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am 1. August 2017
Tolle Story, aber sehr schade, dass daraus kein längerer Roman gemacht wurde. Denn eigentlich endet die Geschichte nicht wirklich, man würde gern noch weiter lesen.
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am 5. Juni 2013
In einer Zukunft in der Menschen gemacht werden und in Qualitätsstufen wie gelege Eier kategorisiert sind
lebt man nach dem Glauben des großen FORD (ja GENAU der).
Es gibt ein Katensystem, Jobs für alle, Beste Gesundheit und natürlich sex soviel und mit wem man will.
Eigentlich klingt das doch super, doch es gibt wie in jedem System rebellen, die sich nicht aufgehoben fühlen und
ihr "eigenes Ding" drehen müssen.
Ich finde das Buch ist sehr Lesenswert, vorallem dann, wenn man verstanden hat worum es geht.

Zwar hat man(n) nach den ersten 50 Seiten das Gefühl,
dass der Autor an sexueller Frustration litt, während er das Buch geschrieben hat,
Allerdings hat das keinen Einfluss auf die "Message" des Buches.

Klare Kaufempfehlung
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am 5. Dezember 2007
Ich habe das Buch in meiner Schulzeit kennengelernt. Zum Glück im Englischunterricht. Denn die deutsche Übersetzung ist in jeder Hinsicht mißglückt. Nicht nur, dass der Übersetzer sich wohl der altbackendsten Sprache bedient hat, die wohl seit der Sturm und Drangzeit aufzutreiben war. Nein, die Geschichte wird auch noch von London nach Berlin-Dahlem (soweit ich mich erinnere) verlegt, mitsamt stupider Namensänderungen... Huxley ist selbstredend großartig und der Inhalt des Buches auch noch heute durchaus von Belang. Nur rate ich jeden halbwegs Englisch Sprechenden, das Buch im Original zu lesen! Unbedingt!
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am 4. Juli 2014
Was von Huxley einst als Zukunftsroman konzipiert war, kommt einem im 21. Jahrhundert irgendwie schon sehr bekannt und vertraut vor. Eingriffe in das menschliche Erbgut, um sozusagen den perfekten und gesunden Menschen "herstellen" zu können, eine durch Wohlstand und seichte Ablenkung gleichgeschaltete Gesellschaft, die genau durch diesen Wohlstand praktisch widerstandslos bereit ist, das wichtigste Gut zu opfern: Die persönliche Freiheit Ein paar "Wilde" die noch anders leben und deshalb als Attraktion aber unzivilisiert angesehen werden. Vor diesem HIntergrund läuft die Handlung von Huxleys Roman ab, zu der ich nicht mehr verraten möchte, um keine Spannung und kein Interesse vorab wegzunehmen.
Dieses Buch macht einen in jedem Fall sehr, sehr nachdenklich und es breitet sich eine unterschwellige Angst aus, dass es bis zum totalitären Utopia gar kein allzu weiter Weg mehr ist. Dieses Buch wäre eine wertvolle Schulllektüre für die älteren Jahrgänge und auch alle Führungskräfte in Politik und Wirtschaft sollten dieses Buch lesen und ab und an ihr eigenes Moral- und Wertegefüge kritisch hinterfragen! Ein wirklich empfehlenswertes Buch!
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am 28. Mai 2017
Huxley hatte Recht...

Ich bevorzuge die Uraltversion...
Die zerfleddert in meinem Regal steht und immer noch lebt..."dieses Buch wird größer von Jahr zu Jahr" sagte mal irgendein schlauer Mensch und ich bekomm eine Art Fieber wenn ich dieses zerfledderte Ding in meinem Regal stehen sehe...
Huxley, du LSD-Überdosierter...drehe deine Kreise im Universum und lache und aus ...
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am 7. September 1999
Huxley beschreibt in diesem Meisterwerk der Literaturgeschichte die Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten dieses Romans John und Lenina. Da sie aber aus zwei völlig verschiedenen Weltbildern stammen, Lenina als perfektes Mitglied der „schönen neuen Welt", John als ursprünglicher „Naturmensch" ist eine eigentliche Liebesbeziehung unmöglich. Huxley erwähnt in diesem Werk Gegebenheiten in seinem fiktiven Staat, die zu seinen eigenen Lebzeiten vielleicht angedacht aber für unmöglich gehalten wurden. Die Bewohner der schönen neuen Welt werden alle mittels künstlicher Befruchtung produziert, als Lustbefriedigung gibt es eine tägliche Ration der Glücksdroge und diese emotionslosen Wesen arbeiten wie in einem Ameisenstaat, jeder entsprechend seiner ihm zugedachten Funktion. Dieses perfekte Zusammenspiel wird von einer geistigen Elite überwacht und Individuen, die es schaffen ein wenig über ihren eigenen Tellerrand zu blicken, werden gnadenlos ausgemerzt, um die Machtposition der Herrschenden zu festigen. Die künstliche Befruchtung ist wie auch die mögliche tägliche Drogeneinnahme keine Utopie mehr sondern eine reale Möglichkeit. Auch das alles beeinflussende Propagandaministerium ist in unserer vernetzten, multimedialen Welt keine fiktive Vorstellung. Insofern ist der Roman von Huxley aktueller denn je und als Lektüre jedem zu empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 3. März 2017
Bei Schöne neue Welt gibt es offensichtlich zwei Lager. Wie so häufig. Irgendwie scheinen einige Menschen immer dazu zu tendieren, die Welt in Gut und Böse oder zumindest dichotom aufzuteilen. Es gibt die Verfechter der neuen und die verfechter der alten Übersetzung. Am lautesten sind die Puritaner, die der alten Übersetzung vorwerfen, dem Original von Huxley Gewalt anzutun, in dem die Handlungsorte von England nach Deutschland verlegt und die Namen eingedeutscht wurden. Das kann ich bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen, finde es aber ausgerechnet bei Schöne neue Welt absolut gelungen und unproblematisch – und zwar vollkommen unabhängig vom Zeitbezug.

Apropos Zeit. Da sind dann zahlreiche Kommentatoren der Meinung, die Sprache der ursprünglichen Übersetzungen sei veraltet und vollkommen unzeitgemäß. Ja vielleicht. Ich finde allerdings, dass das einen Großteil des Charmes ausmacht. Es ist eben eine Zukunftsbeschreibung, die 1932 erdacht wurde. Entsprechend ist eben auch die Sprache und auch das dazugehörige Gefühl beim Lesen. Nun kommt aber hinzu, dass diese alte Zukunftsvision gesellschaftlich gar nicht so alt ist. Und hier entsteht doch gerade erst das Spannungsverhältnis zwischen alter Sprache, alter Vision und gegenwärtiger Entwicklung und teils immer noch absolut aktueller Warnung vor der Zukunft. Deshalb also die klare Empfehlung für die alte revidierte Übersetzung von 1981 von Herbert E. Herlitschka.

Hinzu kommt, dass die Neuübersetzung, die Anpassung an eine moderne Sprache (aber warum?) nicht besonders gelungen ist. Aus "Befruchtungsraum" wird "Fertilisationsstation", aus „Brut- und Normdirektor“ wird „Direktor City-Brüter und Konditionierungscenter“, aus „entkorken“ wird „dekantieren“ und aus „Lebendgebären“ wird „vivipare Reproduktion“ – wirklich. Ich kann jedenfalls getrost auf diese fancy Sprache verzichten. Der Fischer Verlag schreibt: „Endlich erscheint die längst fällige Neuübersetzung von Uda Strätling. Das prophetische Buch, dessen Aktualität jeden Tag aufs Neue bewiesen wird, erhält eine sprachlich zeitgemäße Gestalt.“ Nun denn. Manchmal ist weniger mehr. Aber vielleicht bringt Fischer Klassik ja auch bald Goethe in einer hippen zeitgemäßen Sprache neu raus.

Unabhängig der unterschiedlichen Übersetzungen und damit sicher auch unterschiedlichen Vorlieben bleibt Schöne neue Welt ein absoluter Klassiker und ein Mustread. 632 nach Ford, der neuen Zeitrechnung der schönen neuen Welt, leben die Menschen in Frieden und Freiheit – oder zumindest das, was sie dafür halten. Die Gesellschaft ist in Kasten eingeteilt. Ein feingliedriges Gesellschaftssystem mit diffizil abgestuften Freiheiten, Rechten und Pflichten. Dabei reproduzieren sich die Kasten nicht durch Geburten – die sind prinzipiell abgeschafft, sondern durch künstliche Brut- und Normfabriken. Hier wird der Nachwuchs produziert: „In Ausnahmefällen können wir aus einem einzigen Ovar mehr als fünfzehntausend Dutzendlinge erzielen.“ Anschließend werden sie jahrelang auf ihre Neigungen und Abneigungen konditioniert. Jede Kaste soll mögen, was sie tun muss. Calvinismus, ick hör dir trappsen.

Neben dieser normierten Arbeitsethik, besteht das Leben aus Konsum, Promiskuität und wenn alles nicht hilft, dann gibt es Soma – eine Glücksdroge ohne Nebenwirkungen. Im Gegensatz zu George Orwells 1984 wird hier die Gesellschaft also nicht in die Totalüberwachung getrieben und unterdrückt, sondern durch Konditionierung und Normung in Form gebracht. Beides funktioniert mehrheitlich. Und da wo, die Ausnahmen die Regel verletzen, wird dann doch wieder sehr ähnlich gehandelt. Im Notfall wird der Delinquent eliminiert oder einfach aus der Gesellschaftsordnung entfernt. Bei 1984 sind es die Folterkammern, bei Schöne neue Welt sind es die „Inseln“, die nicht ungefähr an die Gefangeneninseln der Franzosen erinnern dürften, wie wir sie aus Papillon kennen. Entscheidend ist, dass das individuelle Leben weniger zählt, als das Kollektiv. Das Denken des Faschismus und Stalinismus. Und auch heute klingt in den Reden einiger Populisten der gesunde Volkskörper wieder an.

Schöne neue Welt ist eine bestechende Dystopie, die im Kern nichts an ihrer Aktualität verloren hat. Auch hier greift wieder der berühmte Ausspruch Theodor Wiesengrund Adornos: „Es gibt kein richtiges Leben im Falschen.“ Oder wie es Aldous Huxley formuliert: „Und dabei hatte der’s doch nur gut gemeint. Aber gerade das machte die Sache in gewissem Sinn noch schlimmer. Die Wohlmeinenden benahmen sich genauso wie die Übelwollenden.“
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am 5. September 2008
Wie sorgt man dafür, dass alle Menschen glücklich leben können? Ganz einfach: Man schafft Krankheit, Alter und sämtliche negativen Gefühle ab. Aldous Huxley schildert in Schöne neue Welt eine solche Utopie: Technischer Fortschritt hat jegliche Schmerzen besiegt und alle Probleme scheinbar gelöst. Die Menschen werden industriell produziert und schon im Embryonenalter auf ihre spätere Rolle in der Gesellschaft genormt, sodass sie diese perfekt ausfüllen können. Die Spanne zwischen Bedürfnis und Bedürfnisbefriedigung auf ein Minimum reduzieren ' das ist das oberste Ziel einer äußerlich perfekten Spezies. Ein Ziel allerdings, das sich als Horrorvision entpuppt. Als Huxley 1931 sein Hauptwerk schrieb, waren geklonte Menschen, manipulierte Embryonen oder Psychopharmaka noch ferne Zukunftsmusik. Umso frappierender ' und beklemmender ' ist die brennende Aktualität des Buchs. Eine Welt, in der das gedankenlose Vergnügen zur Maxime erhoben wird? Das kommt uns doch irgendwie bekannt vor. Dieser Roman ist nicht 'immer noch' lesenswert. Sondern mehr denn je.
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am 13. November 2004
Huxley beschreibt in seinem Roman das Leben einer futuristischen Gesellschaft, die offenbar sämtliche Leiden der menschlichen Natur bereits überwunden hat, wodurch weder Alter, Krankheit, noch Konfrontation mit Sterben und Tod existieren. Stattdessen ist die gesamte Zivilistion streng hierarchisch in Klassen unterteilt, die unter der Obhut des Staates entweder zur neuen Elite des Landes herangezogen werden, oder als geistig willenlose Arbeitssklaven ihr Dasein (unhinterfragt!) fristen.
Erschreckend ist hierbei, dass Huxley in seinem Roman bereits einige Elemente unserer heutigen Wissenschaft, mehr als 80 Jahre zuvor, exakt prognostizierte. Auch wenn in unserer heutigen Gesellschaft noch Familienstrukturen bestehen, verdeutlicht Schöne neue Welt, dass wir uns momentan an einem Wendepunkt befinden, bei dem der Wert als menschliches Individuum angesichts wachsender Rationalisierung und Technologisierung zunehmend abnimmt, und wir uns somit schon bald mit der Frage befassen müssen, wie weit wir noch von Huxleys ehemaliger Utopie entfernt sind!
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am 22. September 2011
Ich habe mir das Buch als Ergänzung zum englischem Orginal bestellt, aber dazu ist es gar nicht geeignet, weil:
- das Orginal nicht eins zu eins übersetzt wurde (andere Namen/Handlungsorte)
- die Übersetzung leicht altbacken wirkt --> Das Buch wirkt praktisch NOCH älter!

Wer die Möglichkeit hat das Orginal auf Englisch zu lesen sollte sich von dieser Übersetzung fernhalten.
Die Atmosphäre ist eine ganz andere. Wer das Orginal gelesen hat wird wahrscheinlich enttäuscht sein.
Nur wer sich unter dem Titel noch nichts vorstellen kann wird möglicherweise Gefallen daran finden.
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