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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
11
4,5 von 5 Sternen
Mein Leben.
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:10,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 30. Juli 2010
Ob es sich nun um die Tagebücher Thomas Manns handelt oder um jene Arthur Schnitzlers oder um die Lebenserinnerungen Alma Mahler-Werfels - eines ist allen autobiographischen Schriften gemeinsam: Sie sind auf Wirkung geschrieben, mit anderen Worten: Sie sind - teilweise bewusst, teilweise unbewusst - geschönt, retouchiert, zu Gunsten der eigenen Darstellung korrigiert. Dennoch ist die Lebensgeschichte von Alma Mahler-Werfel bemerkenswert, lesenswert, spannend, brisant. Die Autobiografie zeigt uns eine Frau mit vielen Gesichtern. Sie lebt, liebt, hasst und kämpft - wenngleich nicht immer mit lauteren Mittel - und sie verfolgt immer ein Ziel. Manchmal ist sie uns sympathisch, manchmal tut sie uns leid, manchmal verabscheuen wir sie - und oft durchschauen wir sie, wenn sie sich selbst in ein allzu sonniges Licht stellt. Die Wahrheit liegt, wie neuere Biografien zeigen, immer irgendwo in der Mitte. Bei Alma Mahler ist das nicht anders. Das ändert aber nichts daran, dass uns diese volle Leben, die Leidenschaft und das Leiden in den Bann ziehen.
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am 15. Juli 1999
Alma Mahler-Werfel verschafft den Lesern von "Mein Leben" Einblicke in ein sehr interessantes, bewegtes Leben. Wie schon ihr Leben selbst, widmet Alma Mahler-Werfel auch Großteile ihrer Autobiographie verschiedensten Musikern und Künstlern, die in ihrem Leben eine Rolle spielten. So charakterisiert sie Gustav Klimt, Gustav Mahler, Oskar Kokoschka, Walter Gropius, Franz Werfel und noch viele andere bedeutende Persönlichkeiten auf ihre ganz eigene Weise. Im Tagebuch-Stil beschreibt Alma Mahler-Werfel ihre Gefühle und ihre Lebenssituation in Europa und nach ihrer Emigration, gemeinsam mit Franz Werfel, in den USA. Immer wieder ist zu spüren, dass sie sich trotz zwei weiteren Ehen bis zu ihrem Tod als Frau Gustav Mahlers gesehen hat und dass sie immer versuchte ihren Kindheitstraum, Künstlern Wege zu ebnen, zu verwirklichen und auch bereit war für diesen Traum ihr Leben für das anderer in den Hintergrund zu stellen. Ein interessantes Buch für alle, die mehr über das kulturelle Leben Europas von 1900-1960 erfahren möchten, die sich näher mit Gustav Mahler, Walter Gropius, Oskar Kokoschka und Franz Werfel befassen wollen und mehr über eine Frau erfahren möchten, die all diese Persönlichkeiten kennenlernen durfte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 12. Oktober 2009
Almas Leben ist geprägt durch ihre Männer. Ihre Jugendliebe war Gustav Klimt, den zu heiraten ihr durch die Mutter untersagt wurde. Mit dessen Schüler Oskar Kokoschka verband sie zeitlebens eine Faszination. Ihm wie Gustav Mahler sowie Franz Werfel widmete sie ihr ganzes Leben, immer zerrissen zwischen der Faszination vom Genie und der Konvention, ihm zu dienen und den eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Ihr blieb nach der von ihr empfundenen Besitzergreifung durch den Mann kein Raum mehr für ihre eigene Kunst.

Alma lebte im Spannungsfeld ihrer eigenen überbordenden Leidenschaft, ihrer tiefen Sehnsucht nach dem Höherem und Höchsten und den Möglichkeiten für eine Frau ihrer Zeit. Sie hatte ein sicheres Gespür, geniale Kunst und Künstler zu erkennen, sei es in Musik, Literatur oder Malerei. Sie setzt sich ungestüm und ihrer Leidenschaft gehorchend zwar zeitweise über Moralvorstellungen hinweg, aber die Grenzüberschreitung zu einem selbstbestimmten Leben gelingt ihr nie. Sie verbleibt in Abhängigkeit von ihrem Partner, kann sich nicht befreien, ist in ihrer Ambivalenz hin- und hergerissen von Faszination, Zuneigung, Bewunderung, Liebe, auch Geltung als 'Frau von..'. Sie hatte Schicksalsschläge wie den Tod von drei ihrer vier Kinder, den Verlust ihrer emotionalen, geistigen und kulturellen Heimat und ihrer materiellen Sicherheit zu verwinden. Sie baute ein Netzwerk mit den bedeutendsten Persönlichkeiten ihrer Zeit aus Kunst und Politik, bald unzählige, darunter auch verheiratete Männer schienen ihr verfallen. Ihre Gemütslage schwankte zwischen allen denkbaren Extremen, wiederholt fand sie sich an der Schwelle zum Selbstmord, und fand doch immer die Kraft zum Weiterleben. Auch wenn ohne Gegenüberstellung einer Fremdbiographie unklar bleibt, ob und welche Einzelheit der Realität entspricht, werden doch die wesentlichen Charakterzüge und Lebensumstände deutlich.

Posthum scheiden sich an ihr die Geister von Würdigung der Persönlichkeit bis zur Verunglimpfung als Alkoholikerin und Nymphomanin (was auch immer die überwiegend männlichen Rezensenten darunter verstehen mögen). Sie bleibt eine Persönlichkeit mit aussergewöhnlicher Begabung und Charisma, der die Einordnung in ein gängiges Klischee einer Frau wie genannt nicht gerecht wird.
Ob zu anderen gesellschaftlichen und politischen Zeiten ein Mensch wie Alma nicht auch die Möglichkeit gefunden hätte, sich aufgrund eigener Fähigkeiten und vielleicht sogar Genialität eine eigenständige Rolle in der Geschichte, nicht nur die einer Muse zu verschaffen, muss offen bleiben.
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am 20. Juli 2004
Alma Mahler-Werfels Selbstdarstellung ist wie in Autobiografien üblich stark geschönt. Wer wissen will, wie diese Frau wirklich war und wie sie ihr Leben tatsächlich gelebt hat, muss Oliver Hilmes neues Buch "Witwe im Wahn" lesen, für das der Autor auch eine frühere, weniger retuschierte Fassung von Mahler-Werfels Tagebüchern auswerten konnte. Dabei kommt das Bild einer selbstverliebten Dame mit wahrlich unangenehmen Eigenschaften zum Vorschein, die aber ein aufregendes, ungemein interessantes Leben führte. Nach der Lektüre der Hilmes-Biografie lohnt dann auch wieder der Vergleich mit der Version Alma Mahler-Werfels. Als erste Begegnung mit der Dame taugt ihr eigenes Buch nicht.
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am 21. April 2013
Schnelle Lieferung, äußerst interessantes Buch. Erstaunliche Frau, auch wenn es nicht einfach ist, ihren Lebensweg so zu akzeptieren (muss ich wohl, ist ja nicht meine Frau). Einges habe ich schon vermisst, insbesondere ihre Beziehung zu Walter Gropius.
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am 9. Januar 2015
In jungen Jahren, besonders in der Pupertät habe ich Biographien gelesen, um zu erfahren, was Menschen, ganz besonders auch Frauen, mit ihrem Leben so angefangen haben. Welche Entwürfe hatten sie, haben sie diese verwirklichen können? Oder was hat sie dazu gebracht, ihre Träume aufzugeben bzw. Veränderungen zu vollziehen?
Lese ich heute Biographien bin ich nicht mehr auf der Suche nach Vorbildern. Alma Mahler-Werfel war offensichtlich eine Frau, die polarisieren konnte. Und das interessiert mich heute. War sie sich dessen bewußt? Hat sie ihre Haltung zu sich selbst und zum Umgang mit anderen Menschen reflektiert und geändert? Sie muß sehr leidenschaftlich gewesen sein. Und sie hatte offensichtlich immer eigene Standpunkte. Scheinbar hat sie - mit unseren heutigen Maßstäben gemessen - kein "erfülltes" Leben gehabt, weil sie keinen Beruf und kein klares Berufsfeld hatte. Aber genau diese Einschätzung halte ich für völlig fehl am Platze. Sie war als Organisatorin und Managerin, als Kommunikatorin und als Fundraiserin außerordentlich aktiv, einfallsreich und anerkannt. Sie hat dabei immer als Mensch gelebt. Wer kann das heute in dieser Intensität über seinen (Arbeits)Alltag schon sagen? Viele sind doch nur noch Maschinen - oder Anhängsel von diesen.
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am 31. August 2013
Insgesamt fand ich das Buch sehr interessant, wobei der eigene Schreibstil der Autorin mitunter etwas gewöhnungsbedürftig und langatmig ist.
Wenn man auch andere Werke über Alma Mahler-Werfel liest, merkt man, dass sie in ihrer Biografie doch einiges (das sie nicht in einem so guten Licht erscheinen lassen würde) ausgelassen hat.. Das Buch weckt jedoch Lust darauf, mehr über sie zu erfahren.
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am 27. August 2010
Alma Maler-Werfel beschreibt eindrucksvoll und auch voller Emotionen ihr Leben mit geliebten und ungeliebten Männern - in jedem Fall sehr bedeutenden Persönlichkeiten der Musik und der Malerei, der Architektur sowie der Literatur. Man kann aus diesem geschichtlichen Umfeld selbst viel erfahren.
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am 8. September 2015
Sehr gutes Buch, schildert das Leben von Frau Alma Mahler-Werfel aus ihrer Sicht. Wir kannten bisher einen anderen Blickwinkel, den von Paulus Manka im Theaterstück Alma
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am 2. April 2014
.... eines der besten Bücher über Alma Mahler-Werfel. Sehr ausführliche und lebensnahe Schilderungen des Lebens dieser aufregenden Frau. Gern weiter empfohlen!
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