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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
149
3,8 von 5 Sternen
Format: Sondereinband|Ändern
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am 1. Oktober 2016
Nach den vielen positiven Rezensionen und auf der Suche nach interessantem Lesestoff habe ich mir dieses Buch bestellt. In Erwartung auf ein spannendes Buch über Kinder-Kannibalismus, das zum philosophieren anregt wurde der ich sehr enttäuscht. Viel Bla Bla und die immer wiederkehrenden selben Probleme ohne Lösungsfindung mit viel Jammerei und die selten dämlichen Dialoge der Charaktere haben mich fast einschlafen lassen. Gegen Ende wurde es dann immerhin ein wenig spannende. Wer also eine Home-Variante zum eigenen Survival-Training sucht. Bitte, hier ist sie. Warum also trotzdem zwei Sterne??? Hübsches Cover, hier hat man sich Mühe gegeben. Und es war nicht viele Lesestoff, weswegen man es schnell hinter sich bringen konnte. Danke dafür
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am 1. April 2017
Einige der Kritiken habe ich hier gelesen. Manche machen sprachlos.
Der sprach- und sachkundige Kritiker mag berechtigte Mängel in der Übersetzung finden - eine wiederholte Lektüre des Originals ziehe ich in Erwägung.

Wer Kurzweil, Unterhaltung oder Erbauung sucht, hat mit diesem Buch die falsche Wahl getroffen.

Wie bei der Betrachtung eines jeden Kunstwerkes gilt es, dieses (auch) im Kontext der Zeit seiner Entstehung zu betrachten, um es angemessen verstehen zu können. Als das Buch veröffentlich wurde, war die „große Katastrophe“ kaum 10 Jahre beendet.

Golding schafft es m.E. sehr wohl, anhand dieser Fiktion deutlich zu machen, was geschehen kann, wenn alle zivilisatorischen Ordnungssysteme und eine übergeordnete soziale Kontrolle wegbrechen, wenn der Mensch dem Menschen zum Wolf wird.
Keine neue Erkenntnis – wir brauchen uns nur umschauen – und doch vermag es in dieser literarischen Form mich mit Entsetzen zu bannen.

Das Ende kommt überraschend – ja und es erscheint irritierend und unwahrscheinlich.
Die Frage wirft sich auf, welche Resonanz das Buch erzielt hätte, wenn Golding die Geschichte mit dem Satz „... und versuchte, um Gande zu schreien.“ abgeschlossen hätte.

Ich kann dieses Buch (vielleicht gibt es eine bessere Übersetzung – oder das Original) nur empfehlen. Es kann auch helfen, diese unsere Zeit besser zu verstehen.
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am 30. Januar 2016
Dieses Buch wird immer wieder in vielen Amerikanischen Filmen und Serien verwendet.
Es gehört in Teilen der USA auch zur Pflichtlektüre in der Highschool.

Die Geschichte ist spannend geschrieben, die Charaktere sehr lebendig.

Will nicht spoilern, deshalb eine klare Kaufentscheidung.
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am 23. Mai 2017
Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Im Moment probiere ich gerade ein paar Klassiker aus und das durfte dieser hier natürlich auch nicht fehlen....

Ich weiss nicht ob es an der Übersetzung liegt, aber ich fand den Schreibstil furchtbar anstrengend zu lesen!!!
Er ist Grösstenteils sehr hölzern, holprig, mit vielen unfertigen oder wirren Satzformulierungen. Bei den Dialogen weiss man meistens gar nicht wer hier jetzt genau spricht, was bei mir zu einem einzigen Durcheinander führte.
Geschrieben ist das Ganze aus der Sicht des allwissenden Erzählers, was eigentlich ganz gut zu der Parabelmässigen Art der Geschichte passt.

Die Charaktere hinterliessen bei mir einen eher blassen Eindruck und waren nur mässig ausgearbeitet. Ich konnte zu Niemanden gross eine Beziehung aufbauen, ja teilweise fiel es mir sogar schwer überhaupt Empathie ihnen gegenüber zu empfinden.

Am Anfang wird man direkt in die Geschichte hineingeworfen und ich musste mich zuerst orientieren, was überhaupt geschehen war, leider sind die Infos hierzu aber nur sehr gering.
Immer wieder habe ich mich im Verlauf des Buches auch gefragt;
wo sind die Flugzeugfrackteile, warum haben nur diese Jungs überlebt, weshalb ist keiner von Ihnen verletzt, wo sind all die anderen Menschen die auch im Flugzeug waren, es müsste doch von Leichen nur so wimmeln??? usw.....
Die Hauptbotschaft der Geschichte habe ich schon verstanden und sicher regt sie zum nachdenken an und bietet so einigen Diskussionsstoff, dennoch hätte der Autor, meiner Meinung nach auf all diese vielen offenen Fragen eingehen müssen!!

Die Idee an sich hat mir also gefallen die ganze Umsetzung und der mühsame Schreibstil vermiesten mir aber die Geschichte von daher vergebe ich hiermit

3 Sterne
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am 10. Mai 2017
...wird das Thema vielleicht nicht ganz so neutral behandeln. Beim Lesen sollte man also die Vorurteile des Autoren im Hinterkopf behalten. Die wären einmal das Verhalten von Kindern aus der Sicht eines Lehrers und dann noch das dunkle Potential zum Bösen innerhalb der Menscheit aus Sicht eines Weltkriegsveteranen. Was herauskommt ist eine düstere, zynische Gesellschaftsstudie, von der ich mir nicht ganz sicher bin ob sie der Realität entsprechen würde.
Nichtsdestotrotz kein schlechtes Buch und da sowohl kurz als auch als Klassiker gesehen empfehlenswert.

Vorsicht SPOILER:
Auch wenn ich Goldings Einschätzung menschlich inhärenter Moral bzw. deren Fehlen nicht teile, war ich dann doch enttäuscht über die fehlende Konsequenz das Ganze auf die Spitze zu treiben. Die Deus Ex Machina zum Schluss verpasst einem düsterem Buch ein irgendwie unpassendes Ende. Nach den ganzen Abgründen, dem ganzen Trauma hätte er sie auch direkt verhungern lassen können
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am 20. Februar 2017
Sorry aber bei der Angabe: gebraucht-gut, hätte ich verstanden - gut geraucht vllt. mit Lesespuren o.ä....
Dieses Exemplar ist an sich in einem ordentlichen Zustand - aber eine Ausgabe von 1983, entsprechend vergilbt sieht es auch aus.
Bin am überlegen ob ich dieses Buch meinem Kind überhaupt mit in die Schule geben kann. Das Papier wirkt recht spröde und sieht schon fast abstoßend aus.

Dies hat natürlich nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun - wir haben es für Unterrichtszwecke bestellt und ich hoffe es kann diesen Zweck gut erfüllen.
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am 28. März 2017
Das Abenteuer einer Gruppe von Jungen, die sich auf einer einsamen Insel zu sozialisieren versuchen, bietet einiges Potenzial zum Nachdenken anzuregen. Das Buch hat wohl mittlerweile Kultstatus erlangt und ist häufig Gegenstand von Schulunterricht aufgrund seiner stets präsenten Aktualität.
Der Schreibstil ist durchwachsen und jeden Rezensenten, der das Buch als langweilig empfunden hat, kann ich durchaus verstehen. Hier sollte jedoch die zentrale Aussage im Hinterkopf behalten werden und nicht so sehr die Details der Handlung.
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am 3. Oktober 2016
ein heftig, gar bösartiges buch und leider wahr. Das Herz hat teilweise wirklich sehr weh getan und tränen sind auch geflossen.
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am 22. Dezember 2012
Manchmal nehme ich mir durchaus gerne einen "Klassiker" der Literaturgeschichte zur Hand und wurde damit nur selten enttäuscht. Dem Herr der Fliegen konnte ich leider überhaupt nichts abgewinnen. Ob es nun (wie von vielen bemängelt) an der Übersetzung liegt oder nicht: ich empfand den Schreibstil als unheimlich störend in seiner holzigen Art. Ständig bin ich über ungelenke Sätze gestolpert, die den Lesespaß in den Keller zogen. Zudem empfand ich die entscheidenden Charakterwandlungen als überzeichnet und zum Teil nicht nachvollziehbar, so dass ich auch von der eigentlichen Story sehr enttäuscht war.

Fazit: wenn mir weder Stil noch Inhalt zusagen, bleibt leider nur ein Stern zu vergeben.
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am 30. Januar 2012
Was sich anfänglich als Abenteuer, als große Freiheit anschickt endet in einer Katastrophe.

Eine Gruppe von Kindern (6-12 Jahre) landet unfreiwillig auf einer Insel, auf der sie, wie sicher herausstellt ganz auf sich allein gestellt sind. Die Kinder sehen darin ein Abenteuer, frei von den Zwängen und Regeln die sie von den Erwachsenen auferlegt bekommen. Die Älteren unter den Kindern einigen sich aber darauf, dass es gewisse Regeln geben muss. Es wird ein Anführer gewählt, Aufgaben werden verteilt und ein Plan für die Rettung wird geschmiedet. Doch die Abenteuerlust und der Spaß lässt viele der Kinder ihre Aufgaben vergessen und sie leben in den Tag. Essen in Form von Früchten gibt es genug auf der Insel. Und solang die Sonne scheint, es hell ist, ist die Insel ein wunderbarer Ort. Doch in der Nacht zeigt sich die Insel von einer anderen Seite. Eine unsichtbare Gefahr macht den Kindern Angst, etwas unfassbares nicht erklärbares.
Mit der Zeit verfällt die anfängliche Gemeinschaft immer mehr und es bilden sich zwei Lager. Die Abenteuerlust und der Spaß stehen gegen die Regeln und Zwänge die diese Regeln erzeugen. Die Situation eskaliert bis zum ersten Mord. Nun von aller Moral befreit ist es nicht mehr weit bis zum Wahnsinn, bis zum Sieg der Gewalt über die Vernunft und bis zum 2. Mord. Am Ende steht die völlige Apokalypse.
Und ob die Rettung am Ende wirklich eine Rettung ist?

Für mich ein wunderbares aber auch erschütterndes Buch, was man lesen sollte. Denn es zeigt, am Beispiel der Gruppe Kinder, wozu wir Menschen fähig sind, wenn wir auf all das verzichten müssen was unsere "Zivilisation" ausmacht, wenn wir aus unserem gewohnten Leben mit all seinen Regeln und Freiheiten herausgerissen werden und vor die Wahl gestellt werden, wie wir weiter machen wollen - absolute Freiheit ohne Zwänge in der es nur um Spaß geht, oder doch ein nicht zu enges Korsett mit Regeln und Aufgaben.
Ich stimme den Worten auf dem Buchdeckel zu - "Poesie und bittere Wahrheit sind selten so eins wie in diesem Buch."
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