sondern auch, dass sein Vaterverhältnis zu seinem Sohn stark belastet ist (abgsehen davon, dass der Sohn die Geisteskrankheit des Vaters auch noch selber erleben muss...???) da extrem ignorant, kann man das Buch auch eine Weile zur Seite legen oder wieder zum Schluss hervorkramen, wenn endlich klar wird, dass der Sohn, der die ganze Fahrt auf der Rückbank sitzt, endlich seinen gebührenden Raum bekommt. Als Symbol für die Zukunft in die der Autor, nachdem er sein alter Ego aus früheren Zeiten "Phaidros" endlich abgelegt hat und bemerkt, dass die Zeit etwas ist was einen aus der Vergangenheit "überholen" kann. Hier ist er dann ganz wieder philosophisch bei den Griechen und es kann frisch und munter weitergehen bzw. fahren...nachdem die eigenen belasteten Erfahrungen nocheinmal durchlebt worden sind...ein therapeutischer "Bewegungs-Ansatz", der immer noch aktuell ist...
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am 19. Mai 2015
Ein tolles Buch das nur auf den ersten Blick eine Roadstory über das Motorradfahren ist und auf den zweiten Blick eine tolle Philosophische Betrachtung des Lebens. Wer den Fänger im Roggen gelesen hat sollte dies hier auch unbedingt lesen.
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am 20. November 2012
hab das buch schon vor längerem gelesen und jetzt wieder nachgekauft zum verschenken.
ist für mich eine sehr gute story, spannend geschrieben und hat philosophische akspekte - durch dieses buch bin ich auf plutarch gekommen, von dem ich dann auch eine zusammenfassung seiner schriften gekauft und gelesen habe, was wiederum auch meinem standpunkt im leben entspricht.
das buch war für mich nicht nur unterhaltung sondern hat mich auch etwas weiter in meinem lebensweg gebracht.
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am 4. März 2014
Sehr interessantes Buch mit philosophischer Betrachtung.Das Buch ist als
Andenken an Pirsigs ermordeten Sohn zu verstehen!Das Ende ist sehr
traurig.Von daher nicht für jeden Leser geeignet!
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am 21. Januar 2014
Die bisherige Handlung (habe erst die Hälfte gelesen) ist einfach zu verstehen, aber auch mit Geheimnissen behaftet. Die philosophischen Einblicke werden genial über die Wartung eines Motorrades vermittelt.
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am 5. Februar 2013
Das schwierigste Buch, das ich je gelesen habe, aber ich habe keine Zeile bereut. Wenn ich nicht fünf Wochen Zeit gehabt hätte, hätte ich es nie geschaft. Es macht immer mehr süchtig.
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am 21. Februar 2008
Die Worte klingen noch heute in meinen Ohren - nach Jahren, nachdem ich das Buch gelesen habe.

Für mich war es schwierig den Theorien der Wissenschaft zu folgen, aber immerhin, ich habe sie verstanden.

Pirsig dreht die Wertschöpfungskette aus unserem Inneren um und fängt bei seinem geliebten Motorrad und seiner Reise an, die ihn dann zurück zu seinem Bewußtsein führt.

Schade, das der Zen in Pirsigs Welt wie auch in meiner so wenig Platz hat.
Und um das bißchen muß man schon kämpfen.
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am 21. November 2006
ZAMM (Zen and the Art of Motorcyle Maintenance) ist eine Art Reisetagebuch im doppelten Sinne: Pirsig beschreibt eine Mottoradreise durch die USA, die er tatsächlich mit seinem Sohn und Freunden einmal unternommen hat.

Dabei begibt er sich auf die Spuren seines alten Ichs. Er will mehr von sich, bzw. seiner alten Persönlichkeit erfahren. (Genauer darf man das nicht erklären, ohne zu viel zu verraten.)

Während der Fahrt auf dem Motorrad rekonstruiert er alte Gedankengänge und setzt sie Beziehung zu den neueren Erfahrungen, die er gemacht hat.

Bei dem stetigen Wechsel zwischen Reisebeschreibung und tiefen Gedanken entwirft er eine neue Philosophie, die teils sehr praktisch, aber teilsweise auch hochkompliziert ist.

(Ich habe beim ersten Lesen nicht verstanden, wieso Newton die Schwerkraft erfunden haben soll!)

Zu Anfang könnte man Ihn für eine arroganten Technikfreak halten, aber bald merkt man, dass das Gegenteil der Fall ist. Das "AND" im Titel ist schon wichtig.

Ich denke, wenn es nur um die Philosophie gegangen wäre, hätte es leicht eine Dissertation werden können.

Die gewählte Form ist aber für ein größeres Publikum geeignet.

Das Buch heißt im Untertitel "Ein Versuch über Werte", und genau darum geht es auf den verschiedensten Ebenen, angefangen bei der Frage, mit welcher Haltung/Einstellung man am Besten ein Motorrad repariert.

(ZAMM sollte Pflichtlektüre für Softwareentwickler sein!)

So banal das klingt, so sehr ist es geeignet, einem das Leben zu verändern.

Es ist eines von 2 Büchern, die Pirsig geschrieben hat, da steht alles drin!
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am 23. November 2004
Das Buch ist von 1974. Da wurde ich aus der Schule entlassen, in die Berufswelt. Hätte ich das Buch damals schon gelesen, wäre mein Leben anders verlaufen. Ich habe es gerade erst gelesen und immerhin verstehe ich jetzt einiges. Alle Lamentierer, die merken, dass etwas falsch läuft in unserer Gesellschaft und die versuchen es irgendwie hinzupfuschen - vom Politiker bis zum Sozialfall - alle diese sollten Zen udKeMzw als Pflichtlektüre bekommen, dann gäbe es, glaube ich, eine Chance. Ich selbst gehe jedenfalls mit einer ganz anderen Sichtweise an meine Arbeit, ja an mein Leben.... Was für ein Buch.
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