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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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4,7 von 5 Sternen
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am 31. Januar 2016
Erwartet man von Papillon einen Roman, wird man sicherlich enttäuscht. Auch ist der Film im großen Ganzen etwas mehr auf Zug, fährt auf höherem Tempo und ist viel härter am Geschehen dran. Was wir im Buch jedoch lesen dürfen, ist die unglaubliche Chronik vieler Fluchten aus dem Gefangenenlager des ins Bagno verurteilten Straftäters Henri Charriere alias Papillon.

Der „Roman“ beginnt sehr rasant mit der Verurteilung des am Montmatre aktiven Ganoven Charriere zur fünfundzwanzig Jahren Strafgefangenschaft in Französisch Guyana 1933. Charriere, Sohn eines Lehrers, hält sich leider bedeckt über seine Vorgeschichte. Zwar betont er immer wieder des Mordes unschuldig zu sein, doch lassen seine Andeutungen keinen Zweifel übrig, dass er ein zwar schlimmer Bursche war und Beziehungen unterhielt, die ihm während seiner Gefangenschaft sehr nützlich sein sollten.

Rasch nach der Verurteilung wird er ins Bagno verschifft, um dort gleich nach seiner Ankunft die erste Flucht aus dem Krankenhaus in die Tat umzusetzen. Bis Barranquilla, Kolumbien war noch kein Bagno Sträfling vorher gekommen. Und dennoch wurden sie gefasst und an Frankreich ausgeliefert. Der zweiten Flucht gehen viele, von langer Hand geplante Versuche voran, die vereitelt wurden oder aus anderen Gründen gescheitert waren. Schließlich 1941 soll ihm die endgültige Flucht in ein neues Leben in Venezuela gelingen. Über dieses Leben erfahren wir leider auch kaum und doch schrieb er viele Jahre später dort seine Geschichte nieder.

Wir erleben die Flucht zu Land und zu Wasser, auf Flüssen stromabwärts die Gezeiten abwartend und auf dem stürmischen Meer. Wir leben gemeinsam mit dem Helden sieben Monate bei einem Indianerstamm, trotzen den Tropenkrankheiten und dem Zweiten Weltkrieg. Papillon mit einem tätowierten Schmetterling am Halsansatz hat das alles überlebt und hinter sich gelassen.

Die erste Flucht reicht bis etwa zur Hälfte des Buches und hält sich an der einen oder anderen Länge auf – ein Schriftsteller hätte die vielen Details wohl gebündelt. Sehr spannend sind seine Jahre auf den Guyana vorgelagerten Inseln, die allgemein „Die Menschenfresserin“ genannt wurden, wo er sich Jahre im Zuchthaus bei Korrektionshaft mental wach halten musste, die spannende Vorbereitung zur Flucht mit dem Floss aus dem Grab vorbereitet und sein strategisches Netzwerk aus Mithäftlingen, Aufsehern und Direktoren aufbaute.

Allein seine Glaubwürdigkeit leidet etwas an der Beschreibung der Bewunderung seiner Freunde für sich selbst. Er erhebt sich im Blickwinkel der Freunde zum Messias und zögert auch nicht, das in vollem Kitsch in eine Sprache zu gießen, die man sich in der Strafkolonie beim besten Willen nicht vorstellen kann.

Wilde Geschichte und spannende Chronik von den Fluchten von einer tropischen Strafkolonie mit der einen oder anderen Überlänge!
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TOP 500 REZENSENTam 2. Mai 2014
Charriere ist nach seinem Selbstverständnis kein Schriftsteller. Er ist mit diesem Roman, in dem er einen Teil seines Lebens erzählt Autobiograph und hat ein eindringliches literarisches Werk von hoher Geschehensdichte geschaffen. Seine Darstellung seiner Lebensgeschichte geht auch deutlich über die filmische Verarbeitung mit den Filmhelden Steve Mc Queen und Dustin Hoffman, die zur Einbandgestaltung dieser Ausgabe herangezogen wurden, hinaus. Schwäche zeigt der Lesestoff immer dann, wenn das "Gutmenschentum" der Fluchthelfer besprochen wird, dafür verzichtet Charriere auf Ausschweifungen im Erzählen seiner Liebesabenteuer ohne es an einem offenen Umgang mit zwischenmenschlichen Beziehungen fehlen zu lassen. Gerade die Erlebnisse auf der zweiten Flucht, die in der filmischen Verarbeitung völlig fehlen, die Auseinandersetzung mit der fremd gewordenen Lebensumwelt der freien selbstbestimmten Menschen, die Versuche eine Existenz aufzubauen und dabei u.a. andere Menschen skrupellos sexuell auszubeuten, die Konsequenzen dieses Handelns und der Umgang mit diesen neuen leidvollen Erfahrungen sind es, die das Buch unvergleichlich reicher machen, als es der auf die Zustände im Bagno -dem französischen Straflager-, und die permanenten Fluchtbemühungen reduzierte Film vermag. Der Film hat ganz sicher einen hohen künstlerischen Wert, das Buch ist aus meiner Sicht der filmischen Verarbeitung jedoch deutlich vorzuziehen, auch wenn es nicht die große literarische Kunst französischer Romanciers wie Zola oder Balcac erreicht.
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am 30. März 2015
Mit dem „Helden“ Papillon gehen wir Leser in diesem Buch auf eine Reise ins Ungewisse. Als Mörder verurteilt, schuldig oder unschuldig werden wir nicht erfahren, wird er ins Straflanger nach Französisch-Guyana geschickt. Lebenslänglich. Doch schnell wird klar, dass wir es mit einem Menschen zu tun haben, der sich nicht dem Fatalismus ergibt, sondern alles daran setzt seine Freiheit wiederzugewinnen. So schildert er uns eindringlich und detailliert mehrere Fluchten und Fluchtversuche sowie die zum Teil unmenschlichen Haftbedingungen der einzelnen Strafkolonien. Unterstützung und Freunde findet er schnell, so dass er durchaus Privilegien genießen kann und so zum Beispiel in Einzelhaft nicht darben muss. Dennoch kommt es wiederholt zu Grenzsituationen und deren Resultate Selbstmord, Mord oder Körperverletzung, sowohl zwischen Aufseher und Sträfling, als auch innerhalb der Internierten, sind. Papillon schafft es mehrfach mit Glück, ein wenig Verstand und Seilschaften die Gefängnisinseln zu verlassen, schlägt sich im weiteren Verlauf durch Urwälder, kooperiert ohne Berührungsangst mit Leprakranken, lebt monatelang als beinahe gleichwertiges Mitglied unter Indios, versucht sich als Geschäftsmann, muss mehrmals jahrelange Einzelhaft durchstehen und scheint immer ruhelos, aber dennoch gefasst.
Dieses Buch erfreut sich auch nach knapp 45 Jahren noch großer Beliebtheit. Das ist manchmal auch eine schwere Bürde, da die Erwartungen der Leser sehr hoch gesteckt werden. Auch meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Beginnen wir aber mit den positiven Aspekten. Es bleibt festzuhalten, dass es auf den 580 Seiten niemals langweilig wird, selbst wenn man schnell begreift, dass die beschriebenen Abläufe sich sehr ähneln. Gefängnis – Aufbau eines sozialen Umfeldes – Fluch(versuch). Retrospektiv betrachtet muss ich als weiteren Pluspunkt, trotz einiger Abstriche, die Sprache nennen. Da Henri Charrière kein überaus talentierter Autor, durchaus aber ein toller Erzähler ist, wird dieses Werk zu einem erzähltem Roman, im wahrsten Sinne des Wortes, mit erdigem, rauem Ton, mit Solpersteinen, Ecken und Kanten. Zu Beginn vor allem, aber auch vereinzelt mittendrin, hat mich das sehr gestört, da abgerissen und wenig durchdacht klingt. Vor allem das Kapitel über Papillons Leben unter Indios liest sich wie eine störrische Aufzählung, weit von einem Fließtext entfernt. Das kann man diesem Buch vorwerfen, im Endeffekt macht es das Ergebnis aber echt und ehrlich. Echter zumindest, als hätte sich der Autor einen Profi zum Redigieren gesucht. Dennoch komme ich nur auf 3 Sterne. Großer Nachteil, vielleicht sogar der größte, ist diese Heroisierung bzw. Glorifizierung des Ganzen. Egal wo Papillon auftaucht, die Menschen lieben ihn. Kommandanten und Aufseher machen mit ihm gemeinsame Sache, selbst manche ihrer Ehefrauen verfallen ihm und verschaffen ihm so Vorteile. Auf seinen Abenteuern erfährt er von allen Seiten Unterstützung, er bekommt Waffen und Unterschlupf, generell hängen die Menschen an seinen Lippen. Fast ein Selbstläufer. Man darf dabei nicht vergessen, dass Papillon ein Schwerverbrecher ist, will sagen, es liegt wohl in der Natur des Menschen, dass sie im Umgang mit (ehemaligen) Sträflingen im besten Fall zwar vorurteilsfrei, aber trotzdem mit Vorsicht agieren. Selbst wenn man die unmenschlichen Haftbedingungen ablehnt. Hier ist alles anders. Papillon ist der Sympathieträger Nr.1. Mich hat das sehr gestört. Zum einen bin ich in der Lage unfallfrei bis 3 zu zählen, der Autor muss mir also nicht permanent unter die Nase bzw. Augen reiben, wie beliebt seine Figur ist. Des Weiteren vereinfacht es natürlich die Flucht, wenn einem die wichtigen Dinge mehr oder weniger in den Schoß fallen. Seinen Verstand, sofern ausreichend vorhanden, muss er nur selten bemühen.
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am 13. März 2003
Vor knapp achtzehn Jahren erwähnte ein Schulfreund 'Papillon' beiläufig in einem Gespräch. Er erzählte, dass dies eines seiner Lieblingsbücher sei, da er es äußerst spannend fände. Da der Roman zufällig bei meinen Eltern im Bücherschrank herumstand, begann ich ihn kurz darauf zu lesen. Nach zwei langen Nächten hatte ich das Buch vollständig verschlungen. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen! Dieses Buch kann süchtig machen. Die Geschichte lässt sich dank des unverschnörkelten Schreibstils recht flüssig lesen und die sehr dichte Handlung ist so spannend und abwechslungsreich erzählt, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen möchte. Dabei ist es völlig egal, wenn Autobiographie und Roman so miteinander verschmelzen, dass Dichtung und Wahrheit nicht mehr auseinander zu halten sind. Tatsache ist jedoch, dass Henri Charriere vieles von dem, was er beschreibt, wirklich durchlebt bzw. durchlitten hat. Ob er nun wirklich unschuldig nach Französisch Guyana verbannt wurde, wie er es im Verlauf der Geschichte immer wieder betont, wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. Viel wichtiger ist jedoch, dass 'Papillon' ein großes Abenteuer ist, welches seinen Leser völlig in den Bann zieht.
Da ich ein ausgesprochener Vielleser bin, komme ich nur selten dazu, Bücher mehr als einmal zu lesen; zu groß ist die Zahl der Bücher, die noch ungelesen auf meiner Warteliste stehen. 'Papillon' habe ich inzwischen aber dreimal gelesen und werde es mit Sicherheit irgendwann mal wieder zur Hand nehmen - Das Buch ist es wirklich wert und hat schon seit Jahren einen festen Platz in meinen 'ewigen Top Ten'.
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am 25. Mai 2007
Worum es geht:

In "Papillon" erzählt der Franzose Henri Charrière seine (angeblich) autobiographische Geschichte.

Charriére, von Freunden Papillon genannt wird wegen Mordes zu lebenslanger Zwangsarbeit in Französisch-Guayana verurteilt.

Ständig beteuert Papi seine Unschuld, ohne diese jedoch nachweisen zu können.

Und so zählt für den jungen Mann vom ersten Augenblick an nur eines: Die Flucht.

Er beweist Einfallsreichtum bei seinen Ideen, mal lässt er sich ins Krankenlager einweisen, plant an eine Flucht auf einem Holzfass und schließlich geht er so weit, dass er den Geisteskranken mimt.

Mittendrin statt nur dabei:

Die knappe, eindringliche Sprache Charriéres trägt dazu bei, dass man sich als Leser immer mitten im Geschehen befindet. Atemlos verfolgt man Papillon bei der Flucht, hofft mit ihm auf gutes Gelingen und zittert, wenn es allzu gefährlich wird.

Wer ein spannendes Buch sucht, für den ist "Papillon" genau das richtige.

Weitere Aspekte:

Während ich das Buch (ich habe es vor Jahren schon einmal gelesen) nur als sehr spannend in Erinnerung hatte, so fand ich jetzt auch andere Aspekte sehr interessant/faszinierend.

Der Roman liefert z. B. einen Einblick in das grausame Strafsystem Frankreichs in der Mitte des 21. Jahrhunderts, die menschenunwürdige Isolationshaft und die psychische Zerstörung der Häftlinge (Natürlich darf man dabei nie außer acht lassen, dass es natürlich nur subjektive Erfahrungen sind, die Charrière schildert).

Aber das Buch handelt auch von tiefer Freundschaft, wie sie vielleicht nur in extremen Situationen entstehen kann.

Fazit:

Ob Charrière nun schuldig oder unschuldig ist. Ob all die Geschichten in seinem Buch wahr sind oder ob er an mancher Stelle etwas übertrieben hat:

Fest steht, dass ihm mit "Papillon" ein sehr faszinierender Roman gelungen ist, der sich fast von alleine liest.
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am 17. April 2011
Meine Rezension bezieht sich auf die Hörbuch-Fassung von "Papillon". Da es sich um eine ungekürzte Lesung handelt, bleibt die Geschichte natürlich dieselbe der Buchform, aber es kommt noch etwas hinzu: die hervorragende Interpretation von Oliver Rohrbeck. Der hat hier wirklich eine Meisterleistung vollbracht, wie er die Tagebucheintragungen des unschuldig zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilten Franzosen Papillon vorträgt. Ganz sicher trifft er jeden Stimmungswechsel der jahrelangen Haft, der zwei Jahre andauernden Einzelhaft, der Hoffnungen, der Entschlossenheit zur Flucht, der Fluchtversuche, des Scheiterns etc. Keine Minute der Geschichte wird dadurch langweilig. Hinzu kommen die Mitgefangenen, Fluchthelfer und Aufpasser, denen Oliver Rohrbeck eine jeweils eigene und passende Stimme verleiht. Der Hörer zittert bis zum Ende mit, kann es nicht fassen, wenn die Ungerechtigkeit ein weiteres Mal siegt, wieder alles umsonst war und doch keiner aufgibt. "Papillon" ist durch das Hörbuch sicherlich zu einer meiner Lieblingsgeschichten geworden. Ein Klassiker, der es verdient hat, einer zu sein. Ich kann die Geschichte nur jedem empfehlen. Sie steckt voller Abenteuer, ist ein Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit, sie zeigt aber auch die Abgründe eines Menschen: wie er nie zufrieden sein kann mit dem, was er hat; wie er sich niemals von seinem Willen zur Rache trennen kann. Wirklich herausragend.
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am 9. August 1999
Man schreibt das Jahr 1932, als der junge Franzose Henri Charrière unschuldig wegen Mordes zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verurteilt wird. Er wird ins Bagno, einem Straflager in Venezuela geschickt. Während der folgenden 13 Jahre flieht er mehrfach. Ausführlich beschreibt Charrière die Zustände in den Lagern und Gefängnissen und schildert vom Leben und der Gastfreundschaft der Einwohner. Detailliert schildert er die brutalen und mörderischen Umstände, die Freundschaften und Feindschaften unter den Gefangenen und den Wärtern. Das Buch enthält ebensoviele Tricks im Dschugel und in Gefangenschaft zu überleben wie Rüdiger Nehbergs „Survival". Der Abenteurer Charrière erzählt dem Leser hautnah sein Leben und die Lebensumstände in Venezuela. Nicht zur Nachahmung empfohlen, aber die Fortsetzung "Banco" ein muss!
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am 30. Juni 2007
Papillon, ein (ausnahmsweise) unschuldig Verurteilter, der sich trotz einer offensichtlich hoffnungslosen Situation und Androhung grausamer Strafen den unbändigen Freiheitswillen seines Wappentieres (Papillon = Schmetterling) erhält. Charriere ist der Archetyp des Erzählers; Der Leser hängt an seinen Lippen und erlebt die Gefühle, die Ohnmacht, die Wut, die Hoffnung der Figur hautnah. Wer Abenteuerromane liebt, kann nicht fehlgreifen.

Ich habe zwischen 4 und 5 Sternen geschwankt, da Papillon einige Stellen hat, die hinterher unglaubwürdig wirken. Ich gehe da frei nach dem Sprichwort: "Wenn es nicht wahr ist, so ist es zumindest gut erfunden".
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am 29. Mai 2002
Das Buch habe ich im Nachlaß meiner Großmutter gefunden. Ich habe angefangen zu lesen und konnte nicht mehr aufhören. Es handelt von einem zu unrecht in eine französische Strafkolonie Deportierten, der sich nicht aufgibt und immer wieder FLuchtversuche startet. Dabei erlebt er Dinge, die wirklich unvorstellbar und unglaublich sind. Es hört sich vielleicht nicht sonderlich spannend an, es rentiert sich aber auf jeden Fall dieses wunderbare BUch zu lesen. Allerdings würde ich es nicht unbedingt für Kinder empfehlen, da es doch einige grausam,detailliert beschriebene Szenen gibt, die eben zum ALltag im Gefangenenlager gehören... VIel Spaß beim Lesen.
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am 14. Dezember 2007
Wer das Buch ein Mal gelesen hat, wird immer wieder davon gefesselt. Faszierend wird der Lebensweg und das Leid eines verurteilten Flüchtigen in den dreißiger Jahren an den exotischen Orten Lateinamerikas wie Trinidad, Curacao, Santa Maria und anderen Fluchtorten spannend beschrieben - angefangen mit der Verhaftung in Paris und der Verlegung nach Französisch Guyana. Papillon macht eine Odyssee durch, die mit Versprechen, Vertrauensbruch, Verrat aber auch Freundschaft verknüpft ist. Immer wieder flammt die Hoffnung auf Rettung auf. Seine Lebensenergie ist trotz zahlreicher Fehlschläge unzerstörbar. Es beinhaltet eine Philosophie des Lebens und Durchhaltens, die heute noch ihre Gültigkeit hat. Der wahre Papillon - Henri Charrière - starb 1973, genau in dem Jahr, als sein Roman verfilmt ins Kino kam. Mit Steve McQueen und Dustin Hoffman. Das Buch und der Film: beide sind unvergesslich.
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